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Cannabis im Blumenstrauß – Bundespolizei stoppt Bus an der Grenze

Ein Blumenstrauß als Tarnung für Cannabis-Schmuggel. Foto: Bundespolizei

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

8. Juni 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Schwarzbach / Landkreis Bad Reichenhall – Ein scheinbar harmloser Blumenstrauß im Gepäck eines Bus-Fahrgasts hat an der Grenze bei Schwarzbach (Landkreis Bad Reichenhall)  für einen unerwarteten Fund gesorgt.

Am Samstagnachmittag (6.6.2026) hat die Bundespolizei an der B21 im Bereich Schwarzbach einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen kontrolliert, der mit einem Reisebus aus Österreich nach Deutschland einreisen wollte.
Bei der Kontrolle konnte sich der Mann lediglich mit einem Foto seines österreichischen Konventionspasses ausweisen. Zudem stellten die Beamten fest, dass das vorgezeigte Busticket nicht auf seinen Namen ausgestellt war. Ein gültiges Ticket konnte er nicht vorlegen.

Versteck im Sitzbereich

Bei der anschließenden Durchsuchung des Sitzbereichs entdeckten die Einsatzkräfte eine Papiertüte mit einem künstlichen Blumenstrauß. Was zunächst unauffällig wirkte, entpuppte sich als Versteck: Unter dem Blumenarrangement fanden die Beamten knapp 300 Gramm Cannabis.
Nach Angaben der Bundespolizei wird gegen den 20-Jährigen nun wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise, des Betrugs sowie eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Österreich zurückgewiesen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

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