„OsterbastelEi“ in der Bücherei Prien – Kreativer Spaß für Kinder

„OsterbastelEi“ in der Bücherei Prien – Kreativer Spaß für Kinder

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Bücherei Prien (Landkreis Rosenehim)  lädt Kinder am Dienstag, 31. März 2026, zu einer bunten Osterbastelaktion ein. Unter dem Motto „OsterbastelEi in der Bücherei“ dreht sich von 10 bis 14 Uhr im Dachgeschoss des Haus des Gastes alles rund um Ostern, den Osterhasen, Ostereier und Küken.

An mehreren Basteltischen können die jungen Besucherinnen und Besucher mit verschiedenen Materialien farbenfrohen Osterschmuck gestalten. Währenddessen haben die Eltern Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee durch die Bücherei zu stöbern. Bitte beachten: An diesem Tag findet kein regulärer Ausleihbetrieb statt.
Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien a. Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbruch am Wertstoffhof Miesbach

Einbruch am Wertstoffhof Miesbach

Miesbach / Landkreis Rosenheim –  Unbekannte Täter sind in den vergangenen Tagen in das Gelände des Wertstoffhofs in Miesbach eingebrochen. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall im Zeitraum zwischen Freitag, 6. März, und Dienstag, 10. März. Ein oder mehrere Täter verschafften sich Zugang zum Gelände des Wertstoffhofs und öffneten gewaltsam die Türen zu den Räumlichkeiten der dort beschäftigten Mitarbeiter. Anschließend wurden die Schränke in den Räumen durchsucht.
Ob etwas entwendet wurde, ist derzeit noch unklar. Nach aktuellem Stand ist bislang kein Diebstahlschaden bekannt. Der entstandene Sachschaden an den Türen wird auf rund 1000 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Miesbach bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum im Bereich des Wertstoffhofs – insbesondere rund um die Stöger-Ostin-Straße, die Birkenstraße oder die B472 – verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu möglichen Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 08025 / 299-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Buchtipp: TCM im Suppentopf“ – Wohltuende Suppen nach der 5-Elemente-Küche

Buchtipp: TCM im Suppentopf“ – Wohltuende Suppen nach der 5-Elemente-Küche

Rosenheim – „Eine gut zubereitete Suppe stärkt unser Verdauungsfeuer und wärmt unseren Körper von innen.“ Dieser Satz aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bringt die Idee hinter dem Buch TCM im Suppentopf von Nicole Lehner auf den Punkt. Das im Freya Verlag erschienene Werk verbindet klassische Suppenküche mit den Prinzipien der sogenannten Fünf-Elemente-Küche.

Cover TCM Suppentopf. Copyright Freya-Verlag

Cover TCM im Suppentopf. Copyright Freya Verlag

Insgesamt 50 Rezepte sind in dem Buch versammelt. Die Autorin ordnet die Zutaten dabei den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zu. In der TCM stehen diese Elemente auch für bestimmte Geschmacksrichtungen und Jahreszeiten. Holz etwa wird mit dem sauren Geschmack und dem Frühling verbunden, Feuer mit Bitterem und dem Sommer, während Metall für Schärfe und den Herbst steht. Durch die Kombination verschiedener Zutaten soll so eine ausgewogene, wohltuende Mahlzeit entstehen.

Geboren 1979, war Nicole Lehner schon früh naturverbunden. Sie studierte an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Wien und arbeitet seit einigen Jahren als TCM-Ernährungsberaterin. Als ausgebildete Kräuterpädagogin bezieht sie heimische Kräuter und Pflanzen in ihre Arbeit ein – sowohl für Menschen als auch für Tiere.

Ihr Buch richtet sich auch an Menschen, die noch wenig Erfahrung am Herd haben. Viele der Rezepte zeichnen sich durch ihre Einfachheit aus. Suppen sind schließlich meist kein großes Zauberwerk, sondern lassen sich in den allermeisten Fällen unkompliziert zubereiten. Die Rezepte im Buch sind bebildert und gut nachvollziehbar erklärt.

