Rosenheimer Grüne wählen neuen Vorstand

Rosenheimer Grüne wählen neuen Vorstand

Rosenheim – Die Rosenheimer Grünen haben ihren Vorstand neu gewählt. Cornelia Lentner wurde als Sprecherin bestätigt. Neu an ihrer Seite ist Michael Sever, der den bisherigen Sprecher Robert Lappy ablöst. Lappy hatte nach sechs Jahren nicht erneut für das Amt kandidiert.

Die Mitgliederzahl wächst nach Angaben von Bündnis 90 / Die Grünen in Rosenheim derzeit rasant. „Unser Zusammenhalt ist das Fundament, auf dem wir eine zukunftsfähige grüne Politik für Rosenheim gestalten können. Dass unser Ortsverband so stark wächst, zeigt deutlich, dass die Menschen ein riesiges Interesse an Politik und an der Zukunft ihrer Stadt haben“, sagte Lentner.

Neuer Sprecher setzt auf Bürgernähe und Transparenz

Sever kündigte in seiner Bewerbungsrede einen Schwerpunkt auf Bürgernähe und Transparenz an. „Die Rosenheimerinnen und Rosenheimer wollen kein Mauscheln sondern ehrliche Politik“, sagte er. Das neue Führungsduo will nach Angaben der Grünen eng mit der Stadtratsfraktion zusammenarbeiten und den Dialog mit der Bevölkerung intensivieren.

Lappy hatte nach Angaben des Ortsverbands nach sechs Jahren nicht erneut für den Vorsitz kandidiert, um sich künftig auf sein Mandat im Rosenheimer Stadtrat zu konzentrieren. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Judith Kley-Stephan, Astrid Schenk, Daniela Diekhoff, Frank Lukas und Karl-Heinz Brauner. Nach Angaben der Grünen wurden sie für ihr langjähriges politisches Engagement gewürdigt.

Neu als Beisitzerinnen gehören Sandra Metzger und Janina Winkler dem Vorstand an. Wiedergewählt wurden Hoodo Ibrahim, Lea Pillny und Andreas von Eyken als Beisitzer. Bastian Trieb bleibt Schatzmeister.
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen OV Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Eva Kieckhäfer)

Familienpatenschaften im Raum Wasserburg: Kinderschutzbund sucht Ehrenamtliche

Familienpatenschaften im Raum Wasserburg: Kinderschutzbund sucht Ehrenamtliche

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Der Kinderschutzbund Rosenheim sucht Menschen, die Familien mit kleinen Kindern im Raum Wasserburg ehrenamtlich unterstützen möchten. Die Familienpatenschaften richten sich an Eltern, die sich beispielsweise nach einer Trennung, einem Umzug oder bei Krankheit vorübergehend besonders belastet fühlen oder auf ein familiäres Netzwerk verzichten müssen.

Die Unterstützung umfasst meist ein bis drei Stunden pro Woche. Familienpaten können beispielsweise Zeit mit den Kindern verbringen, gemeinsam auf den Spielplatz gehen oder den Eltern einfach zuhören. Derzeit begleiten fünf Ehrenamtliche Familien im Raum Wasserburg. Nach Angaben des Kinderschutzbundes warten gleichzeitig drei weitere Familien auf Unterstützung.

Neue Schulung startet im Oktober

Für Interessierte bietet der Kinderschutzbund ab 23. Oktober 2026 eine kostenfreie Schulung an. Sie umfasst sechs Termine jeweils freitags und samstags und findet in den Räumen des Kinderschutzbundes in der Straße Auf der Burg 11 in Wasserburg statt.
Vermittelt werden unter anderem Grundlagen der Kommunikation, der Umgang mit Familien in belastenden Lebenssituationen, die Grenzen des Ehrenamts und interkulturelle Kompetenz. Auch nach der Schulung werden die Ehrenamtlichen nach Angaben des Kinderschutzbundes fachlich begleitet und können sich mit anderen Familienpaten austauschen.

„Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen: eine Stunde Kinderbetreuung, eine gemeinsame Freizeitaktivität oder einfach ein offenes Ohr“, sagt Beate Zeif, Koordinatorin der Familienpatenschaften beim Kinderschutzbund Rosenheim. „Viele Ehrenamtliche berichten, dass sie selbst so viel aus ihrer Aufgabe mitnehmen und deshalb gerne dabei sind. Nicht nur Begegnungen mit den Familien, das Lachen der Kinder und das Wissen, gebraucht zu werden, machen das Engagement für sie zu einer bereichernden Erfahrung.“

Interessierte können sich unverbindlich bei Beate Zeif unter Telefon 0170/3711782 oder per E-Mail an b.zeif@kinderschutzbund-rosenheim.de über die Familienpatenschaften und die Schulung informieren.
(Quelle: Pressemitteilung Kinderschutzbund Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Kinderschutzbund Rosenheim – ai generiert)

Rohrdorfer Musikkapelle begleitet Maschinenbauer zur Einweihung nach Bad Lauchstädt

Rohrdorfer Musikkapelle begleitet Maschinenbauer zur Einweihung nach Bad Lauchstädt

Rohrdorf / Bad Laucchstädt – Eine Rohrdorfer Maschinenbaufirma hat in Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt eine neue Abfüllanlage für die dortige Heilquelle errichtet. Zur Einweihung der Anlage reisten Mitte August rund 40 Musiker der Musikkapelle Rohrdorf gemeinsam mit Mitarbeitern des Unternehmens und Bürgermeister Simon Hausstetter nach Sachsen-Anhalt.

Hintergrund der Reise ist die mehrjährige Zusammenarbeit der in Achenmühle ansässigen MS Maschinenbau & Service Bojuk GmbH & Co. KG mit der Bad Lauchstädter Heilquelle. Das Unternehmen war mit den Montagearbeiten für die neue Abfüllanlage beauftragt worden.

Das 215. Lauchstädter Brunnenfest mit der Musikkapelle Rohrdorf. Fotos: Copyright MK Rohrdorf

Das 215. Lauchstädter Brunnenfest mit der Musikkapelle Rohrdorf. Fotos: Copyright MK Rohrdorf

Die rund 10.000 Einwohner zählende Stadt Bad Lauchstädt blickt auf eine mehr als 300-jährige Geschichte als Heilbad zurück. Die Quelle wurde unter anderem durch den Besuch zahlreicher Persönlichkeiten bekannt, darunter Goethe, Schiller und Hegel. Nach der Insolvenz der inzwischen privatisierten Heilquelle im Jahr 2011 wurde die Quelle 2019 von der Leonhardsquelle aus Stephanskirchen übernommen.

Bayerischer Frühschoppen zum Brunnenfest

Nach Abschluss der mehrjährigen Arbeiten entstand die Idee, die neue Anlage gemeinsam im Rahmen des traditionellen Brunnenfestes einzuweihen. Bürgermeister Christian Runkel lud deshalb am 14. und 15. August eine Delegation aus Rohrdorf nach Bad Lauchstädt ein.
Die Rohrdorfer Musikkapelle unter Leitung von Dirigent Martin Frey gestaltete beim 215. Brunnenfest einen Bayerischen Frühschoppen. Außerdem nahm die Delegation an den Feierlichkeiten zur offiziellen Überreichung des Zertifikats zur Nutzung des Heilbrunnens teil.

Für Rohrdorfs Ersten Bürgermeister Simon Hausstetter verbindet die Reise Gemeinde, Vereinsleben und unternehmerisches Engagement. Man könne stolz darauf sein, dass ein Rohrdorfer Unternehmen den Auftrag für die neue Anlage erhalten und ausgeführt habe und die Gemeinde zugleich durch die Musikkapelle repräsentiert worden sei.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Rohrdorf / Beitragsbild, Foto: Copyright MK Rohrdorf e.V.)

