Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung in BRB-Zug in Tegernsee

Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung in BRB-Zug in Tegernsee

Tegernsee – Bereits am 14. Februar 2026 kam es in einem Zug der Bayerischen Regionalbahn zu einer Sachbeschädigung. Ein bislang unbekannter Täter trat in einem Waggon eine Glastrennwand ein, wodurch erheblicher Sachschaden entstand, und entfernte sich anschließend vom Tatort.

Der Vorfall wurde durch vorhandene Videoaufzeichnungen dokumentiert und ist Teil der laufenden Ermittlungen der Polizeiinspektion Bad Wiessee.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08022/9878-0 bei der Polizeiinspektion Bad Wiessee zu melden.
(Quelle :Pressemitteilung  Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verspäteter Sonderzug: Fans hinterlassen Schmierereien am Bahnhof München-Pasing

Verspäteter Sonderzug: Fans hinterlassen Schmierereien am Bahnhof München-Pasing

München – Nach der Abreise eines Sonderzuges anlässlich des Bundesligaspiels Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München am Samstag (282.2026) stellten Bundespolizisten in der Unterführung des Bahnhofs München-Pasing mehrere Graffiti-Sachbeschädigungen fest.

Rund 250 Fans des FC Bayern München reisten in der Nacht von Freitag auf Samstag mit einem Sonderzug von München-Pasing nach Dortmund. Wegen einer verspäteten Bereitstellung des Zuges hielten sich die Fans ab etwa 03:30 Uhr für rund eine Stunde in der Unterführung auf.
Nach Abfahrt des Zuges entdeckten Streifen der Bundespolizei diverse Graffiti-Tags und Aufkleber an Wänden sowie an Schaukästen in der Bahnsteigunterführung. Die Schadenshöhe wird auf rund 200 Euro geschätzt.

Da sich während des Zwischenstopps eine große Zahl von Personen in der Unterführung aufhielt, wurden die Sachbeschädigungen erst nach Abfahrt der Fans festgestellt. Die Bundespolizei wertet derzeit die Videoaufzeichnungen der Überwachung aus. Weitere Vorfälle sind bislang nicht bekannt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sudelfeld: Frühlingssonne und Ski-Spaß in einem der beliebtesten Skigebiete Bayerns

Sudelfeld: Frühlingssonne und Ski-Spaß in einem der beliebtesten Skigebiete Bayerns

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Trotz der aktuell milden Temperaturen blieb das Sudelfeld in der vergangenen Woche ein wahres Skiparadies. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen lockten zahlreiche Wintersportler auf die Pisten, die in weiten Teilen noch gut befahrbar waren.

Sudelfeld. Ende Februar 2026. Foto: Gisela Schreiner

Das Sudelfeld präsentierte sich in der vergangenen Woche noch als wahres Skiparadies. Fotos: Gisela Schreiner

Die letzten Schneefälle am Wochenende zuvor hatten die Region noch einmal weiß eingepudert und für frische Abfahrten gesorgt. Dennoch machte der schwere Schnee manchen Abfahrtsträumen ein kleines Hindernis, besonders in den tieferen Lagen. Wer sich davon nicht abschrecken ließ, genoss herrliche Stunden auf den präparierten Pisten und konnte das frühlingshafte Bergpanorama in vollen Zügen genießen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Brauerei Flötzinger in Rosenheim und Kirche in Bad Feilnbach: Neue Denkmäler 2025

Brauerei Flötzinger in Rosenheim und Kirche in Bad Feilnbach: Neue Denkmäler 2025

Rosenheim / Landkreis / München  / Bayern – Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat die neuesten Einträge in die Denkmalliste für Oberbayern bekannt gegeben. Unter den aufgenommenen Bauwerken finden sich auch die Flötzinger Brauerei in Rosenheim und die Evangelisch-Lutherische Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach, die für die Region von besonderem Interesse sind. Beide Gebäude stehen stellvertretend für die Vielfalt historischer und nachkriegsarchitektonischer Zeugnisse in Stadt und Landkreis.

„Unsere Denkmäler prägen uns – als Menschen und als Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der sich vieles rasant verändert, brauchen wir Orte, die uns Halt geben. Als Denkmalschützer ist es unsere Aufgabe, herausragende Bauten zu erkennen, sie zu schützen und künftigen Generationen mit all ihrer Geschichte weiterzugeben“, so Professor Mathias Pfeil, Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Historische Braukunst in Rosenheim: Flötzinger Brauerei

Die Flötzinger Brauerei in der Herzog-Heinrich-Straße 7 und Wittelsbacherstraße 3/5 ist die älteste noch bestehende Brauerei Rosenheims, deren Wurzeln bis ins Jahr 1543 zurückreichen. Unter der Leitung von Josef Krichbaumer entstand zwischen 1900 und 1910 am hochwassersicheren Roßacker ein neues Brauhaus, das den Altstadtstandort ersetzte.

