AfD-Ortsverband Prien-Chiemsee wählt neuen Vorstand

AfD-Ortsverband Prien-Chiemsee wählt neuen Vorstand

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Mitglieder des AfD-Ortsverbandes Prien-Chiemsee haben turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt.

Der Kreisverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Andreas Winhart lobte die Teilnahme der Mitglieder: „Das Engagement der Mitglieder ist absolut lobenswert. An dieser Stelle darf ich mich herzlich bei Sepp Schuster aus Prien für seinen Einsatz in den letzten Jahren als Vorsitzender bedanken.“
Sepp Schuster, AfD-Gemeinderat, legte sein Amt als Vorsitzender nieder, bleibt dem Ortsverbandsvorstand jedoch als Beisitzer erhalten. Neuer Vorsitzender wurde Stephan Lackerschmid aus Bernau. Als Stellvertreter wurde Willibald Baumgartner aus Breitbrunn gewählt, Richard Hartmann aus Aschau übernimmt das Amt des Schatzmeisters.
Der Vorstand besteht damit aus erfahrenen Mitgliedern der Region und übernimmt die Leitung des Ortsverbandes für die kommende Amtsperiode.
(Quelle: Pressemitteilung AfD-Ortsverband Prien-Chiemsee / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Mystische Stationen in Bonhoeffers Biographie: Vortrag in Brannenburg-Degerndorf

Mystische Stationen in Bonhoeffers Biographie: Vortrag in Brannenburg-Degerndorf

Brannenburg-Degerndorf / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der ökumenischen Vortragsreihe „Mystik, Spiritualität und interreligiöser Dialog“ spricht Professor Dr. Peter Zimmerling am Mittwoch, 11. März 2026, um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus „Diakoniehaus“ in der Kirchenstraße 8 in Brannenburg-Degerndorf über Dietrich Bonhoeffers Biographie und die mystische Dimension seines Glaubens. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag wird veranstaltet von der Evangelischen Kirchengemeinde Brannenburg und dem Orden der Teresianischen Karmeliten (Deutschland) in Kooperation mit dem Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach, dem Pfarrverband Oberes Inntal, dem Bildungswerk Rosenheim e. V., der Katholischen Erwachsenenbildung sowie der Dietrich Bonhoeffer Akademie – Evangelisches Bildungswerk gGmbH.

Bonhoeffers mystische Prägung

Dietrich Bonhoeffers (1906–1945) Leben und Glauben weisen eine deutlich mystische Dimension auf. Diese Prägung war laut Zimmerling ein wesentlicher Faktor für Bonhoeffers Engagement im Widerstand gegen das NS-Regime. Auch sein Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ spiegelt die personal verstandene Christusmystik wider, die sein politisches Handeln inspirierte.

Über den Referenten

Peter Zimmerling, Dr. theol. habil., ist evangelischer Theologe und war bis Juli 2025 Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig. Von 2012 bis 2020 war er Erster Universitätsprediger in Leipzig; seit 2009 ist er Domherr zu Meißen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Seelsorge, evangelische Spiritualität, christliche Mystik, charismatische Bewegungen und Bonhoeffer. Zimmerling veröffentlichte zahlreiche Werke zu Luther und Bonhoeffer sowie das dreibändige Handbuch Spiritualität. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Ökumenische Spiritualität. Theologie – Lehren und Lernen – Digitalität (Göttingen 2024) und …und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffers Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, 2. Auflage, Leipzig 2024.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Interessierte auf der Webseite des Pfarrverbands: Spiritualität im Inntal
(Quelle: Pressemitteilung Evangelisches Bildungswerk / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Süße Verlockungen“: Fotorealistische Werke von Hendrik Müller im Rathaus Amerang

„Süße Verlockungen“: Fotorealistische Werke von Hendrik Müller im Rathaus Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Noch bis zum 24. April 2026 zeigt das Rathaus Amerang die aktuelle Ausstellung „Süße Verlockungen“ des Malers und Grafikers Hendrik Müller. Zu sehen sind großformatige Acrylbilder auf Leinwand, die Automobile, Maschinen und menschliche Motive – vor allem weibliche Konturen – in fotorealistischer Darstellung zeigen.

