Zugkollision im Hauptbahnhof Bayreuth: Acht Menschen verletzt

Zugkollision im Hauptbahnhof Bayreuth: Acht Menschen verletzt

Bayreuth – Am Hauptbahnhof Bayreuth sind am Mittwochabend (11.3.2026) zwei Personenzüge zusammengestoßen. Ein leerer Zug auf Rangierfahrt kollidierte mit einem aus Bad Steben kommenden Personenzug. Durch den Zusammenstoß wurden acht Menschen verletzt, einer davon schwer, die anderen mittelschwer oder leicht. Sieben Reisende blieben unverletzt.

Der Unfall ereignete sich um 18:41 Uhr im Nahbereich des Hauptbahnhofs Bayreuth. Der rangierende leere Zug war lediglich mit dem Triebfahrzeugführer besetzt, während sich im entgegenkommenden Personenzug neben dem Triebfahrzeugführer 13 Reisende befanden. Beide Züge wurden im Frontbereich stark beschädigt. Die schwer und mittelschwer verletzten Personen wurden in das Klinikum Bayreuth gebracht, alle leicht verletzten und unverletzten Personen konnten gegen 20:25 Uhr aus den Zügen evakuiert werden.

Bei dem Einsatz waren mehrere Rettungswagen, der Notfallmanager der agilis, zeitweise 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie 20 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) vor Ort. Der gesamte Bahnverkehr am Hauptbahnhof Bayreuth musste bis 02:35 Uhr gesperrt werden, bis dahin wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Nachdem Schienenstränge und Weichen überprüft worden waren, konnten die Strecken wieder freigegeben werden.

Die beiden beteiligten Züge sind nach Angaben der Bundespolizei nicht mehr fahrbereit und haben einen Totalschaden erlitten, der auf etwa 3,4 Millionen Euro geschätzt wird. Bis zur Einrichtung des Schienenersatzverkehrs fielen insgesamt acht Zugverbindungen aus. Die Ermittlungen der Bundespolizei zur Ursache des Unfalls dauern an, Angaben zur genauen Unfallursache sind derzeit nicht möglich.
(Quelle: Pressemitteilung  Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mangfallbrücke, Rosenheim, ca. 1940

Mangfallbrücke, Rosenheim, ca. 1940

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1940. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Mangfallbrücke in Rosenheim. 

Was für ein historischer Augenschmaus: Kopfsteinpflaster, ehemaliger Kiosk auf der rechten Bildrandseite, alte Brücke und dann noch eine Schafherde, die mitten auf der der Straße ihres Weges zieht.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Verkehrsunfall in Bad Aibling: 10-Jähriger leicht verletzt – Zeugen gesucht

Verkehrsunfall in Bad Aibling: 10-Jähriger leicht verletzt – Zeugen gesucht

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Mittwochmorgen (11.3.2026) kam es auf dem Geh- und Radweg der Ebersbergerstraße, auf Höhe des Edeka-Marktes Prechtl in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim), zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern. Ein 10-jähriger Schüler fuhr gegen 07:50 Uhr in Richtung Westendstraße, als ein bislang unbekannter männlicher Radfahrer entgegenkam.

Aus bisher nicht bekannten Gründen touchierten die beiden Lenkräder, woraufhin der Schüler stürzte und sich leicht verletzte. Der andere Radfahrer verließ den Unfallort anschließend, ohne seine Personalien anzugeben. Eine unbeteiligte Zeugin kümmerte sich im Anschluss um den verletzten Jungen.
Die Polizei Bad Aibling bittet Verkehrsteilnehmer, die Hinweise zum Unfall oder zu dem unbekannten Radfahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 08061/90730 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Handynutzung am Steuer: 21 Verstöße bei Kontrolle in Rosenheim

Handynutzung am Steuer: 21 Verstöße bei Kontrolle in Rosenheim

Rosenheim – Bei einer zweistündigen Verkehrskontrolle in der Kufsteiner Straße  in Rosenheim stellte die Polizei am Mittwochmittag (11.3.2026) zahlreiche Verstöße fest. Der Schwerpunkt der Kontrolle lag auf der verbotswidrigen Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.

