Bayern – In Bayern leben rund 13,23 Millionen Menschen. Im ersten Halbjahr 2026 ist die Einwohnerzahl des Freistaats um 17.190 Personen zurückgegangen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik konnten die Wanderungsgewinne das Geburtendefizit nicht ausgleichen.
Am 30. Juni 2026 lebten nach vorläufigen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik 13.228.313 Menschen in Bayern. Ende 2025 waren es noch 13.245.503. Damit ist die Bevölkerung innerhalb von sechs Monaten um 17.190 Personen gesunken.
Der Rückgang fällt deutlich stärker aus als im ersten Halbjahr 2025. Damals ging die Einwohnerzahl Bayerns um 2.706 Personen zurück.
Deutlich mehr Sterbefälle als Geburten
Von Januar bis Juni 2026 wurden in Bayern 53.336 Kinder lebend geboren. Die Zahl liegt damit nur etwas unter dem Wert des Vorjahres: Im ersten Halbjahr 2025 waren es 53.953 Geburten.
Gleichzeitig starben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 72.746 Menschen. Damit gab es 19.410 mehr Sterbefälle als Geburten. Das Geburtendefizit fiel damit etwas geringer aus als im ersten Halbjahr 2025. Damals lag es bei 20.559.
Noch weniger Geburten in den ersten sechs Monaten eines Jahres wurden nach Angaben des Landesamts zuletzt 2013 registriert. Damals kamen 52.691 Kinder zur Welt.
Wanderungsgewinn reicht nicht zum Ausgleich
Bayern verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Wanderungsgewinn von 4.548 Personen. Davon entfielen 1.897 auf Zuzüge aus anderen Bundesländern und 2.651 auf den Wanderungssaldo mit dem Ausland.
Auch diese Werte liegen deutlich unter denen des Vorjahres. Im ersten Halbjahr 2025 hatte Bayern einen Wanderungsgewinn von 2.377 Personen gegenüber anderen Bundesländern und von 15.758 Personen gegenüber dem Ausland.
Der Wanderungsgewinn konnte das Geburtendefizit damit nicht ausgleichen. Die bayerische Bevölkerung nahm zwischen dem 31. Dezember 2025 und dem 30. Juni 2026 insgesamt um 17.190 Personen ab.
Die Differenz zwischen den einzelnen Werten und der Gesamtveränderung beträgt rund 2.300 Personen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik geht sie auf sogenannte „sonstige Veränderungen“ zurück. Dazu gehören beispielsweise Korrekturbuchungen und Nachmeldungen der Kommunen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitagsbild: Symbolfoto re)


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