Tragischer Arbeitsunfall in Chieming: Golfwagen erdrückt Mitarbeiter

Tragischer Arbeitsunfall in Chieming: Golfwagen erdrückt Mitarbeiter

Chieming / Landkreis Traunstein – Bei Arbeiten an einem motorisierten Golfwagen kam am Donnerstag (19.2.2026) ein 54-jähriger Mitarbeiter eines Golfclubs in Chieming ums Leben. Das mehrere Hundert Kilogramm schwere Fahrzeug geriet auf den Mann, der sich unter dem Golfwagen befand. Die Kriminalpolizei Traunstein untersucht derzeit, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte.

Die Integrierte Leitstelle (ILS) alarmierte die Polizei gegen 11:15 Uhr. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Mitarbeiter unter dem Fahrzeug eingeklemmt worden war. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung konnte nur noch der Tod des im Landkreis Traunstein wohnhaften rumänischen Staatsangehörigen festgestellt werden.

Ermittlungen laufen

Die ersten Maßnahmen am Unfallort übernahmen Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Traunstein. Die weiteren Untersuchungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden vom Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes übernommen.

Nach aktuellem Stand handelt es sich um ein tragischen Unfall. Hinweise auf die Beteiligung Dritter liegen bisher, nach Auskunft der Polizei, nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Multimediale Ausstellung im Stadtarchiv Rosenheim: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938.1945“

Multimediale Ausstellung im Stadtarchiv Rosenheim: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938.1945“

Rosenheim – Vom 27. Februar bis 31. März 2026 zeigt das Stadtarchiv Rosenheim die Wanderausstellung „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“. Die Sonderschau stellt historische Fotografien von Deportationen während der NS-Zeit in den Mittelpunkt und macht die Bilder in einem multimedialen Kontext zugänglich.

Zwischen 1938 und 1945 wurden mehr als 200.000 Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma sowie Opfer des sogenannten „Krankenmordes“ aus dem Deutschen Reich deportiert und vielfach in Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet. Viele Fotografien dieser Ereignisse dokumentieren die Verschleppung und zeigen zugleich Perspektiven von Tätern, Opfern und Zuschauern.

Historische Aufklärung und Erinnerungskultur

„Die Ausstellung leistet einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufklärung und zu einem verantwortungsvollen Gedenken an die Opfer der NS-Verfolgung“, sagt Wolfgang Hauck, Kulturreferent der Stadt Rosenheim. „Dabei ist es auch wichtig, die Geschichte der Deportationen konkret mit den Schicksalen von NS-Verfolgten aus Rosenheim zu verknüpfen.“

Auf einen Blick:
  • Ausstellung: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“
  • Zeitraum: 27. Februar bis 31. März 2026
  • Eröffnung: Freitag, 27. Februar 2026, 18:00 Uhr
  • Ort: Stadtarchiv Rosenheim, Reichenbachstraße 1a, 83022 Rosenheim
  • Öffnungszeiten: Dienstag & Mittwoch 9:00–12:00 Uhr; Donnerstag 9:00–12:00 Uhr und 14:00–16:00 Uhr
  • Eintritt: frei
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Barrierefreiheit: Das Stadtarchiv ist barrierefrei zugänglich

Die Sonderschau wurde im Rahmen des Projekts LastSeen Projekt erarbeitet, einem Kooperationsprojekt unter anderem des Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg an der Freien Universität Berlin und des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. Ziel des Projekts ist die Sammlung, Erforschung und Veröffentlichung von Fotografien der NS-Deportationen in einem digitalen Bildatlas.

Die Ausstellung wird am Freitag, 27. Februar 2026, um 18:00 Uhr im Stadtarchiv Rosenheim eröffnet. Neben Wortbeiträgen der städtischen Verwaltung präsentiert Dr. Maximilian Strnad vom Kulturreferat der Stadt München das Projekt LastSeen in einem Fachvortrag.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtarchiv Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Einbruch in Garten- und Forttechnikgeschäft in Holzkirchen

Einbruch in Garten- und Forttechnikgeschäft in Holzkirchen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind bislang unbekannte Täter in ein Garten- und Forsttechnikgeschäft im Gewerbegebiet Holzkirchen im Landkreis Miesbach eingebrochen. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei zwischen 2.15 Uhr und 3.10 Uhr.

