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Ergebnisse der Bornavirus-Studien liegen vor

Feldspitzmaus

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

29. November 2022

Lesezeit: < 1 Minute(n)

Maitenbeth / Landkreis Mühldorf – Die Erwachsenen von Maitenbeth wurden Mitte Juli diesen Jahres zur Blutentnahme für eine Studie gebeten. Grund war das Borna-Virus. Insgesamt drei Erkrankungen dieser seltenen, aber lebensbedrohlichen Erkrankung sind im Landkreis Mühldorf aufgetreten – davon zwei in Maitenbeth (wir berichteten). Am heutigen Dienstag wurden die Ergebnisse der Studie veröffentlicht.

Initiiert wurde die Studie vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und dem Gesundheitsamt Mühldorf am Inn. Insgesamt nahmen 679 Bürger von Maitenbeth teil. Das entspricht – gemessen an der volljährigen Bevölkerung Maitenbeths –
einer Teilnahmequote von 41 Prozent. 

Bei den untersuchten Bürgerinnen und Bürgern gibt es, laut Pressemitteilung des Landratsamtes Mühldorf, keine Hinweise auf durchgemachte Infektionen mit dem Borna Disease Virus 1 (BoDV-1). Damit bleibe die Erkrankung weiterhin sehr selten.

LGL ruft erneut zur Vorsicht
beim Umgang mit Feldspitzmäusen auf

Dagegen wurde – wie vom Gesundheitsamt Mühldorf und dem LGL erwartet – das Virus bei Feldspitzmäusen nachgewiesen. Das LGL ruft deshalb erneut zur Vorsicht im Umgang mit diesen Tieren und deren Ausscheidungen auf.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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