Wörterbuch und Lebensmittelkunde

Zu Beginn findet sich zudem ein kleines „Wörterbuch“, das typische Begriffe aus der österreichischen Küche erklärt. So wird etwa aus „Eierschwammerl“ der in Deutschland gebräuchliche Pfifferling und aus „Staubzucker“ schlicht Puderzucker. Unter den Rezepten finden sich neben kreativen Varianten auch bekannte Klassiker wie Kartoffelsuppe oder Leberknödelsuppe. Zu jedem Gericht wird erläutert, welche Elemente der TCM darin vorkommen.

Abgerundet wird das rund 165 Seiten starke Buch mit einer kleinen Lebensmittelkunde. Die Autorin macht darin deutlich, dass es nicht immer aufwendige Gerichte braucht:
„Es muss nicht immer eine aufwendige Suppe mit besonderen Zutaten und außergewöhnlichen Einlagen sein. Eine einfache Gemüsesuppe aus Karfiol und Karotten reicht völlig und stärkt unsere Mitte und unser Verdauungsfeuer“, schreibt sie auf der Rückseite des Buches.

Und tatsächlich: Eine warme Suppe ist nicht nur schnell gekocht, sondern auch eine schmackhafte Mahlzeit – egal ob als Vorspeise oder Hauptgericht. Gleichzeitig regt das Buch dazu an, sich selbst einmal auf die Suche nach Kräutern in der Natur zu machen und die Vielfalt regionaler Zutaten neu zu entdecken.
(Quelle: Buchkritik von Karin Wunsam / Cover: Freya Verlag / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TCM im Suppentopf
Nicole Lehner
Freya Verlag
165 Seiten – 50 Suppenrezepte
ISBN 978-3-99025-493-6
Preis: ca. 18 Euro

Rosenheim, Innenstadt, 1940

Rosenheim, Innenstadt, 1940

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1940. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Rosenheimer Innenstadt. 

Ins Auge fallen die Türme der Rosenheimer Saline. Zwei Jahre nach Entstehung dieser Aufnahme wurde die Saline aufgelöstDer Abbruch erfolgte 1960
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Sieben neue Anwärter beim Zoll in Rosenheim vereidigt

Sieben neue Anwärter beim Zoll in Rosenheim vereidigt

Rosenheim – Beim Hauptzollamt Rosenheim haben sieben Nachwuchskräfte ihr duales Studium im gehobenen Zolldienst begonnen. Die neuen Anwärter wurden zum Start ihrer Beamtenlaufbahn aim Rahmen einer kleinen Feierstunde vereidigt.

„Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr sieben Nachwuchskräfte für das Duale Studium zum Bachelor of Laws gewinnen konnten“, erklärte Dr. Bernd Ramming, stellvertretender Leiter des Hauptzollamts Rosenheim, bei der Begrüßung.

Studium mit Theorie- und Praxisphasen

In den ersten beiden Wochen lernen die Studierenden zunächst das Hauptzollamt Rosenheim und verschiedene Dienststellen im Zuständigkeitsbereich kennen. Anschließend beginnt der fachtheoretische Teil des Studiums an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung im Bildungszentrum Rostock.

Das Studium dauert insgesamt drei Jahre und verbindet Theorie und Praxis. Während der Praxisphasen arbeiten die Nachwuchskräfte unter anderem bei Zollämtern, Zollfahndungsämtern sowie bei geeigneten Bereichen der Generalzolldirektion.

Einsatz in unterschiedlichen Aufgabenbereichen

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums können die jungen Zöllner in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Das Spektrum reicht von der klassischen Sachbearbeitung über Spezialeinheiten bis zur Finanzkontrolle Schwarzarbeit oder der Zollfahndung. Grundsätzlich übernimmt der Zoll geeignete Nachwuchskräfte nach dem Studium.

