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IHK rät Unternehmen zu besserer Krisenvorsorge

Laptop dahinter zwei Menschen die dikustieren. Man sieht nur Hände und Oberkörper ohne Gesicht

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

21. August 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Oberbayern – Wenn Lieferungen ausbleiben, technische Probleme auftreten oder wichtige Mitarbeiter kurzfristig nicht zur Verfügung stehen, kann das den Betriebsablauf beeinträchtigen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern empfiehlt Unternehmen deshalb, sich frühzeitig mit möglichen Krisensituationen und den eigenen Handlungsmöglichkeiten zu beschäftigen.

Nach Einschätzung der IHK haben insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Krisenvorsorge noch Nachholbedarf. Gemeinsam mit den anderen Industrie- und Handelskammern hat sie deshalb eine kostenlose Informationsbroschüre mit praktischen Hinweisen und einer Checkliste veröffentlicht.
„Eine Krise kann sich schleichend entwickeln oder plötzlich eintreten. Ihre Folgen wirken sich aber meist in rasanter Geschwindigkeit aus. Derzeit folgt eine Krise auf die nächste. Deshalb ist Krisenvorsorge auch so wichtig wie nie: Vorheriges Durchdenken nimmt Druck aus der Situation, erhöht die Handlungsfähigkeit und senkt das Risiko, Wichtiges zu übersehen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.

Was Unternehmen vorbereiten können

Die Broschüre beschäftigt sich mit verschiedenen Krisenszenarien und deren möglichen Auswirkungen auf den Betriebsalltag und die Lieferketten. Auch Themen wie die interne und externe Kommunikation sowie der Schutz vor Spionage werden behandelt.
Gößl verweist zudem auf Entwicklungen, die Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen können: „Seit einigen Jahren stören Kriege und Konflikte die weltweiten Handelsrouten, unterbrechen Lieferketten und werfen Kosten- und Umsatzkalkulationen unserer Unternehmen durcheinander. Auch vor der eigenen Haustür erleben wir immer wieder Angriffe, zum Beispiel auf Strom- und Bahnnetze, sowie Drohnenflüge über Flughäfen oder auch Spionage und Sabotage an den Betriebsstandorten. Ob die neue welt- und sicherheitspolitische Realität oder wiederkehrende Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse als Folge des Klimawandels: Auf solche Krisen müssen sich die Betriebe professionell vorbereiten.“

Die IHK-Broschüre geht außerdem auf den Umgang mit militärischen Bedrohungen und die Bedeutung der zivilen Verteidigung für Unternehmen ein. Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich mit Beschäftigten, die als Ehrenamtliche oder Reservisten im Einsatz sind und dadurch länger im Betrieb ausfallen können.
Die Informationsbroschüre samt Checkliste ist kostenlos auf der IHK-Internetseite erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern ) 

 

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