Zwischen 13:00 und 15:00 Uhr wurden, laut Polizei, insgesamt 21 Fahrzeugführer angehalten, die ihr Handy während der Fahrt bedienten. Auf die betroffenen Fahrer kommen nun Bußgeldverfahren und Punkte in Flensburg zu.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Großprojekt im Rosenheimer Norden: Stadtrat gibt grünes Licht – Kritik reißt nicht ab

Großprojekt im Rosenheimer Norden: Stadtrat gibt grünes Licht – Kritik reißt nicht ab

Rosenheim – Selten ist der große Sitzungssaal im Rosenheimer Rathaus so voll. Bei der jüngsten Stadtratssitzung drängten sich ungewöhnlich viele Zuhörer auf den Besucherplätzen – und selbst die reichten nicht aus. Der Grund: ein umstrittenes Großbauprojekt im Norden der Stadt, über das seit fast 18 Jahren diskutiert wird. Nun hat der Stadtrat grünes Licht gegeben. Die Kritik aus der Bürgerschaft bleibt jedoch laut.

Schon einen Tag zuvor hatte die Interessengemeinschaft „Rosenheim Nord“ zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Fehlplanung stoppen – Für eine lebenswerte Stadt – Nein zur maßlosen Bebauung“ ins Gasthaus  Höhenteiger in Westerndorf St. Peter eingeladen. Dsas Interesse war groß. Einige der Teilnehmer waren nun auch zur Stadtratssitzung gekommen, um die Debatte über das Bauvorhaben zu verfolgen.

Landwirtschaftliche Flächen betroffen

Im Mittelpunkt steht die 55. Änderung des Flächennutzungsplans „Marienberger Straße Nord“. Der Geltungsbereich umfasst nach Angaben der Stadtverwaltung rund 10,54 Hektar. Ein Großteil der Fläche wird derzeit landwirtschaftlich genutzt – etwa acht Hektar würden durch die Planungen künftig dieser Nutzung entzogen.

Das Gebiet liegt im Norden der Stadt:

  • im Osten begrenzt durch die Westerndorfer Straße (derzeit noch B15),
  • im Westen durch die Bahnlinie Rosenheim – Wasserburg am Inn – Mühldorf,
  • im Norden durch den Siedlungsbereich von Westerndorf St. Peter,
  • im Südosten durch den Hochschulkomplex der Kernstadt
  • sowie im Südwesten durch bestehende Wohnbebauung.

Im Norden des Geltungsbereichs befindet sich derzeit ein Wohngebäude mit Nebenanlagen. Einbezogen in die Änderung werden auch Teilflächen der Marienberger Straße und der Westerndorfer Straße.

Zum Ziel der Planung heißt es in der Sitzungsvorlage:
„Die vom Geltungsbereich umfassten Flächen der Gemarkung Westerndorf St. Peter sollen einer sinnvollen und städtebaulich vorteilhaften Entwicklung zugeführt werden. Es soll eine Brücke von der Bebauung im Norden der Stadt Rosenheim zum Ortsteil Westerndorf St. Peter geschlagen werden, die eine respektvolle Verbindung der Bebauung ermöglicht ohne jedoch die Ortsgrenzen zwischen den einzelnen Stadtteilen völlig zu verwischen.“

Neues Quartier mit vielen Nutzungen geplant

Auf der Fläche könnten künftig zahlreiche Einrichtungen entstehen. Vorstellbar sind unter anderem:

  • ein Nahversorgungszentrum mit Discountern und Drogeriemarkt
  • weitere Einzelhandelsflächen
  • Wohnbebauung
  • eine Grundschule mit Turnhalle
  • eine Kindertageseinrichtung
  • ein  mehrgeschossiges Alten- und Pflegeheim
  • sowie ein Parkhaus
Kritik: „Wir sind nicht komplett gegen eine Bebauung“

Vor allem aus Reihen der Grünen und der Interessengemeinschaft Rosenheim Nord kommt deutliche Kritik. Grünen-Stadträtin Anna Rutz sagte in der Sitzung: „Wir sind nicht komplett gegen eine Bebauung. Wir sind nur gegen die Massivität.“

Sie verwies auf zahlreiche Stellungnahmen im Verfahren, die ebenfalls, teils scharfe  Kritik äußerten – darunter sogar von der Regierung von Oberbayern. In ihren Augen würden bei den Planungen eher Investoreninteressen als Bürgerwünsche im Vordergrund stehen. Für diese Aussage erhielt sie Applaus von Zuhörern im Saal. Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März wies daraufhin darauf hin, dass derartige Gefühlsäußerungen keinen Platz in einer Stadtratssitzung hätten.

