Neuer Rückhalt für die Starbulls: Fießinger kommt nach Rosenheim

Neuer Rückhalt für die Starbulls: Fießinger kommt nach Rosenheim

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim verstärken sich zur kommenden Saison auf der Torhüterposition: Daniel Fießinger wechselt nach Rosenheim und soll künftig zwischen den Pfosten für Stabilität sorgen.

Der 29-jährige Goalie bringt eine umfangreiche Erfahrung mit. Er stand bereits in der DEL auf dem Eis, absolvierte Einsätze in der Champions Hockey League und durchlief sämtliche Nachwuchs-Nationalmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes.

Erfahrung und Ruhe im Tor

„Daniel kennt die Liga sehr gut und hat über Jahre hinweg gezeigt, dass er ein starker Rückhalt sein kann“, sagt Starbulls-Headcoach Jari Pasanen. „Er bringt Ruhe in das Spiel und gibt der Mannschaft Sicherheit.“

Auch körperlich bringt Fießinger ideale Voraussetzungen für die Position mit. Gleichzeitig betonen die Starbulls, dass man durch die Verpflichtung flexibel bei den Kontingentstellen bleibe.

Vorfreude auf Rosenheim

Fießinger selbst blickt mit Vorfreude auf seine neue Station: „Ich freue mich sehr, dass der Wechsel geklappt hat. Ich habe nur gute Erinnerungen an die Spiele gegen Rosenheim und an das Stadion. Umso mehr freue ich mich jetzt darauf, dort jedes Wochenende auf dem Eis zu stehen – und mit den eigenen Fans im Rücken zu spielen.“

Die Starbulls Rosenheim begrüßen den Neuzugang und wünschen ihm einen erfolgreichen Start im grün-weißen Trikot.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Ludwig Schirmer)

Aggressiver Autofahrer nach Grenzverstoß in Untersuchungshaft

Aggressiver Autofahrer nach Grenzverstoß in Untersuchungshaft

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Nach einer Kontrolle an der Grenze bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) ist es zu einer Verfolgungsfahrt und einer Festnahme gekommen. Ein 34-jähriger Tunesier sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Bundespolizei wollte den Mann am Donnerstag (16.4.2026) im Rahmen der Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden überprüfen. Statt anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Deutschland fort. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stoppten den Pkw schließlich an der Anschlussstelle Oberaudorf.

Aggressives Verhalten bei Kontrolle

Wie die Bundespolizei mitteilt, reagierte der Fahrer bereits bei der Kontrolle aggressiv. Er habe weder gültige Einreisedokumente noch einen Führerschein vorzeigen können. Zudem sei deutlicher Alkoholgeruch festgestellt worden.

Ein Atemalkoholtest konnte nicht mehr durchgeführt werden, da der Mann zunehmend unkooperativ wurde. Im weiteren Verlauf habe er die Beamten weggeschubst und auf sie eingeschlagen. Daraufhin wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Auch danach habe er die Einsatzkräfte beleidigt.

Mehrere Vorwürfe und Untersuchungshaft

Dem Mann werden unter anderem illegale Einreise, Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung sowie Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

Ein Drogenschnelltest fiel zudem positiv auf Kokain aus. Ermittlungen ergaben, dass der 34-Jährige bereits mehrfach versucht hatte, illegal nach Deutschland einzureisen und in Italien polizeilich bekannt ist.

Haft in Rosenheim

Der Festgenommene wurde in die Dienststelle der Bundespolizei in Rosenheim gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Rosenheim Untersuchungshaft an. Anschließend wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Bundespolizei hat zudem Schritte zur Aufenthaltsbeendigung eingeleitet. Geplant ist eine Überstellung in eine Abschiebehafteinrichtung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Vermisste 16-jährige im Zug gefunden

Vermisste 16-jährige im Zug gefunden

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Donnerstag (16.4.2026)  am Haltepunkt Oberaudorf (Landkreis Rosenheim) eine als vermisst gemeldete Jugendliche entdeckt. Die 16-Jährige aus den Niederlanden war in einem Zug in Richtung Österreich unterwegs.

Die Eltern hatten zuvor wegen des Gesundheitszustands ihrer Tochter die Polizei in den Niederlanden informiert. Daraufhin wurde eine länderübergreifende Fahndung eingeleitet.

