Kostenloser Infoabend zur Weiterbildung Wirtschafts- und Industriefachwirt in Rosenheim

Kostenloser Infoabend zur Weiterbildung Wirtschafts- und Industriefachwirt in Rosenheim

Rosenheim – Die IHK Akademie München und Oberbayern lädt am Mittwoch, 4. März 2026, ab 17.30 Uhr zu einem Informationsabend in der Hechtseestraße 16 in Rosenheim ein. Wer nach der Ausbildung den nächsten Schritt auf dem Karriereweg gehen möchte, kann sich dort über die berufsbegleitenden und Vollzeit-Lehrgänge Geprüfter Wirtschaftsfachwirt und Geprüfter Industriefachwirt informieren.

Die Lehrgänge vermitteln fundiertes kaufmännisches Wissen und bereiten gezielt auf Fach- und Führungsaufgaben vor. Während der Informationsveranstaltung gibt es Details zu Lehrgangsinhalten, Fördermöglichkeiten und Terminen – Fragen können direkt an die Bildungsmanager gestellt werden.

Start der Lehrgänge:

  • Berufsbegleitend: ab 13. April 2026
  • Vollzeit: ab 20. April 2026

Investiere in die eigene Karriere und eröffne neue berufliche Chancen.
(Quelle: Pressemitteilung IHK Akademie München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anmeldung für Ganztagesbetreuung in Rosenheimer Schulen jetzt online möglich

Anmeldung für Ganztagesbetreuung in Rosenheimer Schulen jetzt online möglich

Rosenheim – Ab dem 10. März 2026 können Eltern in Rosenheim ihre Kinder für die offene Ganztagsschule (OGTS), die Mittagsbetreuung und die Horte anmelden – erstmals ausschließlich online.

„Wir nutzen die guten Erfahrungen aus der Kita-Anmeldung, die mittlerweile seit drei Jahren nur noch online erfolgt, jetzt auch für unsere Betreuungsangebote an den Schulen. Das sichert eine faire und transparente Platzvergabe“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.
Das neue Anmeldeportal ist parallel zur Schuleinschreibung unter rosenheim.de freigeschaltet. Die Anmeldephase läuft bis zum 24. März. Die Platzvergabe erfolgt unabhängig vom Tag der Anmeldung.

Eltern müssen zuvor ein Benutzerkonto über die BayernID für das Bürgerserviceportal erstellen. Eine Registrierung auf der Seite des Freistaats Bayern unter BayernID ist erforderlich; es genügt die niedrigste Sicherheitsstufe „mit Benutzername und Passwort“.
Die Vergabe der Plätze erfolgt durch die jeweiligen Träger nach den geltenden Aufnahmekriterien und basierend auf den verfügbaren Plätzen. Rückmeldungen zum Status der Anmeldung werden voraussichtlich ab Mitte Mai 2026 über das Postfach im BayernPortal verschickt. Zusagen erfolgen direkt durch die Träger, nicht durch die Stadt Rosenheim. Können Wünsche nicht erfüllt werden, erhalten Eltern, soweit möglich, ein alternatives Betreuungsangebot.
Für den gebundenen Ganztag, derzeit nur am Sonderpädagogischen Förderzentrum angeboten, bleibt die Anmeldung Teil der regulären Schuleinschreibung vor Ort.

Weitere Informationen zum Rechtsanspruch und zur Anmeldung finden Eltern in den FAQs der Stadt Rosenheim
. Das Schul- und Sportamt erteilt Auskünfte schriftlich unter ganztag@rosenheim.de
.(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sprayer zwischen München und Augsburg verursachen Zugausfälle

Sprayer zwischen München und Augsburg verursachen Zugausfälle

München – Am Montagnachmittag (2.3.2026) haben bislang unbekannte Täter gegen 16:45 Uhr eine Lärmschutzwand bei Mammendorf entlang der Bahnstrecke zwischen München und Augsburg mit Graffiti besprüht. Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Verzögerungen im Bahnverkehr.

