Feuerwehren im südlichen Landkreis Traunstein: Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr

Feuerwehren im südlichen Landkreis Traunstein: Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr

Bergen / Landkreis Traunstein – Die Feuerwehren im südlichen Landkreis Traunstein blicken auf ein intensives Jahr 2025 zurück. Bei der Kommandantenversammlung in Bergen wurden zahlreiche Einsätze, neue Fahrzeuge und Führungswechsel gewürdigt. Auch Ausbildung und Nachwuchsarbeit standen im Fokus.

Die Feuerwehren im Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 2“ waren 2025 bei zahlreichen, teils anspruchsvollen Einsätzen gefordert – von Wohnhaus- und Lagerhallenbränden über Verkehrsunfälle bis hin zu Moor- und Vegetationsbränden. Auch die Rettung eines im Moor versunkenen Ochsen in Übersee sowie der Brandeinsatz im Gasthof „Hinterwirt“, bei dem ein Batteriespeicher in Brand geraten war forderte die Einsatzkräfte.
Neben den Einsätzen wurde in Ausbildung und Nachwuchsarbeit investiert: Rund 94 Feuerwehrleute schlossen die Grundausbildung ab, fast 100 Teilnehmer absolvierten weitere Module wie Digitalfunk oder Technische Hilfeleistung. Jugendfeuerwehren führten Wissenstests durch, und 42 Jugendliche erhielten das Jugendleistungsabzeichen.

Feuerwehren feiern Jubiläen und gründen Kinderfeuerwehren

Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem neue Kommandanten vorgestellt: Korbinian Mader und Maximilian Eberl in Bergen sowie Josef Lackerschmid und Philipp Stommel in Rottau. In Hammer und Marquartstein ergänzten neue Fahrzeuge die Ausstattung, darunter ein Mannschaftstransportwagen und ein geländegängiges ATV.
Auch das Vereinsleben der Feuerwehren kam nicht zu kurz: Jubiläen in Schleching und Hammer wurden gefeiert, und in Holzhausen und Bergen entstanden die ersten Kinderfeuerwehren im südlichen Landkreis.
Kreisbrandinspektor Rupert Kink lobte in seinem Jahresrückblick den engagierten Einsatz der Feuerwehrleute, betonte die Wichtigkeit der Ausbildung und hob die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren in herausfordernden Situationen hervor.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Archiv Kreisfeuerwehrverband Traunstein Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Wintermatinée an der Freien Waldorfschule Rosenheim – Musik von Bach bis Ellington

Wintermatinée an der Freien Waldorfschule Rosenheim – Musik von Bach bis Ellington

Rosenheim – Die Instrumentallehrkräfte der Freien Waldorfschule Rosenheim laden am Sonntag, 1. Februar, zur Wintermatinée ein. Ab 11 Uhr können Musikinteressierte im Musiksaal der Schule (Mangfallstraße 53, 83026 Rosenheim) ein abwechslungsreiches Programm von Klassik bis Jazz genießen. Der Eintritt ist frei.

Die Wintermatinée an der Freien Waldorfschule Rosenheim verspricht ein musikalisches Erlebnis.
Von Johann Sebastian Bach über Ferdinand Ries, Robert Schumann und Johannes Brahms bis hin zu Duke Ellington spannt sich der musikalische Bogen. Die unterschiedlichen Ensembles zeigen die Vielfalt der Instrumentalmusik und laden die Gäste zu einer abwechslungsreichen Konzertstunde ein.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Musikinteressierten – sowohl Eltern, Schüler als auch die breite Öffentlichkeit sind herzlich willkommen.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim laden Kinder zum zweiten Kidsday ins ROFA-Stadion ein

Starbulls Rosenheim laden Kinder zum zweiten Kidsday ins ROFA-Stadion ein

Rosenheim – Am Samstag, 21. Februar, veranstalten die Starbulls Rosenheim ihren zweiten Kidsday der Saison. Kinder bis einschließlich Jahrgang 2019 können im ROFA-Stadion spielerisch den Eishockeysport kennenlernen und gemeinsam mit Trainern sowie Profispielern erste Erfahrungen auf dem Eis sammeln.

