Rosenheim – Ein E-Bike-Fahrer fiel der Polizei in Rosenheim auf – weil er kaum in die Pedale trat. Der Verdacht der Beamten bestätigte sich bei der Kontrolle.
Beamte der Polizei beobachten am Freitag (20.3.2026) gegen 14.30 Uhr in der Münchener Straße einen E-Bike-Fahrer über eine längere Strecke.. Dabei trat der Mann so gut wie nie in die Pedale.
Die Vermutung der Beamten lag deshalb nahe, dass das Gefährt überwiegend durch maschinelle und nicht menschliche Beinkraft angetrieben wird. Bei der anschließenden Kontrolle bestätigte sich dieser Verdacht.
Geschwindigkeit bis 90 km / h möglich
Das E-Bike war mit einem sogenannten „Gasgriff“ ausgestattet und technisch so verändert, dass es überwiegend mechanisch angetrieben wird. Erste Recherchen ergaben laut Polizei, dass eine Höchstgeschwindigkeit von über 90 km/h im Bereich des Möglichen liegen könne. Wie hoch die tatsächlich erzielte Geschwindigkeit ist, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.
Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 37-Jährigen aus Riedering. Für ein derart verändertes Fahrzeug ist mindestens die Führerscheinklasse A1 sowie eine Kfz-Versicherung erforderlich. Der Mann besitzt jedoch keinen Führerschein, zudem war das Fahrzeug nicht versichert.
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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