München – Zwei Unbekannte haben am späten Mittwochabend (12. August) in München zwei E-Scooter von einer Fußgängerbrücke in die Gleise geworfen. Eine herannahende S-Bahn erfasste einen der Roller und schleifte ihn einige Meter mit. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung.
Gegen 23.55 Uhr informierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München die Bundespolizei über den Vorfall. Ein Zeuge hatte von seiner Wohnung aus beobachtet, wie zwei Personen die E-Scooter von einer Fußgängerbrücke zwischen den S-Bahnhaltepunkten Heimeranplatz und Harras in den Gleisbereich warfen. Anschließend flüchteten die beiden Unbekannten in unbekannte Richtung.
Eine kurz darauf herannahende S-Bahn erfasste einen der E-Scooter. Der Roller wurde dabei vollständig zerstört. Der zweite E-Scooter blieb neben den Gleisen liegen und wurde durch den Sturz erheblich beschädigt. Die S-Bahn selbst blieb unbeschädigt.
Die Bundespolizei leitete eine Nahbereichsfahndung ein, die jedoch ohne Erfolg blieb. Anschließend bargen die Einsatzkräfte die beiden E-Scooter aus dem Gleisbereich.
Für die Bergung musste die Bahnstrecke etwa 15 Minuten gesperrt werden. Dadurch kam es zu geringfügigen Auswirkungen auf den Bahnbetrieb.
Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die bislang unbekannten Täter wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und der Sachbeschädigung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)


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