Noch bis zum 24. April ist die Ausstellung mit Werken von Hendrik Müller im Ameranger Rathaus zu sehen. Fotos: Hendrik Heuser

Die Reihe „Kunst im Rathaus“ legt ihren Schwerpunkt auf heimische Künstler, unabhängig von Stilrichtung oder Technik. Hendrik Müller, der seit 12 Jahren in Wölkham lebt, erzählt mit jedem Werk seine eigene Geschichte und spielt dabei bewusst mit Licht, Schatten, Ausschnitten, Spiegelungen und Perspektiven.

Von Siebdruck bis BMW-Magazin

In den 1970er-Jahren begann Müller seine künstlerische Laufbahn als Siebdrucker in der Dietz-Offizin in Soyen. Dort arbeitete er unter anderem mit bekannten Künstlern wie Hundertwasser, Rudolf Hausner und Arik Brauer zusammen. Über viele Jahre illustrierte er Titelmotive für das BMW-Magazin und lieferte Redaktionsbeiträge sowie Werbeplakate.

Ausstellung und Vernissage

Die Laudatio zur Ausstellung hielt der Rosenheimer Journalist Dr. Robert Betzl, Geschäftsführer des Rosenheimer Journals. In der Ausstellung zeigt Müller neben Oldtimern und technischen Objekten auch phantasievolle Motive, die seine fotorealistische Technik und seinen Blick für Details unterstreichen.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung im Rathaus Amerang zugänglich.
Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info Hendrik Heuser – Gemeinde Amerang / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Zehn Jahre Fachdienst Asyl und Migration in Stadt und Landkreis Rosenheim

Zehn Jahre Fachdienst Asyl und Migration in Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Der Fachdienst Asyl und Migration der Caritas in Stadt und Landkreis Rosenheim blickt in diesem Jahr auf sein zehnjähriges Bestehen zurück. Der Dienst hat sich in dieser Zeit als Anlaufstelle für Migranten, Ehrenamtliche und kommunale Partner etabliert und begleitet Menschen durch das Asyl- und Aufenthaltsverfahren.

„Kein Tag war und ist wie der andere“, berichtet das Team des Fachdienstes. Wolfgang Ehrenlechner, Kreisgeschäftsführer der Caritas Zentren in Stadt und Landkreis Rosenheim, betont: „Politik setzt die Rahmenbedingungen, wir dagegen sehen den einzelnen Menschen, den wir auf seinem Weg zu einem selbstbestimmten Leben bei uns in Deutschland unterstützen wollen. Dies ist das Selbstverständnis der Caritas.“

Beratung, Unterstützung und Vernetzung

Aktuell arbeiten 23 Mitarbeitende im Fachdienst Asyl und Migration. Sie beraten Migranten zu aufenthaltsrechtlichen Fragen, psychosozialen Anliegen, Bildung, Sprache, Arbeit und Gesundheit. Die Beratungen erfolgen im Verbund mit weiteren Wohlfahrtsverbänden wie Diakonie, BRK und AWO. Petra Gäbelein, Fachdienstleitung Asyl und Migration, erklärt: „Seit zehn Jahren arbeiten wir dafür, Menschen in schwierigen Lebenslagen Perspektiven zu geben. Die Krisen dieser Welt haben ständigen Einfluss auf das Beratungssetting, die Herausforderungen sind groß, unsere Arbeit hat sich dadurch professionalisiert.“

Der Dienst wird durch Ehrenamtliche unterstützt, die unter anderem Sprachtreffs, internationale Cafés oder Radlwerkstätten organisieren. Die Helferkreise in den Gemeinden bilden oft das Bindeglied zwischen den Ratsuchenden und den Beratungseinrichtungen.

Fluchtgeschichten sichtbar machen

Gäbelein weist auf die historische und menschliche Dimension von Flucht hin: „Flucht ist kein Ausnahmephänomen – sie ist Teil unserer Geschichte.“ Die Ausstellung „An(ge)kommen“ im Bildungswerk Rosenheim, die am 26. Februar eröffnet wurde, zeigt Fluchtbiografien von 1945 bis 2016 und verdeutlicht, wie individuell und doch ähnlich menschliche Erfahrungen von Verlust, Hoffnung und Neubeginn sein können.

