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Landfrauen fordern besseren Mutterschutz und mehr Hebammenhilfe auf dem Land

Traktor bei Feldarbeit. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

7. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bayern – Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband fordern eine zügige Reform des Mutterschutzes für selbständige Unternehmerinnen. Aus Sicht der Landfrauen bestehen für selbständige Frauen weiterhin erhebliche Lücken im Vergleich zu angestellten Frauen – mit Folgen für die wirtschaftliche Stabilität von Betrieben sowie für die Gesundheit von Mutter und Kind.

Gerade im Zusammenhang mit Hofübergaben betonen die Landfrauen die Bedeutung einer verlässlichen Absicherung. Landesbäuerin Christine Singer stellt klar: „Mutterschutz darf keine Frage des Beschäftigungsstatus sein“. Wer Verantwortung für Familie und Betrieb trage, brauche die gleiche Unterstützung wie jede andere Mutter.

Im Koalitionsvertrag ist ein Mutterschutz für Selbständige seit 2025 vorgesehen – analog zu Arbeitnehmerinnen mit Schutzfristen und finanzieller Absicherung. Aus Sicht der Landfrauen kommt es nun auf eine schnelle und praxisgerechte Umsetzung an. Bislang gebe es keinen verpflichtenden Anspruch auf Mutterschutzleistungen, bestehende Modelle seien freiwillig und oft nicht ausreichend.

Forderung nach verbindlicher Absicherung

Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband fordern deshalb einen verbindlichen Mutterschutz mit existenzsicherndem Einkommensersatz, der sich am tatsächlichen Einkommen orientiert. Zusätzlich sprechen sie sich für flexiblere Lösungen aus, etwa die Möglichkeit, Elterngeld stärker für Betriebs- und Haushaltshilfen einzusetzen.

Denn in landwirtschaftlichen Betrieben lasse sich Arbeit bei Ausfällen kaum einfach ersetzen. Betriebshilfen seien zwar zentral, stünden jedoch häufig nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Nach Ansicht der Landfrauen brauche es daher einen flächendeckenden Ausbau sowie unbürokratische Regelungen, etwa zur stärkeren Einbindung von Familienangehörigen. Langfristig solle sich die Unterstützung zu einer familienbegleitenden Betriebshilfe bis zum ersten Lebensjahr des Kindes weiterentwickeln.

Hebammenversorgung als Standortfaktor

Ein weiterer Schwerpunkt ist aus Sicht der Landfrauen die Hebammenversorgung im ländlichen Raum. Diese sei nicht nur für die gesundheitliche Betreuung von Mutter und Kind entscheidend, sondern auch für die Organisation landwirtschaftlicher Betriebe. Versorgungslücken wirkten sich direkt auf Arbeitsfähigkeit und Betriebsabläufe aus.

Die Landfrauen appellieren daher an die Politik, bestehende Ungleichheiten zügig zu beseitigen. Eine moderne Familienpolitik müsse alle Erwerbsformen berücksichtigen – auch die selbständige Arbeit in der Landwirtschaft. Nur so lasse sich die Vereinbarkeit von Familie und Betriebsleitung nachhaltig sichern.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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