München – Einen eher ungewöhnlichen Einsatz hatten Beamte der Bundespolizei am Flughafen München: Statt eines renitenten Fluggastes mussten sie sich dieses Mal mit einem „unruly dog“ beschäftigen – also einem Hund, der für Unruhe sorgte. Der vierbeinige Auslöser des Einsatzes war allerdings kein großer Problemhund, sondern ein Chihuahua.
Nach Angaben der Bundespolizei informierte die Besatzung eines Fluges von Valencia nach München die Beamten nach der Landung am Sonntag (26. Juli 2026). Grund war das Verhalten einer 30-jährigen Passagierin: Sie hatte ihren Hund während des Fluges mehrfach aus der vorgeschriebenen Transportbox genommen.
Die Crew forderte die Frau nach eigenen Angaben wiederholt dazu auf, den Chihuahua aus Sicherheitsgründen zurück in die Box zu setzen. Die Reisende zeigte sich jedoch uneinsichtig und kam den Anweisungen nicht nach.
Konsequenzen nach der Landung
Nach der Ankunft wurde die 30-Jährige von einer Streife der Bundespolizei zur Dienststelle gebracht. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Eine Sicherheitsleistung konnte nach Angaben der Bundespolizei nicht erhoben werden, da die Frau mittellos war.
Doch damit war die Reise für die Hundebesitzerin noch nicht beendet – zumindest nicht wie geplant: Aufgrund ihres Verhaltens schloss die Fluggesellschaft sie vom geplanten Weiterflug aus.
Chihuahua wollte offenbar lieber raus aus der Box
Während die Bundespolizei normalerweise wegen sogenannter „Unruly Passenger“, also randalierender oder besonders widerspenstiger Fluggäste, gerufen wird, war diesmal ein kleiner Vierbeiner der Auslöser. Der Chihuahua wollte die Flugreise offenbar lieber außerhalb seiner Transportbox genießen – und sorgte damit für einen nicht alltäglichen Einsatz der Bundespolizei.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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