Kolbermoorer Schäffler tanzen wieder in der Region Rosenheim

Kolbermoorer Schäffler tanzen wieder in der Region Rosenheim

Aising / Rosenheim – Die Kolbermoorer Schäffler waren in den vergangenen Tagen in vielen Orten der Region unterwegs – darunter auch vor der Sparkasse im Rosenheimer Stadtteil Aising (unser Beitragsbild), wo sie zahlreiche Zuschauer begeisterten.

Die Schäffler zogen auch bei ihrem Auftritt vor der Sparkasse Aising zahlreiche Zuschauer an. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Der Schäfflertanz hat in Kolbermoor eine lange Tradition: 1886 wurde er erstmals aufgeführt, inspiriert vom Münchner Original und mit königlicher Genehmigung von Prinzregent Luitpold. Der Tanz war ursprünglich ein Brauchtum, das den Menschen nach Pest und Seuchen Mut machen sollte. Heute symbolisiert er historische Geschichten, handwerkliches Können und Verbundenheit mit der Region.

Die Aufführung folgt klaren Figuren: Von der „Königsschlange“ über das Kreuz bis hin zur „Krone“ – jede Bewegung hat historische Bedeutung. Höhepunkte sind unter anderem das Klopfen der Schäfflerbögen, das Fassklopfen der Tänzer sowie der Auftritt des Fasskasperls, der geschickt Reifen mit Getränken über seinen Kopf wirbelt. Tradition und Showelemente verbinden sich so zu einem eindrucksvollen Spektakel.

Für die Kolbermoorer Schäffler stehen in den kommenden Wochen weitere Auftritte auf dem Programm – wer die Gruppe erleben möchte, hat in der Region noch zahlreiche Gelegenheiten dazu. Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Trachtenverein Immergrün.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos Trachtenverein Immergrün Kolbermoor / Beitragsbild, Foto: Herbert Borrmann)

Sparkassenhochhaus, Rosenheim, 1985

Sparkassenhochhaus, Rosenheim, 1985

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1985, Auf dem historischen Foto zu sehen ist das Sparkassen-Hochhaus in Rosenheim.

Erbaut wurde das Gebäude von 1969 bis 1970. Mit einer Höhe von rund 48 Metern ist es nach wie vor das höchste Gebäude in der Stat. Zwischen 2008 und 2010 wurde es umfassend saniert, was auch die Fassade umfasst. 
Der eine oder andere erinnert sich beim Anblick unseres heutigen Fotooldies vielleicht auch noch an das Cafe im obersten Stock – ein Teil des Hotel Tyrol.  Es bot in den 1970er und 1980er Jahren einen Panoramablick über die Rosenheimer Innenstadt. 
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Podcast zum Holocaust-Gedenktag: Schicksale und Erinnerung in Rosenheim

Podcast zum Holocaust-Gedenktag: Schicksale und Erinnerung in Rosenheim

Rosenheim – Am heutigen Dienstag (27.1.2026)  ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Radio Regenbogen widmet sich in einem Podcast den Schicksalen von Juden, Sinti und Roma in Rosenheim, darunter auch die Sinti-Familie Reinhardt, und beleuchtet die lokale Erinnerungsarbeit.

Nicht nur Juden, sondern auch Sinti und Roma wurden von den Nationalsozialisten systematisch verfolgt und ermordet. Über die Familie Reinhardt hat Dr. Thomas Nowotny, Sprecher der Initiative Erinnerungskultur und Stolpersteine in Rosenheim, umfassend recherchiert. Die Ergebnisse werden am 27. Januar 2026 beim Rosenheimer Stadtarchiv veröffentlicht.

  • Der Text zu der Familie Reinhardt mit dem Titel „Miszellen“ ist nun online verfügbar
  • Den Podcast von Radio Regenbogen gibt es hier.
  • Weitere Informationen zum Thema hier.

