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Bayern: Deutlich mehr Studienanfänger durch größeren Abiturjahrgang

6 Schatten von jungen Menschen laufen von links nach rechts in einer Röhre. Dahinter Blick auf Himmel und Wasser. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

7. Oktober 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bayern – Nach dem Einbruch im vergangenen Jahr geht es bei den Studienanfängern an Bayerns Hochschulen wieder deutlich nach oben: Für das Wintersemester 2026/27 erwarten die Hochschulen 68.392 Studienanfänger. Das sind 19,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders stark fällt der Anstieg an den Universitäten aus.

Nach ersten, teilweise noch auf Schätzungen beruhenden Meldungen der Hochschulen werden im kommenden Wintersemester insgesamt 403.333 Studenten in Bayern erwartet. Damit bleibt die Gesamtzahl nahezu stabil und steigt gegenüber dem Vorjahr lediglich um 0,5 Prozent.

Universitäten verzeichnen deutlichen Anstieg

Den größten Zuwachs gibt es bei den Ersteinschreibungen an den Universitäten. Dort beginnen im Wintersemester voraussichtlich 40.314 Menschen ihr Studium. Das sind 33,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der starke Anstieg hängt vor allem mit der Umstellung von G8 auf G9 zusammen. Nachdem es 2025 wegen der Umstellung einen deutlich kleineren Abiturjahrgang gab, gibt es 2026 einen größeren Jahrgang. Der Effekt zeigt sich nun auch bei den Studienanfängern.

Insgesamt sind an Bayerns Universitäten voraussichtlich 250.448 Studierende eingeschrieben. Das entspricht 62,1 Prozent aller Studenten. Ihre Zahl steigt gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent.

Fachhochschulen entwickeln sich unterschiedlich

An den staatlichen Fachhochschulen werden für das kommende Wintersemester 126.542 Studierende erwartet. Das sind 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Studienanfängern gibt es dagegen nur einen leichten Anstieg um 0,3 Prozent.
Anders sieht es bei den nichtstaatlichen Fachhochschulen aus. Dort sinkt die Zahl der Studenten um 20,2 Prozent auf 17.365. Grund dafür ist vor allem der Wegfall eines bayerischen Hochschulstandorts. Entsprechend geht auch die Zahl der Ersteinschreibungen zurück – um 15,4 Prozent.

Rückgang vom Vorjahr wieder aufgeholt

Der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, wie stark sich die G8/G9-Umstellung auf die Zahlen auswirkt. Im Wintersemester 2025/26 war die Zahl der Studienanfänger im Vergleich zum Vorjahr um 16,9 Prozent zurückgegangen.
Mit 68.392 Studienanfängern liegt Bayern im Wintersemester 2026/27 nun wieder deutlich höher. Das Niveau des Wintersemesters 2024/25 mit 68.872 Studienanfängern wird allerdings noch nicht ganz erreicht.
Die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik sind teilweise noch Schätzungen und können sich daher noch verändern.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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