Wasserburg leuchtet feiert 20. Ausgabe

Wasserburg leuchtet feiert 20. Ausgabe

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Wasserburger Altstadt wird am Samstag, 12. September, wieder zur Kulisse für Lichtkunst, Musik und verschiedene Aktionen. „Wasserburg leuchtet“ findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Zahlreiche Plätze und Ecken der Altstadt werden dabei in das Programm einbezogen.

Zum Jubiläum sind unter anderem Lichtinstallationen, Projektionskunst, Fassadenmapping sowie Tanz- und Lichtperformances angekündigt. Eine besondere Attraktion soll die „Herde der Maschinenwesen“ werden.
Auch musikalisch gibt es Programm auf drei Bühnen. Insgesamt sind fünf Liveacts angekündigt. Das Spektrum reicht von einer Synthi-Lounge über die Bands Tuner und Mahlzahn bis zu einem anschließenden DJ-Programm.

Open-Air-Kino und Foodtrucks

Wer es ruhiger angehen möchte, kann beim Open-Air-Kino Platz nehmen. Gezeigt wird der Film „Gernstls Reisen“. Liegestühle stehen dafür bereit. Außerdem sind Foodtrucks und weitere Aktionen angekündigt. Die Veranstaltung beginnt am 12. September um 18 Uhr. Die Lichtinstallationen und weiteren Programmpunkte starten nach Veranstalterangaben gegen 20 Uhr, wenn es dunkel wird.

Der Eintritt kostet an der Abendkasse 10 Euro, im Vorverkauf 8 Euro. Karten sind im Innkaufhaus Wasserburg erhältlich. Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Internetseite des Veranstalters.
(Quelle: Pressemitteilung Wasserburg leuchtet / Beitragsbild: Symbolfoto re)

AfD-Abgeordnete informieren sich vor Ort über Brenner-Nordzulauf

AfD-Abgeordnete informieren sich vor Ort über Brenner-Nordzulauf

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Vor der anstehenden Entscheidung im Bundestag über den weiteren Verlauf des Brenner-Nordzulaufs haben sich zwei AfD-Bundestagsabgeordnete bei einem Ortstermin über die Planungen in der Region Rosenheim informiert. Eingeladen hatten der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Winhart und weitere kommunale Vertreter der Partei.

Wolfgang Wiehle und Lars Heise, beide Mitglieder des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, besichtigten gemeinsam mit AfD-Vertretern aus der Region verschiedene Bereiche entlang der geplanten Trasse. Zum Teilnehmerkreis gehörten neben Winhart die Kreisräte Günther Kapser, Josef Voggenauer, Christian Demmel und Elijah Schlossmacher sowie Andreas Kohlberger, Fraktionsvorsitzender der AfD im Rosenheimer Stadtrat.
Die Tour führte nach Angaben der AfD zunächst zu einer Engstelle im Inntal nahe dem Wildbarren und weiter nach Oberaudorf. Anschließend ging es über den Samerberg nach Stephanskirchen. Dort besichtigten die Politiker unter anderem Flächen, die nach Angaben der AfD für Materialhalden nahe der bestehenden Bahnstrecke nach Salzburg vorgesehen sind.

Weitere Stationen waren die Quellgebiete an den Innleiten, der Bahnhof Rosenheim und Pfaffenhofen im Gemeindegebiet von Schechen. Nach Angaben der AfD sollte dabei insbesondere die geplante erhöhte Trassenführung über den Inn veranschaulicht werden.

