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Kiebitz-Küken im Landkreis Rosenheim: Wasserstellen entscheiden über Überleben

Junge Kiebitze an Wasserstelle. Foto: Copyright Margit Böhm

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

19. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Landkreis Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim hat die Brutzeit des Kiebitzes begonnen. Auf Äckern und Wiesen sind bereits Nester angelegt, in den kommenden Wochen werden die ersten Küken schlüpfen. Für deren Entwicklung spielt vor allem eines eine zentrale Rolle: ausreichend Wasser in der Landschaft.

Feuchte Senken als entscheidender Lebensraum

Kiebitzküken sind sogenannte Nestflüchter. Kurz nach dem Schlüpfen verlassen sie das Nest und werden von den Altvögeln zu geeigneten Nahrungsplätzen geführt. Entscheidend sind dabei feuchte Senken und kleine Wasserstellen.
Dort finden die Küken Insekten und andere Kleinstlebewesen – ihre wichtigste Nahrungsquelle. Gleichzeitig benötigen sie Wasser zum Trinken, besonders in trockenen Frühjahrsphasen.

Fehlen diese feuchten Bereiche, sinken die Überlebenschancen deutlich. Auf trockenen, intensiv genutzten Flächen finden die Jungvögel kaum Nahrung, was laut Fachstellen häufig zu Verlusten führt.
Im Landkreis Rosenheim werden deshalb gemeinsam mit Landwirten und Ehrenamtlichen gezielt Senken erhalten oder temporär wasserführende Mulden auf Feldern und Wiesen geschaffen. Bereits kleine Wasserflächen auf Feldwegen können dabei eine wichtige Rolle spielen.

„Ein besonderer Dank gilt bereits vielen Landwirten, die durch umsichtiges Handeln einen wichtigen Beitrag zum Kiebitzschutz leisten. Der Erhalt dieser zum Teil gesetzlich geschützten Senken, ist nicht nur für den Kiebitz so wichtig, sondern trägt auch insgesamt zu einer vielfältigen und widerstandsfähigen Agrarlandschaft bei“, so Elisabeth Knapp vom Landschaftspflegeverband Rosenheim, der das Kiebitzschutz-Projekt betreut.

Rücksicht in der Natur wichtig

Auch die Bevölkerung kann laut Projektverantwortlichen zum Schutz beitragen. Spaziergänger werden gebeten, Hunde anzuleinen und auf den Wegen zu bleiben. Gesperrte Bereiche sollten unbedingt gemieden werden, da sich dort häufig Brutplätze und wichtige Rückzugsräume befinden.
Störungen führen zu Stress bei den Altvögeln und können die Aufzucht der Küken gefährden. Der Kiebitzschutz ist damit eng an funktionierende Lebensräume gebunden – entscheidend sind Wasserstellen, ausreichend Deckung und möglichst wenig Störung.

Das Projekt „Netzwerke für den Kiebitz“ wird in den Landkreisen Rosenheim, Altötting und Traunstein umgesetzt und vom Bayerischen Naturschutzfonds sowie dem Bezirk Oberbayern gefördert.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eiselfing / Beitragsbild: Copyright Margit Böhm)

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