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Glühwürmchen in Bayern: Jetzt beginnt das magische Leuchten der Sommernächte

Glühwürmchen im Wald. Foto: re

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

24. Juni 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bayern / Rosenheim – Nur für wenige Tage im Jahr bieten Glühwürmchen in Bayern ein besonderes Naturschauspiel. Zwischen Mitte Juni und Anfang Juli sind die Leuchtkäfer in der Dämmerung auf Partnersuche unterwegs. Der LBV erklärt, wo die Tiere zu sehen sind und wie Gartenbesitzer ihnen helfen können.

Wenn die Dämmerung einsetzt, beginnt in vielen Teilen Bayerns ein faszinierendes Schauspiel: Glühwürmchen funkeln durch die Nacht. Besonders entlang von Waldrändern, in Parks, Gebüschen und häufig in Gewässernähe sind die Leuchtkäfer derzeit zu beobachten. Ihre Flugzeit ist jedoch kurz und dauert meist nur fünf bis zehn Tage.
„Leider werden von Jahr zu Jahr weniger Glühwürmchen beobachtet. Die hohe Lichtverschmutzung und fehlende Gehölzstrukturen in Wassernähe machen auch diesem faszinierenden Insekt das Überleben immer schwerer“, sagt Franziska Back, Pressereferentin beim LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz).

Wenn die Partnersuche zu leuchten beginnt

Bei den in Bayern häufig vorkommenden Kleinen Leuchtkäfern leuchten sowohl die Männchen als auch die Weibchen. Während die flügellosen Weibchen auf Gräsern oder Ästen sitzen und mit ihrem leuchtenden Hinterleib auf sich aufmerksam machen, suchen die fliegenden Männchen nach einer Partnerin. „Das Licht wird in so genannten Leuchtzellen erzeugt. Hier wandelt der Käfer chemische Energie in elektrische Energie um – und das sehr effizient“, erklärt Back. Das erzeugte Licht bleibt dabei kalt und dient ausschließlich der Fortpflanzung.

Den größten Teil ihres Lebens verbringen Glühwürmchen allerdings unter der Erde. Rund drei Jahre leben sie als Larven und ernähren sich vor allem von kleinen Schnecken. Erst für die kurze Zeit der Fortpflanzung erscheinen die Käfer an der Oberfläche.

So können Gartenbesitzer Glühwürmchen helfen

Wer die Tiere unterstützen möchte, kann im eigenen Garten geeignete Lebensräume schaffen. Dazu gehören heimische Sträucher und Laubbäume, Laub- und Reisighaufen sowie naturnahe Bereiche mit Teichen oder Hochstauden. Besonders wichtig sei es, auf nächtliche Beleuchtung zu verzichten. „Gartenbesitzende sollten außerdem auf nächtliche Beleuchtung verzichten. So finden sich Männchen und Weibchen leichter und die nächste Generation Glühwürmchen ist gesichert“, so die LBV-Sprecherin.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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