AfD fordert Änderungen an den Planungen

Andreas Winhart erklärte nach dem Ortstermin, die AfD habe den Bundestagsabgeordneten aus ihrer Sicht problematische Punkte der aktuellen Planung aufgezeigt. Dabei habe man auch auf Forderungen aus der Region verwiesen. „Wir haben den Kollegen die kritischen Punkte der derzeitigen Planung aufgezeigt, welche für die Region unbefriedigend ist und auch die regionalen Anregungen von Stadt und Landkreis Rosenheim kaum aufnimmt. Das, was jetzt geplant ist, ist sprichwörtlich weder Fisch noch Fleisch! Wir konnten den Kollegen nochmal verdeutlichen, dass die aktuellen Pläne entweder massiv nachgebessert werden müssen, nämlich mit den Forderungen der Region nach der Verknüpfungsstelle unter dem Wildbarren und der nördlichen Innunterquerung, oder ganzheitlich abgelehnt werden müssen.“, so das Fazit des Ortstermins von AfD-Landtagsabgeordnetem Andreas Winhart.
Die Forderungen nach einer Verknüpfungsstelle unter dem Wildbarren und einer nördlichen Innunterquerung sind damit Positionen der AfD beziehungsweise der an dem Ortstermin beteiligten AfD-Vertreter.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Andreas Winhart / Beitragsbild: Copyright Abgeordnetenbüro Andreas Winhart)

IHK Rosenheim fordert Augenmaß bei Gewerbesteuer

IHK Rosenheim fordert Augenmaß bei Gewerbesteuer

Rosenheim – Sechs Kommunen im Landkreis Rosenheim haben im vergangenen Jahr ihre Gewerbesteuerhebesätze erhöht. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der IHK für München und Oberbayern hervor. Die IHK spricht sich angesichts der Entwicklung für Augenmaß bei der Gewerbesteuer aus. Nach ihrer Einschätzung können höhere Hebesätze die Kosten für Unternehmen erhöhen und Investitionen erschweren.

Am stärksten angehoben wurde der Hebesatz in Breitbrunn am Chiemsee. Dort stieg er um 35 Prozentpunkte auf 365 Prozent. In der Gemeinde Chiemsee wurde der Hebesatz um 20 Prozentpunkte erhöht. Amerang, Großkarolinenfeld, Schechen und Vogtareuth erhöhten jeweils um 10 Prozentpunkte.

Senkungen gab es im Landkreis Rosenheim nach Angaben der IHK nicht. Der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz stieg dadurch um zwei Prozentpunkte auf 344 Prozent. Damit liegt er knapp über dem Durchschnitt aller 500 oberbayerischen Kommunen, der bei 343 Prozent liegt. Der Hebesatz der Stadt Rosenheim blieb unverändert bei 400 Prozent.

201 Millionen Euro Gewerbesteuer im Landkreis

Die Kommunen im Landkreis Rosenheim nahmen 2025 insgesamt rund 201 Millionen Euro Gewerbesteuer ein. Das waren etwa 1 Million Euro mehr als im Jahr zuvor. Von den Einnahmen müssen die Kommunen eine Gewerbesteuerumlage an Bund und Länder abführen. Diese belief sich im vergangenen Jahr nach Angaben der IHK auf fast 23 Millionen Euro.
Nach Abzug der Umlage machten die Gewerbesteuereinnahmen rund 39 Prozent der kommunalen Steuereinnahmen im Landkreis aus.

In der Stadt Rosenheim stiegen die Gewerbesteuereinnahmen 2025 nach Angaben der IHK um 23 Prozent auf 71 Millionen Euro. Davon entfielen 6,5 Millionen Euro auf die Gewerbesteuerumlage.

IHK warnt vor Belastungen für Unternehmen

Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, bewertet die Entwicklung aus Sicht der Wirtschaft kritisch. „Augenmaß bei den Gewerbesteuern bleibt das A und O einer soliden Finanz- und Wirtschaftspolitik in den Gemeinden. Steigende Hebesätze erhöhen die Kosten für die Unternehmen und können Investitionen erschweren. In der aktuellen Dauerkrise mit ohnehin schon zahllosen Belastungen für die Unternehmen wäre das langfristig umso schädlicher für die Wirtschaft vor Ort“, sagt Bensegger.