Sorge um den Charakter von Westerndorf St. Peter

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die mögliche Entwicklung der Stadtstruktur. Gegner befürchten, dass es nach einer Bebauung keine klare räumliche Trennung mehr zwischen Rosenheim und dem Stadtteil Westerndorf St. Peter geben könnte – und damit der dörfliche Charakter des Ortsteils verloren geht.
Die Interessengemeinschaft Rosenheim Nord fordert darum unter anderem eine echte Grünzäsur zwischen Hochschule und Westerndorf

Befürworter sehen Chance für bessere Versorgung

Die Stadträte der übrigen Fraktionen begrüßten das Projekt hingegen weitgehend.
Dr. Wolfgang Bergmüller, Fraktionssprecher der CSU, sieht darin auch eine Chance, eine Versorgungslücke im Norden der Stadt zu schließen. „Wir freuen uns, dass im Rosenheimer Norden endlich ein Nahversorgungszentrum gebaut wird“, sagte er. Viele Menschen seien derzeit gezwungen, für ihren Einkauf durch die Stadt in den Aicherpark zu fahren.

Auch Abuzar Erdogan, Fraktionsvorsitzender der SPD, sprach sich für das Projekt aus. Er erinnerte an die Schließung des REWE-Marktes an der Ebersberger Straße im September 2025. Aktuell gebe es im Norden nur noch die Aldi-Filiale an der Mößlstraße. Sollte auch dieser Standort einmal schließen, könnte ein ernsthaftes Versorgungsproblem entstehen.

Debatte dürfte weitergehen

Mit dem Beschluss des Stadtrats ist das Bauvorhaben einen Schritt weiter im Verfahren. Der große Besucherandrang im Rathaus machte jedoch deutlich, wie kontrovers das Projekt weiterhin diskutiert wird. Auch nach der Entscheidung im Stadtrat dürfte die Debatte über die geplante Bebauung im Rosenheimer Norden weitergehen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Zwei Warnmeldungen beim landesweiten Probelalarm in Rosenheim

Zwei Warnmeldungen beim landesweiten Probelalarm in Rosenheim

Rosenheim – Beim landesweiten Probealarm am heutigen Donnerstag (12.3.2026) können Bürger in Rosenheim gleich zwei Warnmeldungen auf ihren Smartphones erhalten. Neben der Warnung des Innenministeriums verschickt auch die Stadt Rosenheim eine eigene Testmeldung.

Bürger in Rosenheim können zum landesweiten Probealarm am heutigen Donnerstag (12.03.2026) zwei Warnmeldungen über gängige Warn-Apps erhalten.

Neben der Warnung um 11:00 Uhr durch das Innenministerium verschickt auch die Katastrophenschutzbehörde der Stadt Rosenheim eine eigene Warnmeldung um 11:15 Uhr. Die Entwarnung des Innenministeriums ist für 11:30 Uhr vorgesehen, die Entwarnung der Stadt Rosenheim erfolgt um 11:45 Uhr.
Die Warnmeldungen der Stadt werden über verschiedene Katastrophenschutz-Apps verbreitet, darunter NINA, KATWARN und BIWAPP.

Der Probealarm des Innenministeriums nutzt ebenfalls Warn-Apps, zusätzlich aber auch den Mobilfunkdienst Cell Broadcast.
Der landesweite Probealarm dient dazu, die Warninfrastruktur zu überprüfen und weiter zu verbessern sowie die Bevölkerung für Warnmeldungen zu sensibilisieren.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

60.000 Euro für Pilotprojekt: Kampf gegen Quaggamuschel im Chiemsee

60.000 Euro für Pilotprojekt: Kampf gegen Quaggamuschel im Chiemsee

Rosenheim – Die Ausbreitung der Quaggamuschel im Chiemsee bereitet Politik und Experten zunehmend Sorgen. Nun soll ein Pilotprojekt helfen, die invasive Art einzudämmen. Die Regierungsfraktionen im Bayerischen Landtag wollen dafür insgesamt 60.000 Euro bereitstellen.

