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Bergwaldbrand bei Oberwössen: Lage am Freitagmorgen stabil

Löscheinsatz per Hubschrauber beim Oberwössener Bergwaldbrand. Foto: Copyright Wolfgang Gasser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

31. Juli 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Oberwössen / Landkreis Traunstein – Beim Bergwaldbrand in Oberwössen  (Landkreis Traunstein) im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand hat sich die Lage in der Nacht zum Freitag (31.7.2026) vorsichtig positiv entwickelt. Nach Angaben des Landratsamts Traunstein wurde keine nennenswerte Ausbreitung des Feuers festgestellt. Der Katastrophenfall besteht jedoch weiterhin.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit waren die Einsatzkräfte am Donnerstag intensiv aus der Luft und am Boden im Einsatz. Mit Beginn der Nacht wurde der Flugbetrieb planmäßig eingestellt und die Zahl der Feuerwehrkräfte im Brandgebiet reduziert. In der Nacht wurden vereinzelt kleinere Glut- und Brandstellen entdeckt. Diese konnten nach Angaben der Einsatzleitung schnell gelöscht werden. Ein größeres Wiederaufflammen des Feuers blieb aus.

Hier geht es zum Erstartikel mit Fotos: 
Rund 300 Einsatzkräfte im Einsatz

Die Löscharbeiten sind am Freitagmorgen planmäßig wieder angelaufen. Im Laufe des Tages werden rund 300 Einsatzkräfte im Einsatz sein. Seit den frühen Morgenstunden unterstützen drei Hubschrauber aus Österreich sowie zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei die Brandbekämpfung aus der Luft. Im Laufe des Vormittags soll ein weiterer Polizeihubschrauber hinzukommen.
Parallel dazu werden die Nachlöscharbeiten am Boden ausgeweitet. Bereits am Donnerstag konnten erste Bodentrupps mit handgeführten Strahlrohren und spezieller Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung in das steile Gelände vordringen. Unterstützt werden sie von alpinen Bergführern der Bergwacht Bayern sowie der Alpinen Einsatzgruppe der Bayerischen Polizei, die die Einsatzkräfte in dem schwierigen Gelände absichern. „Die Entwicklung während der Nacht ist erfreulich. Die Lage bleibt dennoch anspruchsvoll“, erklärt der Örtliche Einsatzleiter, Kreisbrandrat Christof Grundner. „Unser Ziel ist es, die Situation heute weiter zu stabilisieren und die verbliebenen Glutnester konsequent abzulöschen.“

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Nach aktuellem Stand besteht weiterhin keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Rauchentwicklung wird laufend beobachtet. Die Gefahreninformation über das Modulare Warnsystem (MoWaS) wurde auf den Bereich des Achentals begrenzt und wird abhängig von Wetterlage und Rauchausbreitung regelmäßig überprüft.
Lokal kann es weiterhin zu Geruchsbelästigungen durch Brandrauch kommen. Eine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.

Die Bundesstraße B305 bleibt bis auf Weiteres für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Außerdem gelten die Betretungs- und Befahrungsverbote für den Bereich der Lackenbergwand sowie rund um den Wössener See weiterhin. Die Einsatzleitung bittet die Bevölkerung, den Bereich weiträumig zu meiden und die Zufahrtswege für die Rettungskräfte freizuhalten.

Am Donnerstagabend verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann bei den anspruchsvollen Löscharbeiten im steilen Gelände leicht am Sprunggelenk. Eine Behandlung durch den Rettungsdienst war nicht erforderlich.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Wolfgang Gasser- Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

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