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Bauzug entgleist bei Rangierfahrt: Schaden von mindestens 500.000 Euro

Symbolfoto Bundespolizei

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

15. Juli 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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München – Bei einer Rangierfahrt ist am Dienstagnachmittag (14.7.2026) ein Bauzug im Bereich der Bahnstrecke zwischen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke entgleist. Verletzt wurde dabei niemand. Nach Angaben der Bundespolizei entstand ein Sachschaden von mindestens 500.000 Euro.

Nach den bisherigen Ermittlungen kam es gegen 15.20 Uhr während eines Rangiervorgangs zu einer Fehlhandlung des verantwortlichen Rangierführers. In der Folge entgleiste ein Waggon des Bauzuges im Bereich einer Weiche. Der Zug kam nach kurzer Strecke zum Stehen. Der 32-jährige Rangierführer blieb unverletzt.

Bundespolizei ermittelt

Durch die Entgleisung wurden nach Angaben der Bundespolizei unter anderem Gleise, Bahnschwellen, eine Weiche sowie der betroffene Waggon beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf mindestens 500.000 Euro geschätzt.
Die Bundespolizei hat gegen den 32-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet.

Die Bergung des entgleisten Waggons begann gegen 18.30 Uhr und war gegen 21.30 Uhr abgeschlossen. Während dieser Zeit waren die Strecken in Richtung Landshut gesperrt. Nach Angaben der Bundespolizei kam es dennoch zu keinen Auswirkungen auf den Bahnverkehr, da Ausweichgleise genutzt werden konnten.
Zur Dokumentation des Unfallortes setzte die Bundespolizei auch einen Hubschrauber der Fliegerstaffel Oberschleißheim ein, der Übersichtsaufnahmen anfertigte.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

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