Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Malerei, Fotografie, Keramik, Skulpturen und Objekte: Bei der Jahresausstellung der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg gibt es in diesem Jahr gleich zwei Orte zu entdecken. Vom 26. September bis 4. Oktober zeigen die Mitglieder ihre Arbeiten in der Wendelsteinhalle und in der KUNSTschmiede.
Wer beide Ausstellungen besucht, bekommt dabei unterschiedliche Einblicke in das künstlerische Schaffen der Kolonie. In der Wendelsteinhalle liegt der Schwerpunkt auf klassischen Bereichen der bildenden Kunst. Zu sehen sind unter anderem Gemälde und Zeichnungen sowie plastische und keramische Arbeiten.
Die Fotografie bekommt dagegen ihren eigenen Raum. In der KUNSTschmiede in der Schloßstraße zeigen die Fotokünstler der NKB ihre aktuellen Arbeiten. Dazu kommen weitere künstlerische Arbeiten und Objekte.
Zwei Ausstellungen, ein Termin
Los geht es mit einer gemeinsamen Eröffnung am Freitag, 25. September. Die Vernissage beginnt um 18 Uhr in der Wendelsteinhalle. Musikalisch begleitet wird der Abend von der „Schifferl-Jam-Kombo“.
Ab dem folgenden Tag können Besucher beide Ausstellungen täglich von 14 bis 18 Uhr besuchen. Der Eintritt ist frei.
Jahresausstellung der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg
Vernissage: Freitag, 25. September, 18 Uhr, Wendelsteinhalle
Ausstellung: 26. September bis 4. Oktober 2026
Öffnungszeiten: täglich von 14 bis 18 Uhr
Wendelsteinhalle: Schloßstraße 2A, Brannenburg
KUNSTschmiede: Schloßstraße 1, Brannenburg
Eintritt: frei
Fotografie mit Blick zurück und nach vorn
Zusätzlich zur Ausstellung gibt es in der KUNSTschmiede einen Abend, der sich ganz der Geschichte und Entwicklung der Fotografie widmet. Die vhs Brannenburg veranstaltet dort am Mittwoch, 30. September, den Vortrag „200 Jahre Fotografie“. Im Anschluss ist eine Sonderführung durch die Ausstellung der NKB-Fotografen vorgesehen.
Der Termin beginnt um 19 Uhr. Die Teilnahme kostet 8 Euro, eine Anmeldung bei der vhs Brannenburg ist erforderlich.
Eine Künstlertradition mit neuem Kapitel
Dass Brannenburg als Ausstellungsort für Kunst eine lange Geschichte hat, ist kein Zufall. Schon im 19. Jahrhundert kamen Maler aus München ins Inntal. Die Landschaft am Wendelstein wurde zum Motiv und der Ort zu einem Treffpunkt für Künstler.
An diese Tradition knüpft die Neue Künstlerkolonie Brannenburg heute an. Der Verein wurde 1999 gegründet und vereint nach eigenen Angaben rund 120 Kunstschaffende. Das Spektrum reicht von Malerei und Zeichnung über Bildhauerei und Keramik bis zur Fotografie und Objektkunst.
Die Jahresausstellung bietet damit nicht nur einen Überblick über die aktuellen Arbeiten der Mitglieder, sondern zeigt auch, wie vielfältig sich die künstlerische Auseinandersetzung in Brannenburg heute gestaltet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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