Zugang zu Arbeit und Integration

Der Fachdienst weist darauf hin, dass Integration nur gelingen kann, wenn Menschen frühzeitig Zugang zu Sprache, Bildung und Arbeit erhalten. Der Deutsche Caritasverband fordert daher Integration ab Tag 1, schnellere Verfahren und den frühzeitigen Zugang zu Deutschkursen und Arbeitsmarktangeboten. Ehrenlechner erklärt: „Mindestens sechs Monate, durchschnittlich 15 Monate, dauert die Erteilung einer Arbeitserlaubnis. Diese Wartezeit wirkt sich auch auf die Motivation und die psychische Gesundheit aus.“

Praktische Erfahrungen und Erfolgsgeschichten

Anja Heubelhuber, Mitarbeiterin der „ersten Stunde“, berichtet von langjährigen Begleitungen: „Es freut mich, wenn ich heute Jugendliche treffe, deren Mütter ich schon vor zehn Jahren im Beisein von ihnen als Kleinstkindern beraten durfte. Heute sind es junge Erwachsene, die Auto fahren, einen Schulabschluss haben oder in der Ausbildung sind. Solche Erfolgsgeschichten unterstreichen, was der Fachdienst leisten kann.“

Ausblick

Der Fachdienst setzt weiterhin auf Optimierung der Verfahren, Bürokratieabbau und bessere Rahmenbedingungen, um Integration durch frühzeitigen Zugang zu Sprache und Arbeit zu fördern. Interessierte können die Arbeit des Fachdienstes über Seminare, Filme und Veranstaltungen kennenlernen. Das aktuelle Programm ist online verfügbar unter: dewww.caritas-rosenheim-asyl.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Stadt und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild Copyright Stadt und Landkreis Rosenheim)

KfW-Förderung: Rund 175 Millionen Euro für Stadt und Landkreis Rosenheim

KfW-Förderung: Rund 175 Millionen Euro für Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim – Im Jahr 2025 flossen rund 175 Millionen Euro an Förderkrediten und Zuschüssen der KfW-Bankengruppe in die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Das teilt die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium des Innern, Daniela Ludwig, mit.

„Das ist eine erfreuliche Jahresbilanz, von der der Mittelstand ebenso profitiert wie die privaten Häuslebauer oder Besitzer von Wohnungen“, so Ludwig. Die KfW ist eine der führenden Förderbanken weltweit und unterstützt seit 1948 als Anstalt des öffentlichen Rechts den Bund bei der Umsetzung seiner Ziele.

Förderschwerpunkte im Landkreis Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim vergab die KfW Kredite und Zuschüsse in Höhe von insgesamt 134,4 Millionen Euro. Davon entfielen 105,7 Millionen Euro auf die Themenbereiche Energieeffizienz, erneuerbare Energien sowie Wohnen und Leben im privaten Bereich. In diesen Segmenten wurden fast 3.700 Wohneinheiten unterstützt. Allein für Energieeffizienz und erneuerbare Energien betrug die Fördersumme über 95 Millionen Euro.

Fördervolumen in der Stadt Rosenheim

In der Stadt Rosenheim wurden insgesamt 40,6 Millionen Euro an Förder- und Gründerkrediten sowie Zuschüssen vergeben. Auch hier lag der Schwerpunkt auf Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Für 1.277 Wohngebäude flossen Kredite und Zuschüsse in Höhe von 21,8 Millionen Euro an private Kunden. Weitere 2,4 Millionen Euro gingen in die Förderung von Wohneigentum.
„Die Förderprogramme der KfW-Banken sind ein wichtiges Instrument, um Wohneigentum zu schaffen und zu erhalten. Auch der Mittelstand profitiert darum, insbesondere, wenn es um die Energieeffizienz geht“, erklärt Ludwig.
(Quelle: Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Farbintensive Malerei und eindrucksvolle Eisenplastiken in der Galerie Markt Bruckmühl

Farbintensive Malerei und eindrucksvolle Eisenplastiken in der Galerie Markt Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Noch bis einschließlich 8. März 2026 zeigt die Galerie Markt Bruckmühl (Landkreis Rosenheim)  in der Sonnenwiechser Straße 12 Werke von zwei bekannten Künstlern der Region: dem Rosenheimer Maler Fried Stammberger und dem Grafinger Bildhauer Franz Ferdinand Wörle.