Ein vorbeifahrender Triebfahrzeugführer beobachtete die beiden Sprayer und meldete den Vorfall um 16:50 Uhr an die Bundespolizeiinspektion München. Daraufhin wurde die Bahnstrecke zwischen 16:55 Uhr und 18:09 Uhr gesperrt. Betroffen waren, nach den Angaben der Bundespolizei, insgesamt 70 Züge, es entstanden 2.622 Verspätungsminuten. Zudem kam es zu zwei Komplettausfällen und acht Teilausfällen von Zugverbindungen. Die besprühte Fläche betrug rund neun Quadratmeter, der Sachschaden wird auf etwa 1.800 Euro geschätzt.
Im Rahmen der Fahndung wurde der Bereich unter anderem mit einem Personenspürhund abgesucht, konkrete Hinweise auf die Täter konnten jedoch nicht erlangt werden.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515 550 0 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei) 

Starbulls Rosenheim holen US-Stürmer Wyatt Schingoethe – letzte Ausländerlizenz besetzt

Starbulls Rosenheim holen US-Stürmer Wyatt Schingoethe – letzte Ausländerlizenz besetzt

Rosenheim – Kurz vor Ende des Transferfensters haben die Starbulls Rosenheim den US-amerikanischen Stürmer Wyatt Schingoethe verpflichtet. Der 23-Jährige besetzt die letzte verfügbare Ausländerlizenz im Kader und wird ab sofort das grün-weiße Trikot tragen.

Schingoethe durchlief seine Ausbildung im nordamerikanischen College-Eishockey und sammelte in der NCAA über mehrere Spielzeiten konstant Scorerpunkte. Besonders überzeugen konnte er durch Spielintelligenz, Abschlussqualität und Präsenz im Offensivdrittel. Nach seiner College-Zeit sammelte er erste Erfahrungen im Profibereich. In dieser Saison brachte er es für die Stuttgart Rebels in der Oberliga auf 26 Punkte in 15 Spielen.

„Wyatt ist gut ausgebildet und hat vier Jahre an der Western Michigan University auf hohem Niveau gespielt. Er ist ein schneller, sehr torgefährlicher Spieler, der in der Oberliga seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat“, sagt Starbulls-Headcoach Jari Pasanen. „Besonders wichtig für uns ist, dass er ein Zweiwege-Stürmer ist, der sowohl außen als auch in der Mitte eingesetzt werden kann. Diese Flexibilität gibt uns zusätzliche Optionen im Spiel.“

Mit der Verpflichtung von Wyatt Schingoethe sind die Personalplanungen der Starbulls für die laufende Saison abgeschlossen. Die Rosenheimer Eishockeyfans dürfen sich auf eine weitere Verstärkung im Angriff freuen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Zwei Brände am Morgen in Bad Endorf – Hotel und Auto betroffen

Zwei Brände am Morgen in Bad Endorf – Hotel und Auto betroffen

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Gleich zwei Mal ist es am Dienstagmorgen (3.3.2026) in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) zu Bränden gekommen. Innerhalb von rund zwei Stunden mussten Feuerwehr und Rettungskräfte zu einem Hotel und später zu einem Fahrzeugbrand ausrücken. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Gegen 6.58 Uhr wurde Großalarm ausgelöst: Im Keller eines Hotels in Bad Endorf geriet in der Waschküche ein Industrietrockner in Brand. Die Ursache ist derzeit noch unklar. Alle Personen konnten rechtzeitig aus dem Gebäude evakuiert werden, es entstand kein Personenschaden. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Aufgrund des hohen Kräfteaufgebots musste die Straße zeitweise durch die Polizei gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Bad Endorf, Antwort, Prien und Rimsting sowie der Rettungsdienst.