Gleichzeitig räumt Bensegger ein, dass die Kommunen angesichts steigender Ausgaben finanziell unter Druck stehen. Aus Sicht der IHK müssten deshalb sowohl die Handlungsfähigkeit der Kommunen als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen berücksichtigt werden.
„Dass viele Gemeinden und Städte durch immer höhere Ausgaben finanziell unter Druck stehen, ist nachvollziehbar. Die Kommunen stehen vor einem schwierigen Spagat: Sie müssen ihre wachsenden Aufgaben finanzieren und gleichzeitig attraktive Standortbedingungen für Unternehmen sichern. Aus Sicht der IHK braucht es deshalb Lösungen, die sowohl die Handlungsfähigkeit der Kommunen als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Die Haushaltslöcher dürfen aber nicht auf dem Rücken der heimischen Unternehmen gestopft werden“, sagt Bensegger.

München mit höchstem Hebesatz in Oberbayern

Beim Gewerbesteuerhebesatz liegt die Landeshauptstadt München mit 490 Prozent an der Spitze Oberbayerns. Danach folgen Kirchberg im Landkreis Erding mit 430 Prozent sowie Berglern, Langenpreising und Kösching mit jeweils 420 Prozent.
Den niedrigsten Hebesatz hat nach der IHK-Auswertung die Gemeinde Baierbrunn im Landkreis München mit 230 Prozent. Jeweils 240 Prozent gelten in Grünwald und Pöcking sowie in Stammham und Bad Wiessee.

Bundesweit beträgt der gesetzlich vorgeschriebene Mindesthebesatz derzeit 200 Prozent. Nach Angaben der IHK steigt dieser Mindestwert ab 2027 auf 280 Prozent. Nach aktuellem Stand wären davon 13 Kommunen in Oberbayern betroffen. Im Landkreis Rosenheim liegt keine Kommune unter diesem Wert.

Grundlage der IHK-Auswertung sind die vom Bayerischen Landesamt für Statistik bereitgestellten Gewerbesteuerhebesätze für das Jahr 2025.
(Quelle: Pressemitteilung IHK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Über 11 Millionen Menschen könnten sich ein Haustier vorstellen

Über 11 Millionen Menschen könnten sich ein Haustier vorstellen

Düsseldorf / Deutschland – Rund 11,7 Millionen Menschen in Deutschland kommen nach Marktforschungsdaten als künftige Heimtierhalter infrage. Sie haben bislang kein Haustier, könnten sich aber ein Zusammenleben mit Hund, Katze oder einem anderen Tier vorstellen. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) hat deshalb die Initiative „IT’S A MATCH“ gestartet. Sie soll über die Haltung von Haustieren informieren und zugleich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren sensibilisieren.

Die Zahl von 11,7 Millionen stammt nach Angaben des IVH aus Marktforschungsdaten. Der Verband spricht dabei von „potenziellen Heimtierbesitzern“. Zu den genannten Gruppen gehören unter anderem Paare, deren Kinder bereits ausgezogen sind, Familien und junge Menschen in Städten.
In Deutschland leben bereits zahlreiche Haustiere: Nach Angaben des IVH gibt es in den Haushalten rund 33,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleintiere und Ziervögel. Hinzu kommen Zierfische und Terrarientiere.

Passt ein Tier zur eigenen Lebenssituation?

Die am 1. September gestartete Initiative stellt die Frage in den Mittelpunkt, ob Mensch und Tier tatsächlich zusammenpassen. Denn mit der Anschaffung eines Haustiers ist nicht nur die Freude über einen tierischen Begleiter verbunden. Je nach Tierart entstehen auch langfristige Aufgaben und Kosten. Zeit für Betreuung, artgerechte Haltung und Versorgung muss im Alltag vorhanden sein. „Ein Haustier kann zu einer wirklich wichtigen Bereicherung des Lebens werden. Gleichzeitig bedeutet die Entscheidung für die Haltung eines Tieres auch Verantwortung“, sagt IVH-Vorsitzender Georg Müller.
Über soziale Netzwerke sollen deshalb Informationen rund um die Haltung verschiedener Haustiere vermittelt werden. Dazu gehören unter anderem Beiträge, kurze Videos und Erfahrungsberichte. Die Kampagne läuft unter dem Namen „IT’S A MATCH“, angelehnt an das Prinzip von Datingplattformen.