Im Podcast mit Reinhart Knirsch berichtet Nowotny unter anderem über das Schicksal der dreijährigen Rosa. Besonders betroffen ist er, wenn er über Menschenversuche und die Situation von Kindern in dieser Zeit spricht. „Es ist ein trauriges, aufwühlendes Thema, über das aber nicht geschwiegen werden darf“, betont Nowotny.
(Quelle: Radio Regenbogen / Beitragsbild: Copyright  Radio Regenbogen)

Flaute trotz Frost: Wintervögel im Garten auf Rückzug

Flaute trotz Frost: Wintervögel im Garten auf Rückzug

Bayern -Bei Bayerns 21. Stunde der Wintervögel vom 9. bis 11. Januar 2026 zählten rund 29.600 Teilnehmer in über 21.300 Gärten insgesamt 626.600 Vögel. Die Mitmachaktion des LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern) und NABU zeigt: Seltene Gäste wie Kranich und Wiedehopf sorgten zwar für Aufsehen, der Trend weist jedoch weiterhin auf rückläufige Vogelzahlen hin.

Das winterliche Wetter mit Schnee, Eis und klirrender Kälte erschwerte vielen Vogelarten die Futtersuche im Freien. „Der große Einflug von Wintergästen aus dem Norden blieb heuer aus“, erklärt LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Stattdessen zogen manche heimischen Vögel wie Kraniche auf der Suche nach schnee- und eisfreien Flächen Richtung Süden.

Die durchschnittliche Vogelzahl pro Garten lag 2026 bei etwa 29 Individuen – leicht unter dem Vorjahreswert. Große Einflüge von Bergfinken oder Erlenzeisigen, die die Zahlen sonst erhöhen, blieben aus. „Ein schleichender, aber kontinuierlicher Rückgang der Vogelzahlen ist deutlich erkennbar“, so Nelson. Viele Arten leiden unter fehlenden Lebensräumen und einem Rückgang von Insekten als Nahrungsquelle.

Die Top Ten der Wintervögel

An der Spitze bleiben Haussperling, Kohlmeise und Feldsperling stabil. Dahinter folgen Amsel, Blaumeise, Buchfink, Elster, Grünfink, Rotkehlchen und Rabenkrähe. Der Bergfink, im Vorjahr noch Platz sieben, tauchte 2026 kaum auf.

Besondere Beobachtungen

Teilnehmer berichteten von fliegenden Kranichen und Kormoranen, die auf der Suche nach eisfreien Gewässern unterwegs waren. Besonders bemerkenswert waren seltene Überwinterer wie Wiedehopf, Bekassine, Zippammer und Brachvogel. „Der Wiedehopf ist eine wärmeliebende Langstreckenzieher-Art, die normalerweise südlich der Sahara überwintern“, erklärt Nelson. Meldungen mit Fotobeweis kamen unter anderem aus dem Landkreis Forchheim.

Die nächste Mitmachaktion, die Stunde der Gartenvögel, findet vom 8. bis 10. Mai 2026 statt. Dann werden Bürger erneut aufgerufen, Brutvögel in ihren Gärten und Parks zu zählen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV – Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Lesung Samuel Koch: Schwerelos – Wie das Leben leichter wird“

Lesung Samuel Koch: Schwerelos – Wie das Leben leichter wird“

Seeon / Landkreis Traunstein – Am Freitag, 30. Januar 2026, liest Schauspieler und Autor Samuel Koch im Benediktussaal des Kloster Seeon (Landkreis Traunstein – Klosterweg 1) aus seinem Buch „Schwerelos – Wie das Leben leichter wird“. Der Literaturabend bietet einen Mix aus Humor, Selbstironie und nachdenklichen Momenten über den Umgang mit Belastungen im Leben.

Samuel Koch lädt die Besucher auf eine Reise in die äußere und innere Schwerelosigkeit ein. Er hat verschiedene Methoden ausprobiert, um die Schwerkraft zu überlisten – darunter Windkanal, Achterbahn, Segel- und Parabelflug. Dabei geht es nicht nur um körperliche Schwerelosigkeit, sondern auch um Fragen wie: Welche Lasten kann man abwerfen, welche sollte man tragen, und was gibt den nötigen Auftrieb, um trotz schwieriger Situationen im Leben voranzukommen?