Das Sudhaus mit stattlichem Mansarddach, geschwungenem Giebel, großen Sprossenfenstern und den angrenzenden Kühl- und Maschinenhäusern bewahrt nahezu unverändert das Bild einer Brauerei aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Gleichzeitig zeigt die Brauerei barockisierende Jugendstil-Elemente, die den Anspruch widerspiegeln, Produktionsgebäude architektonisch hochwertig zu gestalten. Mit ihrem markanten Großbau prägte Flötzinger die Stadterweiterung im Westen Rosenheims und diente als städtebauliches Bindeglied zwischen historischen Kelleranlagen und der später angelegten Prinzregentenstraße.

Evang.-Luth. Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach.<br />
Foto: BLfD

Evang.-Luth. Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach.
Foto: BLfD

Nachkriegsarchitektur im Landkreis: Kirche „Zum Guten Hirten“

Die Evangelisch-Lutherische Kirche „Zum Guten Hirten“ in der Fulinpachstraße 11 in Bad Feilnbach entstand 1961 nach Plänen des Kirchenbaumeisters Franz Lichtblau. Sie diente insbesondere den evangelischen Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg als Ort der Gemeinschaft.

Der kleine Zentralbau auf zwölf-eckigem Grundriss mit hohem Zeltdach und holzverschaltetem Dachraum vermittelt Weite und Übersichtlichkeit. Die Wände sind schlicht weiß, ein niedriger Anbau mit Sakristei und Mesnerwohnung fügt sich unaufdringlich an. Lichtblau setzte mit diesem Bau den aufkommenden Zentralbaugedanken der 1960er Jahre um und schuf einen überschaubaren Raum, der den Bedürfnissen der Gläubigen entsprach. Die Gemeinde konnte sich symmetrisch um Altar, Kanzel und Taufstein gruppieren – ein Beispiel für die „kleine Kirche“ als sozialräumlich durchdachtes Bauwerk.

Weitere interessante Denkmäler in Oberbayern

Nicht weit entfernt, aber bereits Landkreis Traunstein, Stadt Traunstein, Surberg, liegt die Kriegsgräberstätte „Hohes Kreuz“. Auf einer Hangkante hoch über der Stadt angelegt, erinnert die Anlage an die Opfer der beiden Weltkriege. Die strenge Rasterordnung der Grabreihen, schwere Nagelfluh-Kreuze und kleine Steine mit Namen und Lebensdaten prägen das Bild der Gedenkstätte. Die Gedenkhalle des Architekten Bruno Biehler mit Kegeldach zeigt Sgraffiti mit Marienbildnissen, im Inneren dominiert eine Darstellung des Erzengels Michael aus rotem Sandstein. Die bewusst christliche Symbolik ersetzt nationale Motive und verdeutlicht die Abkehr vom Gefallenenkult des Nationalsozialismus.

Die Liste der neuen Denkmäler 2025 enthält darüber hinaus historische Schulen, Gasthäuser und Jagdhütten in ganz Oberbayern, darunter die Gesindehütte am Brunnenkopf im Ettaler Forst oder das Garmischer Bräustüberl, die das vielfältige kulturelle Erbe der Region spiegeln.

Zur Bayerischen Denkmalliste: Die Denkmalliste ist ein nachrichtliches Verzeichnis aller bekannten Bau- und Bodendenkmäler. Denkmaleigenschaft und gesetzlicher Schutz sind in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert. Denkmäler sind von Menschen geschaffene Sachen oder Teile davon, deren Erhaltung wegen geschichtlicher, künstlerischer, städtebaulicher, wissenschaftlicher oder volkskundlicher Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege / Beitragsbild: Copyright Flötzinger Brauerei, Foto: Copyright BLfD)

Weniger Rinder und Milchkühe in fast allen Regierungsbezirken – Oberbayern verzeichnet leichte Zunahme

Weniger Rinder und Milchkühe in fast allen Regierungsbezirken – Oberbayern verzeichnet leichte Zunahme

Fürth / Landkreis Rosenheim – Die Zahl der Rinder in Bayern ist 2025 insgesamt leicht gesunken, einzig Oberbayern konnte einen leichten Anstieg verzeichnen. Zum Stichtag 3. November 2025 meldet das Fachteam des Bayerisches Landesamt für Statistik 2 713 070 Tiere in 37 434 Rinderhaltungen. Im Vorjahr waren es noch 2 733 203 Rinder in 38 092 Haltungen. Die Auswertung basiert auf dem Verwaltungsverfahren „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ und liefert ergänzend zur bayernweiten Übersicht auch regionale Zahlen.

