Chieming: Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß – 64-Jähriger schwer verletzt

Chieming: Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß – 64-Jähriger schwer verletzt

Chieming / Landkreis Traunstein – Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Motorräder auf der Staatsstraße 2093 bei Chieming (Landkreis Traunstein) ist am Mittwochnachmittag (23. September 2026) ein 44-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim ums Leben gekommen. Der zweite beteiligte Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Ein Sachverständiger soll nun klären, wie es zu dem Unfall kam.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.45 Uhr. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 64-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf am Inn mit seiner BMW von Truchtlaching in Richtung Seebruck. Als er ein vorausfahrendes Fahrzeug überholen wollte, scherte er auf die Gegenfahrbahn aus. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden 44-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim, der mit einer Aprilia unterwegs war.
Der 44-Jährige erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Der 64-Jährige wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
An beiden Motorrädern entstand Totalschaden. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Um den genauen Unfallhergang zu klären, zog die Polizeiinspektion Traunstein einen Sachverständigen hinzu. Er soll die Rekonstruktion des Unfallgeschehens unterstützen. Die Ermittlungen laufen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Die Staatsstraße 2093 blieb während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ising und Seebruck waren mit insgesamt 21 Einsatzkräften vor Ort. Sie leisteten technische Hilfe und übernahmen die Verkehrsregelung.
(Quelle: Presssemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Frontalzusammenstoß auf Kreisstraße bei Riedering

Frontalzusammenstoß auf Kreisstraße bei Riedering

Riedering / Landkreis Rosenheim – Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Kreisstraße RO 5 ist am Dienstagmorgen eine 21-jährige Autofahrerin verletzt worden. Sie musste in ein Klinikum gebracht werden. Der Fahrer des entgegenkommenden Kleintransporters blieb unverletzt.

Der Unfall ereignete sich am 22. September gegen 7.09 Uhr. Nach Angaben der Polizei war die 21-Jährige aus Stephanskirchen in Richtung Rosenheim unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte sie mit einem Kleintransporter, der von einem 59-Jährigen aus Riedering gelenkt wurde.
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 40.000 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alkoholverbot am Salzstadel: Stadt reagiert auf Beschwerden und Vorfälle

Alkoholverbot am Salzstadel: Stadt reagiert auf Beschwerden und Vorfälle

Rosenheim – Am Rosenheimer Salzstadel häufen sich die Beschwerden. Anwohner und Gewerbetreibende berichten von Ruhestörungen, Pöbeleien, Schlägereien, öffentlichem Urinieren und Müll. Auch die Stadtverwaltung sieht inzwischen Handlungsbedarf und will deshalb den Alkoholkonsum auf den öffentlichen Flächen am Salzstadel verbieten. Im Haupt- und Finanzausschuss gab es dafür am Dienstagabend eine deutliche Mehrheit – eine Stadträtin stimmte dagegen.

Wie schnell die Situation eskalieren kann, zeigte sich erst am Montagabend: Nach Polizeiangaben gerieten am Salzstadel zwei deutlich alkoholisierte Männer aneinander. Ein 52-Jähriger wurde dabei leicht verletzt, ein 27-Jähriger vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. (Wir berichteten)
Seit einiger Zeit hält sich am Salzstadel regelmäßig eine sogenannte Trinkerszene auf. Bei der Stadt sind deshalb zahlreiche Beschwerden von Anwohnern, Gewerbetreibenden und besorgten Bürgern eingegangen. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung befinden sich darunter auch Personen, die zuvor im Salingarten anzutreffen waren. Ein Teil der dort bekannten Szene ist offenbar inzwischen auch am Salzstadel anzutreffen.

Beschwerden über Pöbeleien, Müll und öffentliches Urinieren

In der Sitzungsvorlage werden als Probleme unter anderem Anpöbeleien von Passanten, öffentliches Urinieren und Müll genannt. Außerdem würden Personen aus der Szene einen großen Teil der Sitzgelegenheiten belegen und damit andere Besucher verdrängen. Besonders im Blick hat die Stadt dabei Kinder und Familien: Am Salzstadel befinden sich die Stadtbibliothek und die Audiobank für Kinderrechte, die regelmäßig von Kindern und Familien besucht werden.
Bei der Ausschusssitzung waren neben Anwohnern auch Vertreter der Stadtbibliothek anwesend. Aus der Diskussion wurde deutlich, dass die Situation nach den dort vorgetragenen Schilderungen auch für die Bibliothek belastend ist. Personen aus der Szene würden immer wieder die Toiletten aufsuchen. Zudem war von Pöbeleien, Verschmutzungen und unhygienischen Zuständen im direkten Eingangsbereich die Rede.

Die Entwicklung erinnert an die Situation im Salingarten, wo bereits ein Alkoholverbot gilt. Dort hat die Stadt nach eigenen Angaben mit verstärkter Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst, Streetworkern und weiteren Maßnahmen eine Verbesserung der Situation erreicht. Ziel sei dabei nicht die Verdrängung von Menschen gewesen. Allerdings hätten sich die Aufenthaltsorte einzelner Personen verändert. Nach Erkenntnissen der Verwaltung seien einige von ihnen inzwischen am Salzstadel anzutreffen.

