Motorrad landet nach Schleuderfahrt in Wiese – Zwei Verletzte bei Riedering

Motorrad landet nach Schleuderfahrt in Wiese – Zwei Verletzte bei Riedering

Riedering / Landkreis Rosenheim – Bei einem Motorradunfall auf der Kreisstraße RO30 sind am Sonntagnachmittag (21,6.2026) zwei Menschen verletzt worden. Das Motorrad kam von der Fahrbahn ab und landete nach einer Schleuderfahrt in einer Wiese.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.15 Uhr zwischen Rimsting und Riedering. Ein 28-jähriger Mann aus Halfing war gemeinsam mit einer 21-jährigen Mitfahrerin auf der Kreisstraße unterwegs, als das Motorrad in einem kurvigen Streckenabschnitt mit Steigung ins Schleudern geriet.
Nach Angaben der Polizei verlor der Hinterreifen plötzlich die Haftung zur Fahrbahn. Das Motorrad kam daraufhin von der Straße ab, streifte einen Leitpfosten und stürzte in eine angrenzende Wiese. Fahrer und Sozia wurden dabei vom Motorrad geschleudert.
Beide Unfallbeteiligten erlitten Verletzungen und wurden zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Am Motorrad entstand nach Schätzung der Polizei ein Schaden von rund 10.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegen.

Für die Bergung des Motorrads sowie die Reinigung der Fahrbahn musste die Kreisstraße für etwa eineinhalb Stunden gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Riedering unterstützte die Einsatzkräfte bei der Verkehrsregelung und den Aufräumarbeiten. Größere Verkehrsbehinderungen blieben laut Polizei aus.

Die Polizei hat gegen den 28-jährigen Fahrer Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.‘
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Einbruch ins Rathaus – Kripo bittet um Hinweise

Einbruch ins Rathaus – Kripo bittet um Hinweise

Erharting / Landkreis Mühldorf am Inn – In das Rathaus  der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach ((Landkreis Mühldorf am Inn)    ist zwischen Sonntag (21.6.2026) und Montag (22.6.2026) eingebrochen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen.

Nach Angaben der Polizei verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum zwischen 21. und 22. Juni gewaltsam Zugang zu den Räumen des Rathauses in Erharting. Mindestens zwei Personen sollen beteiligt gewesen sein.
Die Einbrecher gingen gezielt einen Tresor an, scheiterten jedoch an der Aufbruchssicherung. Es entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizeistation Mühldorf unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Die Kripo bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im Zeitraum von Sonntagabend bis Montagmorgen im Bereich des Rathauses verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder bereits im Vorfeld ungewöhnliche Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 08631 / 3673-0 bei der Kriminalpolizei Mühldorf oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto)

Städtische Verdienstmedaille für Dr. Helmut Schwarz

Städtische Verdienstmedaille für Dr. Helmut Schwarz

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat Dr. Helmut Schwarz mit der Städtischen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Der langjährige Werkleiter des Rosenheimer Krones-Standorts wurde damit für seine Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der Region geehrt.

Schwarz war seit 1993 im Unternehmen tätig, zunächst bei der Max Kettner GmbH, die später in der Krones AG aufging. Als Maschinenbau-Ingenieur prägte er den Standort Rosenheim in der Abfüll- und Verpackungsindustrie über viele Jahre hinweg. Unter seiner Führung wurden die Werke in Rosenheim und Raubling ausgebaut und moderne Produktions- sowie Logistikstrukturen geschaffen.

Heute zählt das Krones-Werk Rosenheim zu den wichtigsten Standorten des weltweit tätigen Konzerns. Es ist der zweitgrößte Produktionsstandort und gilt als Zentrum für Logistik und Modulproduktion. Insgesamt beschäftigt Krones rund 1.200 Mitarbeiter an den Standorten Rosenheim und Raubling.

Engagement über das Unternehmen hinaus

Auch über seine Tätigkeit im Unternehmen hinaus engagierte sich Schwarz für die regionale Wirtschaft. Er war unter anderem im Hochschulrat und im IHK-Regionalausschuss aktiv und beteiligte sich am Gründerpreis der Region, zuletzt auch als Juror.