Wenn der August sich verabschiedet, kündigt sich langsam der Herbst an

Wenn der August sich verabschiedet, kündigt sich langsam der Herbst an

Aschau / Landkreis Rosenheim – Der August neigt sich dem Ende entgegen, die Tage werden langsam kürzer und in den Bergen kündigt sich bereits der Herbst an. Noch zeigt sich der Sommer von seiner schönen Seite: Über der Maisalm im Kampenwandgebiet tauchte die Abendsonne die Landschaft in warmes, goldenes Licht. Fotograf H. Reiter hat die besondere Stimmung festgehalten.

Zarte Wolken zogen über den Himmel, während die letzten Sonnenstrahlen Almwiesen, Wälder und Berggipfel erreichten. Für einen Moment entstand ein Lichtspiel, das die Landschaft rund um die Maisalm in immer neue Farben tauchte.
Mit dem Sonnenuntergang kehrt in den Bergen langsam Ruhe ein. Gerade diese stillen Abendstunden machen den besonderen Reiz der Landschaft aus – und erinnern daran, dass die Natur nicht nur Kulisse für Erholung ist, sondern Lebensraum für zahlreiche Tiere.

Wer am Abend noch in den Bergen unterwegs ist, sollte deshalb seinen Heimweg rechtzeitig antreten und Rücksicht auf die Natur nehmen. Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt für viele Tiere die ungestörte Zeit. Auch Absperrungen und Hinweise zum Schutz von Natur und Tieren sollten beachtet werden.
Wer die Wanderwege rund um die Kampenwand und Aschau erkunden möchte, findet Tourenvorschläge im kostenlosen Wanderfaltblatt der Tourist Info Aschau. Dieses ist in der Tourist Info erhältlich und steht auch online zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

Erfolgreiche Brutsaison für Flussregenpfeifer am Chiemsee

Erfolgreiche Brutsaison für Flussregenpfeifer am Chiemsee

Chiemsee / Landkreis Traunstein – Am Chiemsee haben in diesem Jahr mindestens fünf Flussregenpfeifer-Paare erfolgreich Nachwuchs großgezogen. Möglich wurde dies unter anderem durch zeitlich begrenzte Schutzmaßnahmen an den Brutplätzen und die Rücksichtnahme von Besuchern. Die markierten Bereiche wurden nach dem Ausfliegen der Jungvögel inzwischen wieder freigegeben.

Der Flussregenpfeifer gehört zu den seltenen Brutvögeln in Bayern. Die nur etwa fünf Gramm schweren Küken zählen zu den kleinsten Nestflüchtern. Die Vögel legen ihre Eier direkt auf kiesigen Flächen ab. Dadurch sind die gut getarnten Gelege für Menschen oft kaum zu erkennen – gleichzeitig befinden sich die Brutplätze häufig an Uferbereichen, die auch von Erholungssuchenden genutzt werden.

Schutz durch Absperrungen und Besucherinformation

Während der gesamten Brutsaison wurden bekannte Brutplätze am Chiemsee deshalb vorübergehend abgesperrt und mit Hinweisschildern versehen. Gebietsbetreuer Dirk Alfermann und ehrenamtliche Helfer kontrollierten die Brutplätze, bauten Absperrungen auf und informierten Besucher über die Schutzmaßnahmen. „Aufgrund des schönen Wetters ist natürlich der Erholungsdruck auf die Uferbereiche hoch. Gleichzeitig konnten dieses Jahr mindestens fünf erfolgreiche Bruten sicher nachgewiesen werden“, sagt Alfermann. Weitere Bruten dürften vor allem im Bereich des dauerhaft geschützten Achendeltas stattgefunden haben.

