Belastungstest für über 1.500 Feuerwehrkräfte im Landkreis Traunstein gestartet

Belastungstest für über 1.500 Feuerwehrkräfte im Landkreis Traunstein gestartet

Trostberg  / Landkreis Traunstein – Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren im Landkreis Traunstein absolvieren aktuell ihre jährlichen Belastungsübungen. Mehr als 1.500 Einsatzkräfte trainieren unter realistischen Bedingungen Ausdauer, Kraft und Teamarbeit, um im Ernstfall unter Atemschutz sicher helfen zu können.

Die jährlichen Belastungstests für Atemschutzgeräteträger zählen zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Ausgerüstet mit Pressluftatmergerät und kompletter Schutzausrüstung meistern die Feuerwehmänner in Traunstein und Trostberg einen realitätsnahen Parcours mit Treppen, engen Durchstiegen und Hindernissen.
Begleitet werden sie von rund 25 ehrenamtlichen Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Der Test startet mit Ausdauerübungen wie Leitersteigen oder Laufband, gefolgt vom Labyrinth-Parcours in Dunkelheit, und endet erneut mit einer Belastung auf Laufband oder Endlosleiter.

Belastungstest wie Aufstieg eines 80-Meter-Gebäudes

Regelmäßige und realistische Übungen seien unverzichtbar, um im Ernstfall sicher und effektiv handeln zu können erklärt Fach-Kreisbrandmeister Stefan Thurner. Feuerwehrfrauen erfüllen die hohen Anforderungen ebenso professionell wie ihre männlichen Kollegen.
Grundlage für den Test ist die Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 7, die eine körperliche Mindestleistung von 80 Kilojoule vorsieht. Für eine Einsatzkraft mit rund 100 Kilogramm Einsatzgewicht entspricht dies bildlich gesprochen dem Erklimmen eines 80 Meter hohen Gebäudes, etwa der Spitze des Salzburger Doms, in voller Ausrüstung innerhalb von 20 Minuten.

Trotz krankheitsbedingter Ausfälle und enger Zeitpläne verlaufen die Tests planmäßig. Die Übungen unterstreichen die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte und sichern die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Landkreis Traunstein – für die Sicherheit der Bevölkerung in Dörfern und Städten gleichermaßen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Eng und dunkel – die Übungsanlage für die Atemschutzgeräteträger Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Tabuzonen beim Katze-Kraulen: Wie Katzenhalter die Körpersprache richtig interpretieren

Tabuzonen beim Katze-Kraulen: Wie Katzenhalter die Körpersprache richtig interpretieren

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Streicheleinheiten gehören für Katzenhalter zum Alltag – doch was für den Menschen eine liebevolle Geste ist, kann die Samtpfote ganz anders empfinden. Wer ihre Körpersprache richtig deutet, weiß, wo sie sich gern berühren lassen – und wo eben nicht. So lässt sich Stress vermeiden und die Bindung nachhaltig stärken.

Katzen leben gern selbstbestimmt. Anders als Hunde suchen sie Nähe oft nur dosiert und aus eigenem Antrieb. Ob sie Berührungen als angenehm empfinden, hängt von ihrer Persönlichkeit und ihren bisherigen Erfahrungen ab – aber auch davon, wo und wie sie angefasst werden. „Katzen kommunizieren sehr subtil. Diese Anzeichen muss man lesen lernen, um zu erkennen, ob Streicheleinheiten gerade willkommen sind“, erklärt Dr. Katja Oelmann, Leiterin einer Tierarztpraxis für Katzen- und Verhaltensmedizin. Lieblingsstellen zum Kraulen und Streicheln vieler Stubentiger befinden sich am Kinn, an den Ohren oder am Rücken.

Diese Bereiche sind oft Tabuzonen

Ähnlich wie wir Menschen haben auch Katzen bestimmte Bereiche, in denen Berührungen nicht oder nur bei viel Vertrauen erwünscht sind. Besonders empfindlich reagieren viele Katzen in drei Körperzonen:

  • Wenn Katzen ihren Bauch zeigen, ist das bereits ein großer Vertrauensbeweis. In der Natur versuchen sie diese empfindliche Region vor Feinden und Verletzungen zu schützen. Berührungen empfinden sie hier schnell als Bedrohung.
  • Die Pfoten sind funktional extrem wichtig und daher bei vielen Katzen erst einmal tabu. Wer diese etwa auf Verletzungen untersuchen oder die Krallenlänge prüfen möchte, sollte seine Katze langsam und mit vielen Belohnungen daran gewöhnen.
  • Insbesondere Ziehen, Festhalten oder festes Streicheln am Schwanz kann schnell Stress oder Abwehrreaktionen auslösen.