Auch dort wurden Polizei und Ordnungsdienst deshalb bereits um verstärkte Präsenz gebeten. Zusätzlich sind Streetworker der Diakonie im Einsatz, die Kontakt zu den Menschen aufnehmen und bei Bedarf Unterstützung anbieten sollen. Am 17. August gab es außerdem einen Ortstermin mit Oberbürgermeister Abuzar Erdogan, Vertretern der Stadtverwaltung, Polizei und Anliegern, um sich vor Ort ein Bild zu machen und die Sorgen der Anwohner zu besprechen.

Alkoholverbot soll Einschreiten ermöglichen

Anders als im Salingarten gibt es am Salzstadel bislang kein Alkoholverbot. Genau das soll sich nun ändern. Nach der von der Stadt genannten gesetzlichen Grundlage können Gemeinden den Alkoholkonsum auf bestimmten öffentlichen Flächen verbieten, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass dort aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums regelmäßig Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten begangen werden. Die Stadt sieht diese Voraussetzungen am Salzstadel als erfüllt. Das Verbot soll Polizei und Ordnungsdienst eine zusätzliche Grundlage zum Einschreiten geben und kann höchstens vier Jahre gelten.
Ausgenommen werden sollen genehmigte Freischankflächen der Gastronomie und genehmigte Veranstaltungen. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan betonte in der Sitzung ausdrücklich, dass damit beispielsweise die Kinokulturtage nicht betroffen wären. Es geht also nicht um ein generelles Alkoholverbot für den gesamten Salzstadel bei jeder Gelegenheit.

„Der Salzstadel ist halt jetzt definitiv der falsche Ort“

Dass der Salzstadel erst am 20. Juni offiziell zum „Platz für Kinderrechte“ erklärt wurde, spielte in der Diskussion eine besondere Rolle. Eine Stadträtin wies darauf hin, dass es aus ihrer Sicht nicht zusammenpasse, wenn dort Kinder und Familien unterwegs seien und gleichzeitig etwa Marihuanageruch wahrgenommen werde.
Auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan betonte, dass es bei der geplanten Maßnahme nicht darum gehe, Menschen grundsätzlich zu vertreiben. Entscheidend sei vielmehr der konkrete Ort: „Es wäre vielleicht anders, wenn sich diese Leute jetzt beispielsweise auf der Loretowiese treffen würden. Aber der Salzstadel ist halt jetzt definitiv der falsche Ort im Sinne der Kinder und Familien dort“, sagte Erdogan.

Gleichzeitig machte der Oberbürgermeister deutlich, dass das Alkoholverbot nicht die einzige Lösung sein könne. Neben der ordnungsrechtlichen Maßnahme brauche es soziale Angebote. Er sei deshalb bereits mit der Diakonie im Gespräch. Langfristig könne beispielsweise eine Wärmestube oder ein ähnliches Angebot eine Rolle spielen.

Kritik an der Verordnung

Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, sprach sich ebenfalls für niederschwellige Hilfsangebote aus und brachte unter anderem eine Wärmestube oder eine vergleichbare Einrichtung ins Gespräch.
Hannah Rohs von der Partei Die Linke ging noch einen Schritt weiter und stimmte als Einzige gegen die Verordnung. Sie bezweifelte, dass ein Alkoholverbot die Probleme lösen werde, weil sich die betreffenden Personen dann möglicherweise einfach einen anderen Aufenthaltsort suchen würden – wie es offenbar bereits vom Salingarten zum Salzstadel geschehen sei. „Man darf auch diese Leute nicht als Problem behandeln. Sie sind auch Menschen. Statt Alkoholverbot braucht es mehr Unterstützung, also mehr Streetworker, die mit ihnen in Kontakt treten und auf sie zugehen“, sagte Rohs.

Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte der geplanten Alkoholverbotsverordnung mit einer Gegenstimme zu. Die endgültige Entscheidung fällt am 30. September im Rosenheimer Stadtrat.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Schultoiletten: 3,4 Millionen Euro für Sanierungen geplant

Rosenheimer Schultoiletten: 3,4 Millionen Euro für Sanierungen geplant

Rosenheim – Schultoiletten sind ein Dauerbrenner – auch in Rosenheim. Die Stadt hat jetzt 357 WC-Räume an 16 Schulen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Einige Anlagen werden als „nicht zumutbar“ eingestuft. Rund 3,4 Millionen Euro sollen deshalb bis 2031 in die Sanierung der Schultoiletten fließen. Besonders dringend ist die Situation an der Grund- und Mittelschule Westerndorf St. Peter und am Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium.