Suche per Handy-Ortung eingegrenzt

Mithilfe der Ortung des Mobiltelefons konnte der mögliche Aufenthaltsbereich auf den Großraum München–Rosenheim eingegrenzt werden. Eine Streife der Bundespolizei Rosenheim wurde schließlich in Oberaudorf fündig.
Die Beamten trafen die Jugendliche in einem Regionalzug an und nahmen sie in Gewahrsam. Nach Angaben der Bundespolizei war die 16-Jährige wohlauf.

Übergabe an die Eltern in Rosenheim

Am frühen Freitagmorgen konnten die Eltern ihre Tochter in der Dienststelle der Bundespolizei in Rosenheim wieder in Empfang nehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Bundespolizei)

Über ein Jahr Haft nach Grenzkontrolle bei Kiefersfelden

Über ein Jahr Haft nach Grenzkontrolle bei Kiefersfelden

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Bei einer Grenzkontrolle an der A93 bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) hat die Bundespolizei am Donnerstag eine Frau festgenommen. Gegen die 54-Jährige lagen zwei Haftbefehle vor.

Die Polin war als Insassin eines Reisebusses mit slowakischer Zulassung in Richtung München unterwegs. Bei der Einreisekontrolle händigte sie den Beamten ihre Identitätskarte aus. Eine Überprüfung ergab, dass gegen sie in Deutschland noch zwei Restfreiheitsstrafen offen sind.

Mehr als ein Jahr Resthaft

Wie die Bundespolizei mitteilt, muss die Frau wegen Betrugs laut der Heilbronner Justiz noch 365 Tage verbüßen. Hinzu kommen weitere 14 Tage Reststrafe wegen Wohnungseinbruchs, die von der Berliner Justiz verhängt wurden. Insgesamt ergibt sich damit eine verbleibende Haftdauer von einem Jahr und zwei Wochen.

Die 54-Jährige hatte bereits Teile der ursprünglichen Strafen verbüßt. Im Anschluss musste sie Deutschland mit der Auflage verlassen, dass bei einer Rückkehr die restliche Haft fällig wird. Mit ihrer erneuten Einreise ist genau dieser Fall eingetreten.

Einlieferung in JVA Stadelheim

Die Frau wurde festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim eingeliefert. Dort wird sie laut Bundespolizei voraussichtlich bis Ende April 2027 inhaftiert bleiben.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Starbulls stellen Weichen für die Zukunft

Starbulls stellen Weichen für die Zukunft

Rosenheim – Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitagabend (17.4.202&) haben die Starbulls Rosenheim zentrale Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Im Fokus stand dabei vor allem eine weitreichende strukturelle Veränderung.

Die Mitglieder sprachen sich mit deutlicher Mehrheit für die Ausgliederung des wirtschaftlichen Spielbetriebs in eine eigene Gesellschaft aus. Auch im Vorstand gibt es eine personelle Veränderung.

Klare Mehrheit für Ausgliederung

Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Abstimmung zur Ausgliederung des wirtschaftlichen Spielbetriebs in die SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG. Die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder votierten mit großer Mehrheit für diesen Schritt: 150 Ja-Stimmen standen einer Gegenstimme gegenüber. Damit ist der Weg für die Umsetzung der Ausgliederung geebnet.

Was die Ausgliederung bedeutet

Mit der Ausgliederung wird der Profibetrieb organisatorisch vom eingetragenen Verein getrennt und in eine eigene Gesellschaft überführt. Ziel solcher Modelle ist es in der Regel, wirtschaftliche Abläufe professioneller zu steuern und neue finanzielle Möglichkeiten zu schließen. Gleichzeitig bleibt der Verein als eigenständige Basis erhalten und kann sich stärker auf Nachwuchsarbeit und Mitgliederstruktur konzentrieren. Auch Risiken aus dem Spielbetrieb lassen sich so klarer vom Verein trennen.

Wechsel im Vorstand

Zudem wurde eine Nachbesetzung im Vorstand beschlossen: Stefan Redl übernimmt künftig die Position von Hans-Peter Schwarzfischer. Hintergrund ist dessen neue Aufgabe innerhalb der Organisationsstruktur der Starbulls. Als Geschäftsführer kann er laut Verein nicht mehr dem Vorstand angehören.

Weitere Themen auf der Tagesordnung

Neben den zentralen Beschlüssen wurden im Rahmen der Versammlung auch der Finanzbericht der Saison 2024/25, der Bericht der Kassenprüfer sowie weitere Informationen zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen des Vereins vorgestellt.