Nur rund zwei Stunden später, gegen 8.58 Uhr, wurden die Feuerwehren Bad Endorf, Hemhof und Antwort erneut alarmiert. In der Traunsteiner Straße stand ein Pkw in Flammen. Der 58-jährige Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim konnte sein bereits rauchendes Fahrzeug noch auf einem Parkplatz abstellen und sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Er blieb, nach den Angaben der Polizei, unverletzt. Kurz darauf stand der Wagen im Vollbrand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden wird ebenfalls auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Traunsteiner Straße musste zeitweise komplett gesperrt werden, eine Umleitung wurde durch die Feuerwehr eingerichtet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadtsee, Rosenheim 1957

Stadtsee, Rosenheim 1957

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1957.  Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der ehemalige Rosenheimer Stadtsee.

1891 wurde der Stadtsee vom Verschönerungsverein auf der sogenannten „Poschenwiese“ bei der Mangfall angelegt. Es handelte sich also um einen künstlichen See. Einige Zeit erfreute sich der See bei den Rosenheimern großer Beliebtheit. Doch 1965 war dann Schluss mit dem Vergnügen. Aufgrund von Algenbildung, zu hoher Unterhaltskosten und zunehmenden Platzbedarf durch das angrenzende Freibad wurde er zugeschüttet.  Aber einige der Bäume, die auf unserem heutigen Fotooldie zu sehen sind, existieren auch heute noch auf der Liegeweise des Freibads.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Spatenstich für neuen Spielplatz im Salingarten: Grünes Herz Rosenheims soll familienfreundlicher werden

Spatenstich für neuen Spielplatz im Salingarten: Grünes Herz Rosenheims soll familienfreundlicher werden

Rosenheim – Mit einem symbolischen Spatenstich ist am heutigen Dienstagvormittag (2.3.2026) der Startschuss für den neuen Kinderspielplatz im Rosenheimer Salingarten gefallen. Die bislang vor allem aus Rasenflächen, Baumreihen und einzelnen Sitzgelegenheiten bestehende Grünanlage soll dadurch deutlich an Aufenthaltsqualität gewinnen.

Die Entscheidung für eine umfassende Aufwertung des Areals war bereits im Frühjahr 2025 gefallen. Ein zentrales Anliegen der Stadträte war dabei die Schaffung eines Spielplatzes. Nun wird dieses Vorhaben konkret umgesetzt. Der neue Spielplatz ist nach Angaben der Stadt der 46. im Rosenheimer Stadtgebiet.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Signal für Familienfreundlichkeit

„Wir wollen die Aufenthaltsqualität im Salingarten deutlich erhöhen. Familien sollen hier während ihres Stadtbummels verweilen und eine entspannte Pause machen können, während die Kinder sich austoben. Die Gestaltung soll eine Atmosphäre schaffen, in der man sich gerne aufhält“, erklärt Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.

Geplant sind unter anderem eine Kletterpyramide sowie Türme mit Röhrenrutsche. Ein Wasser- und Matschbereich soll an warmen Tagen für Abkühlung sorgen. Der Spielplatz ist als erster konkreter Schritt einer umfassenderen Neugestaltung des Salingartens gedacht und soll ein sichtbares Zeichen für die Familienfreundlichkeit der Stadt setzen.

Mehr Belebung – mehr Sicherheit?

Der Salingarten war in den vergangenen Jahren wiederholt Thema im Stadtrat. Kritisiert wurden sowohl die geringe Aufenthaltsqualität als auch die Sicherheitslage. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden wird die Grünfläche von vielen Bürgern als unsicher wahrgenommen. Sie gilt als Treffpunkt der Trinker- und Drogenszene. In der Vergangenheit kam es dort zu Zwischenfällen, darum fanden wiederholt Kontrollaktionen der Polizei statt. Auch die Sicherheitswacht ist regelmäßig im Einsatz, in diesem Jahr wurde zusätzlich der Einsatz von zwei Streetworkern beschlossen.

Durch die gezielte Belebung des Areals mit einem attraktiven Angebot für Familien soll auch das Sicherheitsgefühl gestärkt werden. „Wo Kinder spielen, Eltern verweilen und Menschen sich begegnen, entsteht soziale Kontrolle ganz selbstverständlich“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Stadt.