Einer der Täter warf, nach den Angaben der Polizei, einen Stein durch eine Fensterscheibe im Erdgeschoss und öffnete anschließend das Fenster. Im Verkaufsraum entwendeten die Einbrecher mehrere Motorsägen, Freischneider, Trennschleifer, ein Notstromaggregat sowie eine Geldkassette mit rund 200 Euro Bargeld.
Vor Ort konnten zahlreiche Spuren gesichert werden. Zudem liegen Videoaufzeichnungen vor, die nun ausgewertet werden. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Holzkirchen unter Telefon 08024/9074-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls binden Dominik Kolb für ein weiteres Jahr – siebte Saison in Rosenheim

Starbulls binden Dominik Kolb für ein weiteres Jahr – siebte Saison in Rosenheim

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim setzen weiter auf Kontinuität: Dominik Kolb hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Der 29-Jährige geht damit in seine siebte Saison bei den Grün-Weißen.

Kolb gehört seit Jahren zu den festen Größen im Kader. In der laufenden DEL2-Spielzeit zeigte der gelernte Verteidiger erneut konstante Leistungen. Beim Heimspiel gegen die Kassel Huskies wurde er für seinen 250. Einsatz im Starbulls-Trikot geehrt – ein Meilenstein in seiner bisherigen Laufbahn in Rosenheim.

Mit der Vertragsverlängerung erhält Kolb die Möglichkeit, diese Marke in der kommenden Saison weiter auszubauen. In der aktuellen Spielzeit präsentierte er sich als verlässlicher Leistungsträger, der defensiv Stabilität gibt und sich zugleich immer wieder in die Offensive einschaltet.

Wichtiger Bestandteil der Mannschaft

„Dominik ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft – auf und neben dem Eis“, sagt Headcoach Jari Pasanen. „Seine Erfahrung, Vielseitigkeit und seine konstante Performance machen ihn zu einem wertvollen Spieler für uns. Wir freuen uns sehr, dass er weiterhin für die Starbulls aufläuft.“
Mit Kolbs Verlängerung sichern sich die Starbulls einen weiteren Baustein für die kommende Saison und setzen auf sportliche wie personelle Kontinuität.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Peter Lion)

Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Aibling: Schulausschuss besichtigt Rohbau

Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Aibling: Schulausschuss besichtigt Rohbau

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Noch herrscht am Sonderpädagogischen Förderzentrum Bad Aibling, Rupert-Egenberger-Schule (Landkreis Rosenheim), Baustellenbetrieb. Doch schon in wenigen Monaten soll hier die Schulfamilie einziehen. Mitglieder des Ausschusses für Schule und Sport besichtigten gemeinsam mit Landrat Otto Lederer den Rohbau des neuen Schulgebäudes.

Viel Licht, helles Lärchenholz und eine breite Treppe mit Sitzstufen lassen in der künftigen Aula bereits erahnen, wie die Schule nach der Fertigstellung aussehen wird. Schulleiterin Angelika Held zeigte sich besonders begeistert von den vielen baulichen Details, die den Schulalltag in Zukunft erleichtern werden. Dazu zählen die Aula als zentraler Ort für Versammlungen ebenso wie ein großer Balkon, der den Ganztagesbereich erweitert, sowie an die Klassenräume anschließende Gruppenräume. Das soll einerseits das Arbeiten in verschiedenen Räumen ermöglichen, andererseits bleiben die  Schüler weiterhin in der Blickachse der Lehrkräfte. Neben den Besonderheiten des Holzbaus erläuterte Architektin Stefanie Willeke das Konzept eines sogenannten „Low-Tech-Gebäudes“. „Wir haben keine große Lüftungsanlage, sondern dezentrale Geräte, wo diese notwendig sind“, erklärte sie.

Mit dem neuen Gebäude wird die lang ersehnte Zusammenführung der bislang auf zwei Standorte verteilten Förderschule möglich. Der Umzug ins neue Gebäude soll in den Pfingstferien stattfinden. Danach wird das bestehende Gebäude in der Krankenhausstraße umstrukturiert und saniert. Mit dem Abschluss der Arbeiten im Innen- und Außenbereich ist dann Ende des Jahres zu rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Eggstätt: Ein Hochmoor wird wiederbelebt

Eggstätt: Ein Hochmoor wird wiederbelebt

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Wie ein riesiger Schwamm können Hochmoore große Mengen Regenwasser speichern. Werden Moore entwässert, verlieren sie diese Fähigkeit. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pittenhart versetzt das Landratsamt Rosenheim nun 2,55 Hektar Moorfläche östlich von Eschenau in der Gemeinde Eggstätt wieder in einen möglichst naturnahen Zustand.

