Neuhaus / Landkreis Miesbach – Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Neuhaus am Schliersee dauert länger als geplant. Unerwartete Probleme mit dem Straßenuntergrund und zusätzliche Bauarbeiten verzögern die Fertigstellung. Die Bundesstraße soll spätestens Ende November wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Die Vollsperrung der B 307 in der Ortsdurchfahrt Neuhaus am Schliersee bleibt länger bestehen als ursprünglich vorgesehen. Wie das Staatliche Bauamt Rosenheim mitteilt, können die Arbeiten trotz einer zusätzlichen Baukolonne nicht bis Ende Oktober abgeschlossen werden.
Zusätzliche Arbeiten am Straßenuntergrund
Der Grund für die Verzögerung liegt im Fahrbahnbereich. Nach dem Öffnen der Straße zeigte sich, dass der Straßenaufbau unterschiedlich beschaffen ist. Während stellenweise eine ausreichend starke Frostschutzschicht vorhanden war, fehlte diese an anderen Stellen nahezu vollständig. Die fehlende Schicht musste ergänzt werden.
Zusätzlich wurde in der südwestlichen Straßenhälfte im Bereich der beidseitigen Bebauung ein unerwartet schlechter und nicht tragfähiger Untergrund festgestellt. Dieser muss vollständig ausgetauscht werden. Die zusätzlichen Arbeiten haben den Bauablauf deutlich verzögert.
Asphaltarbeiten im November geplant
Nach Angaben der Baufirma soll in der ersten Novemberwoche der Asphalt auf der Bundesstraße eingebaut werden. Anschließend sind die Asphaltarbeiten an den Geh- und Radwegen sowie weitere Restarbeiten vorgesehen.
Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen und das Wetter mitspielt, kann die B 307 spätestens Ende November wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Umleitung führt über das Leitzachtal
Bis zum Abschluss der Bauarbeiten wird der überörtliche Verkehr großräumig über das Leitzachtal umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist vor Ort ausgeschildert.
Mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt soll auch die Verkehrssicherheit in Neuhaus am Schliersee verbessert werden. Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet um Verständnis für die Verzögerung.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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