Trostberg / Landkreis Rosenheim – 23 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Lindach, Oberfeldkirchen und Trostberg haben an einem dreitägigen Ausbildungswochenende ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe und medizinischen Notfallversorgung erweitert. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Übungen und realistische Einsatzszenarien.
Von Freitag bis Sonntag trainierten die Feuerwehrkräfte in den Räumen der Feuerwehr Trostberg verschiedene Maßnahmen der Ersten Hilfe und medizinischen Versorgung. Zum Auftakt wurden grundlegende Inhalte wie stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Verhalten in Notfallsituationen aufgefrischt.
An den folgenden Tagen stand die erweiterte Erste Hilfe mit Geräten der Feuerwehr im Mittelpunkt. Geübt wurden unter anderem die Rettung aus Fahrzeugen, der Umgang mit Spineboard, Rettungsboa und Schleifkorbtrage sowie die Versorgung von Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen.
Auch die Reanimation mit Defibrillator und Beatmungsbeutel wurde intensiv trainiert. Moderne Übungspuppen ermöglichten dabei eine direkte Auswertung der Maßnahmen.
Realistische Einsatzübungen
Den Abschluss bildeten mehrere größere Einsatzszenarien. Simuliert wurden unter anderem ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten sowie ein Brand in einem verrauchten Partyraum. Dabei mussten zahlreiche Verletzte versorgt und mehrere Reanimationen durchgeführt werden.
Für realistische Bedingungen sorgten geschminkte Verletztendarsteller und zahlreiche Helfer. Insgesamt waren rund 50 Personen an dem Ausbildungswochenende beteiligt.
Auch Trostbergs Bürgermeister Dominic Geiger verfolgte die Übungen und lobte das Engagement der Ehrenamtlichen. „Euer hohes Engagement sowie eure große Motivation sind wirklich bemerkenswert“, betonte er.
Am Ende zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. „Wenn wir vor dem Rettungsdienst eintreffen, sind wir nun in der Lage, professioneller und zielgerichteter Erste Hilfe zu leisten“, erklärte Trostbergs Kommandant Hans-Peter Heimbach.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Trostberg)


0 Kommentare