Aktuelle Ausstellung in der Galerie Bruckmühl. Foto: Hendrik Heuser

Noch bis zum 8. März sind die Werke von Fried Stammberger und Franz Ferdinand Wörle zu sehen. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Die Ausstellung eröffnete Anfang Februar mit einer gut besuchten Vernissage, die von vielen Kunstinteressierten besucht wurde. Ute Bößwetter hielt die Laudatio auf die beiden Künstler. Stammberger, 1940 in Lichtenfels geboren, ist vor allem für seine starkfarbigen, impressionistisch-abstrahierten Blumenbilder bekannt. Wörle, 1952 in Straußdorf bei Grafing geboren, prägte mit seinen Eisenplastiken das äußere Erscheinungsbild der Galerie und übernahm später auch Aufgaben im Galeriebeirat.

Fried Stammberger: Die Farbe als zentrales Ausdrucksmittel

Fried Stammberger begann seine künstlerische Laufbahn mit räumlicher Arbeit, wandte sich aber bald der Malerei zu. In seinen Werken beschäftigt er sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Landschaften, floralen Motiven oder abstrakten Wandlungen. Die Farbe ist dabei sein zentrales Ausdrucksmittel. Stammberger trägt sie oft satt auf, übermalt und verwischt sie, um die Wirkung zu verstärken. Besonders Rot und Grün spielen eine wichtige Rolle: Grün steht für die Natur, Rot für Leben, Wärme und Schutz. Auch Blau taucht immer wieder auf und vermittelt eine eher geistige Dimension. Stammberger stellt Bilder möglichst in einem Durchgang her – die Arbeiten, die ohne Unterbrechung entstehen, gelten ihm als besonders überzeugend. Für sein Werk wurde er unter anderem mit dem Seerosenpreis der Stadt München und dem Kulturpreis der Stadt Rosenheim ausgezeichnet.

Franz Ferdinand Wörle: Plastische Präsenz und zeitliche Wirkung

Franz Ferdinand Wörle war Bildhauer, der zunächst mit Materialien wie Glas, Keramik und Holz experimentierte, bevor er in Eisen das Medium fand, in dem er seine Vorstellungen am überzeugendsten umsetzen konnte. Seine Arbeiten – darunter Tore, Stelen und Kasbahs – zeichnen sich durch klare, reduzierte Formen aus, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln variieren und jeweils ihre eigene Präsenz im Raum haben. Wörle lässt seine Werke bewusst altern, sodass die Oberflächen den Lauf der Zeit sichtbar machen. Die Eisenplastiken symbolisieren Lebenszyklen und Vergänglichkeit und prägen seit der Galerieeröffnung 1994 auch das äußere Erscheinungsbild des Hauses.

Besuch und Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist mittwochs von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Hendrik Heuser /  Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel: Frühlingshafte Ausblicke am Chiemsee

Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel: Frühlingshafte Ausblicke am Chiemsee

Gstadt am Chiemsee- Die ersten frühlingshaften Tage stehen bevor – ideale Bedingungen für einen Ausflug in die Natur. Ein lohnendes Ziel ist der Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel bei Gstadt. Von dort aus hat man nicht nur einen weiten Blick auf die Frauen-, Kraut- und Herreninsel, sondern auch auf die bayerische Voralpenkette. Besonders aktuell lohnt sich der Besuch, denn viele Vögel zeigen jetzt Balzverhalten und lassen sich direkt vom Turm aus beobachten.

Den Turm erreicht man bequem auf dem Uferweg von Gstadt in Richtung Breitbrunn, vorbei an den Malervillen. Wer von Mühln in Breitbrunn kommt, benötigt für den Weg in Richtung Gstadt etwa eine halbe Stunde. Der Weg ist leicht begehbar und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf den See und die umliegende Natur.

Tierwelt am Ganszipfel

Der Vogelbeobachtungsturm ist ein beliebter Punkt für Naturbeobachter. Hier lassen sich Rohrsänger, Haubentaucher, Rohrammer, Kormorane, Großmöwen  Graugänse und eine ganze Reihe anderer Wasservögel gut beobachten. Viele der Vögel sind jetzt aktiv in der Balz, was den Ausflug besonders interessant für Vogelfreunde macht.