Oberbürgermeister Abuzar Erdogan würdigte den Preisträger mit klaren Worten: „Dr. Helmut Schwarz steht wie kaum ein anderer für Innovationskraft, unternehmerischen Weitblick und Verbundenheit mit unserer Region. Mit seinem Engagement hat er nicht nur ein erfolgreiches Werk geführt, sondern über Jahrzehnte hinweg Arbeitsplätze geschaffen, Zukunftsinvestitionen ermöglicht und Rosenheim als Wirtschaftsstandort nachhaltig gestärkt. Für diese herausragenden Verdienste danken wir ihm mit der Verleihung der Städtischen Verdienstmedaille.“

Die Städtische Verdienstmedaille wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um das Wohl oder Ansehen der Stadt Rosenheim verdient gemacht haben. Sie ist mit 18-karätigem Gold überzogen und zeigt auf der Vorderseite das Stadtwappen sowie den Schriftzug „Stadt Rosenheim“, auf der Rückseite die Umschrift „Verdienstmedaille“ und die Silhouette der Stadt.
(Quelle: Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Rosenheimer Unternehmen unterstützt Mittelschule in Grafing

Rosenheimer Unternehmen unterstützt Mittelschule in Grafing

Grafing  / Landkreis Ebersberg – Der Förderverein der Georg-Huber-Mittelschule in Grafing hat eine Spende aus Rosenheim erhalten: Die maut1 GmbH unterstützt die Schule mit 730 Euro, um zusätzliche Angebote und Projekte für Schüler zu ermöglichen.

Die Spende wurde im Beisein von Lehrer Moritz Düsel übergeben. Mit dem Betrag sollen laut Förderverein schulische Aktivitäten, gemeinsame Projekte sowie besondere Erlebnisse im Schulalltag gefördert werden.
„Wir möchten mit unserer Spende dazu beitragen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche von gemeinsamen Erlebnissen und zusätzlichen Angeboten profitieren können“, sagt Julian Schmelzer, Geschäftsführer und Mitgründer der maut1 GmbH. „Bildung lebt nicht nur vom Unterricht, sondern auch von den gemeinsamen Momenten, die Kinder und Jugendliche außerhalb des Klassenzimmers erleben. Genau solche Angebote möchten wir mit unserer Spende unterstützen.“

Auch von Seiten der Schule wird die Unterstützung begrüßt. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass beispielsweise kein Kind aus finanziellen Gründen auf wichtige gemeinsame Erfahrungen verzichten muss“, sagt Moritz Düsel. „Der Förderverein und solche Spenden ermöglichen es uns, zusätzliche Angebote an unserer Schule zu realisieren sowie Erlebnisse umzusetzen, die unsere Gemeinschaft stärken und unseren Schulalltag bereichern.“
(Quelle: Pressemitteilung maut1 GmbH / Beitragsbild: Symbolfoto)

Impulse in der Nierenmedizin – Fachleute tagten in Rosenheim

Impulse in der Nierenmedizin – Fachleute tagten in Rosenheim

Rosenheim – Wie lassen sich chronische Nierenerkrankungen künftig besser erkennen und behandeln? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer großen Nephrologietagung im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim, bei der rund 100 Fachkräfte aktuelle Entwicklungen in der Nierenmedizin diskutierten.

Bei der 20. Oberbayerischen Interdisziplinären Nephrologietagung ging es vor allem um neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Diagnostik und Therapie. Im Fokus standen unter anderem moderne Behandlungsansätze bei chronischen Nierenerkrankungen, genetisch bedingte Nierenleiden sowie die sogenannte Lupusnephritis, eine entzündliche Autoimmunerkrankung der Nieren. Auch Präventionsfragen wie Impfungen bei Betroffenen wurden thematisiert.

