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Ignaz-Günther-Gymnasium, Rosenheim, 1949

Einladung Studiengenossenfest des Ignaz-Günther-Gymnasium im Jahr 1949. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

20. Juni 2026

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Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1949. Wir präsentieren Euch eine Einladung zum „Studiengenossenfest“ am heutigen Ignaz-Günther-Gymnasium.

Auf der Einladung ist ein Foto von Rosenheim mit Alpenpanorama zu sehen. Mit diesem Motiv wurden ehemalige Schüler des damaligen Humanistischen Gymnasiums Rosenheim zum Studiengenossenfest am 14. und 15. Juli 1949 eingeladen.

Was heute meist als Klassentreffen bezeichnet wird, hieß damals Studiengenossenfest. Ehemalige Mitschüler kamen zusammen, tauschten Erinnerungen aus und knüpften alte Kontakte wieder an. Nur vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dürften solche Begegnungen für viele eine besondere Bedeutung gehabt haben. Krieg, Gefangenschaft und die schwierigen Jahre danach hatten zahlreiche Lebenswege auseinandergeführt.

Das damalige Humanistische Gymnasium gehörte bereits zu den traditionsreichsten Bildungseinrichtungen Rosenheims. Die Jahreszahl 1899 auf der Einladung erinnert an die ersten Abiturienten der Schule. Ihre Geschichte reicht jedoch noch weiter zurück. Aus dem Humanistischen Gymnasium wurde 1965 das heutige Ignaz-Günther-Gymnasium, benannt nach dem berühmten Rokoko-Bildhauer Ignaz Günther.

Die Einladung ist damit weit mehr als nur ein Stück Papier. Sie erinnert an eine Zeit des Neuanfangs, in der viele Menschen nach den Wirren des Krieges wieder zusammenfanden. Gleichzeitig erzählt sie ein kleines Kapitel aus der langen Geschichte einer Schule, die Generationen von Rosenheimern geprägt hat.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

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