Schon kurze Störungen können nach Angaben des Gebietsbetreuers dazu führen, dass Altvögel ihre Gelege verlassen oder Jungvögel gefährdet werden. Besucher können zum Schutz der Vögel beitragen, indem sie abgesperrte Bereiche respektieren, Hunde anleinen und auf den ausgewiesenen Wegen bleiben.
Die Erfahrungen aus anderen Kiesbrüterprojekten, unter anderem entlang der Tiroler Achen, zeigen laut Landratsamt, dass zeitlich begrenzte Absperrungen und Besucherinformation zum Schutz von Flussregenpfeifer und Flussuferläufer beitragen können. Die Maßnahmen sollen deshalb auch in der Brutsaison 2027 fortgesetzt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brennender Baumstumpf ruft Feuerwehr auf den Plan

Brennender Baumstumpf ruft Feuerwehr auf den Plan

Siegsdorf / Landkreis Traunstein – Ein brennender Baumstumpf hat am Sonntagmorgen (23. August) in der Gamperlmühlstraße in Hammer (Landkreis Traunstein) einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, bevor es auf einen hölzernen Unterstand übergriff.

Die Feuerwehr Hammer wurde gegen 7.45 Uhr mit dem Stichwort „B1 – Kleinbrand im Freien“ alarmiert. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte einen brennenden Wurzelstock, der in einem hölzernen Unterstand als Tisch genutzt wurde. Der Unterstand befindet sich auf einem Firmengelände direkt an der Straße und wird häufig von Radfahrern und Wanderern als Rastplatz genutzt.

Feuer rechtzeitig entdeckt

Ein Atemschutztrupp zog den brennenden Wurzelstock vom Unterstand weg und löschte ihn mit einem Strahlrohr vollständig ab. Eine Wärmebildkamera wurde eingesetzt, um den Löscherfolg zu kontrollieren. Auch im Unterstand waren kleinere Nachlöscharbeiten erforderlich. „Glücklicherweise wurde der brennende Wurzelstock noch rechtzeitig entdeckt“, sagte Konrad Seehuber, Kommandant der Feuerwehr Hammer und Einsatzleiter. Rund um den Unterstand hätten größere Mengen Holz gelegen, zudem sei die angrenzende Vegetation derzeit noch trocken.

Nach rund 30 Minuten konnte die Feuerwehr „Feuer aus“ melden. Gegen 8.30 Uhr waren auch die Aufräumarbeiten abgeschlossen. Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hammer vor Ort. Bereits zuvor war im benachbarten Inzell eine deutliche Rauch- und Geruchsbelästigung wahrgenommen worden. Ein Brand konnte dort jedoch nicht festgestellt werden.

Die Ursache des Feuers ist unklar. Die Polizei nahm den Vorfall auf. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden wurde von der Feuerwehr als gering eingeschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright  Feuerwehr Hammer)

Schlägerei am Rosenheimer Busbahnhof

Schlägerei am Rosenheimer Busbahnhof

Rosenheim – Zwei Männer sind am Sonntagabend (23. August) am Rosenheimer Busbahnhof in Streit geraten und haben sich anschließend gegenseitig geschlagen. Die Auseinandersetzung verlagerte sich bis in den Kreuzungsbereich von Stoll- und Prinzregentenstraße. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei befand sich ein 33-jähriger Rosenheimer gegen 19.15 Uhr mit seiner 34-jährigen Lebensgefährtin am Busbahnhof. Der Mann schlief auf dem Boden, während seine Partnerin neben ihm saß.
Ein 22-jähriger Mann afghanischer Staatsangehörigkeit, der in Deutschland wohnt, soll die 34-Jährige zunächst nach einer Zigarette gefragt haben. Als sie dies ablehnte und ihn aufforderte zu gehen, ging sie kurz darauf auf eine öffentliche Toilette.

Als die Frau zurückkam, soll der 22-Jährige in den Taschen des Paares gewühlt haben, die neben dem schlafenden 33-Jährigen lagen. Zwischen den beiden kam es daraufhin zu einem Streit mit gegenseitigen Beleidigungen und lautstarken Auseinandersetzungen.