„Diese Körperstellen sind bei den meisten Katzen sehr sensibel – da braucht es viel Vertrauen seitens der Katze und Achtsamkeit bei ihren Menschen“, sagt Dr. Oelmann. „Ein plötzliches Beißen oder Kratzen kommt oft scheinbar überraschend, ist aber fast immer eine Reaktion auf zuvor ignorierte Warnsignale.“

Erkennen, ob die Katze Berührungen genießt

Es gibt eine Vielzahl an Signalen, mit denen Katzen ihre Gemütslage mitteilen. Oft handelt es sich dabei nur um kleine Details, die vor allem im Zusammenspiel ein Gesamtbild ergeben.

Fühlt sich eine Katze wohl, zeigt sie das durch Anzeichen wie

  • Schnurren in entspannter Körperhaltung,
  • halb geschlossene Augen, langsames Blinzeln,
  • einen ruhigen, locker liegenden Schwanz,
  • aktive Suche nach Nähe und Verharren in der Position.

Stress und Unbehagen zeigen sich dagegen durch

  • zuckende Haut, peitschenden Schwanz,
  • angelegte Ohren, geweitete Pupillen,
  • plötzliche Unruhe, Wegdrehen des Kopfes,
  • Knurren, Fauchen oder abruptes Weggehen.

Katzenfreunde sollten diese Warnsignale ernstnehmen und die Streicheleinheit beenden. Wer das respektiert, wird langfristig als verlässlicher Sozialpartner geschätzt.

Die Katze entscheidet über die Dauer

Grundsätzlich gilt: Kurze Streicheleinheiten, die positiv enden, sind besser als zu langes Festhalten. Kraulpausen, in denen die Katze selbst entscheidet, ob sie bleiben möchte, fördern Vertrauen. „Respekt ist der Schlüssel zu einer guten Mensch-Katze-Beziehung“, sagt Dr. Oelmann. „Katzen zeigen sehr genau, was sie mögen – wir müssen nur lernen, hinzuschauen.“ (Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Evaluationsbericht bestätigt: Alpenverein München und Oberland treibt nachhaltige Mobilität im Alpenraum voran

Evaluationsbericht bestätigt: Alpenverein München und Oberland treibt nachhaltige Mobilität im Alpenraum voran

Bayern / Rosenheim – Der Alpenverein München und Oberland zieht nach knapp drei Jahren Projektlaufzeit eine positive Bilanz: Ein unabhängiger Evaluationsbericht bescheinigt dem Projekt „Nachhaltige Mobilität (NaMo) im Alpenraum“ große Wirkung im Freizeit- und Bergsportverkehr. Mit Aktionstagen, DAV-Mitfahrbankerln und starken regionalen Partnerschaften – insbesondere in der Modellregion Graswangtal – setzt der Verein neue Maßstäbe für zukunftsfähige Mobilitätslösungen im Alpenraum.

Der Evaluationsbericht hebt insbesondere die Kombination aus praxisnahen Angeboten, regionaler Vernetzung, strategischem Austausch und der Rolle des Alpenvereins München und Oberland als glaubwürdigem Akteur hervor. Die Modellregion Graswangtal soll zeigen, wie Veränderungen entstehen: durch Erlebnisse statt Appellen. Probefahrten, inklusive Mobilitätsangebote, persönliche Beratung und ein Netzwerk aus Gemeinden, Naturpark, Tourismus, sozialen Einrichtungen und Ehrenamt sorgten für hohe Reichweite – und dafür, dass nachhaltige Mobilität im Tal sichtbar und erlebbar wurde.
Auch die DAV-Mitfahrbankerl entwickeln sich zu einem Symbolprojekt. Mehr als 50 Standorte schaffen inzwischen Mitfahrmöglichkeiten an Wanderparkplätzen.

