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Großbrandalarm in Haslach

Feuerwehrler gehen in Scheune

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

9. Dezember 2022

Lesezeit: < 1 Minute(n)

Haslach / Traunstein – Am gestrigen Donnerstagabend wurde durch die Integrierte Leitstelle Traunstein gegen 17.15 Uhr ein Großalarm für die Feuerwehr Haslach sowie zahlreiche Wehren aus der Umgebung mit dem Einsatzstichwort „B4 – Brand Scheune“ an der Hochstraße ausgelöst. Es konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da es sich lediglich um den Brand eines Anbaus sowie von Unrat gehandelt hat, den die Bewohner bereits fast selbstständig gelöscht haben. Die Feuerwehrkräfte mussten nur noch Nachlöscharbeiten durchführen und sich auf die Suche nach Glutnestern machen. Verletzt wurde niemand.


Nur wenige Minuten nach dem Alarm ist das erste Löschfahrzeug vor Ort eingetroffen und konnte nach einer ersten Lageerkundung rasch Entwarnung geben. Es handelte sich nicht um einen gemeldeten Vollbrand des Gebäudes, sondern um ein Feuer an einem Anbau beziehungsweise brennenden Unrat eines Wohnhauses.

Rund 70 Feuerwehrler
waren im Einsatz

Rund 70 alarmierte Feuerwehrkräfte aus Haslach, Traunstein, Wolkersdorf, Vachendorf, Erlstätt und Siegsdorf rückten an, konnten jedoch überwiegend nach kurzer Zeit im Bereitstellungsraum wieder vom Einsatzort abrücken.
Ein Atemschutztrupp löschte die verbliebenen Glutnester ab, entfernte das Brandgut und kontrollierte die Einsatzstelle sorgfältig mit einer Wärmebildkamera. Nach etwa einer dreiviertel Stunde waren alle Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen und der Einsatzleiter Martin Steiner von der Feuerwehr Haslach konnte „Einsatzende“ an die Leitstelle melden. Neben den Feuerwehren waren auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung sowie Kreisbrandmeister Albert Rieder vor Ort.

Der alarmierte Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes samt Notarzt brauchte glücklicherweise nicht eingreifen, verletzt wurde niemand. Die Polizei hat den Sachverhalt aufgenommen. Wie es zu dem Feuer gekommen ist, steht derzeit noch nicht fest. Ein hoher Sachschaden dürfte durch das beherzte Handeln der Anwohner sowie den raschen Einsatz der Feuerwehr nicht entstanden sein.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Feuerwehr Haslach)

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