Um die Fläche früher land- und forstwirtschaftlich nutzen zu können, wurden in der Vergangenheit Entwässerungsgräben angelegt und das Moor trockengelegt. Im Zuge der aktuellen Renaturierungsmaßnahme werden diese Gräben nun unter anderem durch Dämme aus Torf und Fichtenbrettern verschlossen. Ziel ist es, das Regenwasser wieder in der Fläche zu speichern und so einen natürlichen Wasserhaushalt wiederherzustellen. Gleichzeitig trägt dies dazu bei, klimaschädliche Gase, wie Kohlenstoffdioxid im Moor zu binden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich im März 2026 abgeschlossen sein. Der Effekt für den Klimaschutz sei sofort gegeben. Erste positive Entwicklungen sollen dann in den nächsten fünf bis zehn Jahren sichtbar werden. Einen Einblick in diesen Prozess bieten bereits jetzt zahlreiche Moorflächen in der Gemeinde Eggstätt. Hier wurden in den vergangenen 25 Jahren bereits große Teile der Moorfläche renaturiert. Die Renaturierung des Hochmoors östlich von Eschenau und Weitmoos wird von der Europäischen Union kofinanziert.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Registrierungsaktion für Stammzellspender in Rosenheim-Happing

Registrierungsaktion für Stammzellspender in Rosenheim-Happing

Rosenheim – Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Leukämie“ findet am Freitag (27.2.2026) im Bürgerhaus Happing ( Stadt Rosenheim) eine öffentliche Registrierungsaktion für potenzielle Stammzellspender statt.

Von 14 bis 19 Uhr können sich Interessierte im Bürgerhaus Happing (Happinger Straße 83, 83026 Rosenheim) registrieren lassen. Anlass der Veranstaltung ist das Schicksal von Anne, die bereits zum zweiten Mal an Leukämie erkrankt ist. Der Verein weist darauf hin, dass die Suche nach genetisch passenden Stammzellspendern trotz weltweit vernetzter Register oft schwierig ist.
Die Teilnahme an der Aktion ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Zur Registrierung genügt ein Wangenabstrich, der schmerzfrei durchgeführt wird.

Mitmachen können alle gesunden Personen im Alter von 17 bis 45 Jahren. Eine Doppelregistrierung ist nicht erforderlich – wer bereits in einer Spenderdatei erfasst ist, muss sich nicht erneut anmelden.

Für Personen, die am Aktionstag verhindert sind, besteht zudem die Möglichkeit, sich kostenlos ein Registrierungsset nach Hause zu bestellen.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerverein Happing / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit Rückenwind nach Ravensburg – Freiburg kommt am Sonntag ins ROFA-Stadion

Mit Rückenwind nach Ravensburg – Freiburg kommt am Sonntag ins ROFA-Stadion

Rosenheim – Für die Starbulls Rosenheim stehen am drittletzten Hauptrunden-Wochenende zwei richtungsweisende Spiele an: Am Freitag (20.2.2026) geht es zu den Ravensburg Towerstars, am Sonntag (22.2.2026) gastiert der EHC Freiburg in Rosenheim.

Sechs Spieltage sind in der DEL2 bis zum Abschluss der Hauptrunde noch zu absolvieren. Die Starbulls Rosenheim reisen am Freitag (20.2.2026) zum direkten Verfolger nach Ravensburg (20 Uhr, CHG-Arena). Am Sonntag (22.2.2026, 17 Uhr) empfangen die Grün-Weißen die Wölfe des EHC Freiburg im heimischen ROFA-Stadion.

Nach dem 3:2-Overtime-Heimsieg im Nachholspiel gegen die Kassel Huskies ist die Stimmung im Rosenheimer Team bestens. Auch tabellarisch ist die Ausgangslage komfortabel: Rosenheim liegt neun Punkte hinter Kassel auf Rang drei und hat acht Zähler Vorsprung auf den Tabellenvierten, die Ravensburg Towerstars.