Beim zweiten Kidsday der Starbulls Rosenheim steht der Spaß an Bewegung und Teamgeist im Vordergrund. Kinder, die zum ersten Mal Schlittschuhe anziehen oder bereits erste Erfahrungen auf dem Eis haben, sind gleichermaßen willkommen.
Unter Anleitung der Nachwuchstrainer können die Teilnehmer abwechslungsreiche Übungen und kleine Spiele ausprobieren. Besonderes Highlight: Auch Spieler der 1. Mannschaft sind auf dem Eis dabei und zeigen den Kindern den Eishockeysport hautnah.
Die Veranstaltung findet von 11:10 bis 12:30 Uhr statt. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Alle Details zum Ablauf und das Anmeldeformular finden Interessierte auf der offiziellen Website unter www.starbulls.de/kidsday.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Christoph Sinzinger)

Red Bull – Bora – hansgrohe startet Rennrad-Saison mit Evenepoel und Lipowitz im Mannschaftszeitfahren

Red Bull – Bora – hansgrohe startet Rennrad-Saison mit Evenepoel und Lipowitz im Mannschaftszeitfahren

Mallorca / Raubling – Mit einem seltenen Mannschaftszeitfahren beginnt für das Rennrad-Team Red Bull – Bora – hansgrohe die europäische Saison 2026. Die Rennradfahrer Remco Evenepoel und Florian Lipowitz bestreiten bei der Trofeu Ses Salines auf Mallorca ihr erstes Rennen des Jahres und erstmals gemeinsam im Team.

Red Bull – Bora – hansgrohe ist auch in Europa in die neue Saison gestartet. Mit dabei: Remco Evenepoel und Florian Lipowitz, die am heutigen Donnerstag ihr erstes Rennen im Jahr 2026 bestreiten.
Drei Buchstaben, große Bedeutung: TTT. Mannschaftszeitfahren sind im Rennkalender selten – und 2026 besonders im Fokus. Denn am 4. Juli startet die Tour de France in Barcelona mit genau dieser Disziplin. Für Red Bull – Bora – hansgrohe beginnt die Vorbereitung darauf früh. Jede Gelegenheit wird genutzt, um Abläufe zu perfektionieren, Material zu testen und Renntaktiken unter Wettkampfbedingungen zu schärfen.

Erster Härtetest und Team-Debüt auf Mallorca

Die Trofeu Ses Salines – Tag 2 der Challenge Mallorca – dient dabei als erster Härtetest. Gleichzeitig markiert das Rennen ein besonderes Debüt: Remco Evenepoel bestreitet seinen ersten Renntag für Red Bull – Bora – hansgrohe. Auch Florian Lipowitz trägt erstmals in dieser Saison eine Startnummer. Zum ersten Mal gemeinsam im Team – und direkt im Mannschaftszeitfahren.
Neben Remco Evenepoel und Florian Lipowitz stehen Mattia Cattaneo, Nico Denz, Gianni Moscon und Maxim van Gils im Aufgebot. Zudem sammelt Rookie Lorenzo Finn im Team wertvolle Erfahrung.
Remco Evenepoel und Florian Lipowitz werden voraussichtlich auch das dritte Rennen der Challenge Mallorca, die Trofeu Serra de Tramuntana, gemeinsam bestreiten. Evenepoel ist zusätzlich auch für den Folgetag eingeplant.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe, WoldTour / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erste Hilfe fürs Leben: Malteser bieten vergünstigte Kurse für Schulen in Rosenheim und Umgebung

Erste Hilfe fürs Leben: Malteser bieten vergünstigte Kurse für Schulen in Rosenheim und Umgebung

Rosenheim – Die Malteser Rosenheim-Miesbach bieten Schulen in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie im Landkreis Miesbach ab sofort vergünstigte Erste-Hilfe-Grundkurse für Schüler an. Ziel ist es, lebensrettende Kompetenzen frühzeitig zu vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein junger Menschen zu stärken.