Historischer Boden mit besonderer Bedeutung

Die längere Planungsphase ist auch der besonderen Geschichte des Salingartens geschuldet. Bis zum Jahr 1808 befand sich dort der Rosenheimer Salvator-Friedhof. Mit dem Bau der Salinanlagen wurde der Friedhof an seinen heutigen Standort – den Hauptfriedhof an der Hochstraßl – verlegt. An der Stelle des heutigen Haupteingangs des Kultur- und Kongresszentrums befand sich einst die Friedhofskapelle.
Nach der Auflassung entstand auf dem Gelände die Saline, die über mehr als 150 Jahre das Stadtbild prägte. In einer Ausschusssitzung wurde deshalb auch diskutiert, ob und wenn, in welcher Form dieser historische Hintergrund bei der Neugestaltung berücksichtigt werden soll.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

„Weil Hoffnung ein Stimme braucht“. Innphilharmonie Rosenheim spielt Beethovens 9. Symphonie

„Weil Hoffnung ein Stimme braucht“. Innphilharmonie Rosenheim spielt Beethovens 9. Symphonie

Rosenheim – Am #Samstag, 18. April, erklingt im Frühjahrskonzert der Innphilharmonie Rosenheim Ludwig van Beethovens 9. Symphonie op. 125. Gemeinsam mit dem Gastchor Coro Desiderio da Settignano aus Florenz setzt das Orchester unter der künstlerischen Leitung von Andreas Penninger das Spätwerk Beethovens in Szene, das bei seiner Uraufführung 1824 entstand, als der Komponist bereits völlig ertaubt war.

Penninger beschreibt die Symphonie als mehr als Musik: „Es ist eine Haltung. Freiheit, Würde, Brüderlichkeit und Hoffnung sind keine historischen Begriffe, sondern Fragen unserer Gegenwart. In einer Zeit von Spaltung und Unsicherheit stellt es die radikale Frage: Wie wollen wir als Menschen miteinander leben?“

Die Einbeziehung von Gesang sprengt in der Neunten alle Konventionen. Der Schlusssatz, die berühmte „Ode an die Freude“ mit Text von Friedrich Schiller, zeigt, dass Gemeinschaft musikalisch errungen werden muss. Penninger betont: „Wurde die ‚Ode an die Freude‘ auch Europahymne, darf sie niemals zur Folklore erstarren. Jede Aufführung ist eine neue Befragung: Meinen wir diese Werte heute noch ernst? Oder hören wir nur schöne Klänge?“
Die ersten drei Sätze der Symphonie ringen und kämpfen, im Finalsatz verschmelzen Chor, Solisten und Orchester zu einem hörbaren Ausdruck von Gemeinschaft. Dass die Innphilharmonie gemeinsam mit den italienischen Gästen musizieren kann, unterstreicht die internationale Dimension des Werks und dessen zeitlose Botschaft.

Texte von Christian von Aster begleiten das musikalische Erlebnis

Begleitet wird das musikalische Erlebnis von Texten des Schriftstellers und Drehbuchautors Christian von Aster, der zwischen den Sätzen Hintergründe, Kuriosa und Anekdoten zu Beethovens Neunter vermittelt. „Wer meine Texte kennt, darf sich auf vergnügliche Worte freuen“, erklärt von Aster.
Mitwirkende des Konzerts sind neben Chor und Orchester der Innphilharmonie Rosenheim auch Yvonne Steiner (Sopran), Franziska Rabl (Alt), Markus Herzog (Tenor) und Franz Hawlata (Bass). Die Leitung übernimmt Andreas Penninger.

Das Konzert findet am 18. April 2026 um 19 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim statt. Karten sind zum Preis von 40,80 € bzw. 33,10 € sowie ermäßigt im Vorverkauf im KuKo erhältlich, Kufsteinerstraße 4, Rosenheim, Telefon 08031 365 9365.
(Quelle: Pressemitteilung Innphilharmonie Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

U18-Wahl in Rosenheim: Landrats-Stichwahl zwischen CSU und AfD bei der Jugend

U18-Wahl in Rosenheim: Landrats-Stichwahl zwischen CSU und AfD bei der Jugend

Rosenheim / Landkreis – Nur noch wenige Tage bis zur Kommunalwahl am 8. März 2026 – bei der U18-Wahl hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Stimmen für Landrat, Stadtrat und Bürgermeister zu simulieren. Im Landkreis Rosenheim zeigt die Wahlsimulation, dass Amtsinhaber Otto Lederer (CSU) die meisten Stimmen erhielt, gefolgt von Andreas Winhart (AfD). In der Stadt Rosenheim erhielt die CSU bei der Stadtratswahl die meisten Stimmen, gefolgt von SPD und Grünen.

