Bernau / Landkreis Rosenheim – Zwischen Bernau am Chiemsee und Rottau hat ein Hund am 10. September ein Reh gerissen. Die Polizei sucht nun den Hundehalter. Er soll anschließend behauptet haben, Jäger zu sein – offenbar zu Unrecht. Jetzt such die Polizei Zeugen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 12 Uhr an der Eichetstraße. Auf einer angrenzenden Wiese soll der Hund das Reh gerissen haben. Ein Zeuge sprach anschließend mit dem Hundehalter. Dieser habe ihm gegenüber erklärt, er werde sich um alles Weitere kümmern, da er Jäger sei.
Als die Polizei wenig später vor Ort eintraf, fehlte von dem Mann allerdings jede Spur. Auch Hinweise auf das gerissene Reh konnten die Beamten nicht mehr finden.
Die Polizei Prien ermittelte daraufhin bei den zuständigen Jagdpächtern. Dabei stellte sich nach Polizeiangaben heraus, dass der Mann offenbar nicht jagdberechtigt war. Deshalb wird nun wegen des Verdachts der Jagdwilderei ermittelt.
Gesucht wird ein etwa 45 Jahre alter Mann. Er soll rund 1,78 Meter groß sein und kurze dunkle Haare sowie einen Dreitagebart haben. Bei dem Hund soll es sich um eine Deutsche-Drahthaar-Hündin handeln.
Wer den Mann kennt oder am 10. September rund um die Eichetstraße in Bernau entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Prien unter 08051/9057110 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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