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Bergahorn wird per Hubschrauber in Schlossinnenhof von Hohenaschau geflogen

Mit dem Hubschrauber wurde der Bergahorn angeliefert. Foto: H. Reiter & S. Iser

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. Juli 2026

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Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein Baum, der nicht getragen, sondern geflogen wird: Auf Schloss Hohenaschau ist ein Bergahorn per Hubschrauber in den Innenhof gebracht worden. Die außergewöhnliche Pflanzaktion sorgte jüngst für einen seltenen Anblick über dem historischen Schloss und markiert zugleich einen sichtbaren Schritt in den laufenden Sanierungsarbeiten im Innenhof.

Auf Schloss Hohenaschau gehen die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Innenhof weiter sichtbar voran. Der historische Bereich erhält Schritt für Schritt einen neuen Charakter, das Ende der Arbeiten ist inzwischen absehbar. Ziel ist es, dem Innenhof wieder einen stimmigen, auf das Schloss abgestimmten Gesamteindruck zu geben.
Der Bergahorn stammt von der Firma Gartenbau Schwegler aus Bruckmühl. Vor Ort wurde der Baum von Gartenbaumeister Tobias Schwegler für den Transport vorbereitet. Anschließend hob ihn ein Hubschrauber der Firma Kitz-Air präzise in den Innenhof. Der Baum hat einen Stammumfang von 25 Zentimetern.

Mit der Pflanzung wird auch an historische Gestaltungen angeknüpft: Archivaufnahmen zeigen, dass bereits um die Zeit des Ersten Weltkriegs Zierbäume den Innenhof des Schlosses schmückten. Der neue Bergahorn soll diese Tradition fortführen und künftig sowohl das historische Ambiente ergänzen als auch an warmen Tagen Schatten spenden.

Präziser Einsatz im Innenhof

Der Hubschraubereinsatz ermöglichte die punktgenaue Platzierung des Baumes im Innenhof und war damit ein notwendiger Schritt im Ablauf der Pflanzung unter den gegebenen baulichen Bedingungen.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Foto: Copyright H. Reiter & S. Iser)

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