Landkreisergebnis: CSU vorne, AfD Zweiter

Zwischen dem 16. und 27. Februar 2026 haben über 500 Kinder und Jugendliche im Landkreis Rosenheim ihre Stimmen bei der U18-Wahl abgegeben. Die Wahl wurde in zehn Kommunen an insgesamt 13 Wahllokalen durchgeführt – von Jugendtreffs über Schulen bis hin zum DAV-Basislager Bad Aibling. Die Wahllokale waren kreativ gestaltet: Die DAV-Sektion Stützpunkt Inntal verzierte ihre Wahlurne beispielsweise mit Klettergriffen.

Bei der simulierten Landratswahl erhielt Amtsinhaber Otto Lederer (CSU) mit 191 Stimmen die meisten Stimmen, gefolgt von Andreas Winhart (AfD) mit 82 Stimmen. Die weiteren Kandidierenden lagen deutlich dahinter: Alexandra Burgmaier (SPD) 77 Stimmen, Martin Bauhof (Die Linke) 76 Stimmen, Sepp Hofer (Freie Wähler) 52 Stimmen, Helmut Freund (Bayernpartei) 31 Stimmen und Josef Fortner (ÖDP) 17 Stimmen.

Da bei dieser Wahlsimulation niemand die absolute Mehrheit von mehr als 50 % erreicht hat, würde nach den Regeln der realen Landratswahl eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen stattfinden – in diesem Fall zwischen CSU und AfD. Das zeigt, welche Kandidaten bei den teilnehmenden Jugendlichen am stärksten unterstützt wurden, auch wenn die U18-Wahl keine direkten Auswirkungen auf die echte Wahl hat.

Die Mehrheit der Teilnehmer  entschied sich bei der Wahlsimulation Parteien, die allgemein zur demokratischen Mitte gezählt werden: CSU 34,2 %, SPD 16 %, Freie Wähler 13,1 %, Grüne 11,3 %, Weitere Stimmen entfielen auf AfD 10,7 %, Linke 6,5 %, sonstige Parteien 6,8 %.

Stadt Rosenheim: CSU führt, SPD und Grüne folgen

In der Stadt Rosenheim nahmen insgesamt 1.474 Jugendliche an der U18-Wahl für den Stadtrat teil. Das Ergebnis:

  • CSU 24,42 %
  • SPD 19,40 %
  • Grüne 16,42 %
  • AfD 15,40 %
  • Linke 15,13 %
  • Freie Wähler 4,82 %
  • FDP 2,04 %
  • ÖDP 1,42 %
  • REP 0,95 %

Bei der Bürgermeisterwahl (261 abgegebene Stimmen) liegt der CSU-Kandidat Andreas März mit 36,40 % vorne, gefolgt von SPD-Kandidat Abuzar Erdogan (23,37 %) und AfD-Kandidat Maximilian Leucht (12,64 %).

Bildungsprojekt mit langer Tradition

Die U18-Wahl ist ein bewährtes Projekt der politischen Bildung. Kinder und Jugendliche erhalten die Möglichkeit, demokratische Prozesse kennenzulernen und sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen. 1996 wurde die erste U18-Wahl in einem einzigen Wahllokal in Berlin durchgeführt. Heute zählt die Aktion zu den größten bildungspolitischen Initiativen für Kinder und Jugendliche in Deutschland.

