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Grüne fordern sofortigen Hochwasserschutz für Oberwöhr – Erinnerung an 2013 sitzt noch tief

Hochwasser mit Sperrband. Foto: Archiv Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

8. Dezember 2025

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Die Erinnerung an die Hochwasser-Katastrophe im Jahr 2013 sitzt bei vielen Oberwöhrern noch tief. Das Rosenheimer Stadtteil wurde zum Großteil überschwemmt, und die Sorge vor künftigen Starkregenereignissen ist nach wie vor groß. Vor diesem Hintergrund hat die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen einen dringlichen Antrag gestellt, um den Hochwasserschutz am Augraben in Oberwöhr unverzüglich umzusetzen.

„Die Menschen in Oberwöhr leben seit Jahren mit der Angst vor dem nächsten Hochwasser. Was sie brauchen, sind endlich Taten – nicht weitere Verzögerungen oder bürokratisches Gerede“, betont Stadträtin Anna Rutz.

Fünf Jahre nach dem Stadtratsbeschluss vom 26. November 2020 wurden laut den Grünen bisher keine der vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt. Geplant waren unter anderem Gutachten, Vergabeverfahren und Planungsleistungen bis zur Entwurfsphase. „Nichts davon ist umgesetzt“, kritisiert Fraktionssprecher Peter Rutz. Besonders alarmierend sei der Zustand der Entwässerungsgräben, Durchlässe und Kanäle, die vielerorts verlandet oder zugewachsen sind. Dadurch sei der Wasserabfluss massiv behindert, und die Hochwassergefahr steige akut.

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Der Antrag der Grünen fordert:
  • Umgehende Einleitung der im Beschluss von 2020 vorgesehenen Schritte, einschließlich Gutachten, Vergabeverfahren und Planungsleistungen bis zur Entwurfsphase.
  • Umsetzung der im Investitionsprogramm 2026 vorgesehenen Maßnahmen vollständig im Jahr 2026.
  • Ein neues, unabhängiges Gutachten unter Berücksichtigung aktueller klimatischer und hydrologischer Daten.
  • Reinigung, Instandsetzung und dauerhafte Pflege der Gräben, Durchlässe und Entwässerungsanlagen im Gebiet Oberwöhr – Augraben.
  • Transparente Information der Öffentlichkeit über den Stand und die weiteren geplanten Maßnahmen.

„Angesichts der zunehmenden Starkregenereignisse durch die Klimakrise dürfen wir keine Zeit mehr verlieren“, warnt Fraktionssprecherin Sonja Gintenreiter. Die Grünen pochen darauf, dass die Verwaltung einen verbindlichen Zeit- und Maßnahmenplan erstellt und die Bürger regelmäßig informiert. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, wann sie endlich sicher schlafen können“, ergänzt Anna Rutz.

Hintergrund: Der Augraben gilt als Hochrisikogebiet für Hochwasser. Bereits 2020 hatte der Stadtrat die Vorzugsvariante 2a beschlossen, die bislang nicht über das Planungsstadium hinausgekommen ist. Die Grünen sehen die drängende Klimakrise als zusätzlichen Grund, die Umsetzung unverzüglich zu beginnen: „Jeder Tag ohne Schutzmaßnahmen ist ein Tag zu viel.“

1 Kommentar

  1. Die grüne Wende, das Wetter und die Logik

    Der Artikel über die Grüne Forderung nach sofortigem Hochwasserschutz in Oberwöhr ist symptomatisch für ein echtes Paradoxon, das wir mal diskutieren müssen.

    Seit Jahren wird uns die „drängende Klimakrise“ als oberstes politisches Gebot verkauft.

    Das Ergebnis: Unter anderem aufgrund einer grünen Bundesregierung haben massiv in Zehntausende Windtturbinen, ungezählte Elektroautos und in Wärmepumpen investiert – alles im Zeichen der großen Wende.
    Die logische Erwartungshaltung der Bürger müsste nun eigentlich lauten: Die Krise beruhigt sich, die Extreme nehmen ab.

    Die Realität, wie dieser Artikel zeigt, ist offenbar das genaue Gegenteil:
    Die Notwendigkeit des Hochwasserschutzes ist so akut, dass „sofortiges Handeln“ gefordert wird. Die Krise verschärft sich scheinbar progressiv.
    Das wirft eine unbequeme Frage auf:

    Was genau bewirken unsere milliardenhohen Anstrengungen, wenn die bedrohten Regionen zeitgleich immer dringendere, bauliche Defensivmaßnahmen gegen Wetterereignisse ergreifen müssen?
    Wenn die grüne Politik, nach Jahren des massiven Ausbaus, uns weiterhin nur mit der Eskalation der „Krise“ konfrontiert, dann sind entweder die Maßnahmen wirkungslos oder die gesamte Erzählung passt nicht zu den messbaren Fakten.

    Man könnte auch fragen:

    Hat das Klima vielleicht unsere Fortschrittsberichte über die Erneuerbaren übersehen?

    Es ist schon Ironie, dass nach so viel ideologischem Umbau mit höchster Dringlichkeit nun auch noch die Schadensbegrenzung zu bewerkstelligen bleibt.

    Der Glaube an die Wirksamkeit dieser Energie- „Wende“ bröckelt, wenn die Fluten stärker werden, obwohl sich immer mehr Windräder drehen.

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