Haustiere können den Alltag verändern

Der IVH verweist auf verschiedene mögliche positive Auswirkungen der Tierhaltung. Ein Hund kann beispielsweise dazu beitragen, dass sich sein Halter regelmäßig bewegt. Für alleinlebende ältere Menschen kann ein Haustier Gesellschaft bieten. Auch Kinder können durch die Versorgung eines Tieres lernen, Verantwortung zu übernehmen.
Die Initiative richtet sich damit an Menschen, die über die Anschaffung eines Haustiers nachdenken. Die zentrale Botschaft: Nicht allein der Wunsch nach einem Tier sollte ausschlaggebend sein. Entscheidend ist auch, ob die jeweilige Lebenssituation und die Bedürfnisse des Tieres zusammenpassen. Hier gibt es mehr Informationen über die Kampagne.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

U21 des TSV 1860 Rosenheim siegt klar in Ostermünchen

U21 des TSV 1860 Rosenheim siegt klar in Ostermünchen

Rosenheim – Die U21 des TSV 1860 Rosenheim bleibt in der Kreisliga auf Erfolgskurs. Beim SV Ostermünchen setzte sich die Mannschaft verdient mit 4:1 durch und feierte damit den zweiten Sieg in Folge.

Die Sechzger erwischten einen starken Start und übernahmen von Beginn an die Kontrolle. Aus den zahlreichen Torchancen schlug Aini Merepeza gleich zweimal Kapital und brachte die Gäste mit seinem Doppelpack mit 2:0 in Führung.
Auch nach der Pause blieb Rosenheim die spielbestimmende Mannschaft. Kevin Kuffel erhöhte auf 3:0, bevor erneut Aini Merepeza mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag für die 4:0-Führung sorgte.
In der Schlussphase kamen die Gastgeber noch zum Ehrentreffer. Einen Foulelfmeter verwandelte der SV Ostermünchen zum 4:1-Endstand.

Für die U21 ist es nach dem 4:0-Heimsieg gegen Söchtenau-Krottenmühl der zweite Dreier in Folge. Damit nimmt die Mannschaft drei Punkte aus Ostermünchen mit nach Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

Bäuerinnen zwischen Hof, Familie und Büro: So sieht der Alltag von Betriebsleiterinnen aus

Bäuerinnen zwischen Hof, Familie und Büro: So sieht der Alltag von Betriebsleiterinnen aus

Rosenheim – Tiere versorgen, den Hof organisieren, Förderanträge bearbeiten, die Familie versorgen und nebenbei noch einem weiteren Beruf nachgehen: Der Alltag von Frauen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb führen, ist vielfältig. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim hat anlässlich des Internationalen Jahres der Frau in der Landwirtschaft Betriebsleiterinnen aus der Region zu ihrem Arbeitsalltag befragt.

In Bayern sind rund 221.000 Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt. Knapp 82.000 davon sind Betriebsinhaber. Rund ein Drittel der Arbeitskräfte sind Frauen. Etwa jeder zehnte landwirtschaftliche Betrieb im Freistaat wird von einer Frau geführt – das entspricht rund 8.000 Betriebsleiterinnen.

Arbeit richtet sich nach Tieren, Wetter und Jahreszeit

Nach den Erfahrungen der vom AELF befragten Betriebsleiterinnen unterscheidet sich der Arbeitsalltag deutlich von einem klassischen Acht-Stunden-Tag. Besonders bei tierhaltenden Betrieben richtet sich die Arbeitszeit nicht allein nach der Uhr, sondern nach dem Bedarf der Tiere, dem Wetter und den Jahreszeiten.
Gerade für Frauen, die gleichzeitig einen Hof führen und eine Familie haben, kann das zu einer besonderen Herausforderung werden. Denn während Tiere täglich versorgt werden müssen, gibt es bei der Kinderbetreuung feste Zeiten und auch der übrige Familienalltag muss organisiert werden.