Fausthiebe und Fußtritte auf der Kreuzung

Nach Angaben der Polizei trat der 22-Jährige anschließend mit den Füßen auf den weiterhin schlafenden 33-Jährigen ein. Dieser wachte auf und ging daraufhin auf den 22-Jährigen los. Es entwickelte sich eine Schlägerei mit gegenseitigen Fausthieben und Fußtritten.
Die Auseinandersetzung verlagerte sich im weiteren Verlauf bis in den Kreuzungsbereich von Stoll- und Prinzregentenstraße. Die alarmierte Polizei trennte die beiden Männer.

Bei beiden wurden Atemalkoholwerte von rund 1,5 Promille festgestellt. Eine medizinische Behandlung vor Ort war nicht erforderlich. Beide Männer erlitten nach Polizeiangaben Prellungen und Schürfwunden. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Zudem erhielten sie einen Platzverweis.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Drei Männer nach Randale und Diebstahl in Rosenheim festgenommen

Drei Männer nach Randale und Diebstahl in Rosenheim festgenommen

Rosenheim – Drei Männer aus Polen stehen nach einem Vorfall in der Ebersberger Straße in Rosenheim im Verdacht, einen Briefkasten beschädigt und anschließend Wein aus dem Außenlager eines Supermarktes gestohlen zu haben. Die Polizei traf das Trio in der Nacht auf Montag (24. August) vor Ort an.

Nach Angaben der Polizei waren die drei Männer im Alter von 22, 23 und 28 Jahren gegen 23.30 Uhr in der Ebersberger Straße unterwegs. An einem Anwesen sollen sie einen Briefkasten herausgerissen und das Gehäuse auf dem Boden herumgeworfen haben.
Anschließend ging das Trio zu einem Supermarkt. Dort soll der 23-Jährige, nach den Angaben der Polizei, über einen Zaun des Außenlagers geklettert sein. Seine beiden Begleiter halfen ihm nach Polizeiangaben dabei und standen vermutlich Schmiere.

Briefkasten beschädigt, Wein gestohlen

Aus dem vergitterten Außenlager soll der 23-Jährige drei Flaschen Wein im Wert von rund 15 Euro genommen haben. Die alarmierte Polizei traf die drei Männer noch vor Ort an. Bei allen drei wurden laut Polizei Atemalkoholwerte von rund 1,5 Promille festgestellt.

Gegen die drei Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Diebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsgbild: Symbolfoto re)

Punkteteilung: TSV 1860 Rosenheim spielt 0:0 gegen Gundelfingen

Punkteteilung: TSV 1860 Rosenheim spielt 0:0 gegen Gundelfingen

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Die erste Mannschaft der Fußballer des TSV 1860 Rosenheim hat sich am Samstagnachmittag (22. August) im heimischen Beck & Fraundienst-Stadion mit einem 0:0 vom FC 1920 Gundelfingen getrennt. In einer intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Bayernliga-Partie blieben beide Teams ohne Treffer.

In der Anfangsphase hatten beide Mannschaften Möglichkeiten zur Führung. Für die Gäste wurde es nach einem Abschluss gefährlich, doch TSV-1860-Torwart Simon Stein parierte in höchster Not per Fuß und klärte zur Ecke.
Die beste Rosenheimer Chance der ersten Halbzeit hatte Michael Summerer in der 20. Minute. Nach einem gewonnenen Eins-gegen-eins kam er aus halblinker Position zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp neben den Pfosten. Anschließend standen beide Abwehrreihen kompakt, sodass bis zur Pause kaum noch gefährliche Torchancen entstanden.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Rosenheimer mehr Spielanteile und hatten etwas mehr Ballbesitz. Deniz Ünal kam auf der linken Seite zweimal zu guten Abschlussmöglichkeiten. Ein direkter Freistoß von Noah Markulin blieb an der Strafraumgrenze in der Gundelfinger Mauer hängen. Auch die Gäste konnten im weiteren Spielverlauf keine zwingenden Torchancen mehr herausspielen. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim torlosen Remis. Für den TSV 1860 Rosenheim war es damit eine leistungsgerechte Punkteteilung.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Kasperl und die Räuber: Theater für Kinder in Amerang

Kasperl und die Räuber: Theater für Kinder in Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Kasperl und Seppl bekommen es mit einem Räuber, einer Hexe und einem ungewöhnlichen Polizisten zu tun: Am Sonntag, 30. August 2026, gastiert „Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ im Freilichtmuseum Amerang. Beginn ist um 14.30 Uhr.