Lenkungskreis und Alpines Forum stärken den Dialog zur Mobilität im Alpenraum

Parallel dazu gelang es dem Alpenverein München und Oberland, mit dem Lenkungskreis “Nachhaltige Mobilität im Alpenraum” aus fünf Landkreisen im Münchner Süden, der Landeshauptstadt München und Mobilitätsexperten erstmals einen politischen Raum für den Freizeitverkehr zu etablieren. Das Alpine Forum wiederum setzte Impulse für den öffentlichen Diskurs.

„Mit unserem Ansatz bringen wir Kommunen, Gastwirte, Tourismusverwalter und örtliche Partner zusammen und stoßen konkrete Veränderungen an“, sagt Dr. Matthias Ballweg, 1. Vorsitzender der Sektion Oberland des DAV e.V. „Der Bericht bestätigt, dass Mobilitätswandel nicht mit Verboten beginnt, sondern mit Erlebnissen, die Menschen überzeugen.“
„Die Nachfrage aus anderen Regionen zeigt, dass wir mit unseren Projekten ein großes Potenzial haben – auch über das Graswangtal hinaus“, so Ballweg. „Der Alpenraum braucht mutige, praxistaugliche Lösungen. Und wir werden unseren Beitrag dazu weiter leisten.“

Der Evaluationsbericht ist hier online abrufbar.
Weitere Informationen zum Projekt „Nachhaltige Mobilität im Alpenraum“ gibt es unter: Alpenverein
(Quelle: Pressemitteilung Alpenverein München und Oberland / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Älteren Menschen eine Stimme geben: Seniorenbeirat Rosenheim stellt sich neu auf

Älteren Menschen eine Stimme geben: Seniorenbeirat Rosenheim stellt sich neu auf

Rosenheim – Im Zuge der Kommunalwahl am 8. März wird der Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim neu berufen. Engagierte Bürger ab 60 Jahren können sich ab sofort für das 22-köpfige Gremium bewerben und aktiv die Interessen älterer Menschen in der Stadt vertreten.

Älteren Menschen eine Stimme verleihen und sich für deren Belange einsetzen: Das macht der Seniorenbeitrat der Stadt Rosenheim. Im Rahmen der Kommunalwahl stellt er sich neu auf, Bewerbungen dafür sind ab sofort möglich.
„Eine Stadt, in der es sich gut altern lässt, ist eine starke Stadt. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass ältere Menschen in Rosenheim ihre Interessen aktiv einbringen und mitgestalten können. Themen wie Selbstbestimmung und Würde im Alter, mehr Sicherheit im Alltag sowie der Erhalt von Eigenständigkeit und Mobilität betreffen uns alle. Gleichzeitig brauchen Wirtschaft und Gesellschaft die Erfahrung, das Wissen und die Kompetenzen älterer Menschen. Ich lade daher alle Engagierten herzlich ein, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und unsere Stadt generationengerecht weiterzuentwickeln.“ so Oberbürgermeister Andreas März.

Starke Stimme für ältere Menschen in Rosenheim

Der Seniorenbeirat ist das Bindeglied zwischen den älteren Bürgern und der Politik und gibt Impulse für kommunale Entscheidungen. Er dient als erster Ansprechpartner für die ältere Generation und kann beraten, an Fachstellen und Einrichtungen weitervermitteln, aber auch die Bedürfnisse und Probleme an den Stadtrat rückkoppeln. Er arbeitet eigenständig, und ist konfessionell, verbands- und parteipolitisch unabhängig.
Der 22-köpfige Beirat wird durch den Stadtrat für eine Dauer von sechs Jahren berufen. Kandidaten müssen dafür vorgeschlagen und von mindestens 20 Bürgern der Stadt Rosenheim unterstützt werden. Das Mindestalter für den Posten im Beirat liegt bei 60 Jahren.