Erste Hilfe leisten zu können, zählt zu den wichtigsten Alltagskompetenzen. Gerade für Jugendliche bedeutet das Wissen um richtiges Handeln im Notfall mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein. Um diese Fähigkeiten gezielt zu fördern, bieten die Malteser Rosenheim-Miesbach Schulen in der Region nun Erste-Hilfe-Grundkurse zu reduzierten Konditionen an.
„Konkrete Maßnahmen der Ersten Hilfe einzuüben bringt Kompetenz für den Notfall und nebenbei werden Werte wie Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl vermittelt und gelebt“, erklärt Wilhelm Bothar, Leiter Ausbildung der Malteser Rosenheim-Miesbach.

Neben der unmittelbaren Hilfeleistung im Notfall leistet die Auseinandersetzung mit Erster Hilfe einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Eine möglichst flächendeckende Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen erhöht zudem die Chance, dass Betroffene im Ernstfall schnell und effektiv unterstützt werden. Gerade Schulen können hier einen entscheidenden Beitrag leisten.
Jugendliche können ihr Wissen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule anwenden – etwa bei der Erstversorgung von Menschen mit Herz-Kreislauf-Stillstand. Dadurch lässt sich langfristig auch die Quote der Laienreanimation in Deutschland erhöhen.

Details zu den Kursen

Die angebotenen Kurse umfassen neun Unterrichtseinheiten und werden speziell für Schüler durchgeführt. Der vergünstigte Preis beträgt 41 Euro statt regulär 75 Euro pro Person. In der Kursgebühr ist eine Bescheinigung enthalten, die auch für den Führerschein anerkannt wird.
Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 08031/80957-118, per E-Mail an ausbildung.rosenheim@malteser.org oder online unter www.malteser-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim-Miesbach / Beitragsbild: Wer in seiner Schule einen Erste-Hilfe-Kurs der Malteser zum Sonderpreis absolviert, kann die Bescheinigung auch für den Führerschein nutzen. Copyright Lena Kirchner/Malteser)

Wertstoffinsel Am Nörreut in Rosenheim wird ab Februar vorübergehend aufgelöst

Wertstoffinsel Am Nörreut in Rosenheim wird ab Februar vorübergehend aufgelöst

Rosenheim – Aufgrund von Bauarbeiten am Lehrschwimmbecken wird die Wertstoffinsel Am Nörreut ab Februar 2026 temporär aufgelöst. Als Alternativen stehen mehrere Wertstoffinseln im Stadtgebiet Rosenheim zur Verfügung.

Aufgrund von Baumaßnahmen am Lehrschwimmbecken wird die Wertstoffinsel Am Nörreut ab Februar bis zum Ende der Bauarbeiten aufgelöst. Genutzt werden können stattdessen die Wertstoffinseln Bismarckstraße, Brixstraße, Hofmannstraße oder Brianconstraße.
Auf den Wertstoffinseln Bismarckstraße und Brianconstraße finden sich Container für Glas, Papier, Leichtverpackungen, Bioabfall und kompostierbare Grünabfälle. In der Brixstraße stehen Container für Papier und Leichtverpackungen. Auf der Wertstoffinsel Hofmannstraße welche für Glas, Papier und Leichtverpackungen.
Weitere Informationen zur Abfallentsorgung finden sich unter www.rosenheim.de/buergerservice/ver-und entsorgung/wertstoffinseln/ und unter www.swro.de/de/entsorgung
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 29. Januar
Es ist der 29. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 336 Tage (in Schaltjahren 337 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Aquilin, Gerhard, Gildas, Josef, Julius, Valerius

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Martin Schmitt (1978 – ist ein ehemaliger deutscher Skispringer, der zweimal den Gesamt-Weltcup gewann.

– Boris Pasternak (1890 –  war ein russischer Dichter und Schriftsteller und Träger des Nobelpreises für Literatur 1958 „für seine bedeutende Leistung sowohl in der zeitgenössischen Lyrik als auch auf dem Gebiet der großen russischen Erzähltradition“.)