Unfall bei „Wetten, dass…?“ 2010

Der 1987 in Neuwied geborene Koch begann schon als Sechsjähriger mit Kunstturnen. Nach einem Unfall 2010 bei der TV-Show „Wetten, dass…?“ ist er vom Hals abwärts gelähmt. Seitdem tritt er als Schauspieler, Autor und Speaker auf. Neben Auftritten in TV-Serien, Filmen und Theaterproduktionen – unter anderem am Nationaltheater Mannheim – hat Koch mehrere Bücher veröffentlicht, die in die SPIEGEL-Bestsellerlisten aufgenommen wurden.

Der Einlass am Freitag beginnt um 19 Uhr, die Lesung selbst startet um 19:30 Uhr. Die freie Platzwahl ermöglicht es den Gästen, sich ihre Plätze selbst auszusuchen. Tickets sind im Klosterladen Seeon, im Web-Shop www.kloster-seeon.de
sowie über München Ticket und deren Vorverkaufsstellen erhältlich. Kurzentschlossene können mögliche Restkarten an der Tageskasse erwerben. Nach der Lesung steht Samuel Koch für Gespräche und Fotos zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen des Literaturfests „Leseglück“ finden Interessierte unter www.leseglueck-grenzenlos.de
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Copyright Lukas Neumair)

Heimtierhaltung als relevanter Wirtschaftsfaktor: Ausgaben deutscher Haushalte über 18 Milliarden Euro (2024)

Heimtierhaltung als relevanter Wirtschaftsfaktor: Ausgaben deutscher Haushalte über 18 Milliarden Euro (2024)

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Heimtiere bereichern das Leben ihrer Halter und leisten zugleich einen wirtschaftlich relevanten Beitrag in Deutschland. Dies zeigt die „Heimtierstudie 2025: Update und Trends zur wirtschaftlichen Bedeutung der Heimtierhaltung in Deutschland“ von Prof. Dr. Renate Ohr (Universität Göttingen), die mit Unterstützung des Industrieverbandes Heimtierbedarf (IVH) e.V. erstellt wurde.

Die Untersuchung beziffert die jährlichen Umsätze der Heimtierhaltung für 2024 auf mehr als 18 Milliarden Euro. Nach Abzug der Importe ergibt sich eine Wertschöpfung von rund 15,2 Milliarden Euro – etwa 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Schätzungen zufolge sind damit rund 165.000 Arbeitsplätze verbunden.

„Diese Zahlen unterstreichen die dauerhafte gesellschaftliche und ökonomische Bedeutung der Heimtierhaltung in Deutschland“, erklärt Prof. Dr. Ohr. „Heimtiere wie Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel, Fische und Reptilien werden als Familienmitglieder gesehen und fördern nachweislich die physische und psychische Gesundheit ihrer Besitzer. Das spiegelt sich auch in den Ausgaben der Tierhalter wider.“

Zum Vergleich: Die Bruttowertschöpfung der Land- und Forstwirtschaft inklusive Fischerei lag 2024 bei rund 39,6 Milliarden Euro, etwa 0,9 Prozent des BIP.

Arbeitsplätze in Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk

Für ihre Studie erfasste Prof. Dr. Ohr die Ausgaben in allen relevanten Bereichen aus öffentlich zugänglichen Quellen, berechnete sie eigenständig und ergänzte sie durch Tierhalterbefragungen. Erfasst wurden unter anderem Heimtiernahrung, Zubehör, Veterinärleistungen, Versicherungen, Tierbestattung, Tierpensionen und Hundetraining.
„Verantwortungsvolle Heimtierhaltung ist längst kein Nischenthema mehr. Sie verbindet emotionale Bindung mit wirtschaftlicher Relevanz und schafft Arbeitsplätze in Industrie, Handel und Dienstleistung“, sagt Dr. Katrin Langner, Geschäftsführerin des IVH.

Heimtiernahrung und Gesundheit als wichtigste Umsatztreiber

Die größten Ausgaben tätigen Tierhalter für Heimtiernahrung, inklusive selbst zubereitetem Futter, mit Umsätzen von 7,5 bis 9,5 Milliarden Euro. In der Vorgängerstudie aus 2018 lagen diese noch unter fünf Milliarden Euro.