Eine Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks aus dem Jahr 2024 zeigt, dass Rosenheim mit dem Problem nicht allein ist: In Bayern bewerteten 44 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen den Zustand ihrer Schultoiletten als eher schlecht oder sehr schlecht. Deutschlandweit waren es 56 Prozent.
Mit der Sanierung der Toiletten in Westerndorf St. Peter hatte sich am Dienstagabend (22. September)  der Haupt- und Finanzausschuss des Rosenheimer Stadtrats beschäftigt. Hintergrund war ein Antrag der CSU-Stadtratsfraktion. Der Ausschuss stimmte dem Vorhaben einstimmig zu. Die endgültige Entscheidung fällt im Stadtrat am 30. September.

357 WC-Räume unter die Lupe genommen

Das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt hatte die Toilettenanlagen an den städtischen Schulgebäuden systematisch untersucht. Insgesamt wurden 357 WC-Räume mit einer Gesamtfläche von rund 4.000 Quadratmetern an 16 Schulen einschließlich zugehöriger Sporthallen erfasst.
Dabei wurden die Anlagen in vier Kategorien eingeteilt. In den Kategorien 1 und 2 sind die Toiletten entweder zeitgemäß oder zwar optisch nicht mehr aktuell, aber funktional noch in Ordnung. Diese Anlagen sollen bei Bedarf im Rahmen der normalen Bauunterhaltung erneuert werden.
Kategorie 3 umfasst Toiletten, die sowohl optisch nicht mehr zeitgemäß als auch funktional eingeschränkt sind. Sie sollen zwischen 2026 und 2031 schrittweise auf den aktuellen Standard gebracht werden. In dieser Kategorie befinden sich unter anderem die Grund- und Mittelschule Westerndorf St. Peter, das Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium und die Doppelturnhalle Am Nörreut.
Bei den Toiletten der Kategorie 4 sieht die Stadt dagegen unmittelbaren Handlungsbedarf. Hier geht es um Anlagen, die beispielsweise wegen Geruchs, eingeschränkter Funktion oder ihres Zustands als „nicht zumutbar“ eingestuft wurden. Aktuell betrifft das die Grund- und Mittelschule Westerndorf St. Peter und das Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium. Beide sollen bis Ende 2027 saniert werden.

In Westerndorf St. Peter stinkt es

Die Toiletten der Grund- und Mittelschule Westerndorf St. Peter sind mehr als 50 Jahre alt. In ihrem Antrag hatte die CSU auf wiederholte Wasserschäden und defekte Abwasserleitungen hingewiesen. Dadurch komme es zu einem starken Geruch, außerdem seien die hygienischen Bedingungen nicht mehr akzeptabel.
CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller hatte sich die Toiletten selbst angesehen und begrüßte im Ausschuss die geplante Sanierung. „Die Toiletten sind über 50 Jahre alt. Ihr Zustand ist an sich dafür sogar noch ganz ordentlich, aber aufgrund der kaputten Leitungen stinkt es extrem“, sagte er.

Besonders wichtig sei für ihn, dass die Arbeiten zügig umgesetzt werden können. Die Verwaltung geht davon aus, dass die einzelnen Gewerke aufgrund ihrer Größenordnung unter den maßgeblichen Vergabeschwellen liegen und deshalb als Direktaufträge vergeben werden können. Je nach Auftragswert sollen dabei mehrere Angebote verglichen und der wirtschaftlichste Anbieter ausgewählt werden.
Für die Grund- und Mittelschule Westerndorf St. Peter sind für 2026 rund 100.000 Euro und für 2027 rund 250.000 Euro vorgesehen.

Es geht um mehr als neue Toiletten

Bei den geplanten Arbeiten handelt es sich nicht nur um einen Austausch einzelner Sanitärgegenstände. Die bestehenden Einbauten und technischen Installationen sollen bis auf die Grundmauern zurückgebaut werden. Erneuert werden unter anderem Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationen sowie bei Bedarf die Lüftung.
Auch Bodenaufbau, Wand- und Deckenoberflächen werden erneuert. Die neuen Toiletten sollen überwiegend mit Vorwandinstallationen ausgeführt werden. Geplant ist außerdem eine LED-Beleuchtung mit bedarfsgerechter Steuerung.

Für die Sanierung der Toilettenanlagen der Kategorie 3 und 4 rechnet die Stadt insgesamt mit rund 3,4 Millionen Euro bis 2031. Für 2026 sind dabei unter anderem rund 450.000 Euro für das Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium und rund 100.000 Euro für Westerndorf St. Peter vorgesehen. 2027 folgen weitere rund 400.000 Euro für das Gymnasium und rund 250.000 Euro für Westerndorf St. Peter.
Die für 2027 benötigten 850.000 Euro sind bislang noch nicht im Haushalt und in der Finanzplanung enthalten. Sie sollen im laufenden Haushaltsverfahren berücksichtigt werden. Wegen der angespannten Finanzlage sollen die zusätzlichen Ausgaben durch Einsparungen bei anderen Maßnahmen ausgeglichen werden. Ein geeignetes staatliches Förderprogramm gibt es nach Angaben der Stadt derzeit nicht.