– Manfred Lehmann (1945 – ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1907: Charles Curtis aus dem Volk der Kansa tritt sein Amt als Senator für den US-Bundesstaat Kansas an und wird damit der erste indianische Senator der USA.
  • 1881: Dem Chirurgen Theodor Billroth gelingt bei einer Patientin mit Magenkrebs erstmals eine Magenresektion.
  • 2021: Vier nigerianische Bauern aus dem Nigerdelta (Nigeria) gewinnen in Den Haag einen Prozess gegen Shell wegen Nachlässigkeit beim Durchführen einer Probebohrung, die beachtliche Umweltschäden verursachte.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst?

Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst?

Rosenheim – Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst, um das Sicherheitsgefühl in der Stadt zu stärken? Diese Frage beschäftigt Politik und Verwaltung seit Tagen – und sie wird am heutigen Mittwochabend (28.1.2028)  im Stadtrat entschieden. Bereits vor einigen Tagen war das Thema im Haupt- und Finanzausschuss intensiv diskutiert worden, nun soll mit einem Grundsatzbeschluss die Richtung festgelegt werden.

Ausgangspunkt ist eine Vorlage der Stadtverwaltung, in der auf die hohe Belastung der Polizeiinspektion Rosenheim hingewiesen wird. Niederschwellige Anfragen, etwa für präventive Maßnahmen oder kurzfristige Kontrollen, könnten aufgrund der Aufgabendichte und des Personalstands nicht immer zeitnah bearbeitet werden. „Das bedeutet kein Sicherheitsproblem in der Stadt Rosenheim, führt jedoch dazu, dass wünschenswerte niederschwellige Eingriffe und Maßnahmen nicht so zeitnah umgesetzt werden können, wie es im Einzelfall sinnvoll wäre“, heißt es wörtlich in der Vorlage. Die Polizei müsse ihren Schwerpunkt auf konkrete, bereits bestehende Sicherheitsstörungen legen, auch wenn sie präventive Aufgaben grundsätzlich ebenfalls wahrnehmen könne.

Sicherheitsgefühl der Bürger stärken

Um genau diesen präventiven Ansatz zu stärken, hält es die Stadtverwaltung für sinnvoll, einen kommunalen Ordnungsdienst einzurichten. Vorgesehen sind vier Stellen, deren Aufgabe insbesondere eine regelmäßige und flächendeckende Bestreifung des Stadtgebiets sein soll. Ziel sei es, Präsenz zu zeigen und damit das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen.
Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März verwies darauf, dass es in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen über Sicherheit an bestimmten Plätzen in der Stadt gegeben habe. Er habe dazu auch Gespräche mit der Polizei geführt. Dabei sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass ein kommunaler Ordnungsdienst erstrebenswert sei. Wenn es nach dem Willen von Rosenheims Stadtoberhaupt geht, solle der Vorschlag nach einem Grundsatzbeschluss auch zeitnah umgesetzt werden.

Im Haupt- und Finanzausschuss wurde der Vorstoß allerdings durchaus kritisch begleitet. SPD-Stadträtin Ricarda Krüger stellte die Frage, wer für einen solchen Dienst angestellt werden solle. Diese Frage ist bislang offen und soll erst im Rahmen eines noch zu erarbeitenden Konzepts geklärt werden. Von Seiten der Stadtverwaltung wurde in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass grundsätzlich auch eine Vergabe an externe Firmen denkbar sei.

Deutlich skeptischer äußerte sich Robert Multrus von der Stadtratsfraktion UP/Freie Wähler. Er kritisierte die Vorlage als etwas diffus und zweifelte an der Durchsetzungsfähigkeit eines derartigen Dienstes: „Es stellt sich auch die Frage der Kompetenz. Wenn man so die Pressemitteilungen sieht, wie der Respekt gegenüber der Polizei ist, kann ich mir nicht vorstellen, wie diese Leute sich Respekt verschaffen sollen.“ Seiner Meinung nach wäre es sinnvoller, die Arbeit der Streetworker weiter zu fördern, da diese Probleme eher an der Wurzel angehen würden.

