Kiebberg / Landkreis Traunstein – Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein hat seinen ehrenamtlichen Ausbildern, Schiedsrichtern und Fachbereichsmitgliedern für ihren Einsatz gedankt. Wegen des laufenden Bergwaldbrands in Ruhpolding fand das Treffen in kleinerem Rahmen statt.
Im Landkreis Traunstein wird das gesamte Feuerwehrwesen ehrenamtlich getragen. Das gilt auch für die Ausbildung der rund 5.000 aktiven Feuerwehrdienstleistenden. Einen zentralen Beitrag leisten dabei die sogenannten Landkreis-Ausbilder, die ihr Wissen in zahlreichen Lehrgängen weitergeben.
Als Zeichen der Wertschätzung lud der Kreisfeuerwehrverband Traunstein seine Ausbilder, Schiedsrichter und Fachbereichsmitglieder auch in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Aufgrund des zeitgleich laufenden Bergwaldbrands in Ruhpolding, bei dem zahlreiche Einsatzkräfte gebunden waren, wurde die Veranstaltung bewusst verkleinert.
Dank für ehrenamtliches Engagement
Trotz der angespannten Lage folgten zahlreiche Ehrenamtliche der Einladung ins Gasthaus zur Post in Kienberg. Der Fach-Kreisbrandmeister für das Ausbildungswesen im Landkreis Traunstein, Florian Ettmayr, hob in seiner Ansprache die Bedeutung der Ausbilder hervor. Ohne deren Engagement könne der Ausbildungsbedarf der Feuerwehren nicht gedeckt werden, da die staatlichen Feuerwehrschulen dies allein nicht leisten könnten.
Zugleich bedankte er sich für den großen Einsatz im Feuerwehrwesen und würdigte die Arbeit der Ausbilder als unverzichtbar für das gesamte System. Nach der kurzen Ansprache stand der kameradschaftliche Austausch im Mittelpunkt des Abends.
Dabei spielte auch der zeitgleiche Einsatz beim Bergwaldbrand am Saurüsselkopf eine große Rolle, bei dem zahlreiche Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Landkreis im Einsatz waren.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)


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