Auch Verschmutzungen sind ein Thema

Neben den baulichen Problemen gibt es bei den Schultoiletten noch einen weiteren Punkt: Bei den Begehungen und aufgrund von Rückmeldungen der Hausmeister stellte die Stadt wiederholt Verunreinigungen durch Schüler fest. Teilweise sei deshalb eine intensive Reinigung notwendig.
Solche zusätzlichen Reinigungen sollen bei Bedarf unmittelbar beauftragt werden. Gleichzeitig sollen Schulen, Eltern und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Toiletten sensibilisiert werden. Auch die Kosten und der Aufwand für Reinigung und Instandhaltung sollen im Unterricht thematisiert werden.

Die Sanierungen sollen außerdem so organisiert werden, dass während der Arbeiten ausreichend Toiletten zur Verfügung stehen. Deshalb will die Stadt die Maßnahmen abschnittsweise umsetzen. Aufwendige Zwischenlösungen wie Sanitärcontainer sollen damit möglichst vermieden werden.

Barrierefreiheit soll mitgedacht werden

Im Ausschuss wurde auch auf die Barrierefreiheit hingewiesen. Die Freie-Wähler-Stadträtin Christine Degenhart regte an, bei den Sanierungen entsprechende Verbesserungen mitzudenken. Schon vergleichsweise kleine Veränderungen, etwa größere Kabinen oder Türen, die nach außen aufgehen, könnten dabei viel bewirken. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan bezeichnete das Thema als „wichtiges Thema“. Es sei richtig dafür, „Geld in die Hand zu nehmen“. Auch die Grünen-Stadträtin Anna Rutz sprach sich für die Sanierung aus trotz hoher finanzieller Mittel: „Das ist eine gute Investition“.

Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte dem Vorhaben einstimmig zu. Die endgültige Entscheidung über die Maßnahmen fällt am 30. September im Rosenheimer Stadtrat.
(Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rosenheim plant neue Parkgebühren: Gratisstunde vor dem Aus

Rosenheim plant neue Parkgebühren: Gratisstunde vor dem Aus

Rosenheim – Rosenheim will sein Parksystem erneut umkrempeln. Hintergrund ist vor allem der geplante Neubau des Parkhauses P1 am Hammerweg, der rund 13,45 Millionen Euro kosten soll. Um einen Teil dieser Kosten über zusätzliche Parkeinnahmen aufzufangen, will die Stadt die Gebühren neu ordnen: Zentral gelegene Parkhäuser sollen künftig mehr kosten, weiter vom Zentrum entfernte weniger. Die kostenlose erste Stunde, die erst Ende 2023 eingeführt wurde, wäre damit schon wieder Geschichte.

Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Pläne am Dienstagabend (22. September) einstimmig gebilligt. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat am 30. September. Geplant ist nicht nur eine neue Gebührenstaffel. Auch das Parken am Straßenrand in der Parkzone 1 soll neu geregelt werden.

P1 soll Platz für 700 Autos schaffen

Im Mittelpunkt steht das Parkhaus P1 am Hammerweg, direkt hinter dem Lokschuppen. Das Ende 1987 eröffnete Gebäude hat derzeit rund 430 Stellplätze. Untersuchungen haben inzwischen erheblichen Sanierungsbedarf ergeben. Unter anderem müssen Parkdecks, Rampen und weitere Bauteile grundlegend überarbeitet werden. Nach Einschätzung der Verwaltung lässt sich der Betrieb ohne grundlegende Maßnahmen nicht über Mitte 2028 hinaus sicherstellen.

Deshalb soll P1 nicht umfassend saniert, sondern durch einen Neubau ersetzt werden. Das Untergeschoss soll weitgehend erhalten und verstärkt werden, die darüberliegenden Geschosse werden abgebrochen und neu errichtet. Vorgesehen sind insgesamt 14 Ebenen und rund 700 Stellplätze. Das oberste Parkdeck bleibt offen. Baubeginn ist für Frühjahr 2028 vorgesehen, Anfang 2029 soll das neue Parkhaus fertig sein.

Die Gesamtprojektkosten werden derzeit auf rund 13,45 Millionen Euro netto geschätzt. Die neuen Parkgebühren sollen dazu beitragen, diese Investition und die künftig höheren Kosten des Parkhausbetriebs zumindest teilweise aufzufangen.

Gebührengrafik Parkgebühren. Foto: re

Hier der Überblick: Parkgebühren aktuell bei den Parkhäusern von Stadt und GRWS und zukünftig. Grafik: Innpuls.me

Zentral teurer, weiter außen günstiger

Kern der geplanten Neuregelung ist eine stärkere Staffelung nach der Lage. In der teuersten Kategorie liegen die zentralen Parkmöglichkeiten P2 am KU’KO und künftig auch P1 am Hammerweg. In Kategorie 2 fallen P7 Altstadt-Ost, P9 Am Klinikum und der Parkplatz an der Pettenkoferstraße. Die günstigste Kategorie ist für P12 Bahnhof Nord vorgesehen.
Damit verfolgt die Stadt zwei Ziele: Die zentral gelegenen Parkhäuser sollen höhere Einnahmen bringen, während günstigere Tarife weiter außerhalb einen Anreiz schaffen sollen, diese Parkmöglichkeiten stärker zu nutzen. Gerade das P12 am Bahnhof Nord ist derzeit nach den Angaben aus der Sitzung häufig nur teilweise ausgelastet.