Viele Frauen führen ihren landwirtschaftlichen Betrieb zudem in Teilzeit. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig weniger Arbeit. Häufig gehen die Betriebsleiterinnen zusätzlich einer außerlandwirtschaftlichen Beschäftigung nach, ebenfalls in Teilzeit.
‚Eine besondere Situation ergibt sich für Betriebe mit Almwirtschaft. Während der Sommermonate pendeln manche Bäuerinnen zwischen Tal und Alm oder übernehmen zeitweise als Sennerin die Verantwortung für die Tiere auf dem Berg.

Zwischen Selbstbestimmung und ständiger Erreichbarkeit

Die Leitung eines eigenen Betriebs bietet den Frauen gleichzeitig viel Gestaltungsspielraum. Sie können Entscheidungen selbst treffen, eigene Ideen umsetzen und die Entwicklung des Hofes mitbestimmen.
Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit können dabei allerdings leicht verschwimmen. Gerade weil der eigene Betrieb ständig im Kopf präsent ist, fällt es vielen Betriebsleiterinnen schwer, tatsächlich Feierabend zu machen. Das AELF weist deshalb darauf hin, dass feste Strukturen und regelmäßige Erholungszeiten wichtig sind.

Bei tierhaltenden Betrieben kann der Arbeitstag beispielsweise bereits gegen 6 Uhr beginnen und an einzelnen Tagen erst gegen 22 Uhr enden. Das gilt auch am Wochenende und an Feiertagen, da die Tiere täglich versorgt werden müssen.

Viel Arbeit, die auf den ersten Blick nicht sichtbar ist

Neben der Arbeit auf dem Hof nimmt auch die Organisation einen großen Teil des Alltags ein. Dazu gehören unter anderem Buchhaltung, Förderanträge, Bestellungen, Terminplanung und der Kontakt zu Behörden.
Hinzu kommt die Planung des Familienalltags und häufig die Organisation verschiedener Betriebszweige, etwa in der Direktvermarktung. Diese sogenannte mentale Arbeit sei im landwirtschaftlichen Alltag von außen oft weniger sichtbar, spiele für die Betriebsleiterinnen aber eine wichtige Rolle.

Gleichzeitig wirken nach Einschätzung des AELF weiterhin traditionelle Rollenbilder. Frauen übernehmen demnach häufig zusätzlich einen großen Teil der Aufgaben im Haushalt und in der Familie. Der Anspruch, gleichzeitig den Betrieb erfolgreich zu führen und Familie und Partnerschaft gerecht zu werden, kann zu einer hohen Belastung führen.

Hof und Familie an einem Ort

Als Vorteil ihres Lebens auf dem landwirtschaftlichen Betrieb nennen die befragten Bäuerinnen, dass Arbeitsplatz und Zuhause miteinander verbunden sind. Dadurch können auch Kinder in den Arbeitsalltag einbezogen werden.
Gerade die Arbeit mit Tieren oder gemeinsame Zeiten auf der Alm werden von den Frauen als prägende Erfahrungen für die Familie beschrieben. Eine der befragten Bäuerinnen bezeichnete diese gemeinsamen Erlebnisse als „Erholung für Körper und Geist“ und als „Kur für die Seele“.

