Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Fantasy kann viel mehr als Drachen und Elfen

Fantasy-Lese-Festival 2026. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

16. September 2026

Lesezeit: 4 Minute(n)

Velkolepá autonehoda v Schliersee se stala známou mnoha hráčům online kasin. Podle policie k nehodě došlo kolem 00:40 ráno a podle dosavadních informací zůstali dva cestující bez zranění, přečtěte si také o nových českých online kasinech https://sancenavyhru.website3.me/. Také krátce před hasičskou zbrojnicí v Neuhausu zaparkovali dva hráči online kasina auto a nasedli do Passatu s poznávací značkou Tölzer, což nezůstalo bez povšimnutí pozorných přihlížejících.

Rosenheim – Fantasy kann romantisch, düster, historisch oder politisch sein – und manchmal sogar ziemlich nah an unserer eigenen Lebenswelt. Beim zweiten Fantasy-Lesefestival in Rosenheim stehen vom 18. bis 20. September neben klassischen fantastischen Geschichten auch Science-Fiction, Romantasy und Young Adult auf dem Programm. Was beim Festival heuer neu ist und warum sich ein Besuch auch für Leser lohnt, die sich bisher nicht unbedingt als Fantasy-Fans gesehen haben, wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Rosenheimer Lokschuppen vorgestellt.

Das erste Fantasy-Lesefestival fand 2024 im Rahmen der Helden-Ausstellung im Lokschuppen statt. Nach Angaben von Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Lokschuppens und Initiatorin des Festivals, wurde die Premiere sehr gut angenommen. Deshalb geht das Festival heuer in die zweite Runde – allerdings mit einem neuen Konzept bei den Veranstaltungsorten.

Innpuls.me verlost 2 x 2 Tickets

Zum Fantasy-Lesefestival gibt es bei Innpuls.me außerdem etwas zu gewinnen: Wir verlosen 2 x 2 Tickets für jeweils eine Lesung nach Wahl. Die Gewinner können sich damit ihre persönliche Lieblingslesung aus dem Festivalprogramm aussuchen.
Wer teilnehmen möchte, schickt bis Donnerstag, 17. September, 12 Uhr, eine E-Mail mit dem Stichwort „Fantasy“ an gewinninnpuls@outlook.de. Bitte nennt darin auch Vor- und Zunahme sowie die Lesung, an der ihr gerne teilnehmen möchtet.
Die Namen der Gewinner und die gewünschte Lesung teilen wir anschließend den Veranstaltern mit . Die Gewinner werden dort für die jeweilige Lesung auf die Gästeliste gesetzt.

Unter allen Einsendungen werden die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gut zu wissen: Für das Gewinnspiel werden keine personenbezogenen Daten gespeichert oder weitergegeben. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.

Während sich die Lesungen im vergangenen Jahr noch über das gesamte Stadtgebiet verteilten, wird es diesmal kompakter und damit übersichtlicher. Die Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche finden in der Stadtbibliothek statt. Die Lesungen und Gespräche für Erwachsene werden im Saal und in der Blackbox des Stadtjugendrings veranstaltet.

Pressekonferenz zum Fantasy-Lese-Festival 2026 in Rosenheim. Foto: Karin Wunsam

Was macht den Reiz von Fantasy aus? Für Leser und Autoren? Auch das war Thema bei der Pressekonferenz zum2.  Fantasy Lese Festival in Rosenheim. Mit dabei: Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Lokschuppens Rosenheim, zugeschaltet Autor Bernhard Hennen, Regina Moser von der Stadtbibliothek Rosenheim und Florian Robida vom Rosenheimer Stadtjugendring. Foto: Karin Wunsam

Fantasy hat viele Gesichter

Was genau macht eigentlich den Reiz dieses Genres aus? Für Bernhard Hennen, einen der bekanntesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autoren, ist es vor allem die enorme Vielfalt. Er war zur Pressekonferenz zugeschaltet. „Das großartige an der Phantastik-Literatur ist, dass man sich dabei an so vielen verschiedenen Stoffen bedienen kann. Bei Krimis ist man dagegen wesentlich eingeschränkter“, erklärte Hennen.
Und tatsächlich: Wer bei Fantasy nur an Drachen, Elfen und magische Schwerter denkt, greift inzwischen deutlich zu kurz. Historische Stoffe finden sich ebenso wie politische Themen, Gesellschaftssatire, Science-Fiction, Horror, Romantik oder sogar Kriminalgeschichten.

„Fantasy kann romantisch, düster, historisch, politisch, humorvoll oder gegenwärtig sein. Sie kann in vollkommen fremde Welten führen – oder unsere eigene Welt nur um einen kleinen Schritt verschieben und gerade dadurch einen neuen Blick auf sie eröffnen“, sagt Jennifer Morscheiser.