Traunstein/Rosenheim – Die Bekämpfung der Quaggamuschel im Chiemsee nimmt eine weitere Hürde. Über die sogenannte Fraktionsinitiative sollen die Mittel für ein Pilotprojekt zur Eindämmung der invasiven Muschelart bereitgestellt werden.

Nach Angaben der beiden Chiemsee-Abgeordneten Martin Brunnhuber (Freie Wähler, Traunstein) und Daniel Artmann (CSU, Rosenheim) sollen mit den Geldern konkrete Maßnahmen finanziert werden, um die weitere Ausbreitung der Quaggamuschel im Chiemsee zu verlangsamen und einzudämmen.

Invasive Art bedroht Ökosystem

Die Quaggamuschel gilt als invasive Art. Ursprünglich stammt sie aus dem Schwarzmeerraum und breitet sich seit einigen Jahren auch in bayerischen Gewässern aus. Die Muschel vermehrt sich sehr schnell und besiedelt große Flächen am Gewässergrund. Dabei kann sie heimische Arten verdrängen.

Zudem verändert sie das ökologische Gleichgewicht von Seen, indem sie große Mengen Plankton aus dem Wasser filtert. Auch technische Anlagen wie Wasserentnahmestellen oder Leitungen können durch die Muscheln beeinträchtigt werden.

Maßnahmen und Aufklärung geplant

Das geplante Projekt am Chiemsee soll gezielt Möglichkeiten zur Bekämpfung und Eindämmung der Muschelpopulation untersuchen und erproben. Vorgesehen sind unter anderem wissenschaftlich begleitete Maßnahmen zur Überwachung der Ausbreitung sowie Strategien zum Schutz besonders betroffener Bereiche. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Aufklärung von Seenutzern liegen.

Die beiden Abgeordneten beobachten die Entwicklung der Quaggamuschel nach eigenen Angaben seit längerer Zeit mit großer Sorge – nicht nur im Chiemsee, sondern auch in anderen Gewässern der Region. Ziel sei es, möglichst früh wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

„Der Chiemsee ist eines der wichtigsten Natur- und Erholungsgebiete Bayerns, aber auch Lebensgrundlage der Berufsfischer am See. Deshalb müssen wir alles daransetzen, die Ausbreitung der Quaggamuschel möglichst früh zu bremsen“, betonen die beiden Abgeordneten.

Sollten sich die Maßnahmen bewähren, könnte das Projekt künftig als Modell für weitere Gewässer in Bayern dienen. Ziel sei es, frühzeitig Erfahrungen zu sammeln und erfolgreiche Strategien zu entwickeln, die auch an anderen Seen eingesetzt werden können.

Abschließend erklären Daniel Artmann und Martin Brunnhuber: „Wir müssen jetzt alle Register ziehen, um die Ausbreitung der Muschel einzudämmen.“
(Quelle: Abgeordnetenbüro Dr. Martin Brunnhuber / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me) 

OB-Wahl in Rosenheim: Stichwahl zwischen März und Erdogan am 22. März

OB-Wahl in Rosenheim: Stichwahl zwischen März und Erdogan am 22. März

Rosenheim – Jetzt ist es amtlich: Bei der Oberbürgermeisterwahl in Rosenheim hat keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht. Deshalb kommt es in zwei Wochen zur Stichwahl.

Der Wahlausschuss der Stadt Rosenheim hat am heutigen Mittwochvormittag (11.3.220226) das endgültige Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl vom 8. März 2026 festgestellt. Dabei wurde bestätigt, dass keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat.
Damit kommt es zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen: Andreas März (CSU) und Abuzar Erdogan (SPD). Die Stichwahl findet am Sonntag, 22. März 2026, statt.
Im Einzelnen erhielten die Bewerber folgende gültigen Stimmen:

  • Andreas März (CSU): 9.731
  • Abuzar Erdogan (SPD): 6.614
  • Anna Rutz (Grüne): 3.581
  • Maximilian Leucht (AfD): 2.694
  • Christopher Ehrenböck (Freie Wähler/UP): 1.235
  • Hanna Rohs (Die Linke): 800
  • Marcus Moga (FDP): 206

Insgesamt wurden 24.861 gültige Stimmen abgegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: Archiv Innpuls.me)

Pkw rollt nach Unfall in angrenzenden Stadl – Fahrer verletzt

Pkw rollt nach Unfall in angrenzenden Stadl – Fahrer verletzt

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Nach einem Verkehrsunfall geriet ein Pkw außer Kontrolle und rollte rund hundert Meter in eine Holzhütte. 