Die Verwaltung rechnet auf Grundlage der Parkvorgänge und Kapazitäten des Jahres 2025 mit insgesamt rund 2,491 Millionen Euro zusätzlichen Einnahmen pro Jahr. Davon entfallen 2,170 Millionen Euro auf die Kategorie 1, 312.000 Euro auf Kategorie 2 und 9.000 Euro auf Kategorie 3. Beim P1 sind in der Berechnung bereits die künftig rund 700 statt bisher 434 Stellplätze berücksichtigt.

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Die Mehreinnahmen sollen allerdings nicht nur den Neubau auffangen. Auch der laufende Betrieb der Parkhäuser wird laut Sitzungsvorlage teurer. Genannt werden unter anderem neue Bezahlsysteme, Kennzeichenerkennung sowie höhere Finanzierungs- und Zinskosten. Allein für den neuen P1 werden jährlich rund 375.000 Euro Abschreibungen angesetzt.
Hinzu kommt ein steuerlicher Effekt: Nach der Einschätzung der Verwaltung kann die Stadt bei einer vollständig kostenpflichtigen Nutzung die beim Bau anfallende Umsatzsteuer komplett als Vorsteuer abziehen. Bei der bisherigen kostenlosen ersten Stunde waren es demnach nur rund 80 Prozent. Für den Neubau des P1 ergibt sich daraus laut Vorlage ein finanzieller Vorteil von rund 500.000 Euro.

P1 schon vor dem Neubau teurer

Bei P1 gab es im Ausschuss noch eine Änderung gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag. Das Parkhaus am Hammerweg sollte zunächst erst nach seinem Neubau in die höchste Tarifkategorie 1 eingestuft werden.

Grünen-Fraktionssprecherin Sonja Gintenreiter konnte das nicht nachvollziehen. „Entscheidend bei einem Parkhaus ist doch die Lage und nicht die Attraktivität“, argumentierte sie. P1 liege bereits heute sehr zentral. Warum sollte die Lage erst nach dem Neubau einen höheren Tarif rechtfertigen? Oberbürgermeister Abuzar Erdogan folgte diesem Argument. Damit soll P1 bereits vor dem Neubau nach dem Tarif der Kategorie 1 behandelt werden.

Die Gratisstunde soll wieder verschwinden

Für Autofahrer dürfte aber eine andere Änderung besonders spürbar sein: Die kostenlose erste Stunde in den Parkhäusern soll abgeschafft werden. Sie war erst zum 1. Dezember 2023 eingeführt worden. Der Stadtrat hatte damals mit großer Mehrheit dafür gestimmt. Die Gratisstunde war unter anderem ein langjähriger Wunsch des örtlichen Handels.
Künftig soll bereits ab der ersten halben Stunde bezahlt werden. Dafür gibt es eine Besonderheit bei der neuen Tarifstruktur: Zwischen 1:01 und 2:30 Stunden steigt der Preis jeweils nicht weiter. In der teuersten Kategorie kostet das Parken beispielsweise bis 30 Minuten 1 Euro, bis eine Stunde 2,50 Euro und bis 90 Minuten 4 Euro. Wer bis zu 2:30 Stunden bleibt, zahlt ebenfalls 4 Euro.

Auch am Straßenrand wird das System verändert. In der Parkzone 1 soll die erste halbe Stunde künftig kostenlos sein. Gleichzeitig soll die maximale Parkdauer dort auf eine Stunde begrenzt werden. Damit soll es ein kostenloses Zeitfenster für kurze Erledigungen geben, während längere Parkvorgänge stärker in die Parkhäuser gelenkt werden.

Schon wieder eine neue Parkrunde

Die geplante Änderung ist damit bereits die nächste Anpassung innerhalb weniger Jahre. Ende 2023 kam die kostenlose erste Stunde, im Juli 2025 beschloss der Stadtrat mit 24:21 Stimmen eine weitere Erhöhung der Parkgebühren. Damals stand vor allem die Haushaltskonsolidierung im Vordergrund. Nun wird die Neuordnung zusätzlich mit dem Neubau des P1 und den steigenden Kosten für den Parkhausbetrieb begründet.

Auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan berichtete, er habe sich vorab mit dem Rosenheimer Citymanagement und dem Wirtschaftlichen Verband über die neue Ausrichtung ausgetauscht. „Es hat keine ablehnenden Signale gegeben“, sagte der Oberbürgermeister. Das ist insofern interessant, als die kostenlose erste Stunde 2023 auch mit einem Wunsch des örtlichen Handels begründet worden war.
Grundsätzliche Zustimmung kam auch von den Fraktionen. CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller sagte: „Ich halte den Vorschlag absolut für sinnvoll.“ Besonders erhofft er sich eine bessere Auslastung des P12, das derzeit häufig halb leer sei. Für das neue P1 wünschte er sich außerdem 50 bis 100 Stellplätze für Dauerparker. Auch die Grünen unterstützten das Konzept. Stadträtin Anna Rutz machte allerdings deutlich, dass der Wegfall der kostenlosen ersten Stunde für Autofahrer zunächst eine spürbare Veränderung bedeutet. Die SPD befürwortete die neue Staffelung ebenfalls. Jonah Werner bezeichnete sie als „für Rosenheim überfällig“ und verwies auf München, wo zentrale Parkmöglichkeiten deutlich teurer seien als P+R-Angebote am Stadtrand.

Auch die Freien Wähler hatten keine Einwände gegen das Gebührenkonzept. Beim Neubau selbst gab es Wünsche zur Gestaltung: Das P1 solle attraktiv aussehen. Auch Photovoltaik wurde angesprochen – falls eine Anlage auf dem Dach nicht möglich sei, eventuell an anderer Stelle am Gebäude.

Der Antrag wurde im Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich angenommen. Ob die neue Gebührenordnung tatsächlich kommt und damit die kostenlose erste Stunde in den Parkhäusern endet, entscheidet sich am 30. September im Rosenheimer Stadtrat.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Historisches Foto: Gasthof Bahnhof in Krottenmühl am Simssee

Historisches Foto: Gasthof Bahnhof in Krottenmühl am Simssee

Krottenmühl / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um 1910 – nach Krottenmühl am Nordostufer des Simssees. Auf unserem historischen Foto ist der ehemalige Bahnhofsgasthof zu sehen. Über dem Eingang verrät die alte Fassade selbst, wo die Gäste damals einkehren konnten: „Gasthof Bahnhof – Pension Marhuber“.

Schon der Blick auf das Foto macht deutlich, warum Krottenmühl damals ein beliebtes Ziel für Ausflügler und Sommergäste gewesen sein dürfte. Vor dem Gasthof stehen Tische und Stühle unter großen Bäumen, dahinter beginnt der Wald. Vieles wirkt ruhig und abgeschieden – und doch weist der Name „Bahnhof“ darauf hin, dass die Eisenbahn ganz in der Nähe lag.

Einkehren am Simssee

Der Gasthof wurde von der Familie Marhuber geführt und war nicht nur eine Einkehrmöglichkeit, sondern auch eine Pension. Wer zur damaligen Zeit nach Krottenmühl kam, konnte hier also offenbar auch länger bleiben.
Besonders schön ist auf dem historischen Foto die Szenerie vor dem Haus: Sitzgelegenheiten im Schatten der Bäume, während die Fassade mit ihrem Schriftzug „Gasthof Bahnhof – Pension Marhuber“ ins Auge fällt. Heute ist von diesem Ortsbild vieles vergangen.
Der Bahnhof Krottenmühl lag an der Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Bad Endorf. Der Personenverkehr am Bahnhof wurde 1968 eingestellt. Das historische Foto erinnert damit auch an eine Zeit, in der die Bahn für Ausflüge an den Simssee noch eine wichtige Rolle spielte.

Wer von unseren Lesern kennt den ehemaligen Gasthof noch – oder weiß, wann sich sein Erscheinungsbild verändert hat? Vielleicht gibt es in Familienalben sogar noch weitere Fotos aus dieser Zeit.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Klaus G. Förg erzählt im Tannenhof Wohnzimmer von seinen Reisen

Klaus G. Förg erzählt im Tannenhof Wohnzimmer von seinen Reisen

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Der Verleger, Fotograf und Journalist Klaus G. Förg ist am Freitag, 25. September, zu Gast im Tannenhof Wohnzimmer in Bad Feilnbach. Von 19 bis 21 Uhr erzählt er von seinen Reisen, Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und seinem beruflichen Werdegang.

Klaus G. Förg ist Inhaber des Rosenheimer Verlagshauses und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit rund 30 Jahren ist er im Verlagswesen tätig. In dieser Zeit hat er nach eigenen Angaben etwa 2.000 Bücher herausgegeben, zahlreiche Gespräche geführt und rund eine halbe Million Fotos aufgenommen.
Zu seinen Veröffentlichungen gehören auch fünf Bücher, in denen er Soldatenschicksale aus dem Zweiten Weltkrieg aufgearbeitet hat.

Reiseerlebnisse und buddhistische Weisheiten

Bei seinem Besuch im Tannenhof Wohnzimmer berichtet Förg von seinen Abenteuerreisen und den Menschen und Kulturen, die er dabei kennengelernt hat. Auch Einblicke in sein Leben und seine Arbeit gehören zum Programm.
Sein jüngstes Buch „Heitere Gelassenheit“ entstand gemeinsam mit seiner thailändischen Ehefrau Siriporn. Darin verbinden die beiden buddhistische Weisheiten mit Bildern, die auf Reisen nach Thailand, Japan, Bali und Bhutan entstanden sind.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der „lebendigen Gemeinschaft“ des Tannenhofs (Kufsteiner Straße 50, in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Veranstalter bittet jedoch um einen freiwilligen Beitrag in der Spendenbox.