Schlüsselduell in Ravensburg

Das direkte Duell am Freitag (20.2.2026) hat klaren „Sechs-Punkte-Spiel“-Charakter. In den bisherigen fünf DEL2-Auswärtsspielen seit dem Wiederaufstieg konnten die Starbulls in Ravensburg noch keinen Punkt holen. Auch in dieser Saison setzte es dort trotz 2:1-Führung eine 2:4-Niederlage.

Besonderes Augenmerk gilt der Ravensburger Paradereihe um Mark Rassel, Erik Karlsson und Robbie Czarnik, die bislang zusammen 155 Scorerpunkte verbuchte. Diese Offensivkräfte weitgehend auszuschalten, dürfte entscheidend sein.

Cheftrainer Jari Pasanen misst der Negativserie in Ravensburg jedoch keine große Bedeutung bei: „Das ist Zufall – genauso wie es Zufall ist, dass wir jetzt dreimal hintereinander gegen Kassel 3:2 nach Verlängerung gewonnen haben. Ravensburg hat eine gute Mannschaft und spielt gutes Hockey. Wir können und wollen auch am Freitag in Ravensburg punkten.“

Personell kann Pasanen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Stürmer Teemu Pulkkinen fehlt, da er zur Geburt seines dritten Kindes in seiner finnischen Heimat weilt.

Freiburg mit Aufwind nach Rosenheim

Am Sonntag (22.2.2026) kommt mit dem EHC Freiburg ein formstarker Gegner nach Rosenheim. Die Breisgauer standen lange Zeit am Tabellenende, haben sich inzwischen aber bis auf zwei Punkte an Pre-Playoff-Platz zehn herangearbeitet.

Unter Headcoach Juraj Faith sorgten zuletzt unter anderem Heimsiege gegen Landshut (2:1) und Kassel (1:0) für Aufsehen. Dabei überzeugte Torwart Fabian Hegmann mit starken Leistungen.

Zusätzlich verstärkten sich die Freiburger mit Christoph Kiefersauer (von den Hannover Scorpions) und Thore Weyrauch (von den Heilbronner Falken). Das Ziel: der Klassenerhalt ohne Playdowns und idealerweise die Teilnahme an den Pre-Playoffs.

Die bisherigen Saisonduelle zwischen Rosenheim und Freiburg waren umkämpft: In Freiburg gewannen die Wölfe 3:2 nach Verlängerung, anschließend setzten sich die Starbulls mit 6:3 zuhause und 3:1 auswärts durch.

Beide Spiele – am Freitag (20.2.2026) in Ravensburg und am Sonntag (22.2.2026) im ROFA-Stadion – werden live auf www.sporteurope.tv
übertragen. Tickets für das Heimspiel sind online sowie ab 15 Uhr an der Stadionkasse erhältlich.
(Quelle: Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Tragischer Arbeitsunfall in Chieming: Golfwagen erdrückt Mitarbeiter

Tödlicher Unfall an unbeschranktem Bahnübergang bei Viehausen

Edling / Landkreis Rosenheim – In der Nacht auf Donnerstag (19.2.2026) ereignete sich gegen 0.30 Uhr am unbeschrankten Bahnübergang bei Viehhausen (Landkreis Rosenheim) ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim war ein 67-jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim mit seinem Pkw auf der Gemeindeverbindungsstraße von Viehhausen in Richtung Edling unterwegs. Zeitgleich näherte sich ein Zug aus Richtung Rosenheim kommend auf der Strecke in Richtung Wasserburg dem Bahnübergang. Der Triebwagen war mit mehreren Fahrgästen besetzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand missachtete der Autofahrer das am Bahnübergang geltende Verkehrszeichen „Andreaskreuz“ sowie das rote Blinklicht. Der Zug erfasste den Pkw frontal. Der 67-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.
Im Zug wurden zwei Fahrgäste durch die eingeleitete Notbremsung leicht verletzt. Der 62-jährige Triebwagenführer erlitt einen Schock. Die Verletzten wurden von den alarmierten Rettungskräften vor Ort ambulant versorgt.
Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Der Sachschaden am Triebwagen wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Neben Rettungsdienst und Polizei waren auch die Feuerwehren aus Wasserburg und Attel im Einsatz. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Rosenheim hat die Polizei die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Der Bahnübergang war bis etwa 5.30 Uhr gesperrt. Größere Störungen im Bahn- oder Straßenverkehr blieben laut Polizei aus.
(Quelle :Pressemitteilung  Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1966

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1966

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr  1966.  Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die König-Otto-Kreuzung in Rosenheim.