Am Montag (9.3.220226) gegen 19:40 Uhr fuhr ein 19-jähriger Fahranfänger mit seinem Audi auf der Staatsstraße ST 2010 zwischen Oberhofen und Oberlengendorf in westlicher Richtung. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er in die Gegenfahrbahn.

Ein entgegenkommender Traktorfahrer mit Gülleanhänger versuchte, nach den Angaben er Polizei,  auszuweichen, konnte eine Berührung jedoch nicht verhindern: Der Traktor streifte den Vorderreifen des Audis. Nach dem Aufprall verlor der junge Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, das anschließend in die Holzhütte rollte.

Der Fahrer des Audis wurde mittelsschwer verletzt und zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Sein Pkw war nicht mehr fahrbereit, der Schaden beträgt etwa 15.000 Euro.
Der Traktor kam quer auf der Straße zum Stehen, der Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrzeuggespann entstand ein Schaden von rund 6.000 Euro. Auch die Holzhütte sowie zwei darin abgestellte Fahrzeuge wurden beschädigt – hier entstand ein weiterer Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die ST 2010 etwa eine Stunde gesperrt. Im Einsatz waren neben der Polizei auch die freiwilligen Feuerwehren Au, Dettendorf und Niklasreuth sowie die Straßenmeisterei.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Playoff-Viertelfinale: Starbulls Rosenheim starten gegen Regensburg

Playoff-Viertelfinale: Starbulls Rosenheim starten gegen Regensburg

Rosenheim. Die Starbulls Rosenheim starten am Dienstag, 17. März, ins Playoff-Viertelfinale der DEL2. Als Tabellendritter der Hauptrunde treffen die Grün-Weißen im ROFA-Stadion auf die Eisbären Regensburg. Aufgrund der kurzen Entfernung zwischen den Städten ist mit vollen Stadien, vielen Gästefans und einer mitreißenden Eishockey-Atmosphäre zu rechnen.

In der regulären Saison hatten die Starbulls gegen Regensburg allerdings das Nachsehen: In vier Begegnungen gingen die Oberpfälzer jedes Mal als Sieger vom Eis. Mit nur einem von zwölf möglichen Punkten und einem Schnitt von 0,75 Toren pro Spiel war die Bilanz gegen die Eisbären ernüchternd – zum Vergleich: Der durchschnittliche Rosenheimer Torerfolg in dieser Saison liegt bei 3,35 Treffern pro Spiel.

Schwieriger Gegner: Torwart und Unterzahlspiel

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen sieht den Schlüssel zum Erfolg klar: „Wir müssen sehr viel Verkehr vor dem Tor machen, körperlich dagegenhalten und die Ellenbogen einsetzen. Bisher hat uns Jonas Neffin, der Torwart von Regensburg, in drei der vier Saisonspiele quasi im Alleingang geschlagen. Er gehört in dieser Saison zu den besten Torhütern der Liga.“

Die Eisbären sicherten sich den sechsten Tabellenplatz und die Viertelfinalteilnahme erst am letzten Hauptrundenspieltag. Für Rosenheim sind die Donau-Städter zudem ein Gegner ohne Aufstiegsoption – im Gegensatz zu den Starbulls, die sich für die PENNY DEL qualifizieren könnten. Statistisch betrachtet stellen die Oberpfälzer dennoch eine Herausforderung dar: Sie verfügen über den besten regelmäßig eingesetzten Torwart und die stärkste Unterzahlmannschaft der DEL2.

