Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Bäckerei Buchecker, Rosenheim, 1970

Cafe Buchecker in der Münchener Straße in Rosenheim im Jahr 1970. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

27. August 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Velkolepá autonehoda v Schliersee se stala známou mnoha hráčům online kasin. Podle policie k nehodě došlo kolem 00:40 ráno a podle dosavadních informací zůstali dva cestující bez zranění, přečtěte si také o nových českých online kasinech https://sancenavyhru.website3.me/. Také krátce před hasičskou zbrojnicí v Neuhausu zaparkovali dva hráči online kasina auto a nasedli do Passatu s poznávací značkou Tölzer, což nezůstalo bez povšimnutí pozorných přihlížejících.

Rosenheim – Auf der historischen Aufnahme sehen wir das Café Buchecker in der Münchener Straße in Rosenheim. Große Fenster, parkende Autos am Straßenrand, Passanten im typischen Look der damaligen Zeit – und mittendrin ein Café, das über Jahrzehnte zu den bekannten Treffpunkten der Rosenheimer Innenstadt gehörte.

Wer damals im Café Buchecker im ersten Stock saß, hatte dabei einen besonderen Logenplatz. Durch die großen Fenster ließ sich das Treiben auf der Münchener Straße beobachten. Direkt gegenüber lag der Salingarten. Ein bisschen Kaffeehaus, ein bisschen Stadtbeobachtung – und vermutlich gab es in Rosenheim wenige Orte, an denen man gemütlicher schauen konnte, was draußen gerade so los war.

Vom kleinen Caféstüberl zum beliebten Treffpunkt

Die Geschichte des Hauses reicht allerdings noch deutlich weiter zurück als unser Foto. 1868 erhielt Franz Xaver Buchecker die Genehmigung, an der Münchener Straße 14 eine Bäckerei einzurichten. Damals war die Umgebung noch deutlich weniger großstädtisch geprägt als später.
Als um 1896 der prachtvolle Gillitzerblock entstand, passte das ursprüngliche Buchecker-Gebäude nicht mehr recht zum neuen Umfeld. 1899 wurde es deshalb abgerissen und durch ein vierstöckiges Gebäude ersetzt.

Die Cafékultur zog erst viel später ein. 1956 entstand zunächst ein kleines „Caféstüberl“ im Erdgeschoss. Den großen Auftritt bekam Buchecker dann 1965: Im ersten Stock wurde das Terrassencafé mit seinen markanten großen Fensterflächen eingerichtet. Genau dieses Café sehen wir auf der Aufnahme von 1970.

Über Jahrzehnte war es ein beliebter Treffpunkt für ganz unterschiedliche Generationen. Hier traf man sich zum Kaffee und Ratschen, zur Mittagspause, während einer Freistunde oder zum Klassentreffen. Und natürlich konnte man dabei wunderbar beobachten, was sich auf der Münchener Straße abspielte.

Eine Straße, die heute anders aussieht

Auch außerhalb des Cafés hat das Foto einiges zu erzählen. Die Autos stehen dicht am Straßenrand, Menschen gehen über die Gehwege – und allein bei Kleidung und Fahrzeugen lässt sich erahnen, dass hier inzwischen mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen ist. Die Münchener Straße wirkt auf dem Schwarz-Weiß-Foto zugleich vertraut und fremd. Der Blick auf das Café macht dabei besonders deutlich, wie sehr sich das Rosenheimer Stadtbild verändert hat.

Das Café Buchecker selbst blieb noch viele Jahrzehnte Teil davon. Erst im August 2014 schloss es endgültig seine Türen. Damit endete auch die Geschichte des Backbetriebs Buchecker, der an diesem Standort seit 1868 bestanden hatte.
Heute erinnert vor allem der Blick auf historische Aufnahmen daran, wie selbstverständlich das Café einst zum Rosenheimer Alltag gehörte. Wer damals hinter den großen Fenstern saß, konnte den Trubel auf der Münchener Straße beobachten. Heute beobachten wir aus der Distanz eines alten Fotos die Menschen, Autos und das Café – und bekommen für einen Moment einen Logenplatz im Rosenheim des Jahres 1970.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.