Eingeladen hatte Dr. Andreas Thiele, Leiter der Nephrologie am RoMed Klinikum Rosenheim und leitender Arzt im KfH-Nierenzentrum. Er betonte die wachsende Bedeutung des Fachgebiets: Chronische Nierenerkrankungen nähmen weltweit zu, ließen sich aber oft gut behandeln, wenn sie früh erkannt und nephrologisch mitbetreut werden.
Für die Jubiläumstagung kamen auch renommierte  Experten aus Deutschland und dem Ausland nach Rosenheim, darunter Prof. Dr. Michael Fischereder, Prof. Dr. Lutz Renders und Prof. Dr. Hans-Joachim Anders.

Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung einer frühen Diagnose und einer spezialisierten interdisziplinären Betreuung für den Behandlungserfolg bei Nierenerkrankungen.
(Quelle: RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

TSV 1860 Rosenheim startet mit Testspiel-Niederlagen in die Vorbereitung

TSV 1860 Rosenheim startet mit Testspiel-Niederlagen in die Vorbereitung

Rosenheim – Die Vorbereitung auf die neue Saison hat begonnen: Der TSV 1860 Rosenheim hat am Wochenende (20./21. Juni) die ersten Testspiele absolviert. Sowohl die erste Mannschaft als auch die U19 mussten dabei Niederlagen hinnehmen.

Die erste Mannschaft traf zunächst auf den Bayernligisten FC Pipinsried. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ließen die Kräfte nach, die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent. Am Ende stand eine 0:3-Niederlage.

Auch im zweiten Test gegen den FC Unterföhring zeigte das Team in der ersten Hälfte eine ordentliche Leistung. Trotz spielerischer Überlegenheit und guter Möglichkeiten blieb es zur Pause beim 1:1. Im zweiten Durchgang ging jedoch der Zugriff verloren, sodass auch diese Partie mit 1:3 verloren ging.

Die U19 war beim Ligakonkurrenten Kirchheimer SC gefordert. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit führten die Rosenheimer mit 2:0. Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel: Kirchheim kam besser in die Partie, während 1860 zu viele Zweikämpfe verlor. Am Ende drehte der Gastgeber die Begegnung und gewann mit 3:2.
(Quelle: TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto)

Vandalismus an Grundschule – Wände und Schilder beschmiert

Vandalismus an Grundschule – Wände und Schilder beschmiert

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Im Bad Aiblinger Stadtteil Götting haben Unbekannte in der Nacht auf Samstag (20.6.2026)  die Grundschule sowie mehrere Verkehrszeichen mit Schmierereien verunstaltet. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Tat ereignete sich zwischen Freitag, 19. Juni, 22.30 Uhr, und Samstag, 20. Juni, 6 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurden an der Außenwand der Schule verschiedene Motive angebracht. Auch in der Schulstraße und der näheren Umgebung blieben Verkehrszeichen und weitere Gegenstände nicht verschont.
Die Polizei geht aufgrund der Art der Schmierereien davon aus, dass es sich um einen oder mehrere jugendliche Täter handeln könnte.

Die Ermittler bitten Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter 08061/9073-0 zu melden.
(Quelle: Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto)

Unbekannte schneiden Zaun auf und beschädigen Kabel auf Geothermie-Gelände

Unbekannte schneiden Zaun auf und beschädigen Kabel auf Geothermie-Gelände

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Auf dem Gelände der Geothermieanlage in Holzkirchen (Landkreis Miesbach)  sind unbekannte Täter in das gesicherte Areal eingedrungen und haben dabei offenbar mehrere Stromkabel beschädigt.

Ein Passant bemerkte am 21. Juni beim Spaziergang ein Loch im Metallzaun und verständigte die Polizei. Eine Streife bestätigte den Schaden vor Ort.
Laut Videoaufzeichnungen verschafften sich drei bislang unbekannte Täter bereits am Freitag, 19. Juni, gegen 22.30 Uhr Zugang zum Gelände. Sie nutzten dafür ein in den Zaun geschnittenes Loch und hielten sich anschließend für eine unbekannte Zeit dort auf.