Termine der Viertelfinalserie
  • Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr – Starbulls Rosenheim vs. Eisbären Regensburg
  • Spiel 2: Freitag, 20. März, 20:00 Uhr – Eisbären Regensburg vs. Starbulls Rosenheim
  • Spiel 3: Sonntag, 22. März, 17:00 Uhr – Starbulls Rosenheim vs. Eisbären Regensburg
  • Spiel 4: Mittwoch, 25. März, 20:00 Uhr – Eisbären Regensburg vs. Starbulls Rosenheim
  • Spiel 5, falls nötig: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr – Starbulls Rosenheim vs. Eisbären Regensburg
  • Spiel 6, falls nötig: Sonntag, 29. März, 17:00 Uhr – Eisbären Regensburg vs. Starbulls Rosenheim
  • Spiel 7, falls nötig: Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr – Starbulls Rosenheim vs. Eisbären Regensburg
Starbulls bereiten sich konzentriert vor

Nach der Hauptrunde gönnte Pasanen seinem Team zwei freie Tage, bevor die intensive Playoff-Vorbereitung begann. Trotz kleinerer Dellen am Saisonende war die Gesamtbilanz beeindruckend: 97 Punkte aus 52 Partien. Nun gilt es, sich auf den Saisonhöhepunkt zu fokussieren.

Welche Spieler zum Auftakt auflaufen, steht noch teilweise offen: Wer nach Verletzungen rechtzeitig fit wird, welcher Torhüter das Rosenheimer Tor hütet und welche ausländischen Stürmer in den Line-ups stehen, entscheidet sich in den kommenden Tagen.

Alle Spiele werden live bei www.sporteurope.tv
übertragen. Eintrittskarten für die Rosenheimer Heimspiele gibt es auf www.starbulls.de/tickets
, auch kurzfristig über den Re-Sale. Die Kasse am ROFA-Stadion öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim  / Beitragsbild: Archiv Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion )

Kleine Bronzen, große Themen: „Büchse der Pandora“ in der Villa Maria

Kleine Bronzen, große Themen: „Büchse der Pandora“ in der Villa Maria

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Smartphones in der Hosentasche, Insekten auf dem Tisch – wer die aktuelle Ausstellung in der Galerie und Vinothek Villa Maria besucht, erlebt Kunst, die alltägliche digitale Abhängigkeit ebenso wie die Wunderwelt des Mikrokosmos sichtbar macht.

Der venezolanische Künstler Alejandro Calderón Jaffé, der mit seinen deutschstämmigen Eltern nach Deutschland auswanderte, zeigt in „Büchse der Pandora“ unter anderem Bronzefiguren von nur etwa acht Zentimetern Höhe. Humorvoll und kritisch spiegeln sie die zunehmende Schwierigkeit direkter menschlicher Kommunikation wider, die durch Smartphones oft beeinträchtigt wird. Die lebensgroßen Bronze-Darstellungen von Insekten und Spinnentieren sowie Bildmotive im Format eines Smartphone-Bildschirms ergänzen die Miniaturen zu einem facettenreichen Werkzyklus.

Die Ausstellung wurde am Sonntag, 1. März, eröffnet und wird durch Schmuck von Diana Dudek komplettiert. Dudek arbeitet teilweise mit Naturmaterialien und präsentiert ungewöhnliche Accessoires, die als ästhetische Statements aus der Welt des Mikrokosmos fungieren.
„Büchse der Pandora“ ist noch bis 29. März in der Galerie und Vinothek Villa Maria, Rosenheimer Straße 43, zu sehen.
( Quelle: Artikel: Karin Wunam / Info Hendrik Heuer / Beitragsbild: Hendrik Heuser)

„Nimm mi hoid mit“ – Eine Aktion der besonderen Art

„Nimm mi hoid mit“ – Eine Aktion der besonderen Art

Rosenheim – Winkend, die Füße hebend und die Hände hoch, so versuchte ein 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Miesbach in der Rosenheimer Kaiserstraße mehrere Autofahrer zum Anhalten zu bewegen – nach dem Motto „Nehmt’s mi hoid mit“.

Die Autofahrer reagierten nicht auf seine Signale und konnten sicher vorbeifahren. Die alarmierte Polizei griff den stark alkoholiserten Mann auf. Mit über zwei Promille war er kaum noch in der Lage, auf den Beinen zu stehen und wirkte völlig orientierungslos. Er wurde in Gewahrsam genommen und in einer Ausnüchterungszelle untergebracht
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)