Unter den Regierungsbezirken hat Oberbayern mit 824 854 Tieren den größten Rinderbestand, gefolgt von Schwaben mit 592 038 Rindern. Oberbayern verzeichnet damit einen Zuwachs von 0,2 Prozent, während Schwaben 0,8 Prozent Rückgang meldet. Niederbayern und Oberpfalz liegen mit 391 283 beziehungsweise 372 584 Tieren knapp hintereinander und verzeichnen Rückgänge von 1,1 und 1,3 Prozent. In Mittelfranken und Oberfranken sank die Zahl der Rinder auf 248 344 bzw. 188 738 Tiere (-1,5 bzw. -1,4 Prozent), Unterfranken meldet mit 95 229 Tieren den niedrigsten Bestand unter den Bezirken. Auf Kreisebene gibt es weiterhin vier Landkreise mit mehr als 100 000 Tieren: Ostallgäu mit 126 444 Rindern, Rosenheim mit 124 894, Unterallgäu mit 118 277 und Traunstein mit 100 380 Tieren.

Auch Zahl der Milchkühe leicht rückläufig

Auch die Zahl der Milchkühe ist leicht rückläufig. Mit 1 030 887 Tieren stellen sie 38 Prozent des gesamten Rinderbestands in Bayern. Gegenüber 2024 sank der Milchkuhbestand um 0,5 Prozent, die Haltungen gingen um 3,5 Prozent auf 21 676 zurück. Rückläufig sind die Bestände in allen Regierungsbezirken, wobei Unterfranken mit 424 Haltungen (-6,4 %) und Mittelfranken mit 1 526 Haltungen (-4,9 %) die größten prozentualen Rückgänge verzeichnen. Niederbayern meldet 2 829 Haltungen (-4,6 %), Oberpfalz und Oberfranken jeweils 2 943 bzw. 1 338 Haltungen (-4,0 %). Den geringsten Rückgang zeigt Oberbayern mit 7 584 Haltungen (-2,6 %).

Die größten Milchkuhbestände finden sich auf Kreisebene im Ostallgäu mit 61 535 Tieren, gefolgt von Rosenheim mit 59 483 und Unterallgäu mit 57 132 Milchkühen. Gleichzeitig steigt die durchschnittliche Größe einer Milchkuhhaltung in Bayern von 46 auf 48 Tiere. Die größten Bestände gibt es in Mittelfranken mit 59 Kühen, in Unterfranken mit 57 und in Oberfranken mit 56 Kühen. Am kleinsten sind die durchschnittlichen Milchkuhbestände in Oberbayern mit 43 Tieren pro Betrieb.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ab heute (1. März) nur noch schwarz: Alte Versicherungskennzeichen ungültig

Ab heute (1. März) nur noch schwarz: Alte Versicherungskennzeichen ungültig

Rosenheim / Region / Bayern – Seit dem heutigen Sonntag (1. März) sind die bisherigen grünen Versicherungskennzeichen nicht mehr gültig. Darauf weist der ADAC Südbayern hin. Für Mopeds, Mofas, Roller bis 50 ccm sowie E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge ist ab sofort ausschließlich das neue schwarze Kennzeichen beziehungsweise die entsprechende Plakette erlaubt. Ohne gültigen Versicherungsschutz darf kein Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt werden.

Wer nach dem Stichtag noch mit einem abgelaufenen Kennzeichen unterwegs ist, begeht eine Straftat. Es drohen Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr. „Kommt es zu einem Schaden, können im Ernstfall Forderungen in Millionenhöhe entstehen – etwa bei Personen-, Sach- oder Vermögensschäden“, warnt Verkehrsexperte Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern.

Versicherungskennzeichen müssen jedes Jahr erneuert werden. Kleinkrafträder und Elektrokleinstfahrzeuge benötigen zwar keine amtliche Zulassung, jedoch zwingend ein gültiges Versicherungskennzeichen oder eine Versicherungsplakette. Der Haftpflichtschutz läuft jeweils nach einem Jahr automatisch ab und muss zum 1. März erneuert werden. Zusätzlich kann eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden, die unter anderem Diebstahl, Hagel oder Überschwemmung abdeckt.