Dem hielt eine Vertreterin der Stadtverwaltung entgegen, man müsse sich die Frage stellen, ob sich wirklich alle Herausforderungen ausschließlich pädagogisch lösen ließen. Zudem gebe es zahlreiche Städte vergleichbarer Größe, die längst über einen kommunalen Ordnungsdienst verfügten. „Ich bitte Sie, uns diese Chance nicht zu verweigern“, sagte sie.

Unterstützung kam unter anderem aus der CSU-Fraktion. Deren Vorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller sprach sich klar für den Vorschlag aus. „Wir finden das sehr gut“, betonte er. „Da entsteht eine Präsenz, um das Gefühl von Sicherheit zu stärken.“ CSU-Stadtrat Florian Ludwig ergänzte, man wünsche sich ein Gesamtkonzept, das auch Aspekte wie Videoüberwachung mit einbeziehe. Herbert Borrmann, ebenfalls CSU, ging auf den Vergleich mit Streetwork ein: „Die Arbeit der Streetworker ist gut. Aber man schafft nicht alles mit gut zureden. Es geht darum, dass man das Gefühl hat, das schaut jemand und gibt Acht.“ Allein mit sozialen Maßnahmen lasse sich nicht alles lösen.

Peter Weigel von der Stadtratsfraktion der Grünen brachte eine andere Sichtweise in die Diskussion ein. Er betonte, dass er das Thema grundsätzlich sehe. Gleichzeitig sagte er: „Ich kann nicht nachvollziehen, dass sich Leute nicht trauen, in die Innenstadt zu gehen, weil sie sich nicht sicher fühlen.“ Wichtig sei ihm vor allem, dass ein möglicher Ordnungsdienst bei der Stadt angesiedelt bleibe und nicht an externe Anbieter vergeben werde.

Blick in andere Städte

Unstrittig ist, dass Rosenheim mit der Diskussion kein Einzelfall wäre. In zahlreichen bayerischen Städten gibt es bereits seit Jahren kommunale Ordnungsdienste oder städtische Ordnungsdienste, darunter etwa München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt oder Landshut. Dort übernehmen sie Aufgaben im Bereich der öffentlichen Ordnung, unterstützen bei der Durchsetzung städtischer Satzungen und sind sichtbar im öffentlichen Raum präsent. Typische Tätigkeiten sind Kontrollgänge, das Einschreiten bei Ordnungswidrigkeiten wie Ruhestörungen, Alkoholverboten oder aggressivem Betteln sowie die Ansprache von Personen, um Konflikte frühzeitig zu entschärfen.

Rechtlich sind kommunale Ordnungsdienste klar von der Polizei abgegrenzt. Sie ersetzen keine Polizeibeamten und haben keine Ermittlungsbefugnisse. Ihre Kompetenzen ergeben sich aus dem Ordnungsrecht und – je nach Ausgestaltung – aus dem Polizeiaufgabengesetz. In vielen Kommunen dürfen sie Personalien feststellen, Platzverweise aussprechen oder Verwarnungen aussprechen, jedoch keine strafrechtlichen Maßnahmen durchführen. Bewaffnet sind sie in der Regel nicht mit Schusswaffen; teilweise gehören Pfefferspray oder einfache Schutzausrüstung zur Ausstattung, abhängig von der jeweiligen Kommune und dem zugrunde liegenden Konzept. Ziel ist nicht Repression, sondern Präsenz und Prävention.

Im Haupt- und Finanzausschuss sprachen sich die Stadträte schließlich einstimmig dafür aus, zunächst ein Konzept zur Schaffung eines kommunalen Ordnungsdienstes ausarbeiten zu lassen. Die endgültige Entscheidung darüber, ob Rosenheim diesen Weg tatsächlich geht, fällt am heutigen Mittwochabend im Stadtrat.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Ausbildung in der Hauswirtschaft: Online-Berufsinfo im Februar

Ausbildung in der Hauswirtschaft: Online-Berufsinfo im Februar

Bayern / Rosenheim – Die Ausbildung in der Hauswirtschaft bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und gute Zukunftsperspektiven. In zwei Online-Berufsinfoveranstaltungen im Februar geben vier bayerische Botschafter der Hauswirtschaft Einblicke in ihre Ausbildungs- und Berufswege.