Bewerbungen weiterhin möglich

Interessierte können sich für einen Studienstart am 1. März 2027 noch bis zum 15. April 2026 beim Hauptzollamt Rosenheim bewerben. Für Einstellungen in den mittleren und gehobenen Dienst mit Beginn 1. September 2027 endet die Bewerbungsfrist am 15. Oktober 2026.

Weitere Informationen zu Ausbildung, Studium und Bewerbung beim Zoll gibt es unter www.zoll-karriere.de sowie www.zoll.de im Bereich „Karriere“.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Presse HZA Rosenheim)

Die Heimatbühne Rosenheim befragt das RegenWurmOrakl

Die Heimatbühne Rosenheim befragt das RegenWurmOrakl

Rosenheim –  Die Heimatbühne Rosenheim e.V. bringt wieder einen ländlichen Schwank auf die Bühne: „Das RegenWurmOrakl“ von Ralph Wallner feiert am 28. März um 20 Uhr Premiere in der Freien Turnerschaft Rosenheim. Das neunköpfige Ensemble probt bereits eifrig für das Stück.

Darum geht’s in dem Stück: Lotti (Martina Klimm) und Lumpi (Hans Garnreiter) sind das liebenswerteste „Lumpengesindel“ am Schilfdorfer Weiher. In ihrer rustikalen Fischerhütte wird der letzte Käse mit den Ratten geteilt, Brennholz bei der Nachbarin Walli (Monika Gantner) „dauerhaft ausgeborgt“ und Hygiene spielt nur eine theoretische Rolle.

Alles gerät aus den Fugen, als der wohlhabende Jungbauer Hanser Hasenfuß (Florian Sieber) auftaucht. Schon bald wird Lotti durch eine Verkettung von Missverständnissen und einem antiken Buch zum mystischen Orakel vom Schilfdorfer Weiher – ausgestattet mit einem alten Fischernetz als Gewand, zwei Topfdeckeln als Zimbeln und einem Regenwurm als Schicksalsbote.

Bald stehen Ratsuchende Schlange: vom unter dem Pantoffel seiner Frau leidenden Willi (Martin Wollny) über die besorgte Huaberin (Renate Gantner) bis hin zum Herrn Dekan. Lotti nimmt ihre neue Gabe ernst, was nicht nur ihr Orakelgeschäft, sondern auch ihre Ehe ins Wanken bringt. Und am Ende sorgt ein unerwarteter Familienzuwachs für eine überraschende Wendung.

Termine und Karten
  • Premiere: Samstag, 28. März, 20:00 Uhr
  • Samstag, 4. April – 20:00 Uhr
  • Sonntag, 5. April – 18:00 Uhr
  • Freitag, 10. April – 20:00 Uhr
  • Samstag, 11. April – 20:00 Uhr
  • Freitag, 17. April – 20:00 Uhr
  • Samstag, 18. April – 18:00 Uhr
  • Freitag, 24. April – 20:00 Uhr
  • Samstag, 25. April – 20:00 Uhr

Einlass ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Kartenvorverkauf bei Gold An- und Verkauf Kaufmann-Kirner, Adlzreiterstr. 5, Rosenheim, Tel.: 0 80 31 / 38 08 26 oder online unter: heimatbuehne-rosenheim.de/tickets
(Quelle: Pressemitteilung Heimatbühne Rosenheim / Beitragsbild: Heimatbühne Rosenheim)

Rosenheim ist Vorreiter beim kommunalen Energiemanagement

Rosenheim ist Vorreiter beim kommunalen Energiemanagement

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim ist Bayerns erste „Kommune mit ausgezeichnetem Energiemanagement“. Diese Zertifizierung wurde jetzt von der Bayerischen Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) vergeben. Grundlage ist die Umsetzung eines systematischen Energiemanagements für alle städtischen Liegenschaften und Gebäude.

