Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Betrunkene in der Silvesternacht

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

2. Januar 2022

Lesezeit: 2 Minute(n)

Rosenheim – Einige haben in der Silvesternacht wieder zu tief in die Gläser geschaut und damit auch die Polizei beschäftigt, wie aus den aktuellen Polizeimeldungen hervorgeht:

Vorfall Nummer Eins ereignete sich am 1. Januar nach Mitternacht: die Rosenheimer Polizei fand einen schlafenden Mann in der Prinzregentenstraße. Der 28-jährige Rosenheimer reagierte, nach den Angaben der Polizei, nicht auf Weckversuche – weder von Seiten der Polizei noch von den dazugerufenen Rettungskräften. Erst als man den Mann auf eine Trage verlegt werden sollte, regten sich seine Lebensgeister wieder und er erwachte aus seinem Tiefschlaf. Der Rosenheimer wurde zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Rund 2,50 Promille hatte er im Blut.

Neujahrsnacht endet in
Ausnüchterungszelle

Kurze Zeit später schilderte ein 53-jähriger Rosenheimer Beamten in der Bahnhofstraße, dass er von Unbekannten angegriffen worden sei. Eine nähere Befragung war schwierig, denn der Mann hatte über zwei Promille. Nach und nach erschienen seine Angaben nicht mehr recht glaubwürdig. Schließlich drohte er, dass er die Unbekannten mit einem Messer abstechen wolle, sollten sie zurückkehren. Passanten schrie er in seinem alkoholisierten Zustand, nach den Angaben der Polizei, ebenfalls fortwährend an. So „durfte“ der Rosenheimer seinen Rausch schließlich in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei ausschlafen.

In Stephanskirchen wurden Rettungskräfte zu einer gestürzten Radfahrerin gerufen. Die 16-jährige verletzte sich den Angaben der Polizei zufolge leicht an den Händen. Eine medizinische Versorgung war weiter nicht mehr erforderlich. Ein möglicher Grund für den Sturz könnte auch ihre 1,60 Promille sein – die ein freiwilliger Test ergab. Wegen Trunkenheit im Verkehr wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Betrunken und
ohne Führerschein

In der Innsbrucker Straße in Rosenheim kontrollierten Beamte der Rosenheimer Polizei in den frühen Morgenstunden des Neujahrstags einen 55-jährigen Autofahrer. Im Rahmen der Kontrolle nahmen die Beamten Alkoholgeruch wahr. Ein freiwilliger Test ergab, nach Angaben der Polizei, 1,60 Promille. Als Beamte den Führerschein sicherstellen wollte, stellte sich heraus, dass der Rosenheimer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Gegen den 55-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim ( Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

0 Kommentare