Derzeit sind über 20 % der Rosenheimer Bürger im Seniorenalter. Die demographische Entwicklung zeigt einen weiteren Anstieg. Im Jahr 2028 wird in Bayern jeder Dritte über 60 Jahre alt sein.
Weiterführende Infos zum Seniorenbeirat und der Neuaufstellung 2026 gibt es hier: Stadt Rosenheim: Seniorenbeirat
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Showtanz statt Schuhplattler: Innviertler Trachtler laden zum Lumpenball in Stephanskirchen

Showtanz statt Schuhplattler: Innviertler Trachtler laden zum Lumpenball in Stephanskirchen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Fasching einmal anders: Der Innviertler Trachtenverein Rosenheim tauscht Dirndl und Lederhosen gegen moderne Tanzrhythmen und lädt am 14. Februar zum stimmungsvollen Lumpenball ins Gasthaus Antretter nach Stephanskirchen ein.

Im Fasching schlüpfen viele gern in eine andere Rolle – so auch die Mitglieder des Innviertler Trachtenvereins Rosenheim. Für die närrische Zeit legen die Trachtler ihre traditionellen Gewänder beiseite und präsentieren sich als moderne Showtanzgruppe. Inspiriert von zeitgenössischen Tanzgarden wurden im gesamten Januar neue Choreografien zu aktuellen Rhythmen einstudiert.
Ihren großen Auftritt hat die „Innviertler Showtanzgruppe“ beim Lumpenball am Freitag, 14. Februar, im Gasthaus Antretter in Stephanskirchen. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Neben der Showtanzgruppe dürfen sich die Besucher auf beste musikalische Unterhaltung durch Stephs House Band sowie auf einen Auftritt der Kastenauer Prinzengarde freuen.
(Quelle: Pressemitteilung Innviertler Rosenheim / Beitragsbild: Die „Innviertler Showtanzgruppe“ Copyright Innviertler Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. Februar
Es ist der 42. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 323 Tage (in Schaltjahren 324 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Benedikt, Eleonora, Gregor, Theodor, Theodora

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Gotthilf Fischer (1928 – war ein populärer deutscher Chorleiter, Dirigent und Komponist, der als „König der Chöre“ und „Herr der singenden Heerscharen“ zum Star wurde.)

– Paul Bocuse (1926 – war ein französischer Koch, Gastronom und Kochbuchautor, der die „Nouvelle Cuisine“ mitprägte, mit seinem Restaurant „L’Auberge du Pont de Collonges“ seit 1965 drei Michelin-Sterne trug und weithin als „Jahrhundertkoch“ gefeiert wurde.)

– Burt Reynolds (1936 – war ein US-amerikanischer Schauspieler der den Emmy sowie zwei Golden Globes gewann.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1990: Michail Gorbatschow gibt bei einem Besuch Helmut Kohls seine Zustimmung zu Deutschlands Wiedervereinigung.
  • 1809: Robert Fulton erhält ein US-Patent auf seine Version für ein Dampfschiff. Er hat frühere Entwürfe entscheidend modifiziert und verleiht der Seefahrt damit neue Impulse.
  • 1945: US-Präsident Franklin D. Roosevelt, Großbritanniens Premierminister Winston Churchill und der sowjetische Staatschef Josef Stalin unterzeichnen am letzten Tag der Konferenz von Jalta eine Erklärung, mit der die Neuordnung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg festgelegt wird. Unter anderem soll Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt werden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Zimmer gesucht: Jetzt Nistkästen für heimische Vögel anbringen

Zimmer gesucht: Jetzt Nistkästen für heimische Vögel anbringen

Hilpoltstein / Bayern – Der Frühling kündigt sich an – und mit ihm beginnt für viele heimische Vögel die Suche nach einem geeigneten Platz für den Nachwuchs. Damit Meisen, Rotkehlchen und andere Arten gute Bedingungen für die Brut finden, empfiehlt der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV), Nistkästen jetzt aufzuhängen oder bestehende Nisthilfen rechtzeitig zu reinigen.

Nach Angaben des LBV werden natürliche Baumhöhlen sowie geeignete Brutnischen an Gebäuden immer seltener. Mit passenden Nistkästen können Privatpersonen Vögel bei der Fortpflanzung unterstützen. Welche Nisthilfe geeignet ist, hängt von der Vogelart ab.