Alle städtischen Liegenschaften wurden vom Energiemanager Dervis Hodzic auf Einsparpotenziale bei Wärme, Strom und Wasser untersucht. Erstmals wurden sämtliche Verbräuche einheitlich erfasst und bewertet. Ausgewählte Gebäude wurden detailliert analysiert, technische Anlagen optimiert und Mitarbeiter geschult.

Sofortige Wirkung ohne hohe Investitionen

Obwohl die Maßnahmen ohne größere Investitionen umgesetzt wurden, führten sie zu messbaren Einsparungen. So konnten in den für die Zertifizierung ausgewählten Liegenschaften innerhalb kurzer Zeit mehr als 5 % Wärme eingespart werden. Ziel ist es, Umweltbelastungen zu reduzieren, CO2-Emissionen zu senken und Energiekosten zu minimieren.

Zertifizierung nach acht Monaten

Bereits nach acht Monaten erfüllte die Stadt mit dem federführenden Amt für Zentrales Gebäudemanagement rund 80 Anforderungen der LENK und erhielt die Auszeichnung. Die Ergebnisse werden über Kom.EMS, ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem für kommunales Energiemanagement, erfasst und kontrolliert. Das System wird von der LENK kostenfrei zur Verfügung gestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Holzkirchen: Carport- und Mehrfamilienhau in Brand

Holzkirchen: Carport- und Mehrfamilienhau in Brand

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Am Sonntagabend (8.3.2026)  geriet ein Carport in der Karl-Stieler-Straße in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) in Brand. Die Flammen griffen auf eine angrenzende Mehrparteienhaushälfte über.

Alle Bewohner konnten das Gebäude, nach den Angaben der Polizei, rechtzeitig verlassen. Drei Personen erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Eine weitergehende Behandlung war nicht erforderlich.
Durch das Feuer wurden mehrere Wohnungen unbewohnbar. Die Betroffenen wurden in Notunterkünften untergebracht. Der Sachschaden wird auf rund eine halbe Million Euro geschätzt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Holzkirchen, Föching, Otterfing und Hartpenning verhinderten ein weiteres Ausbreiten der Flammen.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen wurden von der Polizeiinspektion Holzkirchen, der Autobahnpolizeistation Holzkirchen, der Polizeiinspektion Miesbach sowie den Zentralen Ergänzungsdiensten durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernimmt die Kriminalpolizeistation Miesbach. Nach aktuellem Stand könnte fahrlässiges Handeln ursächlich gewesen sein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pkw in Graben geschleudert – Fahrer unverletzt

Pkw in Graben geschleudert – Fahrer unverletzt

Aschenmühle / Landkreis Rosenheim – Auf der beliebten Ausflugsstrecke Richtung Samerberg kam es am Sonntag (8.3.2026), kurz nach Mittag zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße RO 9 bei Achenmühle (Landkreis Rosenheim).

Ein 18-jähriger Führerscheinneuling aus einer angrenzenden Gemeinde fuhr, nach den Angaben der Polizei, mit seinem älteren 7er BMW bergauf Richtung Samerberg. In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug ohne Fremdeinwirkung ins Schleudern, überquerte die Gegenfahrbahn, prallte gegen eine Leitplanke und landete in einem Graben auf der Seite.
Glücklicherweise befand sich kein anderer Verkehrsteilnehmer in der Nähe. Sowohl der Unfallfahrer als auch sein ein Jahr älterer Beifahrer blieben unverletzt und konnten das Auto selbst verlassen.
Die eingesetzte Feuerwehr fing auslaufende Betriebsstoffe auf. Der Wagen wurde mit einer Seilwinde geborgen und abgeschleppt. Die Kreisstraße war zeitweise in beide Richtungen gesperrt.
Gegen den Fahrer wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Gesamtschaden an Fahrzeug und Straßeneinrichtung wird auf bis zu 20.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Presemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pkw gerät auf Bahngleise – Fahrer verletzt

Pkw gerät auf Bahngleise – Fahrer verletzt

Gmund / Landkreis Miebach – Am Sonntag (8.3.2026)  geriet ein 53-jähriger VW-Fahrer aus Schwarzach am Main am Bahnübergang in Kaltenbrunn (Landkreis Miesbach) auf die Gleise.