Das AELF Rosenheim hat die Befragung im Rahmen des von den Vereinten Nationen ausgerufenen International Year of the Woman Farmer 2026 durchgeführt. Im Mittelpunkt standen dabei die Erfahrungen von Betriebsleiterinnen aus der Region und die unterschiedlichen Anforderungen, die mit der Führung eines landwirtschaftlichen Betriebs verbunden sind.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild: Copyright AELF)

Bauernmarktmeile in München: Mehr als 100 Direktvermarkter aus Bayern

Bauernmarktmeile in München: Mehr als 100 Direktvermarkter aus Bayern

München – Mehr als 100 Direktvermarkter aus ganz Bayern präsentieren am Sonntag, 27. September, ihre Produkte in der Münchner Innenstadt. Bei der 15. Bauernmarktmeile erstreckt sich der Markt vom Odeonsplatz über die Ludwigstraße bis zur Galeriestraße. Die Veranstaltung findet traditionell am zweiten Wiesn-Sonntag statt.

An den Ständen werden regionale Lebensmittel und handwerklich hergestellte Produkte angeboten. Dazu gehören unter anderem Obst und Gemüse, Käse und Milchprodukte, Wurstwaren, Brot und Kuchen sowie Wildspezialitäten. Auch regionale Getränke wie Bier, Säfte, Brände, Liköre und Weine gehören zum Angebot.

Neben Lebensmitteln werden verschiedene handwerkliche Produkte verkauft, darunter Alpaka-Wollwaren, Lammfelle, Körbe sowie Dekorationen aus Trockenblumen, Getreide oder Hopfen.

Informationen zur Landwirtschaft

Wer mehr über die bayerische Landwirtschaft erfahren möchte, findet vor der Feldherrnhalle Informationsstände und Ansprechpartner. Dort ist außerdem ein Biergartenbereich eingerichtet, in dem regionale Speisen und Getränke angeboten werden.

Parallel zur Bauernmarktmeile veranstaltet das Bayerische Landwirtschaftsministerium ein Weinfest mit fränkischen Weinen und passenden Speisen. Informationen gibt es außerdem zu den Siegeln „Geprüfte Qualität Bayern“ und „Bayerisches Bio-Siegel“.
Im sogenannten „Klima-Wandel-Garten“ werden Führungen unter dem Motto „Pflanze trifft Klima“ angeboten.

Die Bauernmarktmeile findet am Sonntag, 27. September, von 10 bis 17.30 Uhr statt. Veranstalter ist der Bayerische Bauernverband. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie dem Bayerischen Rundfunk beziehungsweise BR Heimat.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Karstadt, Rosenheim, 1970er Jahre

Karstadt, Rosenheim, 1970er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1970er Jahre. Auf der historischen Aufnahme ist Karstadt Rosenheim zu sehen. Davor und daneben herrscht reges Treiben: Zahlreiche Passanten sind unterwegs, auf der Münchener Straße reiht sich Auto an Auto. Mittendrin steht das damalige Karstadt-Gebäude mit seiner markanten Waschbetonfassade.

Früher war alles schöner? Diese Frage darf sich beim Betrachten des Fotos jeder selbst beantworten. Fest steht: Das Rosenheim, das diese Aufnahme zeigt, wirkt heute in vielen Bereichen ungewohnt. Die Münchener Straße war eine stark befahrene Verkehrsader mitten durch die Innenstadt. Autos, Fußgänger und Geschäfte bestimmten das Straßenbild – ein regelrechtes Gewusel.
Auch Karstadt dürfte dabei vielen Rosenheimern besonders ins Auge fallen. Das Kaufhaus mit seiner Waschbetonfassade wurde am 16. April 1970 eröffnet. Die Architektur war damals zeitgemäß, wurde aber auch kontrovers diskutiert und prägt die Aufnahme deutlich.

