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Königstraße, Rosenheim, 1964

Königstraße im Jahr 1964. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

16. Mai 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1964. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Königstraße an der Ecke zur Bismarckstraße in Rosenheim. Im Bild steht auch die evangelische Erlöserkirche, die das Straßenbild bis heute prägt.

Das Foto zeigt eine Stadt, die sich damals noch deutlich ruhiger präsentierte als heute. Kaum Verkehr, viel Grün und ein gepflegtes Blumenbeet im Vordergrund – ein typisches Bild der Nachkriegszeit, in der viele öffentliche Flächen bewusst gärtnerisch gestaltet wurden.

Auffällig ist zudem das damalige Kriegerdenkmal, das an dieser Stelle noch stand. Solche Denkmäler waren in vielen Städten fester Bestandteil des öffentlichen Raums und erinnerten an die Gefallenen der beiden Weltkriege. In Rosenheim wurde das Denkmal später im Zuge der städtebaulichen Entwicklungen umgesetzt bzw. neu eingeordnet, um der veränderten Verkehrs- und Stadtplanung Rechnung zu tragen.
Die evangelische Erlöserkirche selbst wurde bereits 1886 eingeweiht und gehört zu den markanten Sakralbauten der Stadt. Sie steht für die wachsende evangelische Gemeinde in einer Region, die lange stark katholisch geprägt war. Bis heute ist sie ein wichtiger Ort des kirchlichen Lebens in Rosenheim.

Die Aufnahme aus dem Jahr 1964 macht damit nicht nur ein Stück Stadtgeschichte sichtbar, sondern zeigt auch, wie sich das Umfeld rund um eines der zentralen religiösen Gebäude Rosenheims im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)

1 Kommentar

  1. Das Foto ist spätestens im Frühjahr 1961 entstanden, weil das Kriegerdenkmal von 1907 (im Bild links) 1961 an den Innzipfel verlegt wurde. Außerdem ist das nicht die Bismarckstraße, sondern der Max-Bram-Platz.

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