Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Wie Zement hergestellt wird und welche Rolle Energie und alternative Brennstoffe dabei spielen, erfuhren Beschäftigte der Caritas Wendelstein Werkstätten bei einem Besuch im Zementwerk Rohrdorf. Anlass war eine Spende des Unternehmens über 5.000 Euro im August.
An zwei Vormittagen nahmen jeweils 25 Teilnehmer an Führungen durch das Werk teil. Nach einer Sicherheitseinweisung ging es über das Werksgelände. Die Besucher erhielten Einblicke in die einzelnen Schritte der Zementherstellung – von der Gewinnung und Zerkleinerung der Rohstoffe bis zum Brennen im Drehrohrofen und der Verarbeitung zu verschiedenen Zementsorten.
Auch der Energieverbrauch und die Ressourcenschonung waren laut Pressemitteilung des Caritasverband München und FriesingThemen. Die Teilnehmer erfuhren, dass im Werk unter anderem Klärschlamm, Kunststoffreste und zerkleinerte Altreifen als alternative Brennstoffe eingesetzt werden. Außerdem nutzt ein werkseigenes Kraftwerk die bei der Produktion entstehende Wärme zur Stromerzeugung.
Bei einer gemeinsamen Brotzeit konnten sich die Besucher über ihre Eindrücke austauschen. Zum Abschluss luden die Caritas Wendelstein Werkstätten die Mitarbeiter des Zementwerks zu einem Gegenbesuch in Raubling ein. Dort sollen sie die industrielle Wäscherei und die Schreinerei kennenlernen. Auch mögliche Kooperationen, etwa bei Außenarbeitsplätzen, wurden als Perspektive angesprochen.
(Quelle: Pressemitteilung Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V. / Beitragsbild: Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V.)


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