München – Am Mittwochabend (17.6.2026) ist es am Münchner Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Mann und seiner ehemaligen Lebensgefährtin gekommen. Ein Passant griff ein und verhinderte offenbar eine weitere Eskalation.
Nach Angaben der Bundespolizei gerieten ein 44-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Passau und seine 29-jährige ehemalige Partnerin gegen 17:30 Uhr am Querbahnsteig im Bereich der Gleise 17/18 in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann der Frau eine Flasche mit hochprozentigem Alkohol über den Kopf geschüttet und sie zudem an den Haaren gezogen haben.
Ein 42-jähriger Reisender beobachtete die Situation und ging dazwischen. Er umklammerte den 44-Jährigen von hinten und fixierte ihn an einer Säule. Dabei soll der Mann auch den Helfer attackiert und bedroht haben.
Eine Streife der Sicherheitsdienste der Deutschen Bahn unterstützte anschließend und hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Bundespolizei am Boden fest. Die Einsatzkräfte der Bundespolizei brachten den Mann zur Dienststelle.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurden keine weiteren strafprozessualen Maßnahmen angeordnet. Der 44-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Sowohl die 29-jährige Frau als auch der einschreitende Reisende lehnten eine medizinische Versorgung ab. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen Körperverletzung und Bedrohung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)


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