Mit den gefassten Beschlüssen schaffen die Starbulls Rosenheim nach eigenen Angaben wichtige strukturelle Grundlagen für die kommenden Jahre und die weitere sportliche Entwicklung. Abschließend bedankte sich der Verein bei den anwesenden Mitgliedern für ihre Teilnahme und das entgegengebrachte Vertrauen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim /  Beitragsbild: Copyright Christoph Sinzinger)

Derbysieg für den TSV 1860 Rosenheim – 2:0 gegen Traunstein

Derbysieg für den TSV 1860 Rosenheim – 2:0 gegen Traunstein

Rosenheim – Der TSV 1860 Rosenheim hat das Derby gegen den SB Chiemgau Traunstein mit 2:0 für sich entschieden und sich damit drei wichtige Punkte gesichert.

Die Gastgeber erwischten einen optimalen Start: Bereits in der 12. Minute brachte Michael Summerer die Rosenheimer in Führung. Aus rund zehn Metern kam er im Strafraum zum Abschluss und traf zur frühen Führung.

Im weiteren Verlauf hatte Traunstein zwar mehr Ballbesitz, die klareren Chancen lagen jedoch auf Seiten der Rosenheimer. Kurz vor der Pause wurde es einmal gefährlich vor dem Tor von Simon Hamburger, als Traunsteins Michael Steinbacher frei aus halbrechter Position zum Abschluss kam.

Vorentscheidung  fiel in der 62. Minute

Nach der Pause fiel in der 62. Minute die Vorentscheidung. Liam Markulin wurde im Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Summerer sicher zum 2:0.

In der Schlussphase stand die Rosenheimer Defensive stabil und ließ die Angriffsversuche des SB Chiemgau weitgehend ins Leere laufen. Das Sturmduo der Gäste wurde dabei konsequent aus dem Spiel genommen.

Einziges Manko aus Sicht der Gastgeber blieb, dass trotz weiterer Chancen kein zusätzlicher Treffer mehr gelang.

Zuschauer: 310
Tore: 1:0 Summerer (12.), 2:0 Summerer (62., Foulelfmeter)
Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Hamburger, Fischer, Muhameti (77. Xhelili), Tutic, Khong-In, L. Markulin, Grundner, Syed, Summerer, Ünal, N. Markulin (57. Elghatous)
(Quelle. Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Angriff auf Reinigungskraft am Münchener Hauptbahnhof – Polizei fasst Tatverdächtigen

Angriff auf Reinigungskraft am Münchener Hauptbahnhof – Polizei fasst Tatverdächtigen

München – In der Nacht auf Donnerstag (16,4,2026) ist es am Hauptbahnhof München zu einem Angriff auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn gekommen. Der Tatverdächtige konnte nach einer Fahndung durch die Bundespolizei gestellt werden.

Gegen 2 Uhr am 16. April war ein 49-jähriger Bahnmitarbeiter im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als er auf einen dort schlafenden 25-jährigen Mann traf. Dieser soll an eine Wand gelehnt geschlafen haben. Der Mitarbeiter weckte den Mann, um seine Arbeiten fortsetzen zu können.

Unmittelbar nach dem Aufwachen soll der 25-Jährige dem Reinigungskraft unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend flüchtete er zunächst vom Tatort.

Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung konnte die Bundespolizei den Mann wenig später feststellen und zur Dienststelle bringen. Der 49-jährige Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Im Anschluss suchte er selbstständig ein Krankenhaus auf.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem 25-Jährigen einen Wert von rund 1,2 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung ermittelt.
(Quelle: Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Kunstbetrieb in Rosenheim zur NS-Zeit im Fokus eines Vortrags

Kunstbetrieb in Rosenheim zur NS-Zeit im Fokus eines Vortrags

Rosenheim – Wie funktionierte der Kunstbetrieb in Rosenheim und der Region während der Zeit des Nationalsozialismus – und wer entschied darüber, welche Werke gezeigt, gefördert oder verkauft wurden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Buchgesprächs mit dem Kulturförderpreisträger der Stadt Rosenheim, Dr. Felix Steffan, am Donnerstag, 30. April 2026, um 18.30 Uhr in der Städtischen Galerie Rosenheim.