Unterschiedliche Nistkästen für unterschiedliche Arten

Halbhöhlennistkästen werden unter anderem von Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Bachstelze oder Grauschnäpper genutzt. Klassische Höhlenkästen mit Einflugloch nehmen vor allem Meisenarten, Feld- und Haussperlinge, Stare oder Kleiber an. Unterschiedliche Einfluglochgrößen sind notwendig, da größere Arten mehr Platz benötigen. Arten wie der Haussperling brüten zudem in Kolonien und bevorzugen mehrere Kästen in unmittelbarer Nähe.

Der richtige Platz schützt die Brut

Für einen erfolgreichen Bruterfolg ist die fachgerechte Anbringung entscheidend. Der LBV empfiehlt eine Höhe von etwa 1,5 bis drei Metern sowie eine Ausrichtung der Einflugöffnung nach Osten oder Südosten. Der Nistkasten sollte stabil befestigt sein und ausreichend Abstand zu Ästen oder Dächern haben. Zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Dornenranken am Stamm oder Metallringe am Einflugloch können helfen, Nesträuber fernzuhalten.

Nistkästen vor der Brutsaison reinigen

Auch bestehende Nisthilfen sollten vor Beginn der Brutzeit gesäubert werden. Altes Nistmaterial kann Parasiten enthalten und sollte mit Wasser und Bürste entfernt werden. Auf chemische Reinigungsmittel ist zu verzichten. Ist eine Reinigung nicht mehr möglich, sollten die Kästen während der Brutzeit nicht mehr geöffnet werden.
Neben Nistkästen benötigen Vögel ausreichend Nahrung und Rückzugsräume. Ein naturnah gestalteter Garten oder Balkon mit heimischen Wildstauden, Sträuchern und insektenreichen Flächen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nisthilfen angenommen werden.

Informationsangebote des LBV

Bauanleitungen, ein kostenloses Faltblatt und viele weitere Informationen zu Nistkästen gibt es unter www.lbv.de/nistkasten. Wer es nicht mehr schafft, selbst eine Nisthilfe zu bauen, kann auf ein breites Angebot und Beratung im LBV-Naturshop zurückgreifen
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Klöpflkinder vom Trachtenverein Brannenburg sammeln Spenden für Frühchen und kleine Patienten

Klöpflkinder vom Trachtenverein Brannenburg sammeln Spenden für Frühchen und kleine Patienten

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Mit traditionellen Liedern, viel Herz und großem Engagement haben die Klöpflkinder des Trachtenvereins GTEV d’Sulzbergla Brannenburg Spenden für Frühchen und kleine Patienten der Kinderklinik Rosenheim gesammelt. Insgesamt kamen 1.200 Euro sowie Bastelmaterial für die Kinderintensivstation zusammen.

Mit Liedern, offenen Herzen und großem Engagement haben die Klöpflkinder kurz vor Weihnachten Gutes getan. Rund 40 Kinder zogen an drei Donnerstagen von Haus zu Haus, sangen das traditionelle Klöpfllied „Griaß eich God, ia liabn Leid“ und sammelten für einen guten Zweck. Viele Brannenburger zeigten sich großzügig: Neben Geldspenden gab es auch einige Süßigkeiten für die jungen Sänger.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 1.200 Euro für den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e. V. und dazu reichlich Bastelmaterial für die RoMed-Kinderintensivstation, das unter anderem für die „Frühchentagebücher“ der kleinsten  Patienten verwendet wird.

Die fleißigen Sammler ließen es sich nicht nehmen, den Spendenscheck in Begleitung von Bettina Schwaiger und Irmi Kern persönlich zu übergeben. Gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden des Fördervereins Mihaela Hammer und Schriftführerin Helene Lohner sowie Pflegedienstleiterin Sonja Schönwälder nahm der Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin, PD Dr. Hendrik Jünger, die Spende sowie das Bastelmaterial entgegen. „Es ist wunderbar zu sehen, wie viel Herzblut und Freude die Kinder in ihre Aktion gesteckt haben“, sagte Hammer. „Und die Unterstützung kommt direkt dort an, wo sie gebraucht wird – dafür sind wir besonders dankbar“, betonte PD Dr. Jünger.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Große Freude bei der Spendenübergabe in der RoMed Kinderklinik (v.l.): Die Klöpflkinder mit Sonja Schönwälder (Pflegedienstleiterin), Irmi Kern (Trachtenverein Brannenburg), Mihaela Hammer (1. Vorsitzende Förderverein Kinderklinik), PD Dr. Hendrik Jünger (Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin), Bettina Schwaiger (Trachtenverein Brannenburg), Helene Lohner (Schriftführerin Förderverein Kinderklinik), Copyright RoMed Kliniken)