Der Vorfall ereignete sich gegen 17.20 Uhr. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitt der Fahrer einen Kreislaufzusammenbruch und kollabierte in seinem Fahrzeug. Der Pkw kam nach etwa 50 Metern auf den Gleisen zum Stehen.
Der Mann wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus Agatharied gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Der Bahnverkehr wurde sofort gestoppt. Die Feuerwehr Gmund führte Bergungs- und Absperrmaßnahmen durch. Der Bahnübergang blieb rund eine Stunde für den Verkehr gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schingoethe trifft früh – Starbulls verlieren in Overtime gegen Weiden

Schingoethe trifft früh – Starbulls verlieren in Overtime gegen Weiden

Rosenheim – Am gestrigen Sonntagabend (8.3.2026) dem letzten Hauptrundenspieltag der DEL2, empfingen die Starbulls Rosenheim die Blue Devils Weiden. Zum dritten Mal in Folge unterlagen die Grün-Weißen in der Verlängerung. Mit 3.713 Zuschauern im ROFA-Stadion siegten die Gäste aus der Oberpfalz mit 4:3 und sicherten sich den Heimvorteil in der Playdown-Serie gegen Bad Nauheim.

Bereits nach 66 Sekunden erzielte Wyatt Schingoethe sein erstes Tor für Rosenheim. Auch Scott Feser und C.J. Stretch trafen für die Starbulls, die insgesamt dreimal in Führung gingen. Doch Weiden glich immer wieder aus, zuletzt in der 27 Sekunden dauernden Overtime durch Luca Gläser.

StarbullsRosenheim, gegen Weiden am 8. März 2026. Foto: Copyright Ludwig Schirmer, Dave Löffler

Diesmal war es nichts mit einem Sieg für die Starbulls Rosenheim.- aber hoffentlich wieder am 17. März gegen Regensburg. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer, Dave Löffler

Verletzungspech für Schingoethe

Der 23-jährige Kanadier, erst am Montag lizenziert, musste nach einem harten Check von Weidens Alex-Olivier Voyer in der 48. Minute das Eis vorzeitig verlassen. Voyer erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Neben Schingoethe fehlten bei den Starbulls weiterhin Lewis Zerter-Gossage, Jordan Taupert, Sebastian Zwickl und während des Spiels auch Ville Järveläinen.

StarbullsRosenheim, gegen Weiden am 8. März 2026. Foto: Copyright Ludwig Schirmer, Dave Löffler

Hauptrunde erfolgreich abgeschlossen

Trotz der Niederlage beendeten die Starbulls die DEL2-Hauptrunde auf Rang drei mit starken 97 Punkten, einem Torverhältnis von 164:124 und einem Schnitt von 1,87 Punkten pro Spiel.

Playoff-Start gegen Regensburg

Die Playoffs beginnen am Dienstag, 17. März, um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion gegen die Eisbären Regensburg. Die Serie wird im Best-of-Seven-Modus fortgesetzt: 20. März in Regensburg, 22. März in Rosenheim, 25. März in Regensburg. Optionale Spiele fünf bis sieben sind für 27. und 31. März in Rosenheim bzw. 29. März in Regensburg terminiert. Mitglieder können ab Montag, 9. März, Tickets buchen, der freie Verkauf startet am Dienstag, 10 Uhr. Infos unter www.starbulls.de/tickets
(Quelle: Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Dave Löffler)

Kommentar: Vielfältiger Stadtrat, ungewisse Mehrheit – Meine Einschätzung zur Rosenheimer Kommunalwahl 2026

Kommentar: Vielfältiger Stadtrat, ungewisse Mehrheit – Meine Einschätzung zur Rosenheimer Kommunalwahl 2026

Karin Wunam

„Die ganz große Überraschung gab es nicht“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März am Wahlabend, als klar wurde, wohin die politische Reise geht. Für mich war dann doch einiges überraschend.