Von der Kennzeichenpflicht betroffen sind insbesondere Mopeds, Mofas und Roller bis 50 ccm mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h, bei älteren Modellen bis zu 60 km/h. Auch E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge wie Segways unterliegen der Versicherungspflicht. Während Kleinkrafträder ein klassisches Blechkennzeichen erhalten, bekommen E-Scooter und vergleichbare Fahrzeuge eine kleinere Klebeplakette.

Die neuen schwarzen Versicherungskennzeichen sind unter anderem in den Geschäftsstellen und Reisebüros des ADAC erhältlich. Weitere Informationen gibt es online unter adac.de/mopedversicherung.
(Quelle Pressemitteilung: ADAC Südbayern / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Innbrücke, Rosenheim, 1916

Innbrücke, Rosenheim, 1916

Rosenheim / Stephanskirchen – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1916. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Innbrücke von Rosenheim nach Stephanskirchen.

Das Gebäude auf der rechten Seite war damals bekannt als Schmiedbräukeller. Auch heute noch ist dort Gastronomie zu finden. 
 (Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Zoll entdeckt Drogen bei Zugkontrolle auf Höhe Prien

Zoll entdeckt Drogen bei Zugkontrolle auf Höhe Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einer Zugkontrolle Richtung Salzburg hat der Zoll mehrere Betäubungsmittel bei einem 32-jährigen Reisenden sichergestellt. Gegen den Mann wurde noch vor Ort ein Strafverfahren eingeleitet.

Wie das Hauptzollamt Rosenheim mitteilt, kontrollierte die Kontrolleinheit Verkehrswege Traunstein am Nachmittag einen aus Frankfurt kommenden Zug auf Höhe Prien (Landkreis Rosenheim). Dabei befragten die Zöllner einen serbischen Staatsangehörigen unter anderem zu mitgeführten Betäubungsmitteln. Der Mann verneinte dies.

Mehrere Drogen im Koffer entdeckt

Bei der anschließenden Durchsuchung seines Koffers fanden die Beamten jedoch drei Tabletten Alprazolam, 2,7 Gramm Crystal Meth, 3,8 Gramm Amphetamin sowie 20 Milliliter Liquid Ecstasy.
Die Drogen wurden sichergestellt. Zudem behielt der Zoll eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.500 Euro ein.

Warnung vor Liquid Ecstasy

„Mit jedem aus dem Verkehr gezogenen Betäubungsmittel verhindern wir möglicherweise weitere Folgen. Mit dem sichergestellten Liquid Ecstasy – auch bekannt als ‚K.-o.-Tropfen‘ – könnten Opfer wehrlos gemacht werden, wenn dieses unbemerkt in Getränke gemischt wird“, erklärt Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Presse Hauptzollamt Rosenheim)

Richard Schrank als Kreisbrandrat in Rosenheim wiedergewählt

Richard Schrank als Kreisbrandrat in Rosenheim wiedergewählt

Rosenheim – Mit einem klaren Ergebnis ist Richard Schrank als Kreisbrandrat im Landkreis Rosenheim bestätigt worden. Bei der alle sechs Jahre stattfindenden geheimen Wahl stimmten 85,8 Prozent der anwesenden 113 Kommandantinnen und Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis für Schrank. Sein Gegenkandidat, Sven Gericke, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen-Westerham, erhielt 14,2 Prozent der Stimmen.

Richard Schrank, der vor zwölf Jahren erstmals zum Kreisbrandrat gewählt wurde, bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und insbesondere bei seiner anwesenden Familie. In seiner Vorstellung vor der Wahl betonte er, dass er das Thema Feuerwehr lebe und die Arbeit „brutal Spaß“ mache.

Die beiden Kandidaten waren, wie im Bayerischen Feuerwehrgesetz vorgesehen, von Landrat Otto Lederer vorgeschlagen worden. In Rosenheim erinnerte Lederer an bedeutende Einsätze der vergangenen Jahre, die die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit mit den Feuerwehren im Landkreis unterstrichen. Dazu zählten der Katastropheneinsatz während der Corona-Pandemie, die Unwetter im Juli 2021 in Götting und Halfing sowie die Unterstützung der Feuerwehren im Ahrtal. Weitere Herausforderungen waren die Entschärfung von Weltkriegsbomben in Rohrdorf und Raubling 2022, ein Lkw-Unfall am Bernauer Berg 2023 mit Öl-Eintrag in den Chiemsee, Hochwasser im Jahr 2024, unter anderem in Raubling mit Unterstützung von rund 100 Feuerwehrmännern aus Tirol, sowie die Betreuung von rund 300 Besucherinnen und Besuchern nach einem Unwetter beim Echelon-Festival in Bad Aibling 2025. Landrat Lederer betonte, dass die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim durchgehend rund um die Uhr einsatzbereit sind, und bedankte sich bei Richard Schrank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Wir sind nicht immer einer Meinung, aber mit dir kann man alles ausreden.“

