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Kunstbetrieb in Rosenheim zur NS-Zeit im Fokus eines Vortrags

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Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

17. April 2026

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Rosenheim – Wie funktionierte der Kunstbetrieb in Rosenheim und der Region während der Zeit des Nationalsozialismus – und wer entschied darüber, welche Werke gezeigt, gefördert oder verkauft wurden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Buchgesprächs mit dem Kulturförderpreisträger der Stadt Rosenheim, Dr. Felix Steffan, am Donnerstag, 30. April 2026, um 18.30 Uhr in der Städtischen Galerie Rosenheim.

Steffan stellt dabei zentrale Ergebnisse seiner Publikation „Die Peripherie als Zentrum: Der Kunstbetrieb in Rosenheim und dem Chiemgau 1904–1968“ vor. Im Gespräch mit Dr. Christian Höschler vom Stadtarchiv Rosenheim und Dr. Patricia Wiegmann von der Städtischen Galerie geht es um Strukturen, Akteure und Netzwerke des regionalen Kunstbetriebs in einer Zeit politischer Umbrüche.

Dabei wird deutlich, dass ein enges Geflecht aus politischen Funktionsträgern, Kunstschaffenden, Händlern und Institutionen den Kunstbetrieb in Rosenheim und dem Chiemgau prägte. Der Blick richtet sich bewusst auch auf Entwicklungen vor 1933 sowie auf die Zeit nach 1945, um Kontinuitäten und Brüche sichtbar zu machen, wie Stadtarchivar Dr. Höschler erläutert.

Im Anschluss an das Gespräch besteht die Möglichkeit, die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim „Kunst Aktuell“ zu besichtigen, die noch bis 14. Juni 2026 in der Städtischen Galerie zu sehen ist.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

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