Anmeldung erforderlich

Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist per WhatsApp unter 0173-3658253 oder per E-Mail an wohnzimmer@tannenhof-badfeilnbach.de möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Klaus G. Förg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

70 Jahre Christliches Sozialwerk: Jubiläumsfest in Flintsbach

70 Jahre Christliches Sozialwerk: Jubiläumsfest in Flintsbach

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Das Christliche Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach hat sein 70-jähriges Bestehen mit einem Herbstfest auf dem Gelände des Sozialwerks in Flintsbach gefeiert. Ehemalige und heutige Mitarbeiter, Mitglieder, Angehörige und weitere Gäste kamen zusammen. Zum Programm gehörten Musik, kulinarische Angebote, eine Tombola und Aktionen für Kinder.

Wegbegleiter aus sieben Jahrzehnten

Zum Jubiläum kamen auch mehrere Menschen, die in der Geschichte des Sozialwerks Verantwortung übernommen haben. Unter ihnen war Monika Kaiser-Fehling, die erste geschäftsführende Pflegedienstleiterin. Auch die frühere Geschäftsführerin Eva Faltner und der ehemalige Vorstand Stefan Lederwascher besuchten das Fest. Für eine Überraschung sorgte laut Verein außerdem der Besuch von Ordensschwester Imelda.
Den offiziellen Teil eröffnete die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer mit einem Grußwort. Sie würdigte dabei nach Angaben des Sozialwerks die Bedeutung des Vereins für die Gemeinden Degerndorf, Brannenburg und Flintsbach sowie für den Landkreis Rosenheim.

Es folgten geistliche Worte des katholischen Pfarrers Helmut Kraus und der evangelischen Pfarrerin Judith Kraus. Wolfgang Berthaler, ehemaliger Landrat des Landkreises Rosenheim und Ehrenvorstand des Sozialwerks, blickte anschließend auf wichtige Stationen und Herausforderungen in der Geschichte des Vereins zurück.

Von den Anfängen bis heute

Das Christliche Sozialwerk wurde vor 70 Jahren gegründet. Heute umfasst das Angebot nach Angaben des Vereins unter anderem Pflege, Betreuung, Beratung und Tagespflege sowie verschiedene Angebote zur sozialen Teilhabe.
Die heutige geschäftsführende Pflegedienstleiterin Nathalie Winterling betonte beim Jubiläum die Bedeutung der Menschen, die das Sozialwerk über die Jahrzehnte mitgestaltet haben. „70 Jahre Vereinsgeschichte sind nur möglich, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Ideen einzubringen und sich für andere einzusetzen“, so Winterling. Aus den Anfängen habe sich über sieben Jahrzehnte ein vielseitiges Angebot entwickelt. Gleich geblieben sei aus ihrer Sicht, dass der Mensch im Mittelpunkt stehe.
(Quelle: Pressemitteilung Christliches Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach / Beitragsbild: Christliches Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach)

Hinterhofkonzert bei Auerbräu: Musik von Hollywood bis Holzerband

Hinterhofkonzert bei Auerbräu: Musik von Hollywood bis Holzerband

Rosenheim – Am Samstag, 26. September 2026, wird der Innenhof von Auerbräu in der Münchener Straße in Rosenheim wieder zur Konzertbühne. Bei der zweiten Auflage des Hinterhofkonzerts stehen die Stadtkapelle Rosenheim und die Holzerband der Technischen Hochschule Rosenheim auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Los geht es um 16 Uhr mit dem Jugendblasorchester der Stadtkapelle Rosenheim. Ab 17.30 Uhr übernimmt das Sinfonische Blasorchester. Auf dem Programm stehen bekannte Melodien aus Filmen wie „Out of Africa“, „The Magnificent Seven“, „Forrest Gump“, „James Bond 007“ und „Indiana Jones“. Auch Werke von Ennio Morricone und traditionelle Märsche werden gespielt.
Anschließend ist die Holzerband der Technischen Hochschule Rosenheim an der Reihe. Die studentische Formation spielt unter anderem Brass-Musik, Pop-Hits, Wiesn-Klassiker und moderne Arrangements.

Konzert im Brauereihof

Das Konzert findet auf dem Gelände der Auerbräu GmbH in der Münchener Straße 80 statt. Damit wird der Innenhof der Brauerei für einen Nachmittag zur Veranstaltungsfläche.
Auch für Essen und Getränke ist gesorgt. Besucher können sich während des Konzerts mit Bierspezialitäten von Auerbräu und kulinarischen Angeboten der Festwirtsfamilie Heinrichberger versorgen.
(Quelle: Pressemitteilung Auerbräu / Beitragsbild: Copyright Rosenheimer Spezialitätenbrauerei)

Streit am Salzstadl eskaliert: Mann muss in Gewahrsam

Streit am Salzstadl eskaliert: Mann muss in Gewahrsam

Rosenheim – Ein Streit am Rosenheimer Salzstadl ist am Montagabend (21. September) eskaliert. Eine Bierflasche flog, anschließend kam es zu einem Gerangel und einem Fußtritt gegen den Kopf. Ein 52-Jähriger wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei nahm einen 27-Jährigen vorübergehend in Gewahrsam.