Steffan stellt dabei zentrale Ergebnisse seiner Publikation „Die Peripherie als Zentrum: Der Kunstbetrieb in Rosenheim und dem Chiemgau 1904–1968“ vor. Im Gespräch mit Dr. Christian Höschler vom Stadtarchiv Rosenheim und Dr. Patricia Wiegmann von der Städtischen Galerie geht es um Strukturen, Akteure und Netzwerke des regionalen Kunstbetriebs in einer Zeit politischer Umbrüche.

Dabei wird deutlich, dass ein enges Geflecht aus politischen Funktionsträgern, Kunstschaffenden, Händlern und Institutionen den Kunstbetrieb in Rosenheim und dem Chiemgau prägte. Der Blick richtet sich bewusst auch auf Entwicklungen vor 1933 sowie auf die Zeit nach 1945, um Kontinuitäten und Brüche sichtbar zu machen, wie Stadtarchivar Dr. Höschler erläutert.

Im Anschluss an das Gespräch besteht die Möglichkeit, die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim „Kunst Aktuell“ zu besichtigen, die noch bis 14. Juni 2026 in der Städtischen Galerie zu sehen ist.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Starbulls setzen auf Kontinuität – Shane Hanna verlängert langfristig

Starbulls setzen auf Kontinuität – Shane Hanna verlängert langfristig

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben ein klares Zeichen für die Zukunft gesetzt: Verteidiger Shane Hanna bleibt dem Verein langfristig erhalten und hat seinen Vertrag vorzeitig um drei weitere Jahre verlängert. Damit ist der 31-Jährige nun bis 2029 an den Standort Rosenheim gebunden.

In den vergangenen Wochen war über einen möglichen Abgang des Leistungsträgers spekuliert worden. Mit der Verlängerung schaffen Spieler und Club nun Klarheit und setzen ein deutliches Signal in Richtung Kontinuität.

Hanna hat sich in den vergangenen Spielzeiten zu einer festen Größe in der Defensive der Starbulls entwickelt und gehörte ligaweit zu den besten Verteidigern. In den letzten beiden Saisons zählte er jeweils zu den Top 3 Verteidigern der Liga. Zudem lag er mit einer Plus-Minus-Bilanz von +32 unter den Top 5 dieser Statistik. In der vergangenen Saison überzeugte er auch offensiv mit 52 Punkten (19 Tore, 33 Assists) und kam damit nahezu auf einen Punkt pro Spiel.

Mit seiner körperlichen Präsenz, seinem Spielverständnis und seiner Konstanz gilt Hanna als wichtiger Leistungsträger im Kader der Starbulls und übernimmt regelmäßig Verantwortung in entscheidenden Spielsituationen.
„Shane ist für uns ein extrem wichtiger Spieler, weil er in jeder Situation verlässlich ist“, sagt Starbulls-Headcoach Jari Pasanen. „Er bringt Stabilität in unser Spiel und geht immer voran. Dass er sich langfristig für Rosenheim entschieden hat, zeigt, wie wohl er sich hier fühlt – und das ist ein starkes Signal für uns als Club.“

Auch Shane Hanna selbst äußert sich zur Verlängerung: „Es waren bisher drei sehr spannende Jahre hier in Rosenheim. Ich fühle mich in der Region unglaublich wohl. Umso mehr freue ich mich, heute sagen zu können, dass ich für weitere drei Jahre unterschrieben habe.“

Die Starbulls Rosenheim sehen in der langfristigen Bindung von Hanna einen wichtigen Baustein für die sportliche Entwicklung in den kommenden Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Ludwig Schirmer)

Betrunkener im Garten sorgt für Polizeieinsatz in Rosenheim

Betrunkener im Garten sorgt für Polizeieinsatz in Rosenheim

Rosenheim – Ein offenbar stark alkoholisierter Mann hat in der Nacht auf Freitag (17.4.2026) in der Rosenheimer Austraße für einen Polizeieinsatz gesorgt, nachdem er in einem Garten aufgefallen war und sich nicht beruhigen ließ.

Gegen 01.30 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung eines Anwohners ein, dass sich eine Person in einem Garten aufhalte und dort offensichtlich Hilfe benötige. Vor Ort trafen die Beamten in der Austraße auf einen 43-jährigen Rosenheimer, der halb stehend, halb liegend angetroffen wurde.
Der Mann war deutlich alkoholisiert und hatte über zwei Promille. Er zeigte sich zudem aggressiv und war nicht bereit, den Ort zu verlassen.