Neu ist die Verbindung von Realität und fantastischen Elementen dabei keineswegs. Auch Goethes „Faust“ ist zwar formal eine Tragödie, arbeitet aber mit einem Pakt mit dem Teufel, Hexen und Magie – Motiven, die durchaus an fantastische Literatur erinnern.
Dass Fantasy heute einen festen Platz auf dem Buchmarkt hat, ist dagegen eine vergleichsweise neue Entwicklung. „Seit 25 Jahren laufen Fantasy-Romane sehr gut“, berichtet Hennen aus seiner Erfahrung.

Nicht nur für eingefleischte Fantasy-Fans

Das Festival möchte deshalb nicht nur diejenigen ansprechen, die schon seit Jahren Fantasy-Romane lesen. Die Lesungen bieten auch Gelegenheit, neue Bücher und Autoren kennenzulernen und vielleicht eine Geschichte zu entdecken, die man sonst nicht in die Hand genommen hätte.

Fantasy-Lesefestival – Gut zu wissen

Wann?
Freitag, 18. September, bis Sonntag, 20. September 2026

Wo?
Stadtbibliothek Rosenheim und Stadtjugendring Rosenheim

Festivalpass für alle Lesungen:
Erwachsene: 69 Euro
Erwachsene mit Behinderung: 35 Euro
Kinder von 13 bis 17 Jahren: 30 Euro
Kinder von 5 bis 12 Jahren: 15 Euro

Einzeltickets:
Erwachsene: 12 Euro
Erwachsene mit Behinderung: 6 Euro
Kinder von 13 bis 17 Jahren: 6 Euro
Kinder von 5 bis 12 Jahren: 3 Euro

Auftakt:
Freitag, 18. September, 19.30 bis 22 Uhr im Stadtjugendring mit Theresa Hannig und Christian von Aster.

Samstagabend:
19. September, ab 20 Uhr gemeinsames Gespräch der anwesenden Autoren über das Schreiben und fantastische Welten, musikalisch begleitet vom Akustik-Duo Nebensonne.

Für Kinder und Jugendliche:
Vier Lesungen und Autorenbegegnungen in der Stadtbibliothek.

Für Morscheiser liegt ein besonderer Reiz dabei in der direkten Begegnung mit den Autoren: „Einen Text von der Person zu hören, die ihn geschrieben hat, verändert den Blick auf eine Geschichte – und oft auch auf ihre Figuren und Ideen. Bei einer Lesung bekommen Stimmen, Welten und Gedanken plötzlich eine ganz eigene Präsenz.“
Nach den Lesungen besteht außerdem die Möglichkeit, mit den Autoren und Autorinnen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und einen Blick hinter die Kulissen des Schreibens zu werfen.

Auftakt mit Literatur und Blick auf den Buchbetrieb

Der Auftakt des Festivals ist am Freitag, 18. September, von 19.30 bis 22 Uhr im Stadtjugendring. Theresa Hannig und Christian von Aster treffen dabei in einer Doppelveranstaltung aufeinander.
Neben Lesungen aus ihren Büchern geht es um gesellschaftliche und politische Themen, das Schreiben und den Literaturbetrieb. Auch die unterschiedlichen Wege, als Autorin oder Autor zu arbeiten und sich zu finanzieren, werden thematisiert.
Hannig arbeitet als Verlagsautorin, von Aster unter anderem über Patreon und auf Spendenbasis. Damit geht es bei dem Abend nicht nur um die Geschichten selbst, sondern auch um die Lebensrealität von Menschen, die mit dem Schreiben ihr Geld verdienen wollen.

Am Samstag, 19. September, kommen die anwesenden Autoren ab 20 Uhr zu einem gemeinsamen Gespräch über das Schreiben und fantastische Welten zusammen. Durch den Abend führen Moderatorin Henrike Tönnes und Lokschuppen-Leiterin Jennifer Morscheiser. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Akustik-Duo Nebensonne mit Klavier und Gesang. Außerdem laden Büchertische zum Stöbern und Entdecken ein.

Auch für junge Leser gibt es Programm

Die Stadtbibliothek Rosenheim ist erneut Kooperationspartner des Festivals. Im Kinderhaus finden vier Lesungen und Autorenbegegnungen für Kinder und Jugendliche statt. „Fantasybücher nehmen einen wichtigen Platz in unserem Angebot ein. Das Genre ist unglaublich beliebt“, sagt Regina Moser von der Stadtbibliothek Rosenheim.
Auch Florian Robida vom Rosenheimer Stadtjugendring widerspricht dem verbreiteten Bild, dass Kinder und Jugendliche kaum noch lesen würden. „Viele Kinder und Jugendliche lesen sogar sehr gerne, auch meine eigenen Kinder“, berichtet er.

Insgesamt sind in diesem Jahr 22 Autoren angekündigt. Neben bekannten Namen sind auch viele jüngere Autorinnen dabei. Auf dem Programm stehen unter anderem Fantasy, Science-Fiction, Romantasy und Young Adult.

Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es auf der Internetseite des Lokschuppens Rosenheim.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.