Allen voran die hohe Zahl der Nichtwähler. In der Stadt Rosenheim lag die Wahlbeteiligung bei 53,2 Prozent, etwas höher als 2020, als nur 47,5 Prozent ihre Stimme abgaben – doch immer noch nutzt fast jeder zweite Wähler dieses Grundrecht nicht. Das ist nicht nur eine Zahl, sondern ein Stimmungsbild, das sich einprägt: Demokratie lebt von Beteiligung – und sie scheint immer mehr als Last denn als Chance empfunden zu werden.

 

Der Artikel zum Kommentar

Gerade in Zeiten, in denen die politische Stimmung rauer wird, überrascht das – und doch ist es kein lokales Phänomen: Rosenheim spiegelt einen generellen Trend sinkender Wahlbeteiligung und abnehmender Parteibindungen wider. Viele entscheiden heute kurzfristig oder gar nicht mehr nach klassischer Parteizugehörigkeit. Das zeigt sich nicht nur in Zahlen, sondern auch in unzähligen Gesprächen im Vorfeld der Wahl. Wie oft habe ich gehört: „Weißt Du schon, wen Du wählst? Ich ehrlich gesagt immer noch nicht.“

So gesehen ist es nicht überraschend, wenn der neue Stadtrat immer vielfältiger wird. Erstmals zieht die Linke mit eigenen Sitzen ein, und am anderen Ende des politischen Spektrums konnte die AfD Zuwächse erzielen.

Die Zeiten, in denen es für die CSU in Stadt und Landkreis Rosenheim ein Selbstläufer war, sind vorbei. Wer am Ruder bleiben will, muss täglich liefern und überzeugen – nicht nur kurz vor der Wahl. Bei der OB-Wahl 2014 setzte sich Gabriele Bauer (CSU) noch mit 69,1 Prozent der Stimmen deutlich im ersten Wahlgang durch, einem Wert, der – gemessen an den heutigen Ergebnissen – fast wie aus einer anderen politischen Epoche wirkt
Andreas März muss zum zweiten Mal in die Stichwahl. 2020 gegen Franz Opperer von den Grünen. Damals überraschte mich das tatsächlich noch nicht, denn März war da noch bei weitem nicht so bekannt wie heute nach 6 Jahren im Amt.  Doch diesmal hätte ich dann doch nicht damit gerechnet.
Dass nun Andreas März bei seiner Wiederwahl nur 39,1 Prozent erreicht und in eine Stichwahl muss, spricht Bände. 2014 war Bauer noch haushoch bestätigt, heute wird selbst ein erfahrener Amtsinhaber wie März in die Stichwahl gezwungen. Das gilt dann auch mit Blick auf den Landkreis, wo Landrat Otto Lederer ebenfalls in die Stichwahl muss.

Dass Wahlbeteiligung, Parteibindungen und politische Vorlieben im Wandel sind, bringt Herausforderungen mit sich: Das Ringen um eine gemeinsame Linie wird mit dem neuen, vielfältigeren Stadtrat sicher nicht leichter. Aber das muss kein Nachteil sein. Demokratie lebt vom Austausch, vom Argument, vom Wettbewerb der Ideen. Wenn dieser Wettbewerb sowohl auf der Straße als auch im Stadtrat intensiver wird, zwingt das Politik und Gesellschaft zu mehr Aufmerksamkeit, mehr Dialog und letztlich vielleicht auch zu mehr Gemeinsamkeit über Parteigrenzen hinweg.
(Kommentar von Karin Wunsam)