Die U18-Wahl hat zwar keine direkten Auswirkungen auf die Kommunalwahl, bietet aber spannende Einblicke darin, wie Kinder und Jugendliche hypothetisch abstimmen würden, wenn sie bereits wahlberechtigt wären. In Bayern erreichte die Beteiligung 2026 einen neuen Höchststand: Über 30.000 junge Menschen nahmen landesweit teil – fast doppelt so viele wie noch bei der letzten U18-Wahl 2020.
(Quellen: Artikel: Karin Wunsam / Infos: Stadtjugendring und Kreisjugendring / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

LBV klagt gegen Bau von Windkraftanlagen am Schwarzen Berg

LBV klagt gegen Bau von Windkraftanlagen am Schwarzen Berg

Hilpoltstein / Bayern – Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) hat beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München Klage gegen den Bau von zwei Windkraftanlagen am Schwarzen Berg westlich von Nittenau im Landkreis Schwandorf eingereicht. Der Schwarze Berg ist ein bewaldeter Höhenzug in der Oberpfalz, etwa zehn Kilometer westlich von Nittenau, bekannt für seine naturschutzfachlich wertvollen Flächen und seltenen Vogelarten.

„Nachdem die betroffene Waldfläche zwar ursprünglich als Vorranggebiet für Windkraft vorgesehen war, hat der Regionale Planungsverband Oberpfalz Nord dieses aus Artenschutzgründen wieder gestrichen. Es ist absolut unverständlich, dass nun das Landratsamt Schwandorf den Bau von zwei Windkraftanlagen an dieser Stelle genehmigt hat“, erklärt LBV-Geschäftsführer Helmut Beran.

Gefährdete Arten am Schwarzen Berg

In der Nähe der geplanten Anlagen brüten mehrere gefährdete und besonders geschützte Vogelarten wie Seeadler, Uhu und Wanderfalke. Aus diesem Grund hatte der Regionale Planungsverband den Bereich als Vorranggebiet gestrichen. Beran kritisiert: „Wenn nun doch außerhalb von Vorranggebieten Baugenehmigungen erlassen werden, wird die gesamte Regionalplanung ad absurdum geführt.“

LBV fordert sorgfältige Standortwahl

Der LBV weist zudem darauf hin, dass er frühzeitig auf die naturschutzfachlichen Konflikte hingewiesen und eine Beteiligung am Verfahren gefordert habe. „Der LBV wurde weder am Verfahren beteiligt, noch wurden unsere Kritikpunkte an der Planung aufgegriffen“, so Beran.

Grundsätzlich unterstützt der LBV den Ausbau der Windkraft als flächen- und energieeffiziente Form erneuerbarer Energie. Voraussetzung ist jedoch eine sorgfältige Standortwahl, um die Gefährdung bedrohter Vogel- und Fledermausarten sowie wertvoller Lebensräume zu vermeiden. Nach Ansicht des LBV gibt es in der Region genügend geeignete Flächen, die diese Kriterien erfüllen.
(Quelle: Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

TSV 1860 Rosenheim erreicht 1:1 gegen Tabellenzweiten Murnau

TSV 1860 Rosenheim erreicht 1:1 gegen Tabellenzweiten Murnau

Rosenheim – Landesliga Südost: Am Sonntag (1.3.2026) trennte sich der TSV 1860 Rosenheim vom Tabellenzweiten TSV 1865 Murnau erneut mit einem 1:1-Unentschieden, wie bereits im Hinspiel.

Die Partie an der Jahnstraße war von intensiven Zweikämpfen und zahlreichen Unterbrechungen geprägt. In der ersten Halbzeit zeigte Rosenheim insgesamt mehr Aktivität und erspielte sich ein optisches Übergewicht. Folgerichtig erzielte Michael Summerer in der 30. Minute nach einem direkten Freistoß das 1:0 zur Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Struktur des Spiels etwas ab, die Begegnung wurde unkoordinierter. Defensiv hielt Rosenheim stabil, offensiv fehlten jedoch die entscheidenden Akzente. Der Ausgleichstreffer für Murnau fiel in der 59. Minute nach einer Freistoßflanke aus Höhe der Mittellinie und war in der Endabrechnung nicht unverdient.