Kostenlos, europaweit, lebensrettend: Die Bedeutung des Notrufs 112

Kostenlos, europaweit, lebensrettend: Die Bedeutung des Notrufs 112

Bayern / Rosenheim – Die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 steht für schnelle Hilfe in Notfällen – kostenlos, rund um die Uhr und auch vom gesperrten Smartphone aus erreichbar. Zum Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar machen die Malteser in Stadt und Landkreis Rosenheim auf die Bedeutung der Nummer aufmerksam und rufen dazu auf, Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen.

Mit einem einfachen Merksatz – „Wähle 112 – Hilfe eilt herbei“ – sollen bereits Kinder lernen, wie sie im Ernstfall richtig reagieren. Denn bei Unfällen oder lebensbedrohlichen Situationen zählt jede Sekunde.
„Helfen ist einfach“, sagt Wilhelm Bothar, Leiter Ausbildung bei den Maltesern in Rosenheim. Mit der Wahl der 112 sei bereits der erste und wichtigste Schritt getan. Die geschulten Mitarbeiter der Leitstelle stellen gezielt die entscheidenden Fragen: Wo ist der Unfallort? Wer meldet? Was ist passiert? Wie viele Personen sind betroffen? Und ganz wichtig: Warten auf Rückfragen.
„Die Notrufnummer ist kostenlos und selbst von gesperrten Smartphones aus erreichbar“, betont Bothar. „Im Ernstfall zählt jede Sekunde und jede Information. Wichtig ist, dass man rasch handelt, denn so erhöht man die Überlebenschancen der betroffenen Person.“

Erste Hilfe: Wissen auffrischen und sicher handeln

Neben dem Absetzen eines Notrufs spiele auch die Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eine zentrale Rolle. Deshalb empfehlen die Malteser, vorhandene Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. „Je mehr man übt, desto sicherer ist man in der akuten Situation“, so Bothar weiter. In den Erste-Hilfe-Kursen werde nicht nur der richtige Notruf trainiert, sondern auch vermittelt, wie jede und jeder Einzelne die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte sinnvoll und professionell überbrücken könne.
Der nächste Erste-Hilfe-Kurs im Malteserhaus Rosenheim findet am 14. Februar statt. Informationen zu weiteren Terminen, Kursorten und speziellen Erste-Hilfe-Angeboten der Malteser sowie zur Online-Anmeldung gibt es unter www.malteser-kurse.de und www.malteser-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Die richtige Herzdruckmassage und vieles mehr lernt man in einem Erste-Hilfe-Kurs der Malteser oder anderer Anbieter. Copyright Lena Kirchner/Malteser)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. Februar
Es ist der 41. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 324 Tage (in Schaltjahren 325 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Georg, Scholastika, Siegmar, Silvano, Wilhelm

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Elizabeth Banks (1974 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Tom Schilling (1982 – ist ein deutscher Schauspieler, der seinen Durchbruch mit dem Film „Crazy“ feierte.)

– Kool Savas (1975 – ist ein erfolgreicher deutscher Rapper.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1937: Die Reichsbank und die Deutsche Reichsbahn werden gesetzlich der nationalsozialistischen Reichsregierung unmittelbar unterstellt.
  • 2009: Erstmals kommt es zu einem Zusammenstoß zweier künstlicher Erdtrabanten auf ihrer Umlaufbahn. Über der Taimyrhalbinsel im Norden Sibiriens kollidieren der Strela-Satellit Kosmos 2251 und der Iridium-Satellit 33 in rund 790 Kilometer Höhe.
  • 1970: Bei einem Terroranschlag der palästinensischen Action Organization for the Liberation of Palestine (AOLP) auf einen El-Al-Flug in der Transithalle des Münchner Flughafens wird ein israelischer Fluggast getötet und elf weitere Personen teilweise schwer verletzt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Kinder-Blau-Weiss-Ball in Kammer begeistert mit Spiel, Tanz und Musik

Kinder-Blau-Weiss-Ball in Kammer begeistert mit Spiel, Tanz und Musik

Kammer / Landkreis Traunstein – Ausgelassene Stimmung, fantasievolle Kostüme und ein abwechslungsreiches Programm prägten den Kinder-Blau-Weiss-Ball der Faschingsfreunde Blau-Weiss Kammer im Gasthaus Jobst. Zahlreiche Familien feierten einen fröhlichen Faschingsnachmittag.

