„Aus gesundheitlichen Gründen haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, den Håvn nach unserem Betriebsurlaub nicht mehr selbst zu öffnen und ihn in andere Hände zu geben“, schreiben die Betreiber. Näher möchten sie auf die gesundheitlichen Gründe nicht eingehen und bitten darum, dies zu respektieren. Auch auf der Internetseite des Cafés haben sie sich bereits von ihren Gästen verabschiedet.
Schon Pläne für die Nachfolge
Endgültig vorbei soll die Geschichte an diesem Ort aber nicht sein. Auf dem Schild hinter der Eingangstür heißt es: „Das soll nicht das Ende dieses besonderen Ortes sein. Es gibt bereits konkrete Pläne für eine Nachfolge und wir sind sehr zuversichtlich, dass hier schon bald wieder Leben einkehren wird.“
Wann und wie genau es weitergeht, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Bis auf Weiteres bleibt das Café geschlossen.
Nicht einmal ein Jahr Håvn
Lange bestand das Café Håvn nicht. Erst am 17. Januar 2026 hatten Mona Hofmeister und Tom Waldhäusl das Lokal übernommen und unter dem neuen Namen eröffnet. Aus der bisherigen Weinbar wurde ein Tagescafé mit skandinavischer Anmutung. Auf der Karte standen unter anderem Kaffeespezialitäten, Pancakes, Bowls, hausgemachte Aufstriche und Kuchen.
Zuvor war das Lokal als „Brodkas Færber“ bekannt. Georgia und Eric Brodka führten dort eine Weinbar, bevor sie in den Rosenheimer Lokschuppen wechselten und dort das Restaurant LOK 1858 übernahmen.
Damit ist der Håvn nur das jüngste Kapitel in der wechselvollen Geschichte des Lokals in der Färberstraße 4.
Vom Aran zur Weinbar
Viele Rosenheimer kennen das Haus noch aus der Zeit des Aran. Nach dessen Auszug folgte Ende 2017 das erste Café-Konzept unter dem Namen „Das Faerber“. Doch schon im Juli 2018 war wieder Schluss. Danach stand das Lokal längere Zeit leer.
Im Oktober 2019 startete „Das Faerber“ erneut – diesmal mit stärkerem Schwerpunkt auf Wein und Vinothek. Später wurde daraus „Brodkas Færber“. 2026 folgte mit dem Håvn schließlich wieder ein ganz anderes Konzept.
Nun steht die Tür erneut geschlossen. Was danach kommt, ist noch offen. Fest steht nach der aktuellen Mitteilung der Betreiber aber: Für die Färberstraße 4 soll es weitergehen. Nur der Zeitpunkt und mit welchem Konzept, steht aktuell noch nicht fest.
(Quelle. Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)



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