Hauswirtschafter werden unter anderem in Tagungshäusern, Seniorenheimen, Kliniken und Hotels eingesetzt. Wie abwechslungsreich der Beruf ist und welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen, zeigen Barbara, Johanna, Josef und Magdalena anhand ihrer persönlichen Werdegänge.
Barbara befindet sich aktuell in der dualen Ausbildung und berichtet von ihrem Ausbildungsbetrieb und dem Schulalltag. Johanna qualifiziert sich zur Meisterin weiter und plant eine Selbstständigkeit mit einem Hofcafé. Josef hat sich nach der Ausbildung zum Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement fortgebildet und arbeitet heute im Social-Media-Management einer Rehaklinik. Magdalena ist als Dorfhelferin tätig und unterstützt Familien in herausfordernden Lebenssituationen.

Details zur Teilnahme:

Am Donnerstag, 12. Februar, informieren Barbara und Johanna über ihre Erfahrungen in Aus- und Fortbildung. Am Dienstag, 24. Februar, berichten Josef und Magdalena über ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Beide Online-Veranstaltungen finden jeweils von 18 bis 19:30 Uhr statt. Ergänzend informiert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus über Ausbildungs- und Fortbildungswege in der Hauswirtschaft. Veranstalter ist das Kompetenzzentrum Hauswirtschaft.
Die Zugangslinks zu den Veranstaltungen sind online unter www.hauswirtschaft.bayern.de verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Kompetenzzentrum Hauswirtschaft / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eggstätter Ferienprogramm 2026: Gemeinde sucht Aktionen und Mitwirkende

Eggstätter Ferienprogramm 2026: Gemeinde sucht Aktionen und Mitwirkende

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Die Planungen für das Eggstätter Ferienprogramm 2026 haben begonnen. Auch in den kommenden Sommerferien möchte die Gemeinde Kindern und Jugendlichen wieder ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen bieten.

Für die Gestaltung des Ferienprogramms sind erneut Vereine, Firmen und Privatpersonen eingeladen, sich mit eigenen Angeboten zu beteiligen. Gesucht werden kreative Aktionen ebenso wie Helfer beziehungsweise Betreuer für einzelne Veranstaltungen.
Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Eggstätter Ferienprogramm ist Jutta Maria Hauser. Sie ist telefonisch unter 08056/9046-35 oder per E-Mail an ferienprogramm@eggstaett.de erreichbar.
Der Anmeldeschluss für Aktionen ist der 31. März. Das entsprechende Anmeldeformular steht online auf der Internetseite der Gemeinde Eggstätt unter www.eggstaett.de
zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bei dir piept‘s: Wenn Ziervögel laut werden: Ursachen verstehen und richtig reagieren

Bei dir piept‘s: Wenn Ziervögel laut werden: Ursachen verstehen und richtig reagieren

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Viele Vögel sind ausgesprochen kommunikativ: Zwitschern, Rufen und Pfeifen sind für sie völlig natürliche Ausdrucksformen. Wenn die Lautstärke allerdings ungewöhnlich hoch ist oder sich zu einem dauerhaften Störfaktor entwickelt, sollten Halter prüfen, ob es eine Ursache gibt.

Gesunde Ziervögel wie Wellensittiche oder Kanarienvögel äußern sich regelmäßig, sei es zur morgendlichen Begrüßung oder beim Kontakt und Spiel mit Artgenossen. Besonders in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag sind sie aktiv. „Ein gewisses Maß an Zwitschern und Gesang ist ein positives Zeichen, denn es zeigt, dass die Tiere vital sind und sich mitteilen möchten. Ein Vogel, der singt, ist gesund.“, sagt Tierarzt Dr. Dietmar Steinmetz, der sich in seiner Praxis auf die Behandlung von Geflügel und Ziervögeln spezialisiert hat. Zudem arbeitet er als Veterinär für den Deutschen Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB).