Zu den Aufgaben des Kreisbrandrats gehört es, das Feuerwehrwesen auf Kreisebene zu leiten, Landratsamt und Gemeinden in Fragen des Brandschutzes zu beraten und als Örtlicher Einsatzleiter bei Großschadenslagen zu fungieren. Außerdem leitet der Kreisbrandrat die Kreisbrandinspektion, inspiziert die Feuerwehren und koordiniert überörtliche Einsätze. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 116 Freiwillige Feuerwehren.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild Landratsamt Rosenheim)

Stadt Rosenheim: Wahlbekanntmachung zur Oberbürgermeister- und Stadtratswahl am 8. März 2026

Stadt Rosenheim: Wahlbekanntmachung zur Oberbürgermeister- und Stadtratswahl am 8. März 2026

Rosenheim – Am 8. März 2026 sind alle Wahlberechtigten in Rosenheim gefragt: Bei der Oberbürgermeister- und Stadtratswahl entscheidet die Stadt über die politische Richtung der kommenden Jahre. Jede Stimme zählt – und wer teilnehmen möchte, sollte sich frühzeitig informieren, wo und wie die Wahl stattfindet.

Wahlberechtigte können nur in dem Wahllokal ihres Stimmbezirks wählen, in dem sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Insgesamt gibt es 48 allgemeine Stimmbezirke und 20 Briefwahlvorstände. Angaben zum jeweiligen Wahlraum sind der Wahlbenachrichtigung zu entnehmen. Zum Wählen sind die Wahlbenachrichtigung sowie ein Personalausweis oder Reisepass erforderlich.

Hinweis: In Pang finden drei Wahllokale aufgrund von Bauarbeiten nicht im Kinderhort, sondern in der Grundschule statt. Diese Räume sind nicht barrierefrei.

Die Stimmabgabe erfolgt in einer Wahlzelle, wobei der Stimmzettel so zu falten ist, dass die Wahlentscheidung nicht erkennbar ist. Gewählt wird mit amtlichen Stimmzetteln:

  • Oberbürgermeisterwahl: Jede Person hat eine Stimme.
  • Stadtratswahl: Jede Person hat 44 Stimmen, die auf Wahlvorschlagslisten und Einzelpersonen verteilt werden können. Es dürfen nicht mehr als 44 Stimmen vergeben werden; Bewerberinnen und Bewerber können ein bis drei Stimmen erhalten. Vorgedruckte Namen auf Listen können gestrichen werden, und es ist möglich, Stimmen auf Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener Parteien zu verteilen.
Briefwahl

Wahlberechtigte mit einem Wahlschein können entweder in einem beliebigen Wahllokal in Rosenheim oder per Briefwahl abstimmen. Briefwahlunterlagen müssen beim Wahlamt der Stadt Rosenheim beantragt werden und spätestens am Wahlsonntag um 18:00 Uhr vorliegen. Das Briefwahlergebnis wird im Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium ermittelt.

Rechtliches und Hinweise
  • Die Wahl ist öffentlich, darf aber nicht beeinträchtigt werden.
  • Jede wahlberechtigte Person darf nur einmal und persönlich wählen.
  • Wer unbefugt wählt oder das Wahlergebnis verfälscht, macht sich strafbar (Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe, auch der Versuch ist strafbar).

Aufgrund der Wahl bleibt das Bürgeramt einschließlich Einwohnermeldeamt, Ausländeramt und Standesamt vom 9. bis 11. März 2026 für den Parteiverkehr geschlossen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

TSV 1860 Rosenheim: Rückrundenstart steht bevor

TSV 1860 Rosenheim: Rückrundenstart steht bevor

Rosenheim – Nach einer erfolgreichen ersten Saisonhälfte 2025/26 bereitet sich der TSV 1860 Rosenheim auf den Rückrundenstart vor. Ursprünglich als Abstiegskandidat gehandelt, beendete die erste Mannschaft die Herbstrunde im oberen Drittel der Tabelle.