Ein weiterer Wachstumstreiber ist der Bereich Gesundheit (Veterinärwesen, Tierheilpraktiker u. Ä.), mit geschätzten Umsätzen von 4 bis 4,2 Milliarden Euro. „Der Anstieg ist teilweise auf die neue Gebührenordnung für Tierärzte seit 2022 zurückzuführen. Mittelfristig sind weiterhin Zuwächse von fünf bis zehn Prozent zu erwarten“, erläutert Prof. Dr. Ohr. Die höheren Ausgaben resultieren sowohl aus der Übernahme von Diagnose- und Behandlungskosten in Anlehnung an die Humanmedizin als auch aus der Nutzung von Tierkrankenversicherungen.

Tierversicherungen und Bestattungen im Wachstum

Die Ausgaben für Tierversicherungen stiegen auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro, insbesondere durch die Zunahme von Tierkrankenversicherungen. Die Ausgaben für Tierbetreuung liegen bei mindestens 100 bis 150 Millionen Euro. Die Einnahmen aus der Hundesteuer stiegen von 359 Millionen Euro (2018) auf 430 Millionen Euro (2024).

Auch im Bereich Heimtierbestattung zeigen sich steigende Ausgaben (100–110 Millionen Euro). Prof. Dr. Ohr betont: „Die Humanisierung der Heimtierhaltung spiegelt sich auch in der Bestattung wider. Immer weniger Tiere werden nach ihrem Tod zur Tierkörperbeseitigung gebracht, die Wachstumsraten im Bestattungswesen werden sich voraussichtlich fortsetzen.“
(Quelle: Pressemitteilung Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Tatverdächtiger schlägt mit Gehhilfe am Hauptbahnhof München zu – Haftbefehl vollstreckt

Tatverdächtiger schlägt mit Gehhilfe am Hauptbahnhof München zu – Haftbefehl vollstreckt

München – Am Montagnachmittag (26.1.2026) kam es am Hauptbahnhof München zu einem Vorfall vor der Bahnhofsmission. Ein 35-jähriger Ungar versperrte einem Mann den Zugang zur Einrichtung und griff diesen an.

Gegen 14:15 Uhr hielt sich der 35-Jährige vor dem Eingang der Bahnhofsmission auf. Als ein 57-jähriger Mann aus China die Hilfseinrichtung an Gleis 11 betreten wollte, stieß der Ungar ihn, nach en Angaben der Polizei, unvermittelt gegen die Eingangstür und schlug anschließend mit seiner Gehhilfe gegen den Oberkörper des Mannes. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen, benötigte jedoch keinen Rettungsdienst.
Alarmierte Bundespolizisten nahmen beide Beteiligten zur Klärung des Sachverhalts zur Wache in der Denisstraße mit. Bei der Identitätsfeststellung des 35-Jährigen stellte sich heraus, dass gegen ihn ein offener Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen exhibitionistischer Handlungen vorlag. Die Geldstrafe in Höhe von 1.320 Euro konnte nicht beglichen werden, weshalb der Mann nun 44 Tage Haft antreten muss. Die Staatsanwaltschaft ordnete zudem die Vorführung beim Haftrichter für den heutigen Tag an.

Nach Angaben der Bundespolizei war der 35-Jährige in der Vergangenheit bereits wegen Gewalt-, Eigentums- und Sexualdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei) 

Firma Zosseder spendet 3.000 Euro an Förderverein der Kinderklinik Rosenheim

Firma Zosseder spendet 3.000 Euro an Förderverein der Kinderklinik Rosenheim

Rosenheim – Die Firma Zosseder GmbH & Co. KG aus Eiselfing hat den Förderverein der RoMed Kinderklinik Rosenheim e.V. mit 3.000 Euro unterstützt. Die Spende soll künftig zusätzliche Angebote auf den Stationen ermöglichen.

Den symbolischen Scheck übergab Geschäftsführer Simon Zoßeder an die Vertreterinnen des Fördervereins – Schatzmeisterin Sanja Cvetko, 2. Vorsitzende Jasmin Harre-Göhsl und 1. Vorsitzende Mihaela Hammer – sowie an den Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, PD Dr. Hendrik Jünger.