Ein Foto mit zeitlichen Anhaltspunkten

Eine genaue Jahreszahl ist auf dem Foto nicht angegeben. Einige Details helfen jedoch dabei, den Entstehungszeitraum einzugrenzen. Gegenüber von Karstadt ist die Bayerische Staatsbank zu sehen. Das Gebäude stand dort noch in seiner ursprünglichen Form. Es wurde 1979 abgerissen. Das Foto muss deshalb vor diesem Zeitpunkt entstanden sein. Da Karstadt wiederum erst im April 1970 eröffnet wurde, lässt sich die Aufnahme auf die Zeit zwischen 1970 und 1979 eingrenzen.
Auch das Café Buchecker an der Münchener Straße 14 ist auf dem historischen Stadtbild ein weiterer Anhaltspunkt. Das Café war seit seiner Eröffnung 1965 Teil des Rosenheimer Innenstadtlebens.

So erzählt das Foto nicht nur von einem Karstadt, den es in dieser Form heute nicht mehr gibt. Es zeigt auch eine Innenstadt, in der sich das Leben auf der Straße abspielte – mit dichtem Autoverkehr, zahlreichen Passanten und Gebäuden, die inzwischen längst verschwunden oder verändert sind.
Und ob dieses Rosenheim nun schöner war als das heutige? Das bleibt dem Betrachter dieses historischen Fotos überlassen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Exhibitionist am Erlensee: Polizei sucht Zeugen und weitere Betroffene

Exhibitionist am Erlensee: Polizei sucht Zeugen und weitere Betroffene

Schechen / Landkreis Rosenheim – Eine 32-jährige Frau ist am Freitagvormittag (4. September) am Erlensee in Schechen von einem Mann verfolgt worden, der dabei an seinem erigierten Geschlechtsteil manipulierte. Die Polizei konnte den 41-Jährigen wenig später antreffen und ermittelt nun wegen exhibitionistischer Handlungen.

Passanten hatten gegen 10.15 Uhr die Rosenheimer Polizei verständigt, nachdem ihnen am Badeplatz am Erlensee ein Mann aufgefallen war, der an seinem Geschlechtsteil manipulierte.
Vor Ort trafen die Beamten auf eine 32-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim. Sie schilderte, dass der Mann ihr gefolgt sei und dabei an seinem erigierten Geschlechtsteil manipuliert habe.

Der Tatverdächtige, ebenfalls ein 41-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim, konnte vor Ort angetroffen werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.

Die Polizei sucht nun Zeugen oder weitere Personen, die möglicherweise von dem Mann belästigt wurden. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 bei der Polizeiinspektion Rosenheim zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Von Ostermünchen nach Positano: Marie Therese Binder veröffentlicht ihren ersten Roman

Von Ostermünchen nach Positano: Marie Therese Binder veröffentlicht ihren ersten Roman

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Vier Kinder, ein Beruf als Journalistin und eine große Leidenschaft fürs Schreiben: Marie Therese Binder aus Ostermünchen hat jetzt ihren ersten Roman veröffentlicht. In „Zitronenbitter – Flucht nach Positano“ schickt sie ihre Hauptfigur nach Italien – und auf die Suche nach einem Neuanfang. Mehr über die Autorin und ihr Buch erfährst du im Podcast „Rosenheim der Podcast“ unseres Kooperationspartners Radio Regenbogen.

Marie Therese Binder lebt mit ihrer Familie in Ostermünchen. Zeit zum Schreiben findet sie vor allem nachts beziehungsweise in den frühen Morgenstunden. Sie selbst beschreibt ihre Schreibzeiten als die „Lücken des Familienalltags“ – mit einer Tasse Kaffee und der Sehnsucht nach dem Meer und dem italienischen Lebensgefühl im Kopf.

Die Liebe zu Italien begleitet Binder schon lange. In ihrem ersten Roman wird das Land nun zum Schauplatz einer Geschichte über Flucht, Verrat und einen möglichen Neuanfang.

Ein One-Way-Ticket nach Positano

Im Mittelpunkt steht Nele Bergmann. Ihr Leben liegt beruflich und privat in Trümmern. Nach einem Verrat, der tiefe Spuren hinterlassen hat, beschließt sie, so weit wie möglich wegzugehen. Mit zwei Koffern und einem One-Way-Ticket reist sie nach Positano. Dort erwarten sie Zitronenduft, das Meer und die engen Gassen der italienischen Küstenstadt. Gleichzeitig nimmt sie sich vor, sich ganz sicher nicht noch einmal zu verlieben.

