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Einzigartig in den Alpen: der Alpensalamander im Landkreis Rosenheim

Der Alpensalamander - Lurch des JAhres 2026. Foto: Copyright Kwet/DGHT

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

22. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Landkreis Rosenheim – Er ist selten zu sehen, lebt verborgen und hat eine außergewöhnliche Lebensweise: der Alpensalamander. Jetzt nach den Eisheiligen und bei warm-feuchter Witterung steigen die Chancen, dem unscheinbaren Tier in den Bergen zu begegnen. Die Gebietsbetreuung Rosenheimer Alpen bittet deshalb Wanderer um Mithilfe bei der Erfassung von Sichtungen.

Wer einen Alpensalamander entdeckt, kann Beobachtungen mit Foto und Standort per E-Mail an gebietsbetreuung.alpen@lra-rosenheim.de melden.

Der Alpensalamander ist ein echter Spezialist der Alpen. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Rhonetal in der Schweiz bis zu den Julischen Alpen. In Deutschland kommt er nur in Südbayern sowie im äußersten Südosten Baden-Württembergs vor.

Leben im Verborgenen

Er lebt in feuchten, kühlen Bergmischwäldern, ist aber auch oberhalb der Baumgrenze in alpinen Grasflächen und zwischen Felsen zu finden. Wichtig sind für ihn vor allem feuchte Böden und versteckte Felsspalten, in denen er Schutz findet. Sein Aktionsradius ist dabei äußerst gering – oft bewegt er sich nur auf wenigen Quadratmetern und gilt als ausgesprochen ortstreu.

Besonders bemerkenswert ist seine Fortpflanzung: Der Alpensalamander ist der einzige heimische Amphib, der keine Eier im Wasser ablegt. Stattdessen bringt er seine Jungtiere voll entwickelt zur Welt. Die Tragzeit kann dabei zwei bis vier Jahre betragen – ein außergewöhnlicher Wert im Tierreich. Die Jungtiere sind bei der Geburt bereits vier bis fünf Zentimeter groß und werden ab Juni selbstständig. Die Geschlechtsreife erreichen die Weibchen erst nach etwa fünf Jahren, bei einer Lebenserwartung von rund 15 Jahren.

Gefährdungen und Schutz

Als nachtaktiver Jäger ernährt sich der Alpensalamander von Insekten, Würmern, Spinnen und anderen kleinen Wirbellosen. Zwar verfügt er über Giftdrüsen, dennoch hat er natürliche Feinde wie Greifvögel oder auch Kreuzottern.
Deutlich größer sind jedoch die Gefahren durch den Menschen: Der Verlust und die Zerschneidung von Lebensräumen durch Forstwege und intensive Bewirtschaftung setzen ihm ebenso zu wie Verkehr und Freizeitnutzung. Auch der eingeschleppte Hautpilz Bsal (Salamanderpest) gilt als potenzielle Bedrohung für die Art.

„Die Populationsdichte ist aktuell noch gut, doch angesichts der geringen Reproduktionsrate und der Gefährdungen kann sich das schnell ändern. Wer dem ‚Regenmandl‘ nach Regenfällen begegnet, sollte respektvollen Abstand halten“, sagt Katharina Amelung, Gebietsbetreuerin in den Rosenheimer Alpen.
Um auf die Sensibilität alpiner Lebensräume aufmerksam zu machen, hat die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) den Alpensalamander (Salamandra atra) zum „Lurch des Jahres 2026“ gewählt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Kwet/ /DGHT)

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