Auf dem Programm steht das Stück „Kasperl und die Räuber oder Polizisten küsst man nicht“. Darin geraten Kasperl und Seppl beim Heidelbeerenpflücken in ein Abenteuer. Der Räuber Wilderich stiehlt ihren Korb. Die beiden können ihn jedoch fangen. Dabei stellt sich heraus, dass Wilderich kein besonders gefährlicher Räuber ist. Er ist schüchtern und unerfahren und zweifelt offenbar an seiner Berufswahl.

Wachtmeister Wirsing wird zum Schnittlauch

Unterdessen ist Wachtmeister Wirsing auf Räuberjagd. Doch die Hexe Strudlhofer verwandelt ihn kurzerhand in einen Schnittlauch. Nun müssen Kasperl und Wilderich zusammenarbeiten, um den Polizisten zu retten.
Das Kasperltheater richtet sich an Kinder und Erwachsene. Karten können per E-Mail an museum@flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090 reserviert werden.

Der Eintritt für das Kasperltheater kostet für Erwachsene 8 Euro zuzüglich Museumseintritt, Kinder ab 4 Jahren zahlen 4 Euro zuzüglich Museumseintritt.

Termin: Sonntag, 30. August 2026, 14.30 Uhr
Ort: Freilichtmuseum Amerang, Amerang
Kartenreservierung: museum@flm-amerang.de oder 08075/915090
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Copyright Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater, Josef Josef Parzefall und Richard Oehmann)

Pflegestützpunkt Rosenheim feiert fünfjähriges Bestehen

Pflegestützpunkt Rosenheim feiert fünfjähriges Bestehen

Rosenheim – Der Pflegestützpunkt von Stadt und Landkreis Rosenheim besteht seit fünf Jahren. Zum Jubiläum findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, ein Präventionskabarett mit dem Titel „Ned mit mir!“ statt. Kabarettist Tom Bauer und die Rosenheimer Polizei informieren dabei über Betrugsmaschen, die sich gezielt gegen ältere Menschen richten.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr im Gasthaus Höhensteiger. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei „Ned mit mir!“ werden unter anderem Betrugsfälle wie Schockanrufe und der sogenannte Enkeltrick thematisiert. Tom Bauer verbindet dabei Musik und komödiantische Alltagsszenen mit Informationen der Polizei. Ziel ist es, ältere Menschen für mögliche Betrugsversuche zu sensibilisieren und ihnen Hinweise zum richtigen Verhalten zu geben.

Der Nachmittag soll nach Angaben des Pflegestützpunkts Unterhaltung und Prävention miteinander verbinden. Die Veranstaltung wird auch vom Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim und den Seniorenbeauftragten des Landkreises Rosenheim empfohlen.

Veranstaltung: „Ned mit mir!“ mit Tom Bauer und der Rosenheimer Polizei
Termin: Donnerstag, 1. Oktober 2026, 14 Uhr
Ort: Gasthaus Höhensteiger, Rosenheim
Eintritt: kostenlos
Anmeldung: nicht erforderlich
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Tom Bauer)

BIHK: Wetterlagen können für Unternehmen zum Geschäftsrisiko werden

BIHK: Wetterlagen können für Unternehmen zum Geschäftsrisiko werden

München / Bayern – Auswirkungen von Hitze, Trockenheit, Starkregen und Überschwemmungen können nach Einschätzung des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) auch Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen stellen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl verweist dabei insbesondere auf mögliche Folgen für Infrastruktur, Lieferketten und Kosten.