Unterstützung für die Klinikclowns

Nach Angaben des Fördervereins fließt die diesjährige Zuwendung in den Einsatz der Klinikclowns. Damit können diese nun wöchentlich in der Kinderklinik eingesetzt werden, bisher erfolgte ihr Besuch nur alle zwei Wochen. „Die Klinikclowns leisten einen unschätzbaren Beitrag“, betonte Jünger. „Sie bringen Leichtigkeit in einen oft belastenden Alltag, nehmen Ängste, schenken Ablenkung und Momente echter Freude. Dafür sind wir sehr dankbar.“
Mit der Spende unterstreicht die Firma Zosseder ihr kontinuierliches Engagement in der Region.

Weitere Informationen über den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. sind auf der Website verfügbar:
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Winterzauber im Prienavera Erlebnisbad: Sauna, Entspannung und besondere Events

Winterzauber im Prienavera Erlebnisbad: Sauna, Entspannung und besondere Events

Prien / Landkreis Rosenheim – Das Prienavera Erlebnisbad (Landkreis Rosenheim) bietet auch in den Wintermonaten verschiedene Möglichkeiten für Entspannung und Wohlbefinden. Bei den „Prienavera Erlebnisnächten“ am Samstag, 14. Februar, und Samstag, 14. März 2026 sind die Öffnungszeiten bis 24 Uhr verlängert. Zusätzlich zu den Badebereichen wird abwechselnd eine Feuer- oder Eisshow präsentiert, die die winterliche Atmosphäre ergänzt.

Unter dem Motto „Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte in den Wintermonaten“ können Besucher in der Blockhaussauna bei ausgewählten Aufgüssen entspannen. Im Saunagarten sorgen Kerzenschein und Lagerfeuer für eine ruhige Atmosphäre. In der Badehalle stehen fünf angenehm temperierte Becken zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es weitere regelmäßige Angebote:
  • „Pool, Music & Drinks“: Jeden ersten Freitag im Monat von 18 bis 23 Uhr können Gäste bei Musik und Getränken im Pool entspannen. Das Event findet in Kooperation mit dem Hotel Luitpold am See statt.
  • „Quastensauna-Erlebnis“: An jedem ersten und dritten Montag im Monat (bis März 2026) ab 14 Uhr erleben Besucher ein traditionelles Sauna-Ritual mit frischen Quasten, das Durchblutung und Entspannung fördert.
  • „Peeling-Erlebnis“: Jeden zweiten und vierten Montag im Monat (bis März 2026) ab 14 Uhr wird ein Dampfbadpeeling mit Salz angeboten, das eine tiefreinigende Wirkung entfaltet.

Alle Veranstaltungen sind im regulären Eintritt enthalten. Weitere Informationen sind auf der Website des Prienavera Erlebnisbads erhältlich: prienavera.de
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Marina GmbH / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Marina-GmbH)

Einbruch in Vereinsheim in Bad Feilnbach

Einbruch in Vereinsheim in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Ein unbekannter Täter verschaffte sich Zugang zu einem Vereinsheim am Sportplatz in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim), indem er mit einem Stein die Fensterscheibe einwarf. Im Inneren wurden mehrere Schubläden durchwühlt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde nichts entwendet. Durch den Einbruch entstanden Sachschäden in Höhe von etwa 500 bis 600 Euro. Vor Ort wurde eine Spurensicherung durchgeführt, um den Täter möglicherweise zu identifizieren.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Brannenburg unter der Telefonnummer 08034 / 90680 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Junger Bergsteiger stürzt am Grünstein tödlich ab

Junger Bergsteiger stürzt am Grünstein tödlich ab

Schönau am Königsee / Landkreis Berchtesgadener Land – Tragischer Bergunfall: Ein 23-jähriger Bergsteiger aus Kroatien ist bei einer Bergtour am Grünstein (Landkreis Berchtesgadener Land) am Sonntag (25.1.2026) tödlich verunglückt.

Der Mann wurde, nach Angaben des Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Sonntagabend gegen 21 Uhr von Freunden als vermisst gemeldet, nachdem er von seiner Tour nicht zurückgekehrt war. Daraufhin wurde eine umfangreiche Suchaktion gestartet. Eingesetzt waren Kräfte der Bergwacht Berchtesgaden, der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei, Diensthundeführer sowie eine Bergwacht- und eine Polizeidrohne.

