Rosenheim – Rund 90 Gäste aus Kultur, Politik und Gesellschaft sind zum Sommerempfang des Kulturforums Rosenheim zusammengekommen. Neben persönlichen Begegnungen stand dabei auch die Frage im Raum, welche Rolle Künstliche Intelligenz künftig im Kulturbereich spielen soll.
Rund 90 Vertreter aus Kultur, Politik und Gesellschaft haben sich zum Sommerempfang des Kulturforums Rosenheim im Bildungszentrum Rosenheim getroffen. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Alphornbläser der Marktkapelle Grassau eröffneten der Vorsitzende Reinhart Knirsch und sein Stellvertreter Dr. Markus Roth den Abend.
In seiner Ansprache sprach sich Reinhart Knirsch dafür aus, den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Kulturbereich kritisch zu hinterfragen. Die möglichen Auswirkungen auf den kreativen Arbeitsmarkt sowie urheberrechtliche Fragen dürften nicht unterschätzt werden. Menschliche Begegnungen und echter Austausch seien durch Maschinen nicht zu ersetzen. Gerade dafür stehe das Kulturforum Rosenheim.
Rosenheims Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht hob in ihrem Grußwort die vernetzende Funktion des Kulturforums hervor. Kultur lebe von Austausch, Zusammenarbeit und persönlichem Engagement. Besonders würdigte sie das Projekt „Kultur für alle“, das einen niederschwelligen Zugang zu kulturellen Angeboten ermögliche.
Musik und Gespräche
Für den musikalischen Rahmen sorgten die Alphornbläser der Marktkapelle Grassau. Ihr Konzert verband traditionelle und moderne Klänge und wurde vom Publikum mit großem Beifall aufgenommen.
Im Anschluss nutzten die Gäste den Sommerempfang für Gespräche, neue Kontakte und den Austausch über aktuelle Themen aus der regionalen Kulturszene.
(Quelle: Pressemitteilung Kulturforum Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Knirsch)


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