Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Bei Schwerpunktkontrollen von E-Scootern hat die Polizeiinspektion Brannenburg am 21. und 22. September mehrere Verstöße festgestellt. Unter anderem waren zwei Fahrer mit dem Handy am Ohr unterwegs, bei einem Scooter fehlte der Versicherungsschutz. Auch bei der technischen Ausstattung der Fahrzeuge gab es Probleme.
Die Polizei kontrollierte in ihrem Zuständigkeitsbereich, ob die E-Scooter vorschriftsmäßig ausgestattet waren und sich die Fahrer an die Verkehrsregeln hielten. Dabei fiel unter anderem auf, dass bei zwei Scootern die vorgeschriebene zweite Bremse fehlte. Bei einem weiteren Fahrzeug funktionierte die Beleuchtung nicht.
Auch das Verhalten der Fahrer im Straßenverkehr war Teil der Kontrollen. Zwei Nutzer telefonierten während der Fahrt mit dem Handy. In einem Fall wurde eine weitere Person auf dem E-Scooter mitgenommen. Bei einem anderen Fahrzeug transportierte der Fahrer unzulässige und nicht gesicherte Ladung.
Mit abgelaufenem Versicherungsschutz unterwegs
Besonders schwerwiegend war der Fall eines E-Scooter-Fahrers, der mit abgelaufenem Versicherungsschutz unterwegs war. Dabei handelt es sich um eine Straftat.
Die Polizei weist darauf hin, dass E-Scooter nur mit gültigem Versicherungsschutz und in technisch einwandfreiem Zustand im Straßenverkehr genutzt werden dürfen. Dazu gehören unter anderem funktionierende Bremsen und Beleuchtung. Auch die geltenden Verkehrsregeln müssen eingehalten werden.
Mit den Schwerpunktkontrollen möchte die Polizei Gefahren frühzeitig erkennen und Nutzer für einen sicheren Umgang mit E-Scootern sensibilisieren. Verstöße können Bußgelder oder weitere rechtliche Folgen nach sich ziehen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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