Gemeinsam mit einem Verantwortlichen des Betriebs wurde das Gelände von der Polizei überprüft. Dabei zeigte sich, dass an mehreren Stromkabeln die Isolierung aufgeschnitten worden war. Nach aktuellem Stand wurde nichts entwendet. Der Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die am 19. Juni im Bereich der Geothermieanlage verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter 08024/90740 zu melden.
(Quelle: Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto)

Hitze in Rosenheim: 5 kühle Orte zum Runterkommen

Hitze in Rosenheim: 5 kühle Orte zum Runterkommen

Rosenheim – Der Sommer in Rosenheim zeigt gerade, was er kann: blauer Himmel, Sonne ohne Pause, richtiges Postkartenwetter. Die Schokoladenseite ist klar sichtbar – die „Schattenseite“ aber auch. Denn bei bis zu 40 Grad in dieser Woche wird selbst ein kurzer Gang durch die Stadt zur Herausforderung. Umso wichtiger sind Orte, an denen es ein bisschen leichter wird. Hier sind 5 kühle Rückzugsorte in Rosenheim.

1. Stadtbibliothek Rosenheim – die stille Abkühlzone mitten in der Stadt

An heißen Tagen kann ein kleiner Abstecher in die Rosenheimer Stadtbibliothek lohnen. Drinnen ist es ruhig, gedämpft und deutlich angenehmer als auf den Straßen rundherum. 

2. Salinpark – kurze Pause im Stadtfluss

Draußen flimmert die Hitze, hier wird sie deutlich erträglicher. Der Salinpark ist kein Ort für lange Fluchten, aber perfekt für einen Stopp zwischendurch. Schatten, Sitzplätze, Trinkwasser – mehr braucht es oft nicht, um einmal kurz aus dem heißen Stadtmodus auszusteigen.

3. Riedergarten – grüne Ruhezone mit Kühlwirkung

Wer hierherkommt, bleibt oft länger als geplant. Zwischen alten Bäumen und gepflegten Beeten entsteht eine Ruhe, die fast überraschend wirkt, wenn die Stadt draußen glüht. Besonders rund um die schattigen Bänke und den Brunnen zeigt der Riedergarten, wie gut Grün gegen Hitze arbeiten kann.

4. Luitpoldpark – Schatten, Platz und Trinkwasser

Großzügig, offen und trotzdem angenehm kühl: Der Luitpoldpark lebt von seiner Mischung aus Schattenflächen, Wiesen und Trinkwasserstelle. Gerade an extrem heißen Tagen ist er ein unkomplizierter Anlaufpunkt – Flasche auffüllen, kurz hinsetzen, durchatmen.

5. Innspitz – wo Inn und Mangfall aufatmen lassen

Hier trifft Wasser auf Wasser – und genau das merkt man. Am Innspitz, wo Inn und Mangfall zusammenkommen, weht oft ein leichter Wind über die Ufer. Das Wasser reflektiert nicht nur das Licht, sondern nimmt der Umgebung auch ein Stück Schärfe. Ein Ort, der sich an heißen Tagen fast wie eine natürliche Klimaanlage anfühlt.

Zeuge stoppt mutmaßlichen Fahrraddieb

Zeuge stoppt mutmaßlichen Fahrraddieb

Rosenheim – Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei am Montagmittag (22.6.2026) in Rosenheim einen mutmaßlichen Fahrraddieb stellen, noch bevor dieser mit seiner Beute verschwinden konnte.

Der Vorfall ereignete sich gegen 13.10 Uhr am Rosenheimer Mühlbachbogen. Ein Zeuge beobachtete, wie sich ein Mann an mehreren Fahrrädern zu schaffen machte, die in einem Fahrradständer abgestellt waren. Daraufhin verständigte er die Polizei.
Nach Angaben der Polizei wollte der Mann bereits mit einem Fahrrad wegfahren. Der Zeuge hielt ihn jedoch bis zum Eintreffen der Beamten fest.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 55-jährige Rosenheimer offenbar versucht hatte, die Schlösser von insgesamt drei Fahrrädern zu knacken.
Der alkoholisierte Mann wurde festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrraddiebstahls ermittelt.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto. re)

Fahrradfahrer landet nach Zusammenstoß im Weidezaun

Fahrradfahrer landet nach Zusammenstoß im Weidezaun

Schechen / Landkreis Rosenheim – Ein kleiner Fahrfehler hatte am Montagabend (22.6.2026) in Schechen (Landkreis Rosenheim) unangenehme Folgen: Ein Radfahrer kam nach einer Berührung mit dem Fahrrad eines Mitfahrers von der Straße ab und stürzte in einen Weidezaun.