Wetterhinweis für den Ausflug

Heute ist die Region noch überwiegend bewölkt, doch laut Wetterbericht zeigt sich ab Dienstag, 3. März, die Sonne immer öfter. Die Temperaturen steigen bis auf frühlingshafte 15 Grad – perfekte Bedingungen also für einen Ausflug an den Ganszipfel-Turm. Ein Fernglas verstärkt das Naturerlebnis, während die Aussicht auf die Inseln und die Voralpen die Wanderung abrundet. ‚Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Hendrik Heuser)

MdB Daniela Ludwig besucht RKW in Wasserburg – Austausch über Lieferketten und politische Rahmenbedingungen

MdB Daniela Ludwig besucht RKW in Wasserburg – Austausch über Lieferketten und politische Rahmenbedingungen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Wer an Babywindeln, Pflaster oder Schutz für landwirtschaftliche Erzeugnisse denkt, denkt selten an die Materialien dahinter. Kürzlich bekam eine Delegation unter Leitung von Daniela Ludwig, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium des Innern und Mitglied des Deutschen Bundestages, Einblicke in die Arbeit der RKW-Gruppe am Standort Wasserburg. Auch Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik waren vor Ort.

Die Gäste konnten die Produktwelt, die Produktionsprozesse und die Rahmenbedingungen des Unternehmens kennenlernen. Die RKW-Gruppe ist ein international tätiges, unabhängiges Familienunternehmen mit rund 2.700 Mitarbeitenden an 16 Standorten weltweit, davon sieben in Deutschland und zwei in Bayern. In Wasserburg entwickeln und produzieren rund 360 Mitarbeitende Folienlösungen und Vliesstoffe für unterschiedliche Branchen. Viele Produkte der RKW sind ein Teil essenzieller Lieferketten – etwa in Hygiene, Medical, Landwirtschaft und Industrie.

Nachhaltigkeit und Innovation als Unternehmensstrategie

Raphael Müller, Eigentümer in dritter Generation und Aufsichtsratsvorsitzender der RKW, betont: „Als familiengeführtes Unternehmen denken wir langfristig und in Generationen. Unser Anspruch ist es, Verantwortung zu übernehmen – für unsere Mitarbeitenden, unsere Geschäftsbereiche und Standorte sowie für die Gesellschaft.“

Dr. Stefan Forster, Leiter des Standorts Wasserburg, ergänzt: „Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit gehören für uns untrennbar zusammen. Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Materialien und Prozessen sind fester Bestandteil unserer Strategie und Voraussetzung für langfristigen unternehmerischen Erfolg.“

Politischer Austausch zu wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Im Gespräch mit den politischen Gästen standen auch wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen im Fokus. Hohe Energie- und Rohstoffpreise, Fachkräftemangel und wachsende regulatorische Anforderungen stellen Unternehmen vor Herausforderungen. Dazu zählt unter anderem die EU-Verordnung 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle.
Oliver Mersmann, Executive Vice President Public Affairs & Sustainability, erklärte: „Die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit ist richtig und notwendig. Gleichzeitig braucht es realistische und praxisnahe Rahmenbedingungen, damit Innovationen industriell umgesetzt werden können. Gerade beim Einsatz recycelter Materialien stehen wir aktuell vor Herausforderungen, die sich nur gemeinsam lösen lassen.“

Der enge Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ist für RKW ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. „Der enge Austausch zwischen Industrie und Politik auf allen Ebenen ist entscheidend, um wirksame, wettbewerbsfähige und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen – für eine erfolgreiche nachhaltige Transformation, sichere Arbeitsplätze und resiliente Lieferketten“, so Oliver Mersmann.

Der Besuch hob auch die gesellschaftliche Bedeutung der RKW-Produkte hervor, die im Alltag oft unsichtbar bleiben, aber eine Rolle für Gesundheit, Lebensqualität und Versorgungssicherheit spielen. Daniela Ludwig kommentierte: „Das Unternehmen gehört zu den echten Hidden Champions in unserer Region. Der Dialog mit solch innovativen Familienunternehmen ist mir enorm wichtig. Wir müssen in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten alles tun, um den Mittelstand zu stützen. Er ist das Rückgrat unserer Wirtschaft.“
(Quelle: Pressemitteilung RKW-Gruppe / Beitragsbild: Copyright RKW-Gruppe)

Was Pang bewegt: Spaziergang mit Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz

Was Pang bewegt: Spaziergang mit Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz

Pang / Rosenheim – Kürzlich trafen sich rund 30 Bürger aus dem Rosenheimer Stadtteil Pang mittags mit der Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz zu einem Spaziergang durch den Ort. Ziel der Veranstaltung war es, direkt vor Ort mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen.

