Traunreut / Landkreis Traunstein – Spektakuläre Einsatzübung in Traunreut: Die Feuerwehr trainierte auf einer Baustelle an der Johannes-Gutenberg-Straße die Rettung von zwei verletzten Personen aus rund 30 Metern Höhe. Im Mittelpunkt stand dabei erstmals eine neue Standardeinsatzregel für die Absturzsicherung.
Unter der Leitung von Zugführerin Verena Unterstein trainierte der erweiterte Löschzug die Rettung von Personen aus einem Baukran. Ort und Szenario waren den Einsatzkräften im Vorfeld nicht bekannt. Der ersteintreffende Gruppenführer erkundete die Lage und stellte rasch fest, dass sich im oberen Bereich des Baukrans zwei Personen befanden.
Rettung über Drehleiter und Seiltechnik
Das Übungsszenario sah vor, dass ein Kranführer nach einem internistischen Notfall bewusstlos geworden war. Eine zweite Person verunglückte beim Versuch, Hilfe zu leisten. Eine der verletzten Personen wurde mit der Drehleiter und einer Schleifkorbtrage gerettet, die zweite mithilfe von Seiltechnik kontrolliert zu Boden gebracht.
Erstmals kam dabei eine neu entwickelte Standardeinsatzregel für die Absturzsicherung zum Einsatz, die die Abläufe standardisiert und dadurch im Ernstfall wertvolle Zeit spart. Ein Feuerwehrmann rüstete sich mit dem Gerätesatz Absturzsicherung aus, während eine zweite Einsatzkraft die Leinensicherung vorbereitete.
Nach rund einer Stunde waren beide „Verletzten“ sicher gerettet.
Positive Bilanz der Übung
„Der Plan mit der neuen Standardeinsatzregel ist voll aufgegangen. Sie wurde sinnvoll umgesetzt und hat sich bewährt.“, sagte Kreisbrandmeister Florian Jurisch bei der Nachbesprechung.
Die Kommandanten Konrad Unterstein und Karl-Heinz Erhard dankten insbesondere den Mitgliedern der Fachgruppe Absturzsicherung für die Vorbereitung der Übung.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Traunstein)


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