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Bridge 15 wird teurer als geplant – Stadtrat stimmt Projekterweiterung zu

Geplante Rosenheimer Freizeitanlage "Bridge 15" unter der Brücke der Westtangente. Aktuell parken dort noch Autos. Foto: Fotomontage: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Die neue Actionsportanlage „Bridge 15“ im Bereich des Aicherparks wird teurer als ursprünglich geplant. Der Rosenheimer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung eine entsprechende Projekterweiterung beschlossen. Lediglich eine Gegenstimme kam aus den Reihen der CSU.

Der Bau der Anlage unter der Westtangentenbrücke der B15 hatte Anfang Februar 2026 mit dem offiziellen Spatenstich begonnen. Auf rund 1.600 Quadratmetern entsteht dort ein multifunktionales Sportareal für Skaten, Fußball, Streetball, Klettern und Fitness, das kostenlos genutzt werden kann.

Kosten steigen im laufenden Projekt

Während im Sommer 2025 noch von Gesamtkosten in Höhe von rund 850.000 Euro ausgegangen wurde, liegt die aktuelle Schätzung der Stadt nun bei rund 1,1 Millionen Euro. Die Verwaltung führt die Kostensteigerung auf höhere Baupreise, veränderte Angebote nach Ausschreibungen sowie zusätzliche Anforderungen bei einzelnen Bauleistungen zurück. Auch der zeitliche Abstand zwischen Planung und Vergabe spiele eine Rolle.

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Das Projekt ist in mehrere sogenannte „Lose“ aufgeteilt. Damit sind getrennt ausgeschriebene Bauabschnitte gemeint, etwa für Sportflächen, Toilettenanlage oder Skaterbereich.

Deutlich wird die Entwicklung vor allem beim Sportplatzbau. Dieser war ursprünglich mit rund 278.000 Euro netto kalkuliert, liegt nach der Vergabe aber bei rund 377.500 Euro netto. Gründe sind unter anderem aufwendigere technische Anforderungen an die Spielfeldumrandung, ein komplexeres Farbkonzept sowie zusätzliche Arbeiten im Untergrund und bei den Einfassungen.

Auch die Toilettenanlage liegt leicht über der ursprünglichen Planung. Die Skateranlage ist noch nicht vergeben, hier sind laut Stadtverwaltung weitere Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen. Andere Bereiche wie Zaunarbeiten oder Boulderwand bewegen sich im Rahmen der Kalkulation.

Finanzierung und Zeitplan

Finanziert wird das Projekt überwiegend über Spenden und Sponsoring. Aktuell liegen Zusagen in Höhe von rund 602.000 Euro vor. Zusätzlich fließen 100.000 Euro aus einem Nachlass zugunsten der Stadt ein. Trotz dieser Mittel bleibt ein Finanzierungsanteil offen, der durch städtische Mittel und weitere Einnahmen gedeckt werden soll.

Insgesamt rechnet die Stadt derzeit mit einem Projektvolumen von rund 1,1 Millionen Euro. Die Verwaltung weist zudem darauf hin, dass während der Bauphase weitere Preissteigerungen nicht ausgeschlossen werden können.

Die Fertigstellung der Anlage ist weiterhin für das Jahr 2026 vorgesehen. Um diesen Zeitplan zu halten, sollen in Kürze weitere Bauaufträge vergeben werden. Dabei gilt vor allem der Preis als entscheidendes Vergabekriterium.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Stadt Rosenheim die Anlage betreiben und unterhalten. Dafür werden jährliche Kosten von rund 10.000 Euro für Reinigung, Strom und Wasser erwartet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

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