Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

LBV ruft zur Igel-Meldung auf: Jede Sichtung zählt

Igel an Futterstelle. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

6. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Velkolepá autonehoda v Schliersee se stala známou mnoha hráčům online kasin. Podle policie k nehodě došlo kolem 00:40 ráno a podle dosavadních informací zůstali dva cestující bez zranění, přečtěte si také o nových českých online kasinech https://sancenavyhru.website3.me/. Také krátce před hasičskou zbrojnicí v Neuhausu zaparkovali dva hráči online kasina auto a nasedli do Passatu s poznávací značkou Tölzer, což nezůstalo bez povšimnutí pozorných přihlížejících.

Bayern – Igel gehören zu den heimlichen Bewohnern vieler Gärten – doch ihr Bestand ist gefährdet. Deshalb ruft der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) im Rahmen eines bundesweiten Projekts dazu auf, Igel zu melden und so einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten.

Vom 15. bis 25. Mai 2026 können Bürger in ganz Deutschland Igel melden. Hintergrund ist, dass das Tier nicht nur in Bayern, sondern weltweit als „potenziell gefährdet“ gilt und zunehmend unter Lebensraumverlust, Straßenverkehr und Nahrungsmangel leidet.

„Lebendig oder tot – Jeder gemeldete Igel in Bayern zählt, damit wir noch mehr über die Verbreitung und das Verhalten des stachelige Gartenbewohners erfahren und seinen Schutz langfristig verbessern können“, sagt die LBV-Igelexpertin Dr. Angelika Nelson.

Meldungen sind einfach online über das Bürgerforschungsprojekt „Igel in Bayern“ unter www.igel-in-bayern.de
möglich.

Weniger mähen – mehr Lebensraum schaffen

Gerade im Mai sind Igel besonders aktiv, denn es ist Paarungszeit. Auf der Suche nach Weibchen legen die Tiere große Strecken zurück und benötigen viel Energie. Gleichzeitig wird ihr Nahrungsangebot immer knapper.

Gartenbesitzer können laut LBV aktiv helfen: „Wer im Mai Rasen und Wiese bewusst wachsen lässt, fördert direkt vor der Haustür die Artenvielfalt. Denn ungemähte Flächen schaffen Lebensraum für Wildblumen, Kräuter und viele Insekten. Davon profitieren dann Igel, Vögel und Fledermäuse“, erklärt Angelika Nelson.

Der LBV hatte daher bereits zum Aktionsmonat „Mähfreier Mai“ aufgerufen.

Vorsicht bei Mährobotern

Wer dennoch mäht, sollte laut LBV gezielt nur kleinere Flächen oder Wege schneiden und möglichst viele wilde Ecken im Garten erhalten.

Besonders gewarnt wird vor dem Einsatz von Mährobotern in den Abend- und Nachtstunden: „Bei Gefahr rollen sich Igel ein, anstatt zu fliehen und können so schwere Verletzungen durch das Schneidewerk erleiden. In einem igelfreundlichen Garten sind Mähroboter in der Dämmerung und Dunkelheit tabu“, warnt die LBV-Biologin.

Teil eines bundesweiten Projekts

Die gemeldeten Daten werden von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung ausgewertet. Ziel ist es, mehr über Verbreitung, Lebensweise und Gefährdungen der Tiere zu erfahren.

Das Projekt „Igel in Bayern“ ist Teil der bundesweiten Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“, die von mehreren Organisationen gemeinsam getragen wird. Ziel ist ein langfristiges Monitoring der Bestände, um gezielte Schutzmaßnahmen entwickeln zu können.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.