Weyarn / Landkreis Miesbach – Ein Brand auf dem Gelände einer Fachfirma in Weyarn (Landkreis Miesbach) hat am Freitagnachmittag (30. Oktober) einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Ein Holzhäcksler und drei größere Haufen mit zerkleinertem Altholz gerieten in Brand. Die starke Rauchentwicklung beeinträchtigte zeitweise auch die Sicht auf der nahe gelegenen Autobahn A8. Verletzt wurde niemand.
Feuer greift auf mehrere Holzhaufen über
Der Brand brach nach Angaben der Polizei gegen 13.50 Uhr aus. Mitarbeiter der Firma waren gerade dabei, Altholz mit einem Holzhäcksler zu zerkleinern. Im Inneren der Maschine kam es zu einem Holzstau. Durch die dabei entstandene Wärme entzündete sich das Holz zwischen den Walzen.
Da der Häcksler noch in Betrieb war, gelangte brennendes Material auf einen bereits angelegten Haufen unter einem Schleppdach. Das trockene Hackgut fing ebenfalls Feuer. Die Flammen griffen innerhalb kurzer Zeit auf weitere Holzhaufen über.
Der 41-jährige Maschinenführer aus Weyarn versuchte zunächst, die brennenden Haufen mit Erde abzudecken. Gleichzeitig alarmierte er die Feuerwehr.
Hackgut musste auseinandergezogen werden
Die Feuerwehren aus Weyarn, Holzolling und Reichersdorf rückten ebenso an wie die Einsatzleitung aus Miesbach. Die Einsatzkräfte löschten die Maschine und die drei betroffenen Holzhaufen. Um auch die tiefer liegenden Glutnester zu erreichen, musste das Material mit einem Radlader auseinandergezogen werden. Ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit.
Den Schaden am Holzhäcksler schätzt die Polizei auf 10.000 bis 20.000 Euro. Der Schaden am Hackgut sei gering. Personen oder Gebäude wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Ein strafbarer Hintergrund kann nach Angaben der Polizei ausgeschlossen werden.
Durch die starke Rauchentwicklung kam es zeitweise zu Sichtbehinderungen auf der an dem Firmengelände vorbeiführenden A8.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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