Nicht nur der VW-Käfer ist auf dieser alten Aufnahme ein Hingucker, sondern auch das einst beliebte Modehaus Senft.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann-Foto:Hafner /  Bildtext: Karin Wunsam)

Jetzt Nistkästen aufhängen – bald starten auch die Hummeln

Jetzt Nistkästen aufhängen – bald starten auch die Hummeln

Rosenheim –  Die Kreisgruppe Rosenheim des BUND Naturschutz (BN) ruft dazu auf, jetzt im Februar Nistkästen für Vögel aufzuhängen. Auch Hummeln benötigen bald geeignete Lebensräume, um erfolgreich in die neue Saison zu starten.

Der Verlust naturnaher Lebensräume trifft Vögel und Bestäuber im Landkreis Rosenheim immer stärker. Mit Nisthilfen und einem naturnahen Garten können Bürgerinnen und Bürger aktiv zum Artenschutz beitragen. Viele heimische Vogelarten wie Meisen, Kleiber oder Sperlinge beginnen bereits bei milden Temperaturen mit Balz und Reviersuche. Wer Nistkästen frühzeitig anbringt, gibt den Vögeln Zeit, sich an den Standort zu gewöhnen und sie zur Brutsaison zu nutzen.

„Moderne Gebäude und gepflegte Gärten bieten kaum noch natürliche Nistplätze, daher sind Kästen und naturnah gestaltete Gärten eine wichtige Hilfe“, erklärt Rainer Auer von der BN-Kreisgruppe Rosenheim. Blühpflanzen, heimische Sträucher, wilde Ecken und der Verzicht auf Pestizide sorgen zudem dafür, dass die Vögel genügend Nahrung finden.

Auch Hummeln brauchen passende Nistplätze. Die meisten heimischen Arten nisten unterirdisch, zum Beispiel in verlassenen Mäusenestern. Hummelnistkästen ahmen diese natürlichen Nester nach. Manche Hummelköniginnen erwachen bereits ab Ende Februar und gehen auf Futtersuche. Ihren endgültigen Nistplatz wählen sie ab März in der Nähe blühender Pflanzen. Wer ein Hummelhaus an einem schattigen, trockenen Platz mit freier Anflugbahn aufstellt, erleichtert den Tieren den Start in die Saison.

Ende März startet die Hummel-Challenge

„Hummeln bestäuben neben unseren Wildpflanzen auch viele Nutzpflanzen. Ohne sie gäbe es deutlich weniger Obst und Gemüse“, betont Rainer Auer. Geduld ist wichtig: Nicht jedes Hummelhaus wird sofort besiedelt. Die Chancen steigen, wenn der Garten hummelfreundlich gestaltet ist, etwa mit vielen Wildblumen, ungepflegten Ecken und ganz ohne Gifte.

Ab 20. März startet zudem die Hummel-Challenge des BN. Mit der App ObsIdentify können Hummeln bestimmt und gemeldet werden, um wertvolle Daten für ihren Schutz zu sammeln:
Hummel-Challenge
Bauanleitungen und weitere Infos zu Nistkästen und Hummelhäusern: Nistkästen selber bauen
(Quelle: BUND Naturschutz Kreisgruppe Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

75 Jahre Kunstverein Bad Aibling: Podcast mit Benno Kretschmann

75 Jahre Kunstverein Bad Aibling: Podcast mit Benno Kretschmann

Rosenheim  / Landkreis – Zum 75-jährigen Jubiläum des Kunstvereins Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) erzählt Benno Kretschmann im Podcast von Radio Regenbogen, wie er prominente Künstler wie Udo Lindenberg und Armin Müller-Stahl nach Aibling holte.

Kretschmann prägte den Verein über Jahrzehnte als Vorsitzender, baute Kontakte nach Burma auf und hatte verwegene Pläne für den Nachlass von Viktor von Bülow (Loriot). Im Podcast berichtet er von persönlichen Begegnungen, Ausstellungen und Anekdoten aus seinem Vereinsleben.

Der Podcast ist online verfügbar:

Auf der Homepage von Radio Regenbogen: Hier anhören

Bei Spotify: Hier anhören

(Quelle: Artikel: Reinhart Knirsch – Radio Regenbogen / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)