Wie in anderen ehemals eigenständigen Ortsteilen stünden auch in Pang die Verkehrssituation und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr im Fokus. Viele Straßen würden nicht über sichere Gehwege verfügen, zudem würden Autos oft auf der Straße parken. Außerdem wurde berichtet, dass sich manche Autofahrer auf der Pestalozzistraße, die zur Schule führt, nicht an die vorgeschriebenen 30 km/h hielten. Besonders im Winter, wenn Kinder morgens noch in der Dunkelheit zur Schule gingen, stelle dies eine potenzielle Gefährdung dar.

Wunsch auf Umstieg auf E-Busse geäußert

Zudem wurde kritisiert, dass sonntags keine Busse der Verkehrsgesellschaft fahren und ein durchgängiges Fahrradnetz fehle. Einzelne Bürger äußerten den Wunsch nach einem Umstieg auf E-Busse.

Beim Blick vom Ortsrand über die Felder wurde die Sorge geäußert, dass hier weiter zugebaut werden könnte. Die Flur diene als Naherholungsgebiet, das von Einheimischen und Rosenheimer Bürgern genutzt werde.

Die Frage, wie notwendige Entwicklung möglich gemacht werden könne, ohne den Charakter der Ortsteile zu verlieren, bewegte die Teilnehmer ebenso wie in anderen Ortsteilen. Anna Rutz erklärte dazu: „Natürlich muss eine Entwicklung möglich sein, er muss aber immer ortsverträglich sein.“ Sie wies darauf hin, dass auf Initiative der Grünen fraktionsübergreifend ein Bebauungsplan für Westerndorf Am Wasen erlassen worden sei, um das weitgehend intakte Ortsbild zu erhalten, und dass eine ähnliche Regelung auch für Pang wünschenswert sei.

Ein weiterer Punkt, den Rutz betonte, sei der Erhalt der Dorfmitte, damit dort weiterhin Vereinsveranstaltungen, Dorffeste und Begegnungen stattfinden könnten. Am Ende des Spaziergangs zog sie folgendes Fazit: „Es freut mich, dass sich so viele Menschen für Politik und für ihre Heimat, für ihren Ort interessieren. Dass sie die Gelegenheit nutzen, uns ihre Anliegen anzuvertrauen.“
(Quelle: Pressemitteilung Grüne Rosenheim / Beitragsbild: Grüne Rosenheim) 

Wahlkampf-Finale der AfD im KuKo Rosenheim

Wahlkampf-Finale der AfD im KuKo Rosenheim

Rosenheim – Am Sonntag, 8. März finden die Kommunalwahlen statt. Der AfD-Kreisverband Rosenheim lädt am Freitag, 6. März, , zum Wahlkampffinale in das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Geplant sind Redebeiträge von Landratskandidat Andreas Winhart MdL, Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Leucht sowie Joachim Paul MdL, ehemaliger Oberbürgermeisterkandidat von Ludwigshafen.
(Quelle: Pressemitteilung AfD Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geh- und Radwegsanierung an der Ebersberger Straße startet

Geh- und Radwegsanierung an der Ebersberger Straße startet

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim erneuert den Geh- und Radweg an der Ebersberger Straße im Bereich zwischen Schillerstraße und Wasserweg. Ziel der Arbeiten ist nicht nur ein neuer Belag, sondern auch eine höhere Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

Stadteinwärts zwischen Schillerstraße und Mitterweg entsteht ein neuer Gehweg, der zugleich für Radfahrer freigegeben wird. Der Weg wird insgesamt rund 60 Zentimeter breiter und erhält eine Bordsteinkante. Zwischen Mitterweg und Wasserweg wird der Fahrbahnbelag erneuert und durch einen Schutzstreifen von der restlichen Straße abgetrennt. Dadurch wird der gemeinsame Geh- und Radweg hier fast einen Meter breiter.