Nach Angaben der Polizei Rosenheim warf der 27-Jährige gegen 18.15 Uhr zunächst eine Bierflasche in Richtung des 52-Jährigen. Er verfehlte ihn knapp. Als der 52-Jährige ihn daraufhin zur Rede stellen wollte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei soll der 27-Jährige dem Mann mit dem Fuß gegen den Kopf getreten und ihn anschließend zu Boden geworfen haben.
Bei dem 27-Jährigen handelt es sich laut Polizei um einen Mann mit dominikanischer Staatsangehörigkeit, der in Rosenheim lebt. Der 52-Jährige ist deutscher Staatsangehöriger und ebenfalls in Rosenheim wohnhaft.
Der 52-Jährige zog sich bei der Auseinandersetzung eine leichte Verletzung zu. Weil sich der 27-Jährige nach dem Vorfall weiterhin nicht beruhigte, nahm ihn die Polizei in Gewahrsam. Beide Männer waren nach Angaben der Polizei deutlich alkoholisiert. Bei beiden wurde ein Wert von knapp zwei Promille festgestellt.

Wie genau es zu dem Fußtritt kam, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei prüft insbesondere, ob der 27-Jährige damit auf einen Angriff des 52-Jährigen reagierte.
Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Unfall in Rosenheim: Schulbus prallt mit Auto zusammen

Unfall in Rosenheim: Schulbus prallt mit Auto zusammen

Rosenheim – Ein vollbesetzter Schulbus und ein Auto sind am Montagnachmittag (21.9.2026) an der Kreuzung Am Stocket/Gabelsbergerstraße in Rosenheim zusammengestoßen. Glück im Unglück: Die Fahrgäste und beide Fahrer blieben unverletzt.

Nach Angaben der Polizei Rosenheim war der 26-jährige Busfahrer gegen 15.28 Uhr auf der Straße Am Stocket unterwegs und wollte in die Gabelsbergerstraße abbiegen. Dabei übersah er einen vorfahrtsberechtigten Pkw, der von einem 77-jährigen Rosenheimer gefahren wurde.
Es kam zum Zusammenstoß. Der Bus wurde dabei leicht beschädigt und konnte seine Fahrt fortsetzen. Der Pkw wurde im Frontbereich erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden.
Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 5.500 Euro. Gegen den Busfahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Spendenläufe: Mehr als 5000 Euro für Partnerschule in Nepal

Spendenläufe: Mehr als 5000 Euro für Partnerschule in Nepal

Rosenheim – 5.077,07 Euro sind bei Spendenläufen der Privatschulen Dr. Kalscheuer in Rosenheim und Traunstein im Herbst 2025 zusammengekommen. Das Geld ist inzwischen bei der Partnerschule Jana Sudhar Basic School in Kathmandu angekommen – allerdings nicht als Überweisung. Von den Spenden wurden Schuluniformen, Schuhe, Sportkleidung, Rucksäcke und Schulmaterial für die Kinder gekauft.

Unterstützt wird damit die Jana Sudhar Basic School in Kathmandu. Nach Angaben der Privatschulen Dr. Kalscheuer wurde gemeinsam mit der nepalesischen Schulleitung und dem Projekt Nepal e. V. entschieden, die Spendensumme direkt für benötigte Sachmittel einzusetzen.
Für jedes Kind der Partnerschule wurde ein Paket zusammengestellt. Dazu gehören eine Schuluniform mit schwarzen Schuhen, ein Sportset mit Trainingsanzug, Sportschuhen und Poloshirt sowie ein Rucksack und Übungshefte.

Kleidung wurde für jedes Kind angefertigt

Eine besondere Herausforderung war die Herstellung der Kleidung. Die Sachen mussten für die einzelnen Kinder nach Größe angefertigt werden. Deshalb dauerte es mehrere Wochen, bis die Lieferung in Kathmandu eintraf.
Bei der Ausgabe war auch der Koordinator des Projekts Nepal vor Ort, Upendra Shrestha, dabei. Nach Angaben der Schule war die Freude bei den Kindern und ihren Familien groß.
Die Schulpartnerschaft besteht bereits seit 2011. Das Projekt Nepal e. V. unterstützt dabei unter anderem die Jana Sudhar Basic School. Nach Angaben der Privatschulen wird die Schule zwar auch von der nepalesischen Regierung finanziell unterstützt, die Mittel reichten aber nicht aus, um die Ausstattung dauerhaft zu finanzieren.

In den vergangenen Jahren wurden nach Angaben des Projekts unter anderem Schuluniformen, technische Ausstattung, Sanitäranlagen sowie Klassen- und Aufenthaltsräume finanziert.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer / Beitragsbild: Copyright Privatschulen Dr. Kalscheuer)