Nach einer erfolgreichen Hallensaison, in der der Sparkassencup an die Jahnstraße zurückgeholt wurde, startete Mitte Januar die Vorbereitung auf die Rückrunde. In Testspielen gegen Bayernligisten konnte die Mannschaft auf Augenhöhe agieren, gegen unterklassige Teams wurden teils deutliche Siege gefeiert. Im letzten Spiel vor dem Rückrundenstart besiegte man im Toto-Pokal den Ligakonkurrenten FC Schwabing mit 1:0.

Für den Rückrundenauftakt steht nahezu der komplette Kader zur Verfügung, ausgenommen der langzeitverletzte Simon Stein und Johann Ngounou, der sich noch im Aufbautraining befindet. Trainer Wolfgang Schellenberg kann aufgrund der engagierten Vorbereitung aller Spieler auf mehreren Positionen variabel aufstellen.

Meisterschaftskampf

Die Mannschaft tritt in der Rückrunde als Außenseiter an. Konkurrenten wie die SpVgg Unterhaching, TSV Wasserburg, VfB Hallbergmoos-Goldach, TSV 1865 Murnau, TSV Grünwald und FC Schwabing haben sich in der Winterpause teils mit erfahrenen Regionalliga- und Bayernliga-Spielern verstärkt, sodass ein Aufstiegskampf nur schwer zu prognostizieren ist.

Kaderupdate

Veränderungen im Kader der 60er betreffen Abgänge und Zugänge:

  • Abgänge: Eren Emirgan (VfB Forstinning), Fabien Ngounou (TSV 1865 Dachau), Jakub Stolarski (SVN München), Nick Scott (SV Oberachern), Simon Fischer (verlässt den Verein).
  • Neuzugänge: Denis Stojcic (SV Wörgl), Simon Hamburger (SV DJK Griesstätt), Dean Sipura (SB Chiemgau Traunstein), Adin Kasumovic.

Darüber hinaus konnten zahlreiche Spieler langfristig an den Verein gebunden werden, darunter Simon Stein, Audai Elghatous, Leon Tutic, Noah Markulin, Johann Ngounou, Luis Lehmann, Adnan Kasumovic sowie die Winterneuzugänge Denis Stojcic und Simon Hamburger. Auch Co-Trainer Adel Merdan bleibt über das Saisonende hinaus im Trainerteam.

Ein Schwerpunkt des Vereins liegt weiterhin auf der Förderung von Nachwuchsspielern aus dem eigenen Umfeld. Viele U19-Spieler wurden bereits an die Herrenmannschaften herangeführt und sammelten erste Einsatzzeiten.

U19 und U21

Die U19-Junioren führen die Landesliga Bayern Süd an und überzeugten insbesondere durch ihre spielerischen Qualitäten, trotz regelmäßiger Ausleihe von Spielern an die erste Mannschaft.
Die U21, die sich aus Spielern der ersten Mannschaft und der U19 zusammensetzt, gewann alle Meisterschaftsspiele der Vorrunde in der Kreisklasse und führt die Tabelle deutlich an.

Rückrundenstart
  • 1. Mannschaft: Samstag, 28. Februar 2026, 14:00 Uhr, Kunstrasenplatz Jahnstraße gegen TSV 1865 Murnau.
  • U19: Sonntag, 1. März 2026, 13:30 Uhr, gegen SpVgg Grün-Weiß Deggendorf.
  • U21: Freitag, 6. März 2026, Rückrundenauftakt gegen TSV Schnaitsee.

(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Bernau am Chiemsee: 51-Jähriger nach sexueller Belästigung in Regionalbahn festgenommen

Bernau am Chiemsee: 51-Jähriger nach sexueller Belästigung in Regionalbahn festgenommen

Bernau am Chiemsee – Am Donnerstagnachmittag (26.2.2026) gegen 14 Uhr, fuhr eine 15-jährige Schülerin mit der Regionalbahn von Prien nach Bernau (Landkreis Rosenheim). Im Zug wurde sie von einem unbekannten Mann angesprochen und im Verlauf des Gesprächs an den Beinen berührt.

In Bernau verließen sowohl das Mädchen als auch der Mann den Zug und gingen getrennte Wege. Aufgrund der Personenbeschreibung und der mitgeführten Gegenstände konnte ein 51-jähriger Tatverdächtiger ermittelt werden.

Festnahme und Ermittlungsverfahren

Der Mann wurde am Freitagmorgen (27.2.2026) vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)