Zur Verhinderung weiterer Störungen wurde der 43-Jährige in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Rosenheim gebracht. Dort konnte er im sogenannten „Zellengarten“ seinen Rausch ausschlafen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gefängnisneubau, Rosenheim, 1858

Gefängnisneubau, Rosenheim, 1858

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück ins Jahr 1858. Mit diesem Bild blicken wir auf einen Neubau, der das Stadtbild Rosenheims über mehr als ein Jahrhundert prägen sollte: das damalige Amtsgerichtsgefängnis an der Münchener Straße, im Volksmund auch „Fronfeste“ genannt.

Das Gebäude wurde zwischen 1856 und 1858 errichtet, in einer Zeit, als Rosenheim noch deutlich kleiner war und die Münchener Straße gerade erst begann, sich zu einer wichtigen Ausfallstraße und späteren Geschäftsstraße zu entwickeln. Das Gefängnis lag damit ursprünglich am Rand der Stadt – rückte aber mit dem Wachstum der Stadt und dem Ausbau der Bahn immer stärker ins Zentrum des öffentlichen Lebens.

In dem Gebäude waren vor allem Untersuchungshäftlinge und Menschen untergebracht, die kurze Freiheitsstrafen verbüßten. Es handelte sich also nicht um ein Zuchthaus, sondern um ein regionales Amtsgerichtsgefängnis für kleinere Straftaten des Alltags – von Diebstahl über Körperverletzung bis hin zu Ordnungsdelikten. Zeitweise saßen hier rund 35 Gefangene gleichzeitig ein.

Die Lage mitten in der Stadt wurde später zunehmend kritisch gesehen, denn das Gefängnis war für die Öffentlichkeit sichtbar und prägte den Straßenzug über Jahrzehnte hinweg.

Seine Geschichte endete schließlich 1968, als die letzten Gefangenen verlegt wurden. Anfang der 1970er Jahre wurde das Gebäude abgerissen. Heute befindet sich an dieser Stelle das moderne Geschäftsviertel rund um die Münchener Straße – dort, wo unter anderem die Buchhandlung Thalia zu finden ist.

Ein Stück Stadtgeschichte, das heute kaum noch sichtbar ist – und doch über 100 Jahre lang mitten in Rosenheim existierte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv  Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Sanierung der Kreisstraße RO 14 in zwei Bauabschnitten geplant

Sanierung der Kreisstraße RO 14 in zwei Bauabschnitten geplant

Aschau / Landkreis Rosenheim – Die Kreisstraße RO 14 zwischen Aschau im Chiemgau und Bernau am Chiemsee wird im Jahr 2027 saniert. Die Arbeiten sollen in zwei Bauabschnitten außerhalb der Ferienzeiten erfolgen.

Der Kreisausschuss des Landkreis Rosenheim hat in seiner jüngsten Sitzung der rund 1,2 Millionen Euro teuren Sanierungsmaßnahme zugestimmt. Damit kann die Tiefbauverwaltung des Landkreises die weitere Planung, die Antragstellung für Fördermittel sowie die Ausschreibung der Arbeiten vorbereiten.

Der zu sanierende Abschnitt der Kreisstraße RO 14 ist gut vier Kilometer lang. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitte unterteilt, um sowohl die touristischen Anforderungen der Region als auch die Funktion der Strecke als Bedarfsumleitung für die Autobahn zu berücksichtigen.

Im ersten Bauabschnitt wird von Ende April bis Beginn der Pfingstferien Mitte Mai 2027 ein etwa ein Kilometer langer Abschnitt im Bereich Bernau erneuert. Die Gemeinde nutzt die Maßnahme gleichzeitig für eigene Arbeiten am Kanalsystem.

Der zweite Bauabschnitt folgt von Mitte September bis Ende Oktober 2027. Dabei wird der Bereich vom Ortsausgang Bernau bis nach Aschau im Chiemgau saniert. Die Terminplanung erfolgte in Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden sowie der Autobahn GmbH des Bundes.

Grund für die Sanierung sind Schäden durch Verschleiß und Alterung. Zudem wurden starke Spurrillen und Unebenheiten festgestellt. Der Landkreis Rosenheim rechnet mit einer Förderung durch den Freistaat Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)