Der Vorfall ereignete sich gegen 20 Uhr auf der Weidenaustraße. Ein 29-jähriger Rosenheimer war gemeinsam mit einem 36-jährigen Kolbermoorer mit dem Fahrrad in nördlicher Richtung unterwegs.

Nach Angaben der Polizei hielt der 29-Jährige zu wenig Abstand zu seinem Vordermann. Dabei berührte sein Vorderrad das Hinterrad des 36-Jährigen. Der Rosenheimer verlor die Kontrolle über sein Fahrrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Weidezaun. Anschließend stürzte er mit dem Oberkörper in den Zaun. Der 36-Jährige blieb auf dem Fahrrad und kam nicht zu Fall.
Der 29-Jährige trug einen Fahrradhelm und erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die Polizei verwarnte ihn noch vor Ort.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Proben für Historisches Stadtspiel des Theater Rosenheim gehen in die Endphase

Proben für Historisches Stadtspiel des Theater Rosenheim gehen in die Endphase

Rosenheim – Beim Theater Rosenheim laufen die Vorbereitungen für das Historische Stadtspiel 2026 auf Hochtouren. Die Premiere des Stücks „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ rückt näher – gespielt wird ab Freitag, 26. Juni 2026, um 20.30 Uhr auf dem Ludwigsplatz.

Die Kostüme für das Ensemble sind inzwischen fertiggestellt, die Proben finden bereits direkt am Spielort statt. Damit arbeiten die Darsteller unter realen Bedingungen mitten auf dem Rosenheimer Platz, der im Sommer wieder zur historischen Bühne wird.

Am heutigen Montag (22.6.2026) hat der Aufbau der Zuschauerbühne begonnen.. Damit können nun auch die letzten technischen und szenischen Anpassungen unter vollständigen Aufführungsbedingungen erfolgen. Regisseur Jogi Gaschke wird in dieser Phase gemeinsam mit dem Ensemble den letzten Feinschliff vornehmen.

Stadtgeschichte als Posse

Das neue Stadtspiel trägt den Titel „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ und stammt vom Ehrenvorsitzenden des Theater Rosenheim, Horst Rankl. Das Stück ist als Posse angelegt und greift eine fiktive, historisch angelehnte Begebenheit aus dem Jahr 1787 auf.

Im Mittelpunkt steht die Gründung einer „Rosenheimer Akademie“, in der Bürger des damaligen Marktes Rosenheim im Geist der Aufklärung versuchen, ihre unmittelbare Lebenswelt zu verbessern. Der Versuch, Veränderungen anzustoßen, führt jedoch schnell zu Spannungen im Ort.

Während die Mitglieder der Gruppe auf striktes Stillschweigen setzen, wächst im Umfeld Misstrauen. Ehefrauen äußern öffentlich Kritik, im Ort entstehen Gerüchte über angebliche Verbindungen zu geheimen Gesellschaften wie den Illuminaten oder Freimaurern.

Gerüchte, Konflikte und ein Gerichtsverfahren

Auch die Obrigkeit wird auf die Vorgänge aufmerksam. Über anonyme Schreiben wird eine Untersuchung aus München angestoßen, die jedoch im Verlauf der Ereignisse ohne Ergebnis endet. Parallel eskaliert die Lage im Ort weiter, unter anderem durch gewaltsame Übergriffe und weitere Konflikte im Umfeld der „Akademie“.

Im Januar 1788 kommt es schließlich zu einer Gerichtsverhandlung, die in einem ungewöhnlich milden Urteil endet und die Ereignisse rund um die Rosenheimer Akademie abschließt.

Karten und Termine

Spieltermine und weitere Informationen sind unter www.theater-ro.de abrufbar.
Karten gibt es im TicketZentrum Rosenheim sowie online unter www.yesticket.org.
(Quelle: Pressemitteilung Theater Rosenheim / Beitragsbild: Theater Rosenheim)