Gößl bezieht sich auf Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), wonach sich die Folgekosten des Klimawandels für die bayerische Wirtschaft in den kommenden 30 Jahren auf mehr als 100 Milliarden Euro summieren könnten. Wirtschaftsforschungsinstitute gehen demnach außerdem davon aus, dass der volkswirtschaftliche Schaden durch Hitzetage in Bayern im Vergleich der Bundesländer besonders hoch ausfallen könnte.
„Die größten Mehrkosten durch Extremwetter entstehen der Wirtschaft durch Schäden oder Beeinträchtigungen an der Infrastruktur und das bekommen die Unternehmen dann vor allem in ihren Lieferketten zu spüren. Die Folgen sind weniger Angebot und steigende Kosten“, warnt Gößl.

Folgen für Lieferketten und Infrastruktur

Als Beispiele nennt der BIHK-Chef verschiedene Auswirkungen auf den Wirtschaftsverkehr: Niedrigwasser könne Transporte auf Wasserwegen erschweren und verzögern. Waldbrände könnten Zulieferungen beeinträchtigen. Längere Hitzeperioden könnten Straßen und Bahngleise beschädigen. Auch Überschwemmungen und Erdrutsche nach Starkregen könnten Folgen für Unternehmen haben. „Langhaltendes Niedrigwasser erschwert und verzögert den Transport auf den Wasserwegen, großflächige Waldbrände in Europa machen Zulieferungen teilweise unmöglich, tagelange Hitze wie in den vergangenen Wochen beschädigt Straßen und Bahngleise. Überflutungen und Erdrutsche nach Starkregen sind das andere Extrem. Die Folgen zeigen sich nicht nur in der bayerischen Landwirtschaft, sondern wirken sich auch branchenübergreifend auf die Lebensadern der ganzen Wirtschaft im Freistaat aus. Im schlimmsten Fall sind Existenzen gefährdet, in jedem Fall die Unternehmensgewinne und damit die staatlichen Steuereinnahmen.“

Der BIHK empfiehlt Unternehmen, mögliche Auswirkungen auf Produktion, Beschaffung und Transporte zu prüfen und entsprechende Notfallszenarien zu entwickeln. „Einerseits geht es darum, die Beschäftigten vor gesundheitlichen Schäden beispielweise durch Hitze zu schützen“, macht Gößl deutlich. „Darüber hinaus sollten die Betriebe die Folgen von Extremwetter-Ereignissen für die eigene Produktion, Beschaffung und Transporte einschätzen und Szenarien für den Notfall aufstellen.“

BIHK fordert mehr Maßnahmen zur Anpassung

Die bayerischen Industrie- und Handelskammern sprechen sich nach eigenen Angaben für kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Anpassung an veränderte Wetterbedingungen aus. Dazu zählen sie unter anderem Begrünung, eine ausreichende Wasserversorgung und Hochwasserschutz. Die Maßnahmen sollten aus Sicht des BIHK vor allem auf kommunaler Ebene mit Unterstützung von Bund und Freistaat umgesetzt werden.
Gleichzeitig äußert sich der BIHK kritisch zu kommunalen Sonderzielen bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen. Nach Ansicht des Verbands sollten Maßnahmen zum Klimaschutz vor allem auf internationaler und europäischer Ebene ansetzen.

„Die bayerische Wirtschaft steht zum Klimaschutz. Der Ausstoß von Treibhausgasen ist ein globales Thema, das vor allem auf internationaler und europäischer Ebene angegangen werden muss. Mit dem EU-Emissionshandel existiert seit 2005 ein wirksames und zugleich effizientes Instrument, das den Treibhausgas-Ausstoß in den erfassten Sektoren in der EU seither um rund die Hälfte abgesenkt hat. Nationale oder gar lokale Sonderregeln und Sondertermine, fehlende Technologieoffenheit sowie komplexe Förderbedingungen machen hingegen Klimaschutz unnötig teuer, belasten die heimischen Wirtschaft zusätzlich, treiben die Abwanderung energieintensiver Industrien ins Ausland voran und untergraben letztlich die Akzeptanz für Klimaschutz in Deutschland und Europa“, mahnt BIHK-Chef Gößl.
(Quelle: Pressemitteilung BIHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)