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Homeoffice mit Hund: So gelingt die perfekte Balance zwischen Arbeit und Vierbeiner

Hund dessen Kopf auf Laptop liegt

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

7. Juli 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Deutschland / Bayern / Rosenheim – Einen eigenen Hund haben und von zu Hause arbeiten? Tatsächlich bietet diese Kombination viele Vorteile: Studien zeigen, dass Hunde das Wohlbefinden steigern und den Arbeitsalltag positiv beeinflussen können. Gut funktioniert Homeoffice mit Hund vor allem dann, wenn der Arbeitstag nicht nur zum Job passt, sondern auch zum Tier.

Ein Vierbeiner im Homeoffice kann den Arbeitsalltag spürbar verändern, oft zum Positiven. „Ein Hund kann dem Arbeitstag zu Hause mehr Struktur geben. Man kommt regelmäßig vor die Tür, macht bewusster Pausen und wird daran erinnert, nicht acht Stunden am Stück vor dem Bildschirm zu sitzen. Das funktioniert vor allem, wenn auch der Hund Ruhe, Rückzug und verlässliche Abläufe bekommt“, fasst Markus Beyer, erster Vorsitzender des Bundesverbands Bürohund e.V., zusammen.
Selbst kurze Interaktionen und Tätigkeiten, also etwa ein Streicheln, wenn der Hund Nähe sucht, oder das Auffüllen des Wassernapfs, können dabei helfen, den Kopf freizubekommen und anschließend konzentrierter weiterzuarbeiten. Auch kurze gemeinsame Pausen lassen sich oft zwischen zwei Terminen einplanen und helfen, die Gedanken zu sortieren.

Klare Strukturen schaffen Orientierung – für Mensch und Hund

Der Hund braucht im Homeoffice genau wie im sonstigen Alltag klare Abläufe. Wann gibt es Futter? Wann geht es gemeinsam vor die Tür? Und wann ist Ruhe angesagt? Bei der Arbeit im heimischen Büro geben diese festen Zeiten nicht nur dem Hund Sicherheit, sondern sind auch für seinen Menschen gute Orientierungspunkte, um regelmäßige Pausen einzuplanen. Zudem kann ein längerer Spaziergang am Morgen dabei unterstützen, mit mehr Energie in den Tag zu starten.

Auslastung und Ruhe: Die Mischung macht‘s

„Manche Menschen unterschätzen, wie viel Ruhe Hunde brauchen. Sie schlafen und dösen einen großen Teil des Tages. Diese Zeit muss ihnen auch im Homeoffice zugestanden werden. In meinem kommenden Buch beschreibe ich dafür das Drei-Welten-Modell: Es geht immer um die Bedürfnisse des Menschen, die Anforderungen der Arbeit und das Wohl des Hundes“, sagt Beyer. „Ein fester, geschützter Rückzugsort und klare Arbeitsphasen helfen dem Hund, zur Ruhe zu kommen. Für den Menschen entsteht dadurch ebenfalls mehr Verlässlichkeit im Arbeitstag.“ Das lässt sich mit dem Hund gezielt und freundlich aufbauen – beispielsweise mit einem Signal, auf das er zunächst nur wenige Sekunden und später länger ruhig an seinem Platz bleibt. Verhält er sich entsprechend, sollte er dafür gelobt oder mit einem Leckerli belohnt werden.

Wichtig ist auch, den Hund durch Spaziergänge oder gemeinsame Aktivitäten angemessen zu beschäftigen. Dann kann er sich im Anschluss besser entspannen – und ermöglicht ruhige Arbeitsphasen. Mit der Zeit stellt sich so eine Balance ein: Mal ruht der Hund, während der Mensch arbeitet – und mal ist gemeinsame Zeit.

Hunde sind oft im Büro erlaubt

Auch wenn die Arbeit mit Hund im Homeoffice gut funktionieren kann, gibt es Alternativen. Wer sich selbst immer wieder ablenken lässt, kann für seinen tierischen Begleiter eine Betreuung organisieren, um konzentriert arbeiten und sich keine Gedanken um das hündische Wohlbefinden machen zu müssen. Und selbst wenn Homeoffice keine Option ist, kann die Arbeit mit Hund gelingen: Viele Arbeitgeber beschäftigen sich inzwischen offener mit dem Thema Bürohund. Ein gutes Gespräch, klare Regeln und eine Testphase können hier ein verantwortungsvolles Miteinander ermöglichen. Dafür müssen die Interessen aller drei Seiten berücksichtigt werden: Unternehmen, Mitarbeiter und Hund.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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