Wenn Lautstärke zum Warnsignal wird

Ist das Gezwitscher aber permanent, zu ungewohnten Zeiten oder mit extremer Lautstärke zu hören, kann es dem Experten zufolge verschiedene Ursachen geben:

  • Langeweile: Vögel äußern sich mitunter durch lautes Rufen, wenn sie mental nicht gefordert werden. Sie brauchen Beschäftigung, vor allem aber Sozialkontakte.
  • Stress: Ein unruhiges Umfeld, viel Hektik oder fehlende Rückzugsmöglichkeiten können zu Stress führen, der sich in Protestgeschrei äußert.
  • Unzufriedenheit: Ein zu kleiner Vogelbauer, ein ungünstiger Standort, beispielsweise in der Zugluft, oder fehlendes Tageslicht beeinträchtigen das Wohlbefinden.
  • Gesundheitliche Probleme: Viele Vögel machen akustisch auf Schmerzen oder Erkrankungen aufmerksam. Oft zeigt sich dabei kein genereller Anstieg des Lautstärkepegels, sondern Schmerzenslaute sind etwa bei Bewegung zu beobachten.
  • Paarungszeit: In der Paarungszeit werden einige Vögel lauter, um bei ihren Artgenossen Aufmerksamkeit zu erregen.
Beschäftigung und Routinen als erste Maßnahmen

„Der Schlüssel zu ausgeglichenen, ruhigeren Vögeln ist Abwechslung“, erklärt Dr. Steinmetz. „Kletteräste und Schaukeln fördern Bewegung und Beschäftigung. Wenn sich die Vögel ihr Futter erarbeiten müssen, hält das zusätzlich geistig fit. Aber auch die Interaktion mit den Haltern ist wichtig – denn sie beschäftigt nicht nur, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Mensch und Tier.“
Darüber hinaus helfen feste Strukturen im Alltag, Stress zu reduzieren. Wellensittiche und Co. stellen sich auf regelmäßige Fütterungszeiten ein und gewöhnen sich an wiederkehrende Ruhephasen. Eine Abdeckung des Vogelbauers in den Abendstunden kann zudem dabei helfen, einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus zu schaffen.

Zuhören und richtig deuten

Wenn die Lautstärke im Vogelheim ungewohnt zunimmt, sollten Halter sich zuerst immer einen Überblick verschaffen: Können Gründe wie Stress oder Langeweile die Tiere belasten, etwa weil sich in ihrem Umfeld oder Alltag etwas verändert hat? Sind bei den Vögeln andere Auffälligkeiten zu beobachten, bewegen sie sich beispielsweise weniger oder gibt es Verletzungen? Tritt keine Besserung ein, sollten sich Vogelhalter beraten und ihre Ziervögel untersuchen lassen. Bei der Suche nach vogelkundigen Tierärzten unterstützen etwa der Deutsche Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB) und der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) mit Übersichten auf ihren Internetseiten.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Biene und Friends Konzertreihe in Bad Aibling: Musik für jedes Herz

Biene und Friends Konzertreihe in Bad Aibling: Musik für jedes Herz

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Konzertreihe Biene und Friends setzt ihre Reise am 9. Februar um 19:30 Uhr im Weinkeller des Romantik Hotel Das Lindner in Bad Aibling fort. An diesem Abend erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musikstilen wie Jazz, Worldmusik, Meditation und Chanson.

Mit dabei sind Raphael Lichius (Handpan, Bass, Gitarre), Raphael Dreifuss (Saxophon) und Manfred Hölzel (Piano).
Der Eintritt ist frei, der Verein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit. Platzreservierungen sind unter info@muttutgut.org oder 0179-7325938 möglich.
Die Biene & Friends Konzertreihe wird in Kooperation mit dem Romantik Hotel Das Lindner und dem Verein Mut & Courage Bad Aibling e.V. veranstaltet. Weitere Termine sind für den 9. März, 13. April und jeden weiteren Monat bis Dezember geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Mut & Courage Bad Aibling e.V.  / Beitragsbild: Symbolfoto re)