Für Unterhaltung sorgten unter anderem die Blau-Weissen Clowns mit verschiedenen Spielstationen und Mitmachaktionen. Alle Kinder konnten ihr Geschick unter Beweis stellen und wurden mit kleinen Preisen und Naschereien belohnt. Musikalisch begleitete die Band „Orange Club“ den Nachmittag und sorgte mit schwungvollen Rhythmen für eine stets gut gefüllte Tanzfläche.
Ein Höhepunkt war die große Polonaise, an der sich nahezu alle Gäste beteiligten. Auch die fantasievollen Kostüme trugen zur bunten Atmosphäre bei – von Tieren über Märchenfiguren bis hin zu Feuerwehr- und Polizeiuniformen.

Faschingsgarden, Spiele und Kinderunterhaltung in Kammer

Für tänzerische Glanzpunkte sorgten die Kinder- und Jugendgarde der Faschingsfreunde Chieming mit einer Wildwest-Show sowie die eigenen Garden der Faschingsfreunde Blau-Weiss Kammer. Kindergarde, Jugendgarde und das Prinzenpaar präsentierten Gardemarsch und moderne Tänze. Besonders engagierte Nachwuchskünstler wurden mit dem Kammerer Faschingsorden ausgezeichnet.
Abseits der Bühne wartete ein Spieleparadies mit verschiedenen Geschicklichkeitsspielen und einer Tombola auf die Kinder. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Bis in den späten Nachmittag hinein wurde gemeinsam gefeiert, getanzt und gelacht. Die Veranstalter zeigten sich mit dem Verlauf des Kinderfaschings sehr zufrieden.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Radsport: Evenepoel gewinnt Valencia-Rundfahrt für Red Bull – Bora– hansgrohe

Radsport: Evenepoel gewinnt Valencia-Rundfahrt für Red Bull – Bora– hansgrohe

Mallorca / Raubling – Radsport-Profi Remco Evenepoel hat die Valencia-Rundfahrt gewonnen und damit seinen ersten Gesamtsieg für das Team Red Bull – Bora – hansgrohe gefeiert. Der Belgier verteidigte auf der Schlussetappe erfolgreich die Gesamtführung, während Teamkollege Emil Herzog als Tageszweiter nur knapp am Etappensieg vorbeifuhr.

Remco Evenepoel hat die am Vortag errungene Gesamtführung auf der 5. und letzten Etappe der Valencia-Rundfahrt verteidigt und damit seinen ersten Runfahrtsieg im Trikot von Red Bull – Bora- hansgrohe gefeiert. Auch Giulio Pellizzari war nicht mehr von der Spitze der Nachwuchswertung zu verdrängen. Währenddessen verpasste Emil Herzog den Tagessieg als Zweiter nur knapp.
Emil war den ganzen Tag Teil der Ausreißergruppe, die am Ende mit einem Minimalvorsprung vor dem Feld auch um den Sieg sprintete. Zwischenzeitlich hatte es der 21-Jährige dabei sogar als Solist versucht. Auf dem Zielstrich fehlte ihm dann nur eine halbe Radlänge auf den Sieger.
Derweil brannte in der Gesamtwertung nichts mehr an. Das Team behielt auf den kurzen, aber durchaus fordernden 95 Kilometern von Bétera nach Valencia jederzeit die Kontrolle über das Geschehen. Remco und Giulio waren immer auf der Hut, sodass sich an den Platzierungen eins und drei im Endergebnis nichts mehr änderte. Mit Aleksandr Vlasov auf Rang sieben schaffte es dazu noch ein Dritter Profi aus dem Team in die Top 10.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe, WorldTeam / Beitragsbild: Symbolfoto re)