In der Nacht auf Montag gegen 0.30 Uhr, wurde der Bergsteiger leblos aufgefunden. Nach Angaben der Polizei war er allein unterwegs, nur unzureichend ausgerüstet und ohne Sicherung im weglosen Gelände.

Die Alpinen Einsatzgruppe Ost der Grenzpolizei Piding hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um einen tragischen Unfall ohne Beteiligung Dritter.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

NGG Rosenheim-Oberbayern fordert mehr Kontrollen beim gesetzlichen Mindestlohn

NGG Rosenheim-Oberbayern fordert mehr Kontrollen beim gesetzlichen Mindestlohn

Rosenheim – Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Rosenheim-Oberbayern fordert eine stärkere Kontrolle der Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns. Dieser liegt seit Januar bei 13,90 Euro pro Stunde. Nach Angaben der Gewerkschaft könnten davon insbesondere die rund 10.400 Mini-Jobber in Rosenheim profitieren.

Ob der neue Mindestlohn tatsächlich überall ausgezahlt werde, sei jedoch unklar. „Aber ob alle Chefs in Rosenheim tatsächlich 1,08 Euro beim Stundenlohn im Januar draufzahlen, das ist die große Frage“, erklärte Manuel Halbmeier, Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern. Er rechne damit, dass es auch Betriebe gebe, die versuchten, den gesetzlichen Mindestlohn zu umgehen. Deshalb sei die Kontrolle der Lohnabrechnung für den Monat Januar, die im Februar ausgezahlt werde, besonders wichtig. Dies betreffe nach Angaben der NGG sowohl Mini-Jobber als auch Beschäftigte ohne Tarifvertrag, die am unteren Ende der Lohnskala bezahlt würden.

Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass Beschäftigte aus der Lebensmittelherstellung und der Gastronomie in Rosenheim Unterstützung bei der Überprüfung ihrer Lohnabrechnung erhalten können. Dabei sei nicht nur der Stundenlohn entscheidend, sondern auch die korrekt erfasste Arbeitszeit. „Die Zahl der tatsächlich geleisteten Stunden muss stimmen. Wenn Arbeitgeber die Arbeitszeit auf dem Papier nach unten schrauben, um den Stundenlohn passend zu machen, dann können sie so den Mindestlohn umgehen. Das ist aber ein klarer Verstoß gegen das Gesetz“, so Halbmeier.

„Zahl der Mindestlohn-Kontrollen zu niedrig“

Aus Sicht der NGG kommt der gesetzliche Mindestlohn nur dann bei den Beschäftigten an, wenn er konsequent kontrolliert werde. Die Zahl der Mindestlohn-Kontrollen sei aus Sicht der Gewerkschaft zu niedrig. „Das Risiko für Mindestlohnbetrüger, erwischt zu werden, ist auch in Rosenheim viel zu gering“, erklärte der NGG-Geschäftsführer. Neben der Eigenkontrolle durch Beschäftigte sieht die NGG auch den Staat in der Pflicht.
Kritisch äußert sich die Gewerkschaft zur personellen Ausstattung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Zoll. Nach Einschätzung der NGG seien mit den derzeitigen Kapazitäten nicht ausreichend Kontrollen möglich. Manuel Halbmeier forderte deshalb ein klares Signal des Bundesfinanzministers und eine personelle Aufstockung der FKS, um den Kontrolldruck auf die Betriebe zu erhöhen. Diese Forderung richte sich auch an die Bundestagsabgeordneten von CSU und SPD aus Rosenheim und der Region.

Darüber hinaus betont die NGG, dass der Mindestlohn aus ihrer Sicht nur eine Untergrenze darstelle. „Wirklich fair ist nur der Tariflohn. Der Mindestlohn ist immer nur die Notlösung – ein ‚Trostpflaster‘ bei der Bezahlung“, so Halbmeier. Vor diesem Hintergrund fordert die Gewerkschaft die Bundestagsabgeordneten von CSU und SPD auf, sich für ein Bundestariftreuegesetz einzusetzen.
(Quelle: Pressemitteilung Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Rosenheim-Oberbayern / Beitragsbild: Copyright NGG /Florian Göricke)