Wie Marie Therese Binder zum Schreiben kam, wie sie Familienleben und ihre Arbeit als Journalistin mit dem Schreiben verbindet und was hinter ihrem ersten Roman steckt, erzählt sie im Gespräch mit Reinhart Knirsch, Studioleiter von Radio Regenbogen.

Podcast mit Radio Regenbogen

Das Interview mit Marie Therese Binder ist im Podcast „Rosenheim der Podcast“ unseres Kooperationspartners Radio Regenbogen zu hören. Das Gespräch führte Studioleiter Reinhart Knirsch.

Den Podcast findest du auf Spotify und über die digitalen Angebote von Radio Regenbogen.
(Quelle: Pressemitteilung Radio Regenbogen / Beitragsbild, Fotomontage Copyright Maria Binder)

Münchener Straße in Wasserburg: Halbseitige Sperrung ab 16. September

Münchener Straße in Wasserburg: Halbseitige Sperrung ab 16. September

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – An den Serpentinen der Münchener Straße in Wasserburg wird ab Mittwoch, 16. September, erneut gearbeitet. Nach den bereits erfolgten Baugrund-Erkundungen stehen noch Restarbeiten für die Installation eines Monitoring-Systems an. Dafür wird die Staatsstraße 2359 bis voraussichtlich 25. September abschnittsweise halbseitig gesperrt.

Betroffen ist nach Auskunft des Staatlichen Bauamts Rosenheim der Bereich auf Höhe der Köbingerbergstraße. Das Staatliche Bauamt Rosenheim will die Verkehrseinschränkungen nach eigenen Angaben auf das notwendige Maß beschränken. Wegen des Pendler- und Schülerverkehrs soll die Einrichtung des Arbeitsbereichs und damit die Verlängerung der signalisierten Strecke jeweils erst nach 8 Uhr beginnen.
Über das Wochenende 19. und 20. September soll die Baustelle geräumt werden.

Monitoring soll kleinste Veränderungen erkennen

Hintergrund der Arbeiten sind Setzungsrisse, die an den Serpentinen der Münchener Straße festgestellt wurden. Um deren Ursache genauer zu untersuchen, wurden im August bereits Baugrund-Erkundungen durch eine spezialisierte Fachfirma durchgeführt.
Zusätzlich wird im Böschungsbereich ein Monitoring-System installiert. Damit sollen künftig auch kleinste Veränderungen an den Setzungsrissen erfasst, dokumentiert und ausgewertet werden können.

Bei den nun anstehenden Restarbeiten wird unter anderem der Stromanschluss für das Monitoring-System hergestellt. Dafür muss die Staatsstraße unterquert werden. Außerdem muss der eingebaute Füllbinder aushärten, bevor die sogenannten Nullmessungen des Monitorings durchgeführt werden können.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Hochwasserschutz: OB Erdogan trifft Leiter des Rosenheimer Wasserwirtschaftsamtes

Hochwasserschutz: OB Erdogan trifft Leiter des Rosenheimer Wasserwirtschaftsamtes

Rosenheim – Wie ist Rosenheim beim Hochwasserschutz aufgestellt und welche Aufgaben stehen künftig an? Darüber haben sich Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Dr. Tobias Hafner, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim, bei einem Kennenlerntermin im Rathaus ausgetauscht.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen der Hochwasserschutz an Inn und Mangfall sowie weitere Themen aus dem Aufgabenbereich des Wasserwirtschaftsamtes. Erdogan betonte dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wasserwirtschaftsamt. „Dank der guten Zusammenarbeit hat sich in Sachen Hochwasserschutz in den letzten Jahren sehr viel getan und unsere Stadt ist gut abgesichert“, so Rosenheims Oberbürgermeister.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)