Aufstellung TSV 1860 Rosenheim:
Gleißenberger, Kasumovic, Fischer, Muhameti (62. Papapicco), Tutic (75. Xhelili), Khong-In (62. Gratt), L. Markulin, Grundner, Summerer (85. Syed), Ünal, N. Markulin (88. Lehmann)

Tore:
1:0 Summerer (30.), 1:1 Kutter (59.)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

Wasserburg: Schüler erleben Pflegeberufe hautnah

Wasserburg: Schüler erleben Pflegeberufe hautnah

Wasserburg – Puls messen, mit einer „Patientin“ sprechen, Einblicke in OP, Endoskopie und Intensivstation gewinnen: Für Schüler der Mittelschulen aus Rott und Wasserburg wurde der Unterricht an einem Tag zur realitätsnahen Berufserkundung. Die RoMed Berufsfachschule für Pflege öffnete ihre Türen und zeigte, wie vielseitig, anspruchsvoll und erfüllend Pflegeberufe heute sind.

Einen ganzen Tag lang tauchten die Jugendlichen in die Welt der Pflege ein und durchliefen in der RoMed Klinik Wasserburg mehrere Stationen. Mitarbeitende verschiedener Einheiten, wie der chirurgischen Station, dem Herzkatheterlabor sowie der zentralen Praxisanleitung, präsentierten anschaulich ihr Tätigkeitsfeld und standen Rede und Antwort. Die Schüler erfuhren, was es bedeutet, Verantwortung für Menschen zu übernehmen, wie Teamarbeit auf einer Station funktioniert und warum Pflege weit mehr ist als ein „helfender Beruf“: Sie vereint medizinisches Fachwissen, Organisationstalent und Empathie.

Praxisübungen mit „Nursing Ann“

Ein Höhepunkt war die Arbeit mit der sprechenden Simulationspuppe „Nursing Ann“. An ihr übten die Jugendlichen unter Anleitung das Messen des Pulses und weitere grundlegende Handgriffe. Die Puppe reagiert auf Maßnahmen – fast wie ein echter Patient. Dieses didaktische Hilfsmittel bietet eine realistische Simulation und ermöglicht es, wichtige Fertigkeiten in einem geschützten Umfeld zu erlernen.

„Viele Jugendliche sind überrascht, wie technisch und gleichzeitig menschlich dieser Beruf ist“, erklärt Schulleiterin Alina Boldt. „Uns ist wichtig, Berührungsängste abzubauen und zu zeigen: Pflege heißt Nähe, Kompetenz und Verantwortung. Wer Freude am Umgang mit Menschen hat und sich für Medizin interessiert, findet hier eine erfüllende Aufgabe.“

Neben dem Schulteam erläuterten auch Auszubildende der Berufsfachschule die verschiedenen Ausbildungswege im Pflegebereich und beantworteten Fragen zu Arbeitszeiten, Lerninhalten und Entwicklungsmöglichkeiten. So erhielten die Schüler realistische Einblicke aus erster Hand.

Ausbildung mit Perspektive in der Region

Ziel der Veranstaltung war es, den Jugendlichen Orientierung zu geben. Viele stehen kurz vor der Entscheidung, welchen Weg sie nach der Schule einschlagen. Initiativen wie diese ermöglichen, Berufe nicht nur aus Broschüren zu kennen, sondern aktiv zu erleben.

Die RoMed Berufsfachschule für Pflege in Wasserburg am Inn bietet zwei Ausbildungswege an:

  • die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann
  • die einjährige Ausbildung zur Pflegefachhelferin beziehungsweise zum Pflegefachhelfer

Beide Abschlüsse eröffnen vielfältige Perspektiven – von der Arbeit im Krankenhaus über Spezialisierungen bis hin zu Weiterbildungen und Studienmöglichkeiten. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind qualifizierte Pflegekräfte stark gefragt.
Für nähere Informationen steht das Sekretariat der Berufsfachschule unter der Telefonnummer 08071-774411 oder per Mail bfs.was@ro-med.de zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)