Die Einmündung am Wasserweg wird ebenfalls umgebaut. Deshalb muss der Wasserweg voraussichtlich in den ersten beiden Märzwochen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Die Arbeiten begannen am heutigen Montag, 3. März 2026, an der Einmündung zum Wasserweg und sollen voraussichtlich bis Ende April abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten wird die Ebersberger Straße stadteinwärts zeitweise halbseitig gesperrt; der Verkehr wird dann über eine Ampel geregelt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zum vierten Mal 2:2 gegen Kassel – diesmal

Zum vierten Mal 2:2 gegen Kassel – diesmal

Rosenheim / Kassel – Auch das vierte DEL2-Hauptrundenduell der Starbulls Rosenheim mit den Kassel Huskies endete nach 60 Minuten mit einem 2:2, diesmal jedoch mit einem Sieg der Nordhessen in der Verlängerung. Nachdem die Grün-Weißen in den ersten drei Aufeinandertreffen triumphiert hatten, gingen die Huskies am drittletzten Spieltag mit 3:2 nach Overtime als Sieger vom Eis. In einem Spiel mit Playoff-Charakter gingen die Starbulls durch Ville Järveläinen und Charlie Sarault zweimal in Führung, ließen in den Schlussminuten aber hochkarätige Chancen auf einen regulären Sieg ungenutzt.

Schon kurz vor Schluss hatten die Rosenheimer die Gelegenheit zum möglichen Dreier: Als Kassels Torwart Oleg Shilin einen Schuss von Temuu Pulkkinen parierte, wollte Sarault den Abstauber ins leere Tor bringen – doch Huskies-Verteidiger Bode Wilde lenkte den Puck über die Latte (53.). Eine Minute später scheiterten Luigi Calce und Fabian Dietz nach einem Doppelpass am starken Shilin. Gut zwei Minuten vor der Schlusssirene verfehlte Calce bei einem weiteren Abschluss knapp den Pfosten.

Playoff-Stimmung in der Probonio-Arena

Mit einem Dreier hätten die Starbulls nur noch einen Punkt Rückstand auf Tabellenzweite Kassel gehabt. So beträgt der Abstand zwei Spieltage vor dem Hauptrundenende fünf Zähler. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen zeigte sich dennoch zufrieden: „Die Jungs haben hervorragend gespielt und sehr gut verteidigt. Es ist nicht leicht, so geduldig zu spielen. Für mich war es das beste Spiel von den vier Partien gegen Kassel und das intensivste; man sieht, dass die Playoffs näherkommen.“

Auch Todd Woodcroft, Coach der Huskies, sprach von einem echten Playoff-Spiel, in dem sich zwei starke Teams duellierten. Er lobte insbesondere seinen Torwart Shilin, der mit spektakulären Paraden in der Schlussphase den Sieg seiner Mannschaft sicherte.

Nicht nur Shilin zeigte eine herausragende Leistung – auch Starbulls-Keeper Christopher Kolarz glänzte. Mitte des zweiten Drittels hielt er mehrere hochkarätige Chancen der Hausherren, darunter einen Reflex beim Abstauber von Hunter Garlent (47.).

Chancenreiche Rosenheimer Führung – Entscheidung in der Overtime

Früh brachte Ville Järveläinen die Starbulls in Führung. Er verwertete eine Ablage von C.J. Stretch, der zuvor den Puck von Lukas Laub erhalten hatte (3.). Auch der zweite Rosenheimer Treffer fiel nach einem Powerplay: Charlie Sarault traf direkt aus halblinker Position, unterstützt durch Fabian Dietz, der Shilin die Sicht nahm (36.).

Die Huskies glichen zweimal aus: Zum 1:1 nutzte Darren Mieszkowski einen Rosenheimer Puckverlust aus (9.), zum 2:2 drückte Dominic Turgeon eine abgefälschte Scheibe ins kurze Eck (41.).

Die vierte Overtime im vierten Aufeinandertreffen dauerte nur acht Sekunden. Mitchell Hoelscher bediente Hunter Garlent, der Kolarz ausspielte und den Puck eiskalt versenkte – Kassel